Fair-Trade-Aktion am Weltfrauentag in der Idsteiner Innenstadt

 

 Der Fairtrade-Town Steuerungskreis der Stadt Idstein beteiligt sich mit einer Konzeptidee am Weltfrauentag am Mittwoch, 8. März. Unter dem Motto „Mehr Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen durch fairen Handel“ verteilt der Steuerungskreis ab 9.45 Uhr zusammen mit Schülern an diesem Tag 200 Fairtrade-Rosen in der Innenstadt. Ab 10 Uhr wird seitens der Montessori-Schule zudem eine Umfrage durchgeführt.

Auf die Rechte von Arbeiterinnen auf Blumenfarmen im globalen Süden soll aufmerksam gemacht werden. „Die Entscheidung für fair gehandelte Rosen trage dazu bei, die Lebenssituation von Tausenden Arbeitern auf Blumenfarmen in Kenia, Tansania und Ecuador zu verbessern“, sagen die Veranstalter. Und auch die Umwelt profitiere, denn die Fairtrade-Rose schneide in der CO2-Bilanz besser ab als einheimische Züchtungen. Die Rose ist die mit Abstand beliebteste Schnittblume in Deutschland. Ein Großteil der Rosen wird aus sogenannten Entwicklungsländern importiert, um den Bedarf zu decken. Doch die Arbeitsbedingungen vor Ort sind oft verheerend: Die Bezahlung ist schlecht und der hohe Einsatz an Chemikalien und Pestiziden gefährdet die Gesundheit der Arbeiter.

Seit 2005 gibt es daher das Fairtrade-Siegel für Rosen. Der faire Handel ermöglicht den Produzenten ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld und fördert soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Die Verbraucher können mit dem Fairtrade-Code im Internet nachprüfen, woher zum Beispiel ihre Valentinsrosen stammen.

 

 

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/fair-trade-aktion-am-weltfrauentag-in-der-idsteiner-innenstadt_17719551.htm