Faire Woche Heidenrod 2018 Presse


24.08.2018
Kategorie: Fair Trade
Autor: Pressestelle

„Rheingau-Taunus-Kreis bleibt weiterhin Fair­trade-Landkreis“

Landrat Frank Kilian und Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert erhielten die Urkunde von TransFair e.V. / Vorreiterrolle des Kreises

„Rheingau-Taunus-Kreis bleibt weiterhin Fairtrade-Landkreis“ - diese sehr erfreuliche Nachricht verbunden mit einer Urkunde erhielten Landrat Frank Kilian und Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert von TransFair e.V. in diesen Tagen „Unser wichtiges Engagement für einen fairen Handel weltweit erhält damit ihre eindrucksvolle Bestätigung“, betonte Landrat Frank Kilian. „Wir werden die Unterstützung für die Kleinbauern in Mittelamerika wie in Afrika fortsetzen, um deren Lebensbedingungen zu verbessern“, erklärte die Kreisbeigeordnete Monika Merkert. Vor vier Jahren war der Landkreis der erste seiner Art in Hessen, der sich mit diesem Titel schmücken konnte. Nach eingehender Prüfung durch die zuständige Stelle in Köln gab es nun die Verlängerung für zwei weitere Jahre.

Bestätigt wird dem Rheingau-Taunus-Kreis, dass der Kreis nach Erfüllung aller Kriterien den Titel auch weitertragen darf. In der Urkunde heißtTitelerneuerung es: „Durch sein Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt der Rheingau-Taunus-Kreis eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, indem der Rheingau-Taunus-Kreis dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird“.

Der Geschäftsführer von TransFair, Dieter Overath, und die Kampagnenleiterin Lisa Herrmann gratulieren dem Kreis zu diesem Erfolg. Zugleich geht deren Dank an alle „Fairtradern“ im Rheingau-Taunus-Kreis für deren „unermüdlichen Engagement“. Kilian: „Diesen Dank geben wir an unsere Koordinatoren Hans Homberg und Harald Rubel weiter.“

 

 


 

Der Rheingau-Taunus-Kreis wurde am 30.8. 2018 wiederum als Fairtrade Landkreis ausgezeichnet!

Wiederauszeichnung

 

Quelle: Rheingauecho vom 30.08.2018

 

Guten Abend,

wenn den Titel einer frischen Ausgabe des Greenpeace Magazins ein goldener Hirschkäfer ziert und darunter „Wahrer Reichtum“ steht, dann ahnen Sie es schon: Es geht nicht um etwas, das man auf dem Bankkonto horten oder womit man die Nachbarn neidisch machen kann, sondern um eine andere Art von Reichtum – den Reichtum der Arten.GPM Titel 2018 04 Andrea

Was den betrifft, befindet sich unser Vermögen in einem besorgniserregenden Zustand. Das betrifft nicht nur große Tiere wie Elefant, Orang-Utan oder Eisbär, sondern auch das, was – normalerweise – vor allem im Sommer über uns, um uns herum und unter unseren Füßen kreucht, fleucht und krabbelt: Insekten. Sie verschwinden, und mit ihnen viele Vögel, Fische und Pflanzen. Das ist auch für uns eine Überlebensfrage. Denn wie lange sind die Regale im Supermarkt noch voll, wenn achtzig Prozent der Wildpflanzen von der Bestäubung durch Insekten abhängen und sechzig Prozent der Vögel auf Insekten als Nahrungsquelle angewiesen sind? Krefelder Forscher machten vor einem Jahr weltweit Schlagzeilen mit dem Nachweis, dass die Zahl der Fluginsekten dramatisch sinkt; in den letzten 27 Jahren hat ihre Zahl in Deutschland um über 75 Prozent abgenommen. Grund genug, die Forscher, ihre Forschungsobjekte und weitere damit verbundene Aspekte unter die Lupe zu nehmen.

Der klassische Insektenkundler oder Entomologe gilt vielen von uns noch immer als verschrobener und leicht verpeilter Professor, der mit Hut auf dem Kopf und Kescher in der Hand seltenen Schmetterlingen nachjagt. Die besagten Insektenforscher aus Krefeld aber schafften es mit den alarmierenden Ergebnissen ihrer Studie unter die Top Ten der weltweit meistzitierten und -diskutierten Fachartikel 2017, und die britische Royal Society of Biology setzte sie auf ihre Liste der „Großen Biologischen Durchbrüche des Jahres“. Wolfgang Hassenstein hat die Insektenfreunde besucht.

Auch unsere Kollegin Svenja Beller ist mal näher rangegangen und stellt fünfzehn der 33.000 in Deutschland lebenden Insekten in liebevollen Miniaturporträts vor: die Grüne Florfliege etwa, die sich auf kluge Weise vor hungrigen Fledermäusen schützt, oder die Hainschwebefliege, die viele Menschen auf den ersten Blick mit Wespen verwechseln. Diese Extremsportlerin legt jährlich Hunderte Kilometer zurück, weil sie den Winter im Süden verbringt. Oder die Braune Raubknotenameise, die die Nester anderer Ameisenarten überfällt und brutal erobert.

Im vergangenen Jahr haben KonsumentInnen nur rund 18 Euro für fair gehandelte Produkte ausgegeben. Das Angebot muss wachsen, damit sich das ändert.

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Noch ist das Angebot klein: Längst nicht alles in den Regalen ist „Fairtrade“ - Foto: dpa

BERLIN taz | Die gute Nachricht: Der Handel mit fairen Produkten ist im vergangenen Jahr in Deutschland um 13 Prozent auf fast 1,5 Milliarden Euro gestiegen. Die schlechte: 50 Jahre nach dem Einstieg hat der faire Handel in der Bundesrepublik noch nicht einmal einen Marktanteil von 1 Prozent am Gesamthandel.

Verantwortlich dafür ist nicht nur die Geiz-ist-geil-Mentalität der VerbraucherInnen. „Das Angebot im Einzelhandel muss breiter werden“, sagt Andrea Fütterer, Vorstandsvorsitzende des Forums Fairer Handel. Die Verband kämpft für gerechtere Regeln in Handel und Landwirtschaft. Ihm gehören unter anderem BanaFair, Gepa, Naturland und der Weltladen-Dachverband an.

Ganze 18 Euro haben die Bundesbürger dem Verband zufolge im vergangenen Jahr für fair gehandelte Waren ausgegeben, immerhin 2 Euro mehr als im Vorjahr. Bei den als fair gekennzeichneten Produkten stellen Handelsorganisationen sicher, dass ArbeiterInnen und ProduzentInnen gerecht bezahlt, Arbeits- und Menschenrechte eingehalten werden und die Geschäftsbeziehungen stabil sind. Fair gehandelte Bananen sind immer auch in Bio-Qualität, bei anderen Produkten ist das nicht unbedingt der Fall.

80 Prozent der fair gehandelten Waren sind Lebensmittel. Der Bestseller unter den Produkten ist Kaffee. Auf ihn entfallen 34,3 Prozent des Gesamtumsatzes. Doch auch hier ist der Anteil am Gesamtumsatz mit 4,8 Prozent gering. Die ProduzentInnen leiden unter dem Klimawandel. Unerwartete Niederschläge erschweren den Anbau und schmälern die Ernte. Faire GeschäftspartnerInnen arbeiten mit Genossenschaften zusammen, die KleinbäuerInnen schützen und sie finanzieren bei Bedarf auch eine Ernte vor.

Einkaufen für eine gerechtere Welt
Interessierte können faire Produkte bei 800 Fachhändlern, den sogenannten Welthändlern, oder in fast jedem Supermarkt oder Discounter kaufen. Zu erkennen sind die Waren, die unter sozialen Bedingungen hergestellt und deren ProduzentInnen vernünftig bezahlt wurden, an speziellen Marken wie BanaFair, dwp, El Puente, Gepa oder Globo. Außerdem vergeben Organisationen Siegel und Label für ausgewählte Produkte, deren Herstellung genau geprüft wurde. Dazu gehören Fairtrade, Fair for Life, Naturland Fair oder die World Fair Trade Organisation.

Nach Kaffee haben Südfrüchte, Textilien, Blumen und Eiscreme einen großen Anteil an fairen Handelsprodukten. „Sahne und Milch werden nicht fair gehandelt, aber Zusatzstoffe zu Eis wie Schokolade, Zucker und Nüsse“, sagt Manuel Blondin, Geschäftsführer des Forums Fairer Handel.

Bei Südfrüchten geht das Umsatzplus vor allem auf den größeren Vertrieb über Discounter, betont er. In der Schweiz sind faire Produkte im Einzelhandel weitaus verbreiteter als in Deutschland. Dort haben Ketten ganze Produktpaletten umgestellt. Die Schweizer Bürger kauften 2016 faire Produkte für 56 Euro im Jahr.

Am Misstrauen der Kunden gegenüber Marken und Siegeln für fairen Handel liege die Zurückhaltung nicht, sagt Blondin. Eine Verbraucherbefragung habe ergeben, dass 86 Prozent der Kunden den Siegeln vertrauen. Allerdings müssten sie auch die Gelegenheit haben, solche Waren zu kaufen. Um den Umsatz fairer Produkte zu erhöhen, müsse das Angebot im Einzelhandel größer werden, fordert der Handelsexperte.

In der Schweiz haben Einzelhändler ganze Produktpaletten umgestellt

Nur auf Freiwilligkeit zu setzen, reiche aber nicht. „Wir brauchen auch gesetzliche Regelungen.“ Zum Beispiel wie in Frankreich: Dort hat die Nationalversammlung im vergangenen Jahr ein Gesetz verabschiedet, wonach große Unternehmen ökologische und menschenrechtliche Risiken ihrer globalen Geschäfte identifizieren und verhindern müssen und bei Verstößen gegenüber Betroffenen haften.

Für die Entwicklungsorganisation Oxfam ist fairer Handel ein wichtiges Alternativmodell, dass KleinbäuerInnen hilft. „Verbraucher haben kaum eine andere Möglichkeit, sie zu unterstützen“, sagt Franziska Humbert von Oxfam. Fairer Handel sei aber kein Allheilmittel. Einzelhändler müssten grundsätzlich ihre Lieferketten auf die Einhaltung von Menschenrechten prüfen, sagt auch sie. Die Organisationen Oxfam, Amnesty International, Brot für die Welt und Germanwatch haben bereits einen Gesetzentwurf vorgelegt, wie das aussehen könnte.

Der deutsche Handelsverband weist den Vorwurf zurück, dass der Einzelhandel nicht genug faire Produkte anbietet. „Die Einzelhändler haben die Produkte erst aus der Nische geholt“, sagte ein Sprecher der taz. Es sei allerdings noch „viel Luft nach oben“. Für den im Vergleich zu anderen Ländern geringen Marktanteil seien die hohe Preissensibilität der Kunden und die harten Wettbewerbsbedingungen im Einzelhandel verantwortlich. „Die Händler arbeiten daran, den Anteil der fairen Produkte auszubauen.“

 

Quelle: http://www.taz.de/Fairer-Handel/!5522500/


ENGAGEMENT - Podiumsdiskussion am Fair Trade Day im Kreishaus / Mehr Fairtrade-Schulen

 

BAD SCHWALBACH (red) – Der Rheingau-Taunus-Kreis war 2014 der erste FairTrade Kreis in Hessen. Diesen Herbst stellt sich der Kreis nun der zweiten Überprüfung, ob die Standards des fairen Handels eingehalten werden. Während des Fair Trade Days im Kreishaus zog die zuständige Dezernentin Monika Merkert Bilanz der vergangenen vierJahre. 40 Restaurants, Cafés und Kantinen und 53 Groß- und Einzelhandelsgeschäfte haben sich im Kreis mittlerweile dem fairen Handel verschrieben. Monika Merkert: „Nun will die Hochschule Fresenius in Idstein erste Fairtrade-Hochschule Hessens werden; die ersten Etappenziele sind erreicht.“

Doch der Blick wurde während der Podiumsdiskussion schon einmal in die Zukunft gerichtet. „Wir müssen Fairtrade bekanntermachen, damit ein wirkliches Umdenken in der Gesellschaft einsetzen kann“, forderte die Bürgermeisterin von Hofheim Gisela Stang. Sie hofft, dass 2019 die Zertifizierung zur fairen Metropolregion Rhein-Main gelingt und damit rund drei Millionen Menschen sich zum fairen Handel bekennen.

Bewusster einkaufen, „Gerechtigkeitund Fairness sollten Grundlage alles Handels sein“, ergänzt die Lehrbeauftragte an der Fresenius-Hochschule, Anke Trischler und sieht dabei die Studenten „als wichtigen Multiplikator“. Sie sollen ihr Wissen und das neue Denken zu ihren zukünftigen Arbeitgebern tragen. Ihr Ansatz geht jedoch über fairen Handel hinaus. Die Auseinandersetzung und die Informationen über Fair Trade bewirken etwas. Davon zeigen sich Ingo Ostwald, Lehrer der IGS Wallrabenstein, und auch Udo Schneider, Leiter eines Supermarkts, überzeugt.

Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert zog abschließend ein positivesFazit: „Wir müssen bereits junge Menschen über die Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern aufklären. Deshalb müssen wir weiter daran arbeiten, mehr Fairtrade-Schulen im Kreis zu gewinnen. Aber auch weitere Kommunen, Einzelhandelsgeschäfte und Kantinen sind wichtige Partner in Sachen Fairtrade. Wir im Rheingau-Taunus-Kreis sind bei dem Thema Fairtrade bereits gut aufgestellt, aber wir können noch besser werden. Daran müssen wir nach dem Fairday im Kreis weiter arbeiten.“

 

Quelle: https://rhein-main-wochenblatt.de/wp-content/uploads/epaper/20180712_248.pdf

 


 

Podiumsdiskussion am "Fair Trade Day" / Fair Trade muss bekannter werden

RTK Fair Day 2018

Nachdem der Rheingau-Taunus-Kreis 2014 als erster FairTrade-Kreis Hessens ausgezeichnet wurde, folgt im Herbst 2018 eine zweite Prüfung, ob der Kreis nach wie vor die Standards des fairen Handels einhält. Während des Fair Trade Days im Kreishaus trafen sich lokale Akteure zur derzeitigen Standortbestimmung und Zielsetzung für die Zukunft.

40 Restaurants, Cafés und Kantinen sowie 53 Groß- und Einzelhandelsgeschäfte haben sich bereits dem fairen Handel verschrieben – so lautet die Bilanz der zuständigen Fair-Trade-Dezernentin Monika Merkert für die vergangenen vier Jahre. Nun wolle auch die Hochschule Fresenius in Idstein erste Fairtrade-Hochschule Hessens werden – die ersten Etappenziele seien schon erreicht.

„Gerechtigkeit und Fairness sollten Grundlage allen Handels sein“, erklärt Anke Trischler, Lehrbeauftragte an der Fresenius-Hochschule, und sieht die Studenten „als wichtigen Multiplikator“. Sie können ihr Wissen und die neuen Denkansätze zu ihren zukünftigen Arbeitgebern tragen.

Welche Aufgaben gilt es in Zukunftin den Blick zu nehmen? Die Bürgermeisterin von Hofheim, Gisela Stang, ist sich sicher: „Wir müssen Fairtrade bekannter machen, damit ein wirkliches Umdenken in der Gesellschaft einsetzen kann.“ Die Stadt Hofheim geht dabei mit gutem Beispiel voran und kauft nur noch Blumensträuße aus fairem Handel.

Aufklärungsarbeit und Informationsweitergabe bewirken bereits sehr viel. Davon zeugen zahlreiche laufende Projekte in teilnehmenden Schulen. In der Limesschule in Idstein etwa setzen sich Schüler mit dem Plastik-Problem auseinander. Heidenrods Bürgermeister Volker
Diefenbach sieht außerdem Handlungsbedarf bei der Förderung regionaler Produkte. „Auch unsere Landwirte wollen faire Preise für ihre heimischen Produkte.“ Heidenrod darf sich bereits „Fair Trade Town“ nennen; fünf weitere Kommunen befinden sich derzeit auf dem Weg dorthin.

„Wir müssen alle 17 Städte und Gemeinden des Kreises überzeugen, sich der Intention des fairen Handels anzuschließen“, fordert Landrat Frank Kilian.

Monika Merkerts abschließendes Fazit fällt durchaus positiv aus: Im Rheingau-Taunus-Kreis sei man in Sachen Fairtrade bereits gut aufgestellt. Zukünftig müsse jedoch daran gearbeitet werden, noch mehr Schulen, Kommunen, Einzelhandelsgeschäfte und Kantinen als wichtige Partner zu gewinnen.

 

Quelle: Untertaunus Wochenblatt - Mittwoch, 4. Juli 2018

Fair Trade muss noch viel bekannter werden

Podiumsdiskussion am "RTK Fair  Day 2018" im Kreishaus

2014 war der Rheingau-Taunus-Kreis der erste Fair Trade Kreis in Hessen. Zwei Jahre später folgte die erste Rezertifizierung. Im Herbst 2018 stellt sich der Kreis nun der zweiten Überprüfung, ob der Kreis die Standards des fairen Handels einhält. Während des Fair Trade Days im Kreishaus zog die zuständige Dezernentin Monika Merkert Bilanz der vergangenen vier Jahre. 40 Restaurants, Cafés und Kantinen und 53 Groß- und Einzelhandelsgeschäfte haben sich im Kreis mittlerweile dem fairen Handel verschrieben. Monika Merkert: "Nun will die Hochschule Fresenius in Idstein erste Fairtrade-Hochschule Hessens werden; die ersten Etappenziele sind erreicht." Doch der Blick wurde während der Podiumsdiskussion schon einmal in die Zukunft gerichtet.

"Was ist zu tun?", fragte Moderatorin Anke Seeling in die Runde. "Wir müssen Fair Trade bekannter machen, damit ein wirkliches Umdenken in der Gesellschaft einsetzen kann", fordert die Bürgermeisterin von Hofheim, Gisela Stang, in einem leidenschaftlichen Plädoyer. Sie hofft, dass 2019 die Zertifizierung zur fairen Metropolregion Rhein-Main gelingt und damit rund drei Millionen Menschen sich zum fairen Handel bekennen. "Wir müssen uns fragen, woher kommt der Blumenstrauß, den ich im Laden kaufe, und dann nachbohren, um Antworten zu erhalten", berichtet Gisela Stang von ihrer ersten Annäherung an das Thema. Viele Rosen stammen mittlerweile aus Afrika, wo niedrigste Löhne den Arbeiterinnen und Arbeitern auf den Plantagen gezahlt werden. Mit dem Flugzeug werden die Blumen nach Europa transportiert. "Das ist Globalisierung pur", sagt Gisela Stang. Inzwischen kauft die Stadt Hofheim nur noch Blumensträuße aus fairem Handel.

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von links nach rechts: Bürgermeister Volker Diefenbach, Bürgermeisterin Gisela Stang, Landrat Frank Kilian, Fairtrade-Koordinator Hans Homberg

"Gerechtigkeit und Fairness sollten Grundlage alles Handels sein", ergänzt die Lehrbeauftragte an der Fresenius-Hochschule, Anke Trischler und sieht dabei die Studenten "als wichtigen Multiplikator". Sie sollen ihr Wissen und das neue Denken zu ihren zukünftigen Arbeitgebern tragen. Ihr Ansatz geht jedoch über fairen Handel hinaus. Anke Trischler sieht den Planeten, das Ökosystem in Gefahr, wenn "wir weiterhin unsere Erde ausbeuten, wie wir es derzeit tun." Aufklärung über globale wirtschaftliche Beziehungen seien dringend geboten, damit die Menschen erfahren, wie die Produzenten von Kaffee in Lateinamerika ausgebeutet werden, wie minimal der Lohn ist und unter welchen schlimmen Arbeitsbedingungen sie tätig sind.

Die Auseinandersetzung und die Informationen über Fair Trade bewirken etwas. Davon zeigen sich Ingo Ostwald, Lehrer der IGS Wallrabenstein, und auch Udo Schneider, Leiter eines Supermarkts, überzeugt. "Wenn wir mit den Schülern in einen Supermarkt gehen, um Produkte für unseren Schulladen zu kaufen, schauen die Schüler schon nach dem Fairtrade-Siegel und vergleichen", so Ostwald. Die Kinder und Jugendlichen setzen sich für ihre Umwelt ein, betont auch die Leiterin der Limesschule, Angelika Deinhardt, um gleichzeitig auf den Erfolg der Schülerfirma "Snack Attack" hinzuweisen. "In einem Projekt setzten sich die Schüler nun mit dem Plastik und Plastiktüten auseinander. Sie erstellten ein Infoblatt, welche Produkte aus Plastik sind und wie wir die Nutzung von Produkten aus Plastik verhindern können", so die Schulleiterin.

Für Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach besteht ein Zusammenhang zwischen fairen Preisen für regionale Produkte und jenen für Kaffee, Blumen und Kakaobohnen für Schokolade. "Wir brauchen unsere regionalen Produkte vor Ort in Kombination mit einem gerechten Handel in der Welt", betont Diefenbach und weiter: "Auch unsere Landwirte wollen faire Preise für ihre heimischen Produkte." Heidenrod ist eine von vier Kommunen im Kreis, die sich "Fair Trade Town" nennen dürfen; fünf weitere befinden sich auf dem Weg dorthin. "Wir müssen alle 17 Städte und Gemeinden des Kreises überzeugen, sich der Intention des fairen Handels anzuschließen", fordert Landrat Frank Kilian. Auch er sieht Schulen und Universitäten als wichtigen Multiplikator, damit immer mehr Menschen Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel kaufen und so ein Bewusstseinswandel eintritt.

Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert, deren Idee mit dem Fairday umgesetzt wurde, stimmt hierin mit Landrat Kilian überein. Sie zog abschließend ein positives Fazit: "Wir müssen bereits junge Menschen über die Lebensverhältnisse in Entwicklungsländer aufklären. Deshalb müssen wir weiter daran arbeiten, mehr Fairtrade-Schulen im Kreis zu gewinnen. Aber auch weitere Kommunen, Einzelhandelsgeschäfte und Kantinen sind wichtige Partner in Sachen Fairtrade. Wir im Rheingau-Taunus-Kreis sind bei dem Thema Fairtrade bereits gut aufgestellt, aber wir können noch besser werden. Daran müssen wir nach dem Fairday im Kreis weiter arbeiten."

 

Autor: RTK Pressestelle

 

Beim Fair Day im Kreishaus tauschten sich die Akteure der fairen Kommunen aus

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Einen fair produzierten Fußball stellten der Fairtrade-Koordinator des Kreises, Hans Homberg, und Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert vor.

Rheingau. (chk) – „Es hat einige Mühen gekostet, bis der Rheingau-Taunus-Kreis im Jahr 2014 als erster hessischer Landkreis zum Fairtrade-Landkreis ausgezeichnet werden konnte“, betonte die Dezernentin für Jugend, Gesundheit und Fairtrade, Monika Merkert, als sie Vertreterinnen und Vertreter von Kirchen, Handel, Politik, Schulen, Hochschulen und Kommunen, Fairtrade-Akteurinnen und -Akteure und Gäste zum Fair Day im Kreishaus begrüßte. Der Rheingau-Taunus-Kreis habe damit eine Vorbildfunktion übernommen und durch diese Auszeichnung ein starkes Zeichen gesetzt.

Vorausgegangen war 2012 der Beschluss des Kreistags, Fairtrade-Kreis zu werden. „Neben diesem Beschluss und der Bildung einer Steuerungsgruppe mussten der Einzelhandel, Cafés, Restaurants und Kantinen faire Produkte anbieten. Darüber hinaus mussten die öffentlichen Einrichtungen faire Produkte verwenden und die örtlichen Medien mussten über die Aktivitäten auf dem Weg zum Fairtrade-Kreis berichten“, erläuterte sie den Werdegang. „Mittlerweile sind Walluf, Oestrich-Winkel, Idstein und Heidenrod bereits zertifizierte Fairtrade-Towns. Hohenstein, Hünstetten, Aarbergen, Niedernhausen und Eltville sind auf dem Weg dahin.“ Fairtrade-Kreis klinge nicht nur gut, sondern sei ein Anspruch, der mit Leben gefüllt worden sei und an dem weiter gearbeitet werde. „Aktuell gibt es 40 Cafés, Restaurants und Kantinen, die Fairtrade-Produkte anbieten. Darüber hinaus beteiligen sich mittlerweile 53 Einzel- bzw. Großhandelsbetriebe, zwei Kirchengemeinden und drei Schulen im Kreis daran.“ Natürlich komme auch der im Kreishaus ausgeschenkte Kaffee aus fairem Handel. Im Jahr 2016 konnte der Kreis die erste Rezertifizierung als Fairtrade-Kreis entgegennehmen. „Unser nächstes Ziel ist die zweite Rezertifizierung des Rheingau-Taunus-Kreises dieses Jahr im September“, kündigte Merkert an. „Wir hoffen, dass wir dieses Ereignis gemeinsam mit der Zertifizierung Eltvilles zur Fairtrade-Town feiern können, und wir streben danach, mit der Hochschule Fresenius die erste hessische Fairtrade Hochschule im Rheingau-Taunus-Kreis zu bekommen.“ Der Fairtrade-Gedanke solle in alle Gruppierungen der Gesellschaft hinausgetragen werden. „Gerechtigkeit und Fairness im Umgang mit anderen Menschen auf diesem Globus können nicht allein von der großen Politik bewerkstelligt werden, sondern brauchen jeden Einzelnen von uns als Entscheider in Gremien, aber auch den kritischen Verbraucher, der über den Tellerrand hinausschaut.“ Aus diesem Grund habe sie zum Fair Day eingeladen.

Schon vor dem offiziellen Start des Fair Days hatte Fairtrade-Koordinator Hans Homberg die einzelnen Initiativen und Steuerungsgruppen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis vorgestellt, was vor allem dem Kennenlernen und Vernetzen der Fairtrade-Akteure dienen sollte. Aus dem Rheingau waren dabei die Stadt Oestrich-Winkel mit Stefanie Nikolai-Jagiela, der Weltladen Walluf als großer Fairtrade-Vorreiter in der Region mit Annette Wenzel, Brigitte Edinger und Lilo Rader und die Steuerungsgruppe der Stadt Eltville mit Barbara Lilje, Guntram Althoff und Anna Lefik. Eltville ist derzeit auf der Zielgeraden für die angestrebte Zertifizierung im September, dokumentierte – wie auch die Stadt Oestrich-Winkel – die bisherigen Fairtrade-Aktivitäten in mehreren Zeitungsartikeln und hatte außerdem viele weitere Infomaterialien ausgelegt. Eltville hat im vergangenen Dezember die Agenda 2030 unterzeichnet und ist auch in diesem Jahr im Finale für die Wahl der nachhaltigsten Kleinstadt Deutschlands, die im Dezember entschieden wird.

In der Kreishaus-Cafeteria präsentierten sich auch die Fairtrade-Kommunen und -Anwärter aus dem Untertaunus. Die Stadt Idstein, die seit 2015 zertifiziert ist, war mit der Steuerungsgruppe, dem Weltladen und der Limesschule dreifach vertreten. Die kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe ist Fairtrade-Schule und UNESCO-Projektschule, die eine Partnerschaft zu einer Schule in Uganda pflegt. Die Schülerfirma „Snack-Attack“ managt auch den Pausenverkauf mit fairen Produkten und vertreibt u.a. auch Mäppchen, die in der Partnerschule in Uganda hergestellt werden. Schulleiterin Angelika Deinhardt gab in der anschließenden Diskussion einen Einblick in die Fairtrade-Aktivitäten der Schulgemeinde.

Hünstetten ist als Fairtrade-Kommune noch nicht zertifiziert, aber die Integrierte Gesamtschule (IGS) Wallrabenstein hat einen Schülerladen mit fairen Produkten, der von der Schülervertretung betrieben wird und täglich in beiden großen Pausen geöffnet ist. Heidenrod ist bereits seit einem Jahr als Fairtrade-Gemeinde zertifiziert und präsentierte sich u.a. mit Wildprodukten aus heimischer Wirtschaft. „Nachhaltig heißt für uns fair, bio und regional“, betonte Hans Homberg, der nicht nur im Kreis sondern auch als Sprecher der „Fairen Metropolregion“ engagiert ist, die unter dem Motto „Rhein.Main.Fair“, bereits 42 Fairtrade-Städte, drei Fairtrade-Landkreise – darunter der Rheingau-Taunus-Kreis – und fünf kreisfreie Städte von Wiesbaden bis Aschaffenburg bündelt.

In die Kategorie „fair und regional“ fiel auch „das Lädchen“ von Andrea Deschamps aus Bad Schwalbach, die mit Kuchen und Wurst aus regionaler Produktion und mit Fairtrade-Kaffee die Gäste des Fair Days bewirtete. „Das Lädchen“ wurde vor zwei Jahren mit dem Demographie-Preis des Rheingau-Taunus-Kreises ausgezeichnet.

Nachhaltig und fair sind auch die Taschen, die Silvia Ritter in ihrem Unternehmen FairBag aus robusten Drucktüchern herstellt, die beim Offsetdruck verwendet wurden. Die Unternehmerin aus Schwäbisch Hall beschäftigt Menschen mit schwierigen Lebensverhältnissen unter fairen Arbeitsbedingungen und unterstützt sie ohne staatliche Zuschüsse bei der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt. Jede Tasche ist ein Unikat. Ein Produkt, das Hans Homberg und Monika Merkert noch passend zur WM vorstellen konnten, war ein unter fairen Bedingungen produzierter Fußball.

Das evangelische Dekanat wurde durch Pfarrerin Heike Beck vertreten und die Hochschule Fresenius durch die Unternehmensberaterin und Dozentin Anke Trischler, die beide auch an der Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Handel teilnahmen. Der Kirche sei Fairness im Alltag ein Anliegen, das in den einzelnen Gemeinden umgesetzt werden solle. Dafür gibt es inzwischen die Auszeichnung „Faire Gemeinde“, die Kriterien benennt, wie beispielsweise faire Bewirtung, faire Geschenke, Verkaufsstelle für faire Produkte, Müllvermeidung und Ökostrom. Die Triangelis-Gemeinde Eltville-Erbach-Kiedrich hat die Plakette „Faire Gemeinde“ bereits erhalten, gehört allerdings zum Dekanat Wiesbaden. Man müsse den Menschen deutlich machen, dass auch ihr Leben besser werde, wenn sie fair leben, schlug Heike Beck vor. „Ich lebe nicht gut, wenn ich auf Kosten anderer lebe.“

Anke Seeling, bekannt als Moderatorin von Kultur- und Wirtschaftssendungen im Rhein-Main-TV, leitete die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer fachkundig und geschickt durch die Diskussion rund um Fairtrade. Auch Landrat Frank Kilian gehörte dazu, und er machte in seinen Antworten deutlich, dass er die bisherigen Bestrebungen des Kreises in jeder Hinsicht mitträgt und die Anstrengungen der Kommunen und Schulen würdigt.

„Wir sollten jede Plattform nutzen, um über Fairtrade zu sprechen“, äußerte Gisela Stang, Bürgermeisterin von Hofheim und neben Hans Homberg Sprecherin der Metropolregion „Rhein.Main.Fair“. „Verantwortung lässt sich nicht mehr delegieren.“ Sie wies darauf hin, dass knapp drei Millionen Menschen in Fairtrade-Kommunen in der Metropolregion leben, deren Konsumentscheidungen durchaus eine globale Auswirkung haben. Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach vertrat die Meinung: „Wir brauchen unsere regionale Produktion vor Ort in Kombination mit einem gerechten Handel in der Welt.“

„Fairtrade ist ein Minimun – es ist nur der Anfang für ein zukunftsfähiges Wirtschaften“, sagte Anke Trischler. „Fairness sollte Grundlage allen Handelns sein – in der Produktion, im Umgang miteinander und mit der Umwelt.“ Anregungen, wie man junge Menschen und neue Zielgruppen für Fairtrade gewinnen kann, konnte Annette Wenzel vom Weltladen Walluf geben, der seit fast 15 Jahren besteht. „Zu normalen Info-Veranstaltungen kommen nicht viele, aber wenn man sie mit interessanten Themen verknüpft, kann man auch neue Zielgruppen erreichen“, erklärte sie. Sie verwies auf ein Brigitte-Spezialheft und auf YouTube-Star Felix von der Laden, der auf seinem Kanal 3,2 Millionen Abonnenten habe, die er mit seinen Fairtrade-Videos begeistere. Eine kritische Anmerkung zu Fairtrade-Waren hatte Ingo Ostwald, Lehrer an IGS Wallrabenstein. Ihm und seinen Schülern falle unangenehm auf, dass viele Fairtrade-Produkte mehrfach in Alu und Plastik verpackt seien. „Wir würden uns eine ökologisch sinnvollere Verpackung wünschen.“

Auch wenn der Fair Day gut und gerne mehr Publikum vertragen hätte, zeigten sich die Akteurinnen und Akteure mit dem Austausch überaus zufrieden. Zum Abschluss zeigten Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner noch ihre beeindruckende Multivisionsshow „Im Reich der Maya“.

 

 

Quelle: https://www.rheingau-echo.de/nachrichten/region/rheingau/fairness-sollte-grundlage-allen-handelns-id36317.html

 

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Fairtrade - Town Heidenrod 

Wir waren unterwegs!

 

 

 

Ein Erfahrungsbericht

Sonntag, der 17. Juni 2018 - "Just Love Festival 2018" - Bhakti Marga Springen

 

Just Love Festival

 

 

Am Sonntag, den 17. Juni 2018 durfte sich die Fairtrade-Kommune Heidenrod bei einem seiner Akteure, unter dessen regen Unterstützung, präsentieren.

 

Beim "Just Love Festival" in Springen kommen jedes Jahr Tausende Menschen im größten Bhakti Yoga Zentrum Europas zusammen, um vom Verstand tief ins Herz einzutauchen und das Leben zu feiern.

 

 

 

Fairtrade Stand Gemeinde Heidenrod

Nur selten passt das Thema Fairtrade so gut in ein Festivalkonzept, denn das in Springen ansässige Bhakti Marga Eventzentrum ist ein absolutes Musterbeispiel für den gelebten respektvollen Umgang mit Körper, Geist, Natur und Umwelt. Allein der spirituelle Hintergrund und das Verständnis von einem ressourcenschonenden Leben, legen den Bezug zu Fairtrade nahe. Allerdings wird dieses Verständnis nicht nur auf den religiösen Hintergrund bezogen, sondern wie so oft bei anderen Glaubensgemeinschaften auch, wie selbstverständlich als Handlungsansatz für weltliche Probleme verstanden.

Wir erlebten in Springen ein überaus freundliches Publikum, welches sehr interessiert und engagiert war. Oft wird man als Info-Stand Betreiber nicht wirklich wahrgenommen, bei unserem Fairtrade Stand beim "Just Love Festival" war das ganz anders. Viele Menschen blieben stehen, sahen sich das Info-Material an und kamen mit den Standbetreibern ins Gespräch, meist auf Englisch. Echtes Interesse verband sich mit der Freude, dass auch eine kleine Kommune in Deutschland wie Heidenrod für solch ein globales Thema eintritt. Ein wenig Freude konnten wir zurückgeben, in dem wir fair gehandelte Rosen verschenkten, die vom REWE Markt in Kemel zur Verfügung gestellt wurden. Auch hierfür noch einmal herzlichen Dank an den Marktleiter, Herrn Schneider.

Foto rechts: Christina Bauknecht und Fabian Leuzinger von Bhakti Marga halfen uns beim Standaufbau und unterstützten die Unterhaltung des Standes

 

Das "Just Love Festival" gab auch den Bürgern aus Heidenrod die Möglichkeit, sich einmal ein eigenes Bild von Bhakti Marga und dem Zentrum zu machen. Letzteres besticht mit einem weitläufigen Gelände im Grünen, freilaufenden Pfaus und einem eigenen Blumen- und Gemüsebeet. Wir sahen das ein oder andere uns bekannte Gesicht aus Heidenrod und freuten uns, dass von jung bis alt nicht nur Menschen aus der Ferne anreisten, sondern auch aus Heidenrod und der Region.

 

rinder Heidenrod

 

Auch andere Tiere dürfen in Springen verweilen, so hält Bhakti Marga z.B. Milchkühe, für Milchprodukte zum Eigenbedarf.

Fabian Leuzinger gab Bürgermeister Diefenbach und seinen Begleiterinnen einen Rundgang durch den neuen Tempel, welcher erst vor kurzem fertiggestellt und eingeweiht wurde. Viele bunte und interessante Bilder, die in der Kürze der Zeit gar nicht alle bewundert werden konnten, luden zum Staunen ein. So kann man sich die Geschichten, die die Bilder erzählen, in einem im Vorraum befindlichen Buch genauer ansehen.

 

 

Für das nächste Jahr, so haben uns fest vorgenommen, werden wir auf jeden Fall auch beim Holi Festival dabei sein, denn neben vielen weiteren tollen Ständen, Musik und Tanz, Essen & Trinken, Yoga und vielem mehr lädt auch das farbenfrohe Fest zum Wiederkommen ein, sogar eine Menschliche Pyramide konnten wir bestaunen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei Bhakti Marga für die Gelegenheit bedanken, am "Just Love Festival 2018" teilzunehmen und ganz besonders Herrn Leuzinger und Frau Bauknecht für die überaus freundliche Unterstützung während des Festivals. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

 

Impressionen:

Um die Bilder-Gallerie anzuschauen, einfach auf ein Bild klicken

Bei Fragen oder Interesse zum Thema „Fairtrade“ wenden Sie sich gerne an die Gemeindeverwaltung
Frau Reschke
Rathausstraße 9
65321 Heidenrod-Laufenselden
Tel.: 06120/7958
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.heidenrod.de
www.fairtrade-towns.de/fairtrade-towns/stadt/gemeindeheidenrod/


 

 

Gerechtere Preise für Produzenten

FAIRTRADE „RTK Fair Day 2018“ am 16. Juni im Kreishaus / Akteur-Messe und Podiumsdiskussion

 

RHEINGAU-TAUNUS - (red). „Gerechtere Preise und damit gerechtere Löhne für die Produzenten – das ist die Intention der Fairtrade-Kampagne, der sich der Rheingau-Taunus-Kreis im Jahr 2014 – durch die Zertifizierung – angeschlossen hat“, betont Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert. Damals war der Kreis der erste seiner Art in Hessen, der sich als Fairtrade-Kreis bezeichnen durfte. „Vier arbeitsintensive Jahre sind seither vergangen. Zeit, um eine Bestandsaufnahme durchzuführen, die Vernetzung der Fairtrade-Akteure voranzutreiben, und um sich neuen Ideen zu öffnen“, berichtet die Kreisbeigeordnete und lädt gleichzeitig zum „RTK Fair Day 2018“ und der „2. Fair Trade Akteur-Messe“ am Samstag, 16. Juni, von 12 bis 17.30 Uhr, in die Cafeteria des Kreishauses in Bad Schwalbach, Heimbacher Straße 7, ein.

Chance für Akteure, sich weiter zu vernetzen

Monika Merkert: „Wir wollen einen Überblick geben, welche Initiativen wir in den vergangenen vier Jahren gestartet haben, welche Partner wir im Kreis für den Gedanken des fairen Handels gewinnen konnten und wir bieten die Chance, dass sich Fairtrade-Akteure kennenlernen und vernetzen können.“ Mittlerweile sind Walluf, Oestrich-Winkel, Idstein und Heidenrod Fairtrade-Towns, Hohenstein, Hünstetten, Eltville, Aarbergen und Niedernhausen befinden sich derzeit „auf dem Weg“ zur Zertifizierung. In der Limesschule in Idstein mit dem Schülerweltladen „Snack Attack“ und der IGS Wallrabenstein mit dem Fairtrade-Shop gibt es eine positive Auseinandersetzung mit dem Thema des fairen Handels.

„Natürlich verweigert sich heute kaum noch eine der vielen überregionalen Supermarktketten dem Fairen Handel, sie werben sogar damit. Auf vielen Produkten ist der Schriftzug erkennbar. Uns geht deshalb mehr um eine Auseinandersetzung mit dem Thema und um eine Nachhaltigkeit“, so die Fairtrade-Dezernentin.
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Umdenken bei den Konsumenten einleiten

Es ginge nicht alleine darum, das eigene Gewissen zu beruhigen, weil der Kunde Fair-Trade-Produkte erwirbt. „Wir wollen die Komplexität des Handels mit Produkten wie Kaffee aus Mittelamerika oder Blumen aus Afrika aufzeigen und so ein Umdenken einleiten, um die Existenzgrundlage der Produzenten wirklich auf Dauer zu verbessern“, erläutert Monika Merkert.

Aus diesem Grund gibt es eine Podiumsdiskussion mit elf Teilnehmern aus den Bereichen Kirche, Handel, Politik, Schulen, Kommunen, Biohöfe und der Hochschule Fresenius, die von Anke Seeling moderiert wird. Dabei sollen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit Fairtrade berichten und neue Ideen vorbringen.

Bei der „Fairtrade Akteur-Messe“ präsentieren sich die Kommunen, die oben erwähnten Schulen, Biohöfe, Kirchengemeinden, Hochschulen, Weltläden und Vereine. Der „RTK Fair Day“ endet mit der Multivision-Show „Im Reich der Maya: Fairer Handel, Mystik, Abenteuer“ der Journalisten Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner von „lobolmo“.

 


Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/landkreis/gerechtere-preise-fuer-produzenten_18844463.htm

Zwischen Bestandsaufnahme, Vernetzung und neuen Aktivitäten


Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert weist auf den "RTK Fair Day 2018" am 16. Juni 2018 im Kreishaus hin / Akteur-Messe und Podiumsdiskussion

 

"Gerechtere Preise und damit gerechtere Löhne für die Produzenten - das ist die Intention der Fairtrade-Kampagne, der sich der Rheingau-Taunus-Kreis im Jahr 2014 - durch die Zertifizierung - angeschlossen hat", betont Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert. Damals war der Kreis der erste seiner Art in Hessen, der sich als Fairtrade-Kreis bezeichnen durfte. "Vier arbeitsintensive Jahre sind seither vergangen. Zeit um eine Bestandsaufnahme durchzuführen, die Vernetzung der Fairtrade-Akteure voranzutreiben, und um sich neuen Ideen zu öffnen", berichtet die Kreisbeigeordnete und lädt gleichzeitig zum "RTK Fair Day 2018" und der "2. Fair Trade Akteur-Messe" am Samstag, 16. Juni 2018, von 12. bis 17.30 Uhr, in die Cafeteria des Kreishauses in Bad Schwalbach, Heimbacher Straße 7, ein.

Monika Merkert: "Wir wollen einen Überblick geben, welche Initiativen wir in den vergangenen vier Jahren gestartet haben, welche Partner wir im Kreis für den Gedanken des fairen Handels gewinnen konnten und wir bieten die Chance, dass sich Fairtrade-Akteure kennenlernen und vernetzen können." Mittlerweile sind Walluf, Oestrich-Winkel, Idstein und Heidenrod Fairtrade-Towns, Hünstetten, Eltville, Aarbergen und Niedernhausen befinden sich derzeit "auf dem Weg" zur Zertifizierung. In der Limesschule in Idstein mit dem Schülerweltladen "Snack Attack" und der IGS Wallrabenstein mit dem Fairtrade-Shop gibt es eine positive Auseinandersetzung mit dem Thema des fairen Handels.

"Natürlich verweigert sich heute kaum noch eine der vielen überregionalen Supermarktketten dem Fairen Handel, sie werben sogar damit, auf vielen Produkten ist der Schriftzug erkennbar. Uns geht es deshalb mehr um eine Auseinandersetzung mit dem Thema und um eine Nachhaltigkeit", so die Fairtrade-Dezernentin. Es ginge nicht alleine darum, das eigene Gewissen zu beruhigen, weil der Kunde Fair-Trade-Produkte erwirbt. "Wir wollen die Komplexität des Handels mit Produkten wie Kaffee aus Mittelamerika oder Blumen aus Afrika aufzeigen und so ein Umdenken einleiten, um die Existenzgrundlage der Produzenten wirklich auf Dauer zu verbessern", erläutert Monika Merkert.

Aus diesem Grund gibt es eine Podiumsdiskussion mit elf Teilnehmern aus dem Bereich Kirche, Handel, Politik, Schulen, Kommunen Biohöfe und der Hochschule Fresenius, die von Anke Seeling moderiert wird. Dabei sollen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit Fairtrade berichten und neue Ideen vorbringen. Monika Merkert: "Ich hoffe, dass wir weitere Kommunen und Schulen durch den 'RTK Fair Day' gewinnen können, sich an dem Prozess zu beteiligen."

Bei der Fairtrade Akteur-Messe präsentieren sich die Kommunen, die oben erwähnten Schulen, Biohöfe, Kirchengemeinden, Hochschulen, regionale Akteure, Weltläden und Vereine. "Die Hochschule Fresenius präsentiert uns an diesem Tag ihr Projekt 'Fairbag - Faire Taschen, faire Jobs'", verrät Monika Merkert schon einmal. Der "RTK Fair Day" endet mit der Multivision-Show "Im Reich der Maya: Fairer Handel, Mystik, Abenteuer" der Journalisten Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner von "lobOlmo".

 

Pressemitteilung Nr. 095 - Dr. Christoph Zehler - Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Rheingau-Taunus-Kreis, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Niedernhausens Bürgermeister verteilt Rosen auf Wochenmarkt

NIEDERNHAUSEN - Galant, aber mit ernstem Hintergrund: Bürgermeister Joachim Reimann verteilte auf dem Wilrijkplatz fair gehandelte Rosen an die Besucherinnen des Wochenmarktes.

Mit dieser Fairtrade-Aktion machte er auf die Arbeitssituation insbesondere der Frauen in Schwellen- und Entwicklungsländern aufmerksam. Noch immer herrschten teils schwere Arbeitsbedingungen für Arbeiterinnen und Arbeiter in Afrika und Lateinamerika. Fairtrade Deutschland setze sich für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und Gleichberechtigung ein; auch das hohe Lohndefizit bei gleicher Arbeit zwischen Mann und Frau soll bekämpft werden.

„Die Förderung von regionalen Produkten ist uns sehr wichtig“, so Bürgermeister Joachim Reimann. „Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, auch bessere Bedingungen bei Importprodukten zu unterstützen. Mit Fairtrade können wir dies tun.“ Bei der Rosenaktion konnten sich interessierte Bürger an einem Infostand zum Thema Fairtrade, wie Fairtrade-Pflanzen, Kinder- und Frauenrechte, oder auch zu anderen fair gehandelten Produkten wie Orangensaft und Tee informieren und dabei Schokolade von „Gepa – The Fair Trade Company“ verkosten.

Mit dieser und weiteren Aktionen will sich die Gemeinde Niedernhausen an der weltweiten Kampagne „Fairtrade-Towns“ beteiligen. Fairtrade-Towns fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Den Beschluss, eine „Fairtrade-Gemeinde“ zu werden, hatte die Gemeindevertretung der Gemeinde Niedernhausen bereits im Mai 2017 gefasst.


Fairtrade Rosenaktion 2018 Rosenanhaenger

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/niedernhausen/niedernhausens-buergermeister-verteilt-rosen-auf-wochenmarkt_18728337.htm

IGS Wallrabenstein mit einen Stand auf dem Bauernmarkt an der Hühnerkirche in Hünstetten

 

Am Sonntag, 15.April, von 10 bis 18 Uhr betrieben die Fairtrade-Vertreter der SV unserer IGS Wallrabenstein einen Stand auf dem Bauernmarkt an der Hühnerkirche im Zentrum des Gemeindegebietes von Hünstetten. Ziel der Aktion war es, auf den fairen Handel aufmerksam zu machen, seinen Sinn zu erklären und die Bürger von Hünstetten für das Thema Fairtrade zu sensibilisieren. Mittelfristig soll Hünstetten nämlich Fairtrade-Gemeinde werden.

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Deshalb kauften die Vertreter der SV unter Leitung von Herrn Ostwald schon im Vorfeld eine größere Menge an Waren ein, die dann auf dem Bauernmarkt angeboten wurden. Dabei war nicht der Umsatz entscheidend, sondern die Werbewirkung für die Idee.

Der Bürgermeister von Hünstetten Jan Kraus nahm diesen Einsatz mit Bewunderung zur Kenntnis.

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Bilder & Text: Dr. Gudrun Lichtblau-Honermann - Stufenleitung 8-10 IGS Wallrabenstein - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Planen auch Sie im RTK eine Veranstaltung, z.B. eine Faire Frühstücksaktion im Freien!

Wann? Zwischen dem 30. April und 13. Mai!

Wie es geht, zeigt Fairtrade Deutschland im Leitfaden (PDF) und unter www.fairtradechallenge.org!

Weltweit haben bereits über 17.000 Aktive mehr als 200 Aktionen zur World Fairtrade Challenge angemeldet! Wir bewerben Ihre Aktion gerne auf der RTK FAIR Website. Tragen Sie Ihre Aktion auch in den Kalender von Fairtrade Deutschland ein, bestellen Sie die passenden Materialien und begleiten Sie Ihre Aktion mit dem Hashtag #Stand4Fairness auf Social Media.

World Fairtrde Challenge 2018 #Stand4Fairness

Rund um den Globus finden unter dem Motto „Stand 4 Fairness“ Aktionen zur World Fairtrade Challenge statt. Sei Teil der Fairtrade-Bewegung und setz ein Zeichen für mehr Fairness im Welthandel! Mehr als 1,6 Millionen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Beschäftigte und ihre Familien in 75 Anbauländernprofitieren derzeit von ihrer Beteiligung an Fairtrade. Erfahre von Fairtrade-Produzent*innen aus erster Hand, warum Sie hinter Fairtrade stehen.

Wie du mitmachen kannst

Rund um den Globus ruft Fairtrade mit der World Fairtrade Challenge zu Aktionen unter dem Motto „Stand 4 Fairness“ auf. Mach dein Engagement sichtbar und bring den fairen Handel auf die Straße! Starte einen Flashmob in deiner Schule, tausch dich mit KollegInnen bei einem fairen Frühstück aus oder triff dich mit Freunden zu einem fairen Picknick im Park. Zusammen setzen wir ein Zeichen für mehr Fairness weltweit!

Gemeinsam aktiv werden

1. Plane eine Aktion: ein faires Frühstück, ein Picknick oder einen Flashmob
2. Trag Deine Aktion unter www.fairtradechallenge.org ein, dann erscheint sie auf der Weltkarte
3. Bestellt Euch kostenlos Materialien: Aktionskarten und Plakate
4. Macht auf Eure Aktion aufmerksam und lade so viele Menschen dazu ein wie du kannst!
5. Poste ein Foto von der Aktion mit #Stand4Fairness auf Instagram oder Twitter

Fotoaktion

1. Forme die Zahl „4“ bei ei ner Aktion mit deinen Freundenoder aus Fairtrade-Produkten
2. Mach ein Foto von dir und „deiner Vier“
3. Poste das Foto mit #Stand4Fairness auf Instagram oder Twitter

Fairtrade ermöglicht es Kleinbauernfamilien sowie Arbeiter*innen aus Afrika, Asien und Lateinamerika, zu einer einflussreichen Kraft für Veränderungen in ihrem Umfeld zu werden und selbstbestimmt ihre Zukunft zu gestalten. Fairtrade bedeutet stabilere Preise, verbesserte Arbeitsbedingungen und gleichberechtigte Teilhabe. Fairtrade-Produzent*innen profitieren von der Fairtrade-Prämie, die sie in Gemeinschaftsprojekte und Geschäftsinitiativen investieren, darunter Weiterbildungen, der Bau von Schulen, Gesundheitsversorgung oder Umweltschutz.

 

Mehr lest Ihr hier im Aktionsleitfaden (PDF)

 

Die Textilfirma Manomama in Augsburg macht, was andere für unmöglich halten

 

manomama augsburg

Es klingt zu gut um wahr zu sein. Faire Löhne, ökologische Produktion in Deutschland, dazu noch Mitarbeiter, die sonst nur schwer einen Job finden. Doch Manomama schafft das. Die Kleidungsfirma mit Sitz in Augsburg verkauft Jeans, Jacken, Unterwäsche, T-Shirts und Taschen. Rund 140 Mitarbeiter, vor allem Frauen, nähen und stricken in der kleinen Fabrik, oder verkaufen in dem Geschäft. „Seit acht Jahren kommen wir ohne Fördermittel und ohne Subventionen aus“, sagt Sina Trinkwalder, Chefin und Gründerin des Betriebs, nicht ohne Stolz.

Alle Mitarbeiter bei Manomama sind unbefristet eingestellt, alle bekommen mindestens zehn Euro Stundenlohn und sie können ihre Arbeitszeit flexibel gestalten. Schulden hat das Unternehmen keine und alles Geld, das da ist, wird wieder investiert. „Aber man muss es natürlich erstmal erwirtschaften“, sagt Trinkwalder. Im Jahr 2016 habe das Unternehmen rund acht Millionen Euro Umsatz gemacht, bei knapp 50 000 Euro Gewinn.

 

 

Bei Manomama arbeiten Menschen, die sonst von Personalverantwortlichen häufig aussortiert werden: Behinderte, Menschen mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende, oder Personen ohne Schulabschluss. Klappt das immer? „Nein, das geht auch manchmal schief“, sagt Trinkwalder. „Aber es geht darum, dass wir eine Perspektive geben.“

Manche Menschen seien einfach so fern von jeglichen sozialen Gefügen, dass es nicht funktioniere, erklärt die 39-Jährige. Die könnten sich nicht integrieren. „Mitarbeiter, die jedes Jahr 60 Tage krank machen, sind auch eine Belastung für das gesamte Team, da geht es uns nicht anders als anderen Unternehmen.“ Allerdings seien sie bei Manomama deutlich kulanter, weil man den Menschen auch erstmal die Chance geben müsse, sich an den neuen Arbeitsplatz zu gewöhnen.

Doch Manomama kümmert sich nicht nur um die Menschen, sondern denkt auch an die Umwelt. Produziert wird unter ökologischen Maßgaben in Deutschland. Das Unternehmen spart an unzähligen Hilfsmittelchen, Materialien wie Polyester und Elasthomere sowie Chemikalien, die selbst bei Biotextilsiegeln erlaubt sind. Alle Zutaten, etwa Reißverschlüsse oder Knöpfe, werden in Deutschland gefertigt. Auch bezieht das Unternehmen alle verfügbaren Rohstoffe wie Hanf, Leder oder Schurwolle aus der Region. Lediglich die Bio-Baumwolle kommt aus einer Kooperative in Tansania. „Da fahre ich zweimal im Jahr hin, pflücke und lebe mit den Bauern“, erzählt Trinkwalder. Von dort wird die Baumwolle nach Nordrhein-Westfalen verschickt, wo sie versponnen, verwoben und aufgerüstet wird. Die Mitarbeiter von Manomama erledigen dann den Rest.

Mit Kleidung hat das Unternehmen angefangen, mittlerweile fertigt es auch Jutetaschen, und beliefert damit den Drogeriemarkt DM und den Lebensmittelhändler Edeka. „Die Taschen haben uns die Möglichkeit gegeben, auch ganz einfache Tätigkeiten anzubieten für Menschen, die in ihren Fähigkeiten nicht ganz so ausgeprägt sind“, sagt Trinkwalder.

Seit Ende 2017 arbeitet Manomama an einem neuen Produkt, einem Rucksack für Obdachlose. Die sogenannten Brichbags (Brücke zwischen arm und reich) fertigen die Mitarbeiter aus Resten der Markisenindustrie. „Die ersten 500 habe ich selbst finanziert“, sagt Trinkwalder. Aber mehr schaffe sie nicht, da müsse die Allgemeinheit mithelfen. Und das mache sie: Schon mehr als 1300 der wasserfesten und schmutzabweisenden Rucksäcke konnten hergestellt werden.

Gefüllt sind diese mit Hygieneartikeln und haltbaren Nahrungsmitteln, die Firmen gespendet haben. Denn Trinkwalder hat in vielen Gesprächen mit Obdachlosen gelernt: Oft sei nicht die fehlende Wohnung das größte Problem, sondern die mangelnde Hygiene und das Selbstwertgefühl. Manomama arbeitet mit dem paritätischen Dachverband zusammen, der weiß, wo Not am Mann ist und sie dort verteilt. Aber wer möchte, kann die robusten Taschen auch kaufen.

Eine Obdachlose war es auch, die Trinkwalder 2010 bewegte, ihr Leben zu verändern. Wie sie ihre gut bezahlte Arbeit in ihrer eigenen Werbeagentur aufgab, um etwas ganz Neues zu machen, hat Trinkwalder schon oft erzählt, in Interviews, Talkshows und in zwei Büchern. „Nach dieser sehr intensiven Begegnung merkte ich, das läuft so nicht mehr, ich will keine sinnfreie Arbeit tun.“

Doch damals wusste Trinkwalder zunächst nicht, was sie machen wollte. „Ich wusste nur, dass ich etwas produzieren will, denn dadurch habe ich die Möglichkeit, die Fähigkeiten eines Menschen – und seien sie noch so klein – einzusetzen.“ Da Augsburg die Textilhauptstadt im Mittelalter war, überlegte sich Trinkwalder, an diese Tradition anzuknüpfen.

Andere Geschäfte als das in Augsburg gibt es bislang noch nicht. „Es ist schwierig, Einzelhändlern Margen zu geben, weil Textil Margen von 500 Prozent hat, da kommen wir vorne und hinten nicht hin“, sagt Trinkwalder. Aber die Kleidung von Manomama lässt sich auch im Internet bestellen.

Wer die Kleidung trägt? Das sei unterschiedlich, sagt die Gründerin. „Leute, die ökologische Jeans wollen, die das Projekt unterstützen oder die keine Lust mehr haben, stinkige Chemieklamotten zu tragen.“ Außerdem die, denen Kleidung gefällt, die nach fünf Jahren immer noch so aussieht wie beim Kauf.

Trinkwalder hat ihren Schritt nie bereut. Zahlreiche Auszeichnungen zeugen von ihrem Erfolg. Und auch wenn sie manchmal belächelt wird: „Ich mach mir keinen Kopf über das, was andere denken.“

VON JUDITH KÖNEKE
von Judith Köneke | FR-Online vom 13.4.2018 | https://www.manomama.de/
VON JUDITH KÖNEKE
VON JUDITH KÖNEKE

 

Am 24. April 2013 stürzte in Bangladesch der Gebäudekomplex „Rana Plaza“ mit mehreren Textilfabriken ein. Die Katastrophe forderte über 1.100 Todesopfer und mehrere Tausend Verletzte. Seitdem erinnern Aktive mit dem Fashion Revolution Day überall auf der Welt an das Unglück. In der Woche rund um dieses Datum - vom 23. bis 29. April - finden weltweit Veranstaltungen statt, die ein Zeichen setzen wollen gegen die mangelhaften Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.

Auch in Ihrer Gemeinde?

fashion revolution

Copyright Bild: Transfair e.V.

 Organisieren Sie beispielsweise einen Aktionsstand, einen Vortrag oder Filmabend.

Auch im RTK rufen wir Aktive in Fairtrade-Towns, -Schools und -Universities sowie Akteure aus Politik und Wirtschaft auf, sich mit  Aktionen und der Social-Media-Kampagne gemeinsam für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einzusetzen.

Zeitgleich reisen auf Einladung des Vereins Fabrikmanager Amit Narke und Näher Hasmukh Dodhi der indischen Textilfabrik Purecotz ecolifestyles, die den Textilstandard vorantreibt, durch Deutschland und berichten über ihre Arbeit:

28.04., 14.30 - 17.30 Uhr: Goethe Universität Frankfurt am Main: "Fashion Revolution Week – Wer trägt die Verantwortung für faire Produktionsbedingungen?"


 

 mehr unter: https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen/fashion-revolution-2018.html

 

 Jetzt ist Zeit für eine Fashion Revolution!

 

Unter dem Motto "Flower Power – Frauenrechte stärken!“ beteiligen sich Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft, Schulen sowie zahlreiche Floristen an der Fairtrade-Rosenaktion zum Valentins- (14.02.), Weltfrauen- (08.03.) und Muttertag (13.05.).

Auch die Gemeinde Heidenrod hat die Gelegenheit genutzt, um ein Statement zu setzten und sich gleichzeitig bei den engagierten Damen in unseren Gemeindeorganen zu bedanken.

Bürgermeister Diefenbach lud am Abend des Weltfrauentages am 08. März 2018 zu einem kleinen Umtrunk in das Heimat- und Kulturhaus in Kemel ein. Neben den Ortsvorsteherinnen und Gemeindevertreterinnen, waren auch die Damen aus dem Steuerungskreis Fairtrade Town Heidenrod und die Frauenbeauftragte der Gemeinde Heidenrod eingeladen. Jede Dame erhielt von ihm als kleinen Dank eine fair gehandelte Rose, so wie bereits die Damen der Gemeindeverwaltung am Morgen im Rathaus.

 

Bild Rosenaktion Heidenrod

 

von links nach rechts: Bürgermeister Volker Diefenbach, Pfarrerin Nikola Züls, Cornelia Eckel, Marion Schmidt, 
Ute Becker, Ingeborg Mell, Jutta Martin, Mona Farokhzad, Christina Bauknecht

 

Neben dem Dank, den Bürgermeister Diefenbach den Damen aussprach, war ihm auch wichtig einmal über die aktuellen und vergangenen Gegebenheiten in Sachen Gleichstellung mit den anwesenden Damen zu sprechen. Besonders auf die geschichtliche Weiterendwicklung der vergangenen Jahre und die noch immer herrschende Ungleichheit waren Thema.

Zusätzlich zu dem Einblick, den Frau Pfarrerin Züls in das Thema „Frauen im Pfarreramt“ geben konnte, berichtete die Frauenbeauftragte der Gemeinde, Frau Ute Becker, über die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten in den vergangenen Jahren, seit sie die Aufgabe im Jahr 2009 übernommen hat.

Viele weitere interessante Gespräche ergaben sich und die Zeit wurde genutzt, um einmal in einer gemütlichen Runde zusammen zu sein und über dieses schwierige Thema zu sprechen.

Aber auch die globalen Gegebenheiten und die Arbeit von Fairtrade wurden erörtert und beleuchtet. Bei solchen Gelegenheiten ist die Gemeinde Heidenrod froh, einen solch aktiven und humanitären Verein zu unterstützen und dafür auch den Rückhalt in den Gemeindeparlamenten und einem Großteil der Bürgerschaft/ den Unternehmen zu genießen.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Teilnahme der Damen und den schönen Abend bedanken.

Hintergrund der Fairtrade Rosenaktion:

Der Anbau von Blumen und Pflanzen ist ein arbeitsintensives Geschäft: Tausende Arbeitskräfte sind nötig für Aufzucht und Ernte, für das Zuschneiden und Verpacken. Die Fairtrade-Farmen liegen in Kenia, Äthiopien, Tansania, Uganda, Simbabwe, Ecuador, El Salvador, Sri Lanka und Costa Rica.

Für Entwicklungsländer spielt die Blumen- und Pflanzenindustrie eine immer bedeutendere Rolle, denn sie bringt dringend benötigte Devisen ins Land und bietet tausenden Arbeitskräften einen Arbeitsplatz. Im kenianischen Landwirtschaftssektor ist die Blumenindustrie nach Tee die zweitgrößte Devisenquelle des Landes.

Blumen gelten in Deutschland als allseits beliebtes Geschenk für verschiedenste Anlässe. Die deutsche Blumenproduktion kann aber die heimische Nachfrage nicht befriedigen, gut 80 Prozent der in Deutschland verkauften Schnittblumen müssen importiert werden. Auf den Blumen- und Pflanzenfarmen in den sogenannten Entwicklungsländern werden die Arbeitsbedingungen von niedrigen Löhnen, schlechten Bedingungen und starkem Einsatz von zum Teil hochgiftigen Pflanzenschutz-mitteln bestimmt.

Die Fairtrade-Standards schreiben feste Arbeitsverträge mit Mutterschutz und einheitliche Bezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Tätigkeit vor. Mit der Fairtrade-Prämie realisieren die Farmen zudem Schulungen und Führungskräfte-Workshops für Frauen. Ziel ist es, dass Frauen ihr Einkommen und ihre Chancen aus eigener Kraft verbessern können.

 


 

Fairtrade Rosen aus Afrika!

Bad Schwalbach, 8. März 2018:

Ob zum Valentinstag, Muttertag, dem Internationalen Frauentag oder einfach nur zwischendurch - es gibt viele Anlässe zum Verschenken fair gehandelter Blumen. Nach der anstrengenden Kreistagssitzung am Dienstag, den 10. Februar im Kurhaus Bad Schwalbach verteilte Monika Merkert, Dezernentin für Fairtrade im RTK, Fairtrade Rosen an alle PolitikerInnen.

Eine Geste, die doppelt Freude schenkte: Rosen aus Fairem Handel machen nicht nur den Beschenkten hierzulande eine Freude. In Ländern wie Kenia, Äthiopien, Ecuador und Peru unterstützt Fairtrade Blumenpflückerinnen darin, ihre Rechte auf ein selbstbestimmtes würdevolles Leben, finanzielle Unabhängigkeit und sichere Arbeitsbedingungen einzufordern. „Nach wie vor werden in vielen Ländern weltweit Frauen unterdrückt und ausgebeutet“, so Monika Merkert, Dezernentin des Rheingau-Taunus-Kreises, „faire Handelsbedingungen helfen Armut und Diskriminierung abzubauen und stärken die Rechte von Frauen.“

Doppelt Freude schenken!

Die Rose ist die mit Abstand beliebteste Schnittblume in Deutschland. Um die Nachfrage zu decken, wird ein Großteil der Rosen aus Ländern wie Kenia, Tansania oder Ecuador importiert. Doch oft sind die Arbeitsbedingungen vor Ort verheerend: Schlechte Bezahlung und hoher Pestizid-Einsatz gefährden die Gesundheit der Angestellten. Seit 2005 gibt es daher das Fairtrade-Siegel für Rosen. „Fairtrade ermöglicht den Beschäftigten der Blumenfarmen ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld“, sagte Dezernentin Monika Merkert. Mindestlöhne, Arbeitsschutz, Versammlungsfreiheit und das Verbot jeglicher Diskriminierung gehören ebenso zu den Fairtrade-Regeln, wie eine Liste verbotener Pestizide und ein wassersparender Blumenanbau. Dass die Standards eingehalten werden, wird regelmäßig vom Zertifizierungsunternehmen FLO-Cert kontrolliert.

Doppelt Freude schenken!

Chancen der Fairtrade-Prämie

Die Beschäftigten auf zertifizierten Blumenfarmen profitieren von der Fairtrade-Prämie. So auch Sarah Kalingu, die als Rosenpackerin auf der Fairtrade-zertifizierten Siraji-Farm in Kenia arbeitet. Ein Teil der Schulgebühren ihrer zwei Kinder wird durch Prämiengelder finanziert. Sie lebt mit ihrer 4-köpfigen Familie in einem kleinen Miethaus mit drei Räumen in der Umgebung.

Fairtrade-Rosen sind bundesweit erhältlich, darunter auch verschiedene Supermärkte sowie in Blumenfachgeschäften im RTK.

Weitere Informationen unter: http://rheingau-taunus-fairtradekreis.de/fair-einkaufen.html

Fairtrade Rosenaktion 2015


img fairtrade niedernhausen

Die Steuerungsgruppe setzt sich für den fairen Handel ein: Gabriele Swobota, Dietmar Rehwald, Stephanie Fürst, Bürgermeister Joachim Reimann, Martin Oehler, Hannegret Höhnes, Bianca Berndt-Patschank, Julia Thorwarth, Barbara Schuhmann (von links). Foto: Gemeinde Niedernhausen

 

NIEDERNHAUSEN -  Beim ersten Treffen der Steuerungsgruppe zur Fairtrade-Kampagne im Niedernhausener Rathaus ist schnell klar geworden, dass die anwesenden Mitglieder bereits aktiv an dem Thema Fairer Handel gearbeitet haben. Besonders in den Kirchengemeinden in Niedernhausen ist Fairtrade seit vielen Jahren ein Teil von Aktionen und Veranstaltungen.

Aber auch im Gewerbe und bei Vereinen ist Interesse vorhanden. Ebenso ist die Theißtalschule in der Steuerungsgruppe vertreten und engagiert sich, fairen Handel (und was dahintersteckt) an ihre Schüler heranzutragen.

Fairtrade-Produkte finden Anklang

Eine erste Umfrage ergab, dass das Anbieten von Fairtrade-Produkten im Sortiment der Gewerbebetreibenden in Niedernhausen durchaus Anklang findet. In diesem Erfahrungsaustausch konnten erste Aktionen festgelegt werden, an deren Planung und Umsetzung die Steuerungsgruppe bei regelmäßigen Treffen arbeiten wird. „Wir sind auf einem guten Weg, eine Fairtrade-Gemeinde zu werden“, so Bürgermeister Joachim Reimann (CDU). „Dieser Status soll nur der erste Schritt sein. Nach und nach möchten wir den Bürgern der Gemeinde Niedernhausen das Thema Fairtrade näherbringen und ein besseres Empfinden für die Herstellung und Auslieferung von Produkten, die wir täglich konsumieren, vermitteln.“

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/niedernhausen/thema-fairtrade-steuerungsgruppe-niedernhausen-trifft-sich_18536434.htm


200 Rosen zum Valentinstag

Fairtrade an der IGS Wallrabenstein:

Zum Valentinstag 2018 dachte sich die SV eine ganz besondere Aktion aus, die sehr viel Anklang fand: Auf Anregung von Ana Dujmovic, Schulsprecherin, gab es die Möglichkeit, einem Freund oder einer Freundin Rosen zu schenken. Dies konnte mit einem Kartengruß oder auch anonym geschehen.

Valentinstag IGS Wallrabenstein

 

Viele fleißige Helfer sortierten am Mittwochmorgen weit über 200 Rosen und schrieben in Schönschrift Grüße auf Postkarten. Diese wurden dann in den Klassen von IGS und benachbarter Grundschule verteilt.

Die Freundschaftsgrüße sollten auch den Fairtrade-Gedanken stärken: Indem man Blumen aus dem fairen Handel verschenkt, sorgt man auch für eine gerechte Bezahlung der Arbeiter auf den Plantagen in der Dritten Welt.

Quelle: Dr. Gudrun Lichtblau-Honermann - Stufenleitung 8-10 IGS Wallrabenstein -  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


logo hess.Staedtetag

 

 

 

 

 

Presseinformation

Nr.: 02/2018

Datum: 09.02.2018

 


Auf dem Weg zur fairen Metropolregion


Noch ist die Metropolregion Rhein-Main keine „faire Metropolregion“, obwohl schon für 60 Prozent der Bevölkerung die jeweiligen Gebietskörperschaften als „faire Kommunen“ zertifiziert sind. Es fehlt nur noch ein kleiner Sprung zu 67 Prozent, wie die Hofheimer Bürgermeisterin Gisela Stang, im Ehrenamt Sprecherin der Metropolinitiative Rhein-Main, erläuterte.

Um das Ziel „faire Metropolregion“ zu erreichen, trafen sich am 5.2.2018 die Sprecher des kommunalen Netzwerkes rhein.main.fair mit den Direktoren der kommunalen Spitzenverbände. Nie zuvor begegneten sich die sechs Direktoren von Städtetag, Städte- und Gemeindebund sowie Landkreistag aus Rheinland-Pfalz und Hessen zu einer gemeinsamen Arbeitssitzung.


Im Gespräch wurde deutlich, dass die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen nur erreicht werden können, wenn möglichst viele Kommunen diese unterstützen. Ein Beitrag dazu ist das Engagement für fairen Handel, beispielsweise durch faire Beschaffung in der Kommunalverwaltung. Aus diesem Grund beschlossen die versammelten Vertreter der kommunalen Spitzenverbände in Hessen und Rheinland-Pfalz, die Initiative rhein.main.fair zu unterstützen und bei Städten, Landkreisen und Gemeinden für diese zu werben.


Die Initiative ist zugleich eine Werbung dafür, die Metropolregion Rhein-Main endlich mit Leben zu füllen. Denn anders als viele andere europäische Metropolregionen führt die Region Rhein-Main ein Schattendasein. Sie umfasst das Gebiet des Landkreises Alzey- Worms (Rheinland-Pfalz im Südwesten, Miltenberg (Bayern) im Südosten und Fulda im Nordwesten. Im Kern der Metropolregion liegen die „fairen Städte“ Frankfurt am Main, Offenbach am Main, Darmstadt, Ingelheim, Mainz und Worms. Ein Zertifikat als „fair“ wäre ein durchaus guter Start die Millionenmetropole Rhein-Main aus ihrem bisherigen Schattendasein herauszuführen.


Zum Hintergrund:
Am 1. Januar 2017 trat die von 193 Staaten unterzeichnete UN-Agenda 2030 mit dem Titel „Transformation unserer Welt – Die 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung“ in Kraft. Mit der Agenda 2030 soll die längst überfällige Transformation der Volkswirtschaft in Richtung einer neuen Kultur der Nachhaltigkeit geschaffen werden. Zentrales Ziel der Agenda 2030 ist, die globale Entwicklung sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten und so auch kommenden Generationen die Chance auf ein erfülltes Leben zu sichern. Sie ist getragen von dem Geist einer globalen Partnerschaft und dem Gedanken der gemeinsamen Verantwortung. Das Kernstück der Agenda 2030 bilden 17 – untereinander eng verknüpfte – globale nachhaltige Entwicklungsziele. Diese betreffen unter anderem die Themen: keine Armut, nachhaltige Städte und Gemeinden sowie Maßnahmen zum Klimaschutz. Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele werden durch die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie und die Nachhaltigkeitsstrategien der einzelnen Bundesländer weiter ausgeformt.


Das Netzwerk rhein.main.fair ist ein Zusammenschluss von bislang 43 Städten und Gemeinden, 3 Landkreisen und 5 kreisfreien Stäten, die den Gedanken des fairen Handels stärken wollen. Das erste Ziel ist die Auszeichnung der Rhein-Main-Region als faire Metropolregion.
Die kommunalen Spitzenverbände vertreten die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber dem Bund und dem jeweiligen Bundesland. In ihnen sind alle Städte, Landkreise und Gemeinden aus Rheinland-Pfalz und Hessen organisiert. Die kommunalen Spitzenverbände sind: Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, der Städtetag Rheinland-Pfalz, der Landkreistag Rheinland-Pfalz, der Hessische Städte- und Gemeindebund, der Hessische Landkreistag sowie der Hessische Städtetag.

 

Quelle: http://www.hess-staedtetag.de/aktuelles/pressemeldungen/

65189 Wiesbaden . Frankfurter Straße 2 . Telefon (0611) 17 02-11 . E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Telefax (0611) 17 02-17 Verantwortlich: Geschäftsführender Direktor Stephan Gieseler

 


 

faschingsparty

 

Die Schülervertretung der IGS Wallrabenstein hat in der letzten Woche (Wo.4) die geplante Fairtrade-Rosen-Aktion zum Valentinstag gestartet.

Schüler*innen und Lehrer*innen können hierfür Rosen bestellen und einem Empfänger wahlweise unter Namensnennung oder anonym und auf Wunsch mit Botschaft und einem zusätzlichen fairen Geschenk zukommen lassen.

Am Valentinstag werden Schüler*innen aus der SV dann die bestellten Rosen, Karten und Geschenke an die Empfänger verteilen. Bisher wurden schon über 120 Rosen bestellt!

Das Bestellformular mit weiteren Informationen, auch zum Download!

Am Tag vorher, Faschingsdienstag, den 13.02. findet eine Faschingsparty der SV statt, an der alle Schüler(innen) der Jahrgänge 5 bis 7 teilnehmen werden. Die Versorgung mit Getränken und Snacks läuft hierbei vollständig über unser Fairtrade-Angebot.

mehr Infos & Fragen: Ingo Ostwald - Verbindungslehrer IGS Wallrabenstein - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


valentinsrosen


Beinahe-Fairtrade-Stadt fordert Bürger und Betriebe zum Mitmachen auf

 

ELTVILLE
(red) – Im Jahr 2018 den fairen Handel in der Stadt und in der Region zu fördern, dazu ermuntert die Eltviller Fairtrade-Steuerungsgruppe die Bürger. Die Stadt Eltville am Rhein ist auf dem Weg, Fairtrade-Stadt zu werden. In zahlreichen Geschäften können bereits fair gehandelte Produkte erworben werden.

fairtrade archivfoto
So kommen die Rosen, die die Stadt Eltville zu offiziellen Anlässen verteilt, aus fairem Handel über die Blumengeschäfte Rosen Müller und Blumen Rohrmann in Erbach. Die klassischen Fairtrade-Produkte wie Kaffee und Schokolade gibt es nicht nur in Supermärkten, sondern auch bei Ortweins in der Fußgängerzone. Diese und weitere Produkte halten auch die Kirchengemeinden Triangelis und St. Peter und Paul mit ihren mobilen Ständen bereit. Haarpflegeprodukte können bei Friseur Mehring fair gehandelt erworben werden. Fairen Kaffee kann man beim Bäcker Dries und in der Mediathek genießen. Diese wiederum ist Ausrichter des alljährlichen „FairenFrühstücks“ im Mai, das unter der Beteiligung des Weltladen Wallufs stattfindet. Fair gehandelten Wein gibt es bei Winzer Hirt-Albrecht, der Weinprobierstand in Martinsthal bietet neben regionalen auch fair gehandelte Speisen an. Die Bücherstube Lauer hat sogar fair gehandeltes Spielzeug im Angebot, und der Burgladen fair gehanehandelte Geschenkartikel.

Bei sovielen bereits vorhandenen Angeboten startet die Eltviller Fairtrade-Initiative nun den Aufruf, neben heimischen Produkten aus dem Rheingau und dem Taunus auch verstärkt fair erzeugte Produkte zu erwerben. Wer bei jedem Einkauf im neuen Jahr auch nur wenigstens ein fair gehandeltes Produkt erwirbt, hat am Jahresende nicht nur gute Lebensmittel gekauft, sondern zudem auch noch etwas für ein gerechteres Miteinander auf der Welt getan.

Die Eltviller Fairtrade-Initiative besteht aus Vertretern der kommunalen Politik, Verwaltung und Kirchengemeinden sowie Privatleuten. Ebenso konnte das Gymnasium am Wiesweg zur Kooperation gewonnen werden. „Als soeben für nachhaltiges Handeln ausgezeichnete Stadt ermuntern wir Unternehmen und die Bevölkerung, sich für Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu engagieren“, so Bürgermeister Patrick Kunkel.

Die städtische Ansprechpartnerin Barbara Lilje, Leiterin der Wirtschaftsförderung, ergänzt: „Geplant ist, eine Übersicht aller Eltviller Fairtrade-Betriebe auf der städtischen Homepage zu geben. Wir freuen uns, wenn noch viele weitere Geschäfte und Dienstleister sich für den fairen Handel engagieren.“ Insbesondere werden noch gastronomische Betriebe gesucht, die fair gehandelten Kaffee, Tee, Zucker, Honig und ähnliches anbieten oder diese ins Sortiment aufnehmen.

 

INFO
Ansprechpartner für Betriebe ist
Guntram Althoff, Telefon 06123/630572
oder Barbara Lilje,Telefon 06123/697100,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Info unter: www.eltville.de/wirtschaft/nachhaltigkeit/fairtrade-kampagne/

 

Quelle: http://rhein-main-wochenblatt.de/wp-content/uploads/epaper/20180124_660.pdf

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http://www.pfarrei-herz-mariae.de/index.php/gruppen-und-kreise/gepa


Huenerkirche Startseite

 

Einladung zur Informationsveranstaltung

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

hiermit lade ich herzlich zu einer Informationsveranstaltung zum Thema

 

"Fairtrade" 

ein.

Wann: Donnerstag, 15. Februar 2018 um 19.00 Uhr
Wo: Gaststätte "Zur schönen Aussicht",

Hünstetten - Wallrabenstein, Lindenplatz 4

 

Ein Referent des Rheingau-Taunus-Fairtradekreises wird die Veranstaltung leiten. Er wird allgemeine Informationen zum Thema "Fairtrade" geben und Fragen beantworten.

Sie sind alle herzlich eingeladen.

 

 

Ihr Jan Kraus
Bürgermeister

 

 

Weitere Informationen : Bianca Mielke – Gemeinde Hünstetten - Im Lagersboden 5, 65510 Hünstetten
Telefon: +49 (6126 / 99 55 - 51) - Telefax: +49 (6126 / 99 55 - 40)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - www.gemeinde-huenstetten.de

 

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Fairtrade Town Heidenrod – Wir stellen uns vor!

 

 

In den vergangenen Wochen haben wir Ihnen einen Teil des Steuerungskreises "Fairtrade-Town Heidenrod" vorgestellt. Die Akteure, wie auch die Gemeinde stehen hinter dem Projekt/dem Thema Fairtrade und möchten so neben der stetigen Unterstützung für unsere heimischen Produzenten und Vertreiber auch positiv auf die globale Lage und insbesondere auf die ungerechte Verteilung des Reichtums und der Armut in der Welt einwirken.

Heute leben wir für den Konsum, niemand kann sich vollständig der andauernden Produktangebote und Werbung entziehen, jeder kauft Produkte, ohne groß darüber nachzudenken wie viel Gewinn die Konzerne einfahren und wie wenig die Erzeuger eigentlich davon erhalten. Es ist unrealistisch, dass sich dies je verändert. Wir alle genießen den Luxus der freien Produktwahl, der Globalisierung und der freien Märkte, ganz anders noch als unsere Eltern, Großeltern und der Generationen davor. Deshalb dürfen wir nicht vergessen, der Welt etwas zurück zu geben. Die Geschichte der Menschheit hat gezeigt, dass fast immer der Nutzen und die Bereicherung einzelner/weniger eine enorme Last auf diejenigen verteilte, die auf eben diese Produkte, ihre Herstellung und ihren Vertrieb angewiesen waren/sind.
Dabei sagte schon Konfuzius: Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander.

Fairtrade bietet auch für die sogenannten "Otto-Normalverbraucher" die Möglichkeit die Welt ein wenig zu verbessern. Ein unterstützen der humanitären Ziele von Fairtrade, die die humanitären Ziele der Allgemeinheit wiederspiegeln, ist schon durch den Kauf verschiedenster Produkte gegeben, die ein jeder in seinem Alltag verwendet. Nur gemeinsam können wir etwas bewegen! Wenn jeder ein wenig mithilft, kann die Welt für unsere Kinder eine bessere werden und vielleicht ist es ja sogar eines Tages selbstverständlich, faire Produktpreise und faire Löhne zu zahlen und dabei die Umwelt nicht zu vergessen.

 

"Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen."
Jean-Jacques Rousseau

 

"Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft."
Ernest Hemingway

 

"Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun."
Johann Wolfgang von Goethe

 

Bei Fragen oder Interesse zum Thema "Fairtrade" wenden Sie sich gerne an die Gemeindeverwaltung: 
Selenka Reschke - Rathausstraße 9, 65321 Heidenrod-Laufenselden
Tel.: 06120/7958 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.heidenrod.de

tdot18Werbung für den fairen Handel in der Nacht der Offenen Tür der IGS Wallrabenstein ( Fairtrade School )

Auch bei der Nacht der Offenen Tür der IGS Wallrabenstein war die SV der IGS Wallrabenstein aktiv und präsentierte sowohl Informationen zum fairen Handel als auch ein breites Sortiment von Waren, die für Schüler interessant sind.

Ben Steiner, Marius Miesges, Brian Bäst und Philipp Gilberg kümmern sich mit einigen anderen Mitgliedern der Fairtrade-Gruppe und dem Verbindungslehrer, Herrn Ostwald, um die Auswahl der Waren, den täglichen Verkauf in den großen Pausen und die Vertretung der Schule im Fairtrade-Schools-Arbeitskreis und im Steuerkreis, wobei auch überregionale Aktionen und die Zusammenarbeit mit anderen Schulen koordiniert wird.

Dass die Schule im vergangenen Sommer das offizielle Fairtrade-Siegel bekommen hat, ist Anlass genug, bei allen größeren Veranstaltungen für dieses Siegel zu werben. Die nächste Aktion wird die Präsenz auf dem Basar der Schule am nächsten Freitag, dem 26.01.2018 sein.

 

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Bilder & Text: Dr. Gudrun Lichtblau-Honermann - Stufenleiterin für die Jahrgänge 8 bis 10 der IGS Wallrabenstein

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Fairtrade Town Heidenrod – Wir stellen uns vor!

"Bhakti Marga "Just Love"

 

Woche 3 - Bhakti Marga "Just Love" vertreten durch die Herren Geschäftsführer Fabian Leuzinger und Peter Maier gemeinsam mit Herrn Beigeordneten Herbert Olbrich

 

bhakti marga just lovepetermaier fabianleuzinger herbertolbrich

 

 

Wirkung von Fairtrade

Verschiedene Studien untermauern die positive Wirkung von Fairtrade - für zertifizierte Produzentenorganisationen, aber auch darüber hinaus für die Entwicklung ländlicher Gegenden. Natürlich kann Fairtrade komplexe Probleme marginalisierter Regionen nicht alleine lösen, aber als Teil einer breiteren Entwicklungsstrategie führt der faire Handel zu sozialen, wirtschaftlichen und ökonomischen Verbesserungen. Nachweislich führt der faire Handel zu Vorteilen für Produzentinnen und Produzenten, ermöglicht eine höhere wirtschaftliche Stabilität und fördert das Selbstvertrauen und die Würde von Kleinbauernfamilien und Beschäftigten auf Plantagen.

 

Wirken von Bhakti Marga

Bhakti-Marga ist Sanskrit und heißt "Weg der Liebe/Hingabe". Er ist einer von drei besonderen Heilswegen. Sie führen nach dem Glauben der Hindus aus dem Kreislauf der Wiedergeburt hinaus. Bhakti ist ein Weg des persönlichen Bezugs zu einer gewählten Gottheit, u.a. auch deshalb gibt es in Springen neben einem Hindu-Tempel auch eine christlich-orthodoxe Kapelle. Bei Bhakti Marga steht vor allem die Gesundheit der Seele im Mittelpunkt.

Neben den umfangreichen spirituellen Aspekten engagiert sich Bhakti Marga auch sehr stark für die Umwelt und einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Neben dem Anbau von Gemüse, Obst und Blumen für den Eigenbedarf bei 100% vegetarischer Lebensweise werden auch Milchkühe gehalten, für Milchprodukte zum Eigenbedarf.
Den Kühen wird mit Wertschätzung, Ehrfurcht und Dankbarkeit begegnet,
sie werden nicht geschlachtet, sondern dürfen auch ihren scheinbar "unproduktiven Lebensabend" beim Ashram (hinduistisches Kloster) verbringen.

Auch beim Thema erneuerbarer Energien ist das in Springen ansässige Bhakti Marga Eventzentrum ein absolutes Musterbeispiel für den dort gelebten respektvollen Umgang mit Körper, Geist, Natur und Umwelt. Hier sind besonders das Nachhaltige Heiz- und Energiekonzept (Solar, Holz, Blockheizkraftwerk), das Nachhaltige Bewässerungskonzept (Regenwassersammlung) und das Nachhaltige Ernährungskonzept (Vegetarismus, Eigenproduktion) zu nennen.


 

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Fairtrade Town Heidenrod – Wir stellen uns vor!

"Deutsches Rotes Kreuz - Ortsverein Heidenrod"

 

Woche 2 - 2018 - Deutsches Rotes | Kreuz OV Heidenrod vertreten durch ersten Vorsitzenden Harald Schmelzeisen gemeinsam mit Herrn Beigeordneten Roger Weber

 

drk logo

 Harald SchmelzeisenRoger Weber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fairtrade Standards

Produkte, die mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet sind, werden nach den internationalen Standards von Fairtrade International angebaut und gehandelt.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen und Handel(n) verändert. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

  • Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen
  • Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
  • Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
  • Geregelte Arbeitsbedingungen
  • Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
  • Diskriminierungsverbot

 

Humanitäre Standards des Deutschen Roten Kreuzes

Das Deutsche Rote Kreuz handelt nach den Sieben Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Die Grundsätze wurden von der XX. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1965 in Wien proklamiert.

  • Menschlichkeit
  • Unparteilichkeit
  • Neutralität
  • Unabhängigkeit
  • Freiwilligkeit
  • Einheit
  • Universalität

 

Eltville am Rhein - 2018 auch den fairen Handel in der Stadt und in der Region zu fördern, dazu ermuntert die Eltviller Fairtrade-Steuerungsgruppe die Bürgerinnen und Bürger. "Helfen Sie mit, den Umsatz fair gehandelter Produkte zu steigern" appelliert Guntram Althoff, der Sprecher der Fair-Trade-Steuerungsgruppe Eltville, an die Bevölkerung.

 

Im Durchschnitt gäben die Deutschen nur ca. 16 Euro jährlich für fair gehandelte Lebensmittel aus. "Dies ist ein Wert, der sich doch steigern lassen sollte" sagt Althoff im Hinblick auf die 225 Euro, die Deutsche im Durchschnitt monatlich alleine für Lebensmittel ausgeben.

Wie bekannt, ist die Stadt Eltville am Rhein auf dem Weg,

Fairtrade-Stadt zu werden. In zahlreichen Geschäften können bereits fair gehandelte Produkte erworben werden. So kommen die Rosen, die die Stadt Eltville zu offiziellen Anlässen verteilt, aus fairem Handel über die Blumengeschäfte Rosen-Müller in Eltville und Blumen Rohrmann in Eltville-Erbach. Die klassischen Fairtrade-Produkte wie Kaffee und Schokolade gibt es nicht nur in den hiesigen Supermärkten, sondern auch bei Ortweins in der Eltviller Fußgängerzone. Diese und weitere Produkte halten auch die Kirchengemeinden Triangelis und St. Peter und Paul mit ihren mobilen Ständen bereit. Doch auch Pflegeprodukte rund um das Haar können fair gehandelt erworben werden, wie bei Friseur Mehring. Fair gehandelten Kaffee kann man beim Bäcker Dries und in der Eltviller Mediathek genießen. Diese wiederum ist Ausrichter des alljährlichen „Fairen Frühstücks“ im Mai, das unter der Beteiligung des Weltladen Wallufs stattfindet. Fair gehandelten Wein gibt es in Eltville bei Winzer Hirt-Albrecht, der Weinprobierstand in Martinsthal bietet seinen Besuchern neben regionalen auch fair gehandelte Speisen an. Die Bücherstube Lauer hat sogar fair gehandeltes Spielzeug im Angebot, und der Burgladen fair gehandelte Geschenkartikel.

Bei so vielen bereits vorhandenen Angeboten startet die Eltviller Fairtrade-Initiative nun den Aufruf, neben heimischen Produkten aus dem Rheingau und dem Taunus auch verstärkt fair erzeugte Produkte zu erwerben.

Wer bei jedem Einkauf im neuen Jahr auch nur wenigstens ein fair gehandeltes Produkt erwirbt, hat am Jahresende nicht nur gute Lebensmittel gekauft, sondern zudem auch noch etwas für ein gerechteres Miteinander auf der Welt getan. Dabei spielt es keine Rolle, ob es nun Bananen, Kaffee, Tee oder Zucker sind, die aus fairer Produktion in die Haushalte kommen. Auch wäre schon viel erreicht, wenn einmal jährlich die Blumengeschenke, die man Mitmenschen macht, aus fairem Handel stammen – denn hier ist eine faire Bezahlung der Hersteller und keine Kinderarbeit sichergestellt.

Die Eltviller Fairtrade-Initiative besteht aus Vertretern der kommunalen Politik, Verwaltung und Kirchengemeinden, aber auch aus Privatleuten, die Interesse am Fairtrade-Thema haben. Ebenso konnte das Gymnasium am Wiesweg zur Kooperation gewonnen werden, denn es ist wichtig, auch bei jungen Menschen frühzeitig das Bewusstsein für fairen Handel zu wecken. „Eltvilles Engagement als Fairtrade-Kommune gehört genauso zu unserem Nachhaltigkeitskonzept wie die Zeichnung der Agenda 2030“, so Bürgermeister Patrick Kunkel. „Als soeben für nachhaltiges Handeln ausgezeichnete Stadt ermuntern wir Unternehmen und die Bevölkerung, sich für Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu engagieren.“ Die städtische Ansprechpartnerin Barbara Lilje, Leiterin der Wirtschaftsförderung, ergänzt: „Geplant ist, eine Übersicht aller Eltviller Fairtrade-Betriebe auf der städtischen o Homepage zu geben. Einen Flyer haben wir bereits heraus gegeben, in denen die Betriebe mit Fairtrade-Produkten benannt werden. Wir freuen uns, wenn noch viele weitere Geschäfte und Dienstleister sich für den fairen Handel engagieren und wir so weitere Partner gewinnen, die mitmachen wollen!“ Insbesondere werden noch gastronomische Betriebe gesucht, die fair gehandelten Kaffee, Tee, Zucker, Honig etc. anbieten, bzw. diese ins Sortiment aufnehmen.

Betriebe aus allen fünf Stadtteilen, die noch weitere Informationen wünschen oder schon wissen, dass sie bei der Fairtrade-Initiative dabei sein wollen, melden sich bitte beim Sprecher der Steuerungsgruppe Guntram Althoff, Telefon: 06123/630572 oder bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Eltville am Rhein, Barbara Lilje, Telefon: 06123 / 697-100, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wer zudem im Steuerungskreis Eltville mitarbeiten möchte, ist herzlich zum nächsten Treffen am 7. Februar um 18 Uhr im Eltviller Rathaus eingeladen. Informationen zum Thema Nachhaltigkeit und fairen Handel auch unter: www.eltville.de/wirtschaft/nachhaltigkeit/fairtrade-kampagne/ (​http:​/​​/​www.eltville.de​/​wirtschaft​/​nachhaltigkeit​/​fairtrade-kampagne​/​​)

Eltville am Rhein. 2018 auch den fairen Handel in der Stadt und in der Region zu fördern, dazu ermuntert die Eltviller Fairtrade-Steuerungsgruppe die Bürgerinnen und Bürger. "Helfen Sie mit, den Umsatz fair gehandelter Produkte zu steigern" appelliert Guntram Althoff, der Sprecher der Fair-Trade-Steuerungsgruppe Eltville, an die Bevölkerung.

 

 

Quelle: https://www.focus.de/regional/hessen/eltville-am-rhein-2018-den-fairen-handel-foerdern_id_8219220.html

 


WIESBADEN - Die hessische Landeshauptstadt bleibt mit „Fairtrade-Stadt“.

Man erfülle auch in diesem Jahr alle Kriterien der „Fairtrade-Towns-Kampagne“, teilt die Stadtverwaltung mit. Mit Produkten wie Reis, Kaffee, Tee, Schokolade, Rosen oder Textilien aus „Fairtrade-Baumwolle“ unterstützt Wiesbaden gemeinsam mit rund 500 Städten in Deutschland den fairen Handel. Durch die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards werden die Erzeuger in der dritten Welt gestärkt.

„Ein äußerst wichtiges Thema“, findet auch Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel und freut sich über die Titelverlängerung: „Im Jahr 2012 ist Wiesbaden erstmals ‚Fairtrade-Stadt‘ geworden. Seither konnten wir diese Auszeichnung beibehalten. Nicht nur öffentliche Einrichtungen, sondern auch Wiesbadener Unternehmen, Einzelhändler, Vereine und Gastronomen engagieren sich gemeinsam mit uns für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in unserer Stadt.“ Man verstehe die Verlängerung der Auszeichnung als Motivation für weitere Aktivitäten. „Wir werden uns auch künftig mit Elan dafür einsetzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, so Bendel. Die Landeshauptstadt Wiesbaden erfüllt nachweislich alle fünf Kriterien des gemeinnützigen Vereins Trans Fair. Bei öffentlichen Sitzungen wird beispielsweise fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt.

In Einzelhandelsgeschäften und in der Gastronomie werden Produkte aus fairem Handel angeboten und die Zivilgesellschaft leistet unter anderem Bildungsarbeit in Schulen. Wiesbaden ist eine von über 2000 „Fairtrade-Towns“ in insgesamt 30 Ländern. Wiesbaden unterstützt mit seinem Engagement auch, dass das Rhein-Main-Gebiet zur „Fairtrade-Region“ wird.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/wiesbaden-bleibt-fairtrade-stadt_18430330.htm

 


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Fairtrade Town Heidenrod – Wir stellen uns vor!

"Meilinger Hof"

 

Woche 1 - 2018 - Meilinger Hof, vertreten von Frau Birgit Kunz
gemeinsam mit Beigeordnetem Horst Mell

 

meilinger hof logo

 Birgit KunzBeigeordneter Horst Mell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fairtrade - Organisation und Struktur

Hinter Fairtrade stehen verschiedene Organisationen: Die Dachorganisation "Fairtrade International" setzt sich aus 37 Mitgliedern zusammen: 26 nationale Fairtrade-Organisationen (NFO), drei Produzentennetzwerke und acht Fairtrade Marketingorganisationen, die Fairtrade auf neuen Märkten etablieren.

Geleitet wird das Fairtrade-System über die Generalversammlung, die jährlich zusammenkommt und über Mitgliedschaftsangelegenheiten entscheidet, den Jahresabschluss verabschiedet und neue Vorstandsmitglieder ernennt. Das Stimmrecht ist gleichmäßig verteilt zwischen den Fairtrade-Produzentennetzwerken (50 Prozent) und den nationalen Fairtrade-Organisationen (50 Prozent). Darüber hinaus treffen sich die nationalen Fairtrade-Organisationen und die drei Produzentennetzwerke jeweils jährlich zu einer eigenen Versammlung.

Das zentrale Entscheidungsorgan im Fairtrade-System ist der Vorstand. Er beschließt die Fairtrade-Strategie und verabschiedet die Fairtrade-Mindestpreise, -Prämien und Standards. Die Generalversammlung wählt den Vorstand, der sich aus vier von drei Produzentennetzwerken nominierten Mitgliedern, vier von den nationalen Fairtrade-Organisationen nominierten und drei unabhängigen Mitgliedern zusammensetzt.

 

Organisation des Meilinger Hofes

Im Herzen des Untertaunus, im schönen Niedermeilingen, liegt der Meilinger Hof - seit Generationen wird in diesem Familienbetrieb Landwirtschaft betrieben und gelebt.
Die Tiere wachsen in artgerechter Tierhaltung auf und werden überwiegend mit hofeigenem Futter gefüttert (frisch gemahlenes Getreideschrot, Heu, Grassilage).

In der hofeigenen Metzgerei werden Wurst- und Fleischspezialitäten nach traditionellen Rezepten hergestellt. Durch kurze und transparente Vermarktungswege ist der Ursprung dieser Nahrungsmittel erkennbar, so kommt zum guten Geschmack auch noch das gute Gefühl, zu wissen, wo und wie solche Produkte hergestellt wurden. So herrlich schmeckt`s vom Taunus! Dies ist ein gutes Beispiel für fairen Handel vor Ort in Verbindung mit der Unterstützung fairen Handelns auf globaler Ebene.
 


 

Von Christine Dressler 

IDSTEIN - Bundesweit gibt es bisher nur 16 Fairtrade-Universities – keine davon in Hessen. Das will Deutschlands älteste Präsenz-Hochschule, die Hochschule Fresenius in Idstein, ändern.

Nachdem sie ein sechsköpfiges Steuerungsteam gebildet und im September die faire Woche gestaltet hatte, die Cafeteria faire Produkte in ihr Sortiment integrierte und das Präsidium die Zertifizierung beschloss, ist die Ernennung so gut wie sicher. Anfang 2018 reicht die Hochschule die Bewerbung ein. Über Hintergründe und Folgen informierte Anke Trischler jetzt Studierende, Mitarbeiter und Idsteiner. Was die Lehrbeauftragte berichtete, bestätigten alle fünf Mitstreiter im Steuerungskreis: Professor Andreas Homburg, Studiendekan Dennis Lotter, Assistentin Kristina Jonas, Asta-Vorsitzender Dennis May und Master-Absolvent Maximilian Faust.

„Der Rheingau-Taunus-Kreis ist seit 2014 Fairtrade-Kreis, Idstein seit 2015 Fairtrade-Town und die Hochschule Fresenius die erste Fairtrade-University in Hessen, wenn wir die Auszeichnung bekommen“, sagte Trischler. Diese Auszeichnung mache aber nur Sinn, wenn viele den Fairtrade-Gedanken mittragen – deshalb auch die Informationsveranstaltung, bei der es fair gehandelte Säfte, Bananen und Kekse gab. „Fair lohnt sich für alle“, betonte Trischler, nachdem ein Film die Grundsätze erklärt hatte, wie nachhaltig Fairtrade sozial, ökologisch und ökonomisch wirkt.

Denn der Fairtrade-Mindestpreis mit Bio-Zuschlag für real verkaufte Mengen von Waren, die ohne Kinderarbeit, gefährliche Pestizide und genmanipuliertes Saatgut produziert wurden, sichert die Erzeuger wie Kleinbauern und Plantagenarbeiter ab, wenn der Marktpreis fällt.

Appell an die „privilegierten“ Studenten

„Wir im globalen Norden setzen uns dafür ein, dass die Menschen im globalen Süden, auf deren Kosten wir leben, eine Mindestlebensqualität haben“, appellierte Trischler an alle, beim Einkauf auf Fairtrade zu achten. „Wir als Konsumenten haben großen Einfluss darauf“, wie menschenwürdig „unsere Geschwister“ in Dritte-Welt-Ländern leben können. Etwas mehr Geld für die Produkte auszugeben, sei leicht, „wenn ich weiß, dass ich dadurch ein Kind zur Schule schicken und Perspektiven für Menschen aufbauen kann“, gab Trischler ihre eigene Erfahrung weiter und bat speziell die „privilegierten“ Studierenden, die noch viele Jahrzehnte vor sich haben:

„Wählen Sie das Gute für alle Menschen auf der Welt!“

Zur Zertifizierung werde die Hochschule das Angebot von Fairtrade-Produkten und -Veranstaltungen ausweiten.

Für das Engagement dankte Fairtrade-Kreiskoordinator Hans Homberg: „Ich finde es toll, dass sich die Hochschule auf den Weg gemacht hat, denn Fairtrade ist ein komplexes Thema und wir werden nur erfolgreich sein, wenn wir an vielen Punkten ansetzen.“ Die Fairtrade-University sei besonders wichtig, weil sie „zukünftige Führungskräfte“ sensibilisiere. Homberg informierte auch darüber, was sich parallel zum Thema entwickelt: „Wir wollen jetzt als drittes Bundesland die faire Kita auf den Weg bringen und das gesamte Rhein-Main-Gebiet zur Fairtrade-Region machen.“

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/hochschule-fresenius-in-idstein-strebt-auszeichnung-fairtrade-university-an_18393893.htm

Gemeinde Aarbergen will nach Vorlaufphase eine offizielle Bewerbung abgeben

 

AARBERGEN - (tst). Aarbergen möchte demnächst einen Titel erwerben. „Die Kriterien sind nun fast alle erfüllt, und wir können die Bewerbung zur Fairtrade-Kommune auf den Weg bringen“, zitierte Bürgermeister Udo Scheliga (CDU) in einer Mitteilung an die Gemeindevertreter. Der Prozess läuft seit Juli 2016, als das Parlament einen Beschluss fasste als Startpunkt auf dem Weg zu Fairtrade. Inzwischen hat sich eine offizielle Steuerungsgruppe mit sechs Personen gegründet, berichtete Scheliga. Gastronomen, Schulvertreter und Geschäftsleute kamen zusammen. Vielfältige Aktionen lenkten die Aufmerksamkeit auf das Thema fairer Handel. Faire Produkte rückten in den Blickpunkt. „Alle Schulen sind an dem Thema interessiert und streben den Titel Fairtrade-School an“, heißt es außerdem.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/aarbergen/fairtrade-titel-rueckt-naeher_18398172.htm

 

 

 


 

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Fairtrade Town Heidenrod – Wir stellen uns vor!

"Rewe Markt Fam. Schneider"

 

Woche 4.- Rewe Markt Familie Schneider, vertreten durch den Inhaber Uwe Schneider gemeinsam mit Beigeordneten Jens Hartenfels

 

REWE Logo

 Inhaber Uwe SchneiderBeigeordneter Jens Hartenfels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie Sie selbst fair handeln

Kaufen Sie fair gehandelte Produkte. Fair Trade Produkte finden Sie auch im "Brot für die Welt-Shop". Erzählen Sie Ihrer Familie, Ihren Freunden und Ihren Kollegen, dass Sie mit dem Kauf solcher Produkte dazu beitragen können, das Leben vieler Menschen in aller Welt zu verbessern. Überzeugen Sie Krankenhäuser, Schulen und Kirchengemeinden vor Ort, fair einzukaufen. Zudem können Sie sich ganz in Ihrer Nähe in einer Eine-Welt-Gruppe oder Fair-Handelsgruppe engagieren, um ein Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen. Vor allem während der Fairen Woche, die jedes Jahr im Herbst stattfindet, gibt es viele Aktionen und Kampagnen.
Machen Sie mit!

 

Wie eine Supermarktkette fair handeln kann

Oft wird ein Großmarkt als Unterstützer regionaler und fairer Produkte nur am Rande wahrgenommen. Der Bestand des Marktes ist für den Käufer vorgegeben und die Auswahl an Bio-, Fairtrade-, oder Regionalen Produkten beinahe eine Selbstverständlichkeit.

Umso wichtiger ist es zu nennen, dass einem Familienbetrieb wie unserem Rewe- Markt in Kemel ein relativ großer Spielraum zur Auswahl der Produkte bleibt und Herr Schneider diesen "Vorteil" nutzt um heimische Produkte zu vertreiben und gleichzeitig den (globalen) Fairen Handel zu fördern. Neben der Auswahl, die der Rewe Markt an genannten Produkten bietet, ist er weiter auch ein starker Akteur im Steuerungskreis, dessen Unterstützung die Kampangenarbeit wesentlich prägt und möglich macht.


 


 

Pressemitteilung | Datum: 11.12.2017 | Autor: RTK - Pressestelle

 

Bäcker-Betriebe kreieren den wiederverwendbaren Kaffeebecher / Pappgefäße sorgen für riesige Müllberge bundesweit

 

 

csm baeckerbecher vorstellung 996c6a59ba„Kleine Brötchen“ wollen acht Bäckerei-Betriebe im Rheingau und Wiesbaden mit ihrem neusten Projekt auf keinen Fall backen. Vielmehr soll es „der große Wurf“ werden und damit zur Entlastung von Umwelt und Mülldeponien beitragen. Auf den Treppen des Wiesbadener Kurhauses stellten sie unter dem Motto „Gemeinsam für die Umwelt“ zusammen mit Landrat Frank Kilian, Oberbürgermeister Sven Gerich und acht Bürgermeistern aus dem Rheingau-Taunus-Kreis den wiederverwendbaren Kaffeebecher aus Kunststoff im leicht wiedererkennbaren schwarz-weiß Look vor. „Wir wollen zur Müllvermeidung und zum Schutz der Umwelt mit unserer Aktion einen wichtigen Beitrag leisten“, betonte Martin Dries von der Rüdesheimer Bäckerei bei der Vorstellung des neuen „Bäckerbechers“, den es zukünftig bei den Bäckereien Dries, Faust, Klein, Eckerich, Aulmann, Laquai, Pfennig und Engert gibt.

Es ist zur Modeerscheinung geworden und gehört schon zum allgemeinen Straßenbild: In (fast) allen Städten sieht man mittlerweile unzählige Menschen mit ihrem Kaffeebecher aus Pappe durch Straßen und über Plätze flanieren. Sind diese leer, landen sie im nächsten Mülleimer und anschließend auf einer Deponie. Was cool wirken soll, hat inzwischen weitreichende Folgen, wie der Oberbürgermeister von Wiesbaden, Sven Gerich, alleine für seine Stadt vorrechnete: „9,5 Millionen Becher pro Jahr alleine in Wiesbaden, in Deutschland sind es 6.000 pro Minute, aus denen getrunken wird und die dann in den Abfalleimer geworfen werden.“

Die Müllberge steigen, aber auch bei der Produktion der Becher leisten Natur und Umwelt bereits einen gewaltigen Beitrag. Dabei werden 29.000 Tonnen Papier, 43.000 Bäume und 1,5 Milliarden Liter Wasser verbraucht. „Stopp Einweg - Go Mehrweg!“, heißt deshalb nun auf den Kaffeebechern der neun Bäckereien, wie Steffi Faust aus Geisenheim sagt. Zirka ein halbes Jahr machten sich Initiatoren Gedanken über Gestaltung, Material und natürlich muss der Becher auslaufsicher und pflegeleicht sein und die Wärme des Kaffees „speichern“. All diese Kriterien erfüllt der „Bäckerbecher“, so Steffi Faust. Der Becher ist leicht zu erkennen, ist er doch in Schwarzweiß gehalten, hat eine Ähre, die für das Bäckerhandwerk aber auch die Natur steht, und ein sechseckiges Symbol, dem Stoppschild vergleichbar, auf der Vorderseite.

Landrat Kilian zeigte sich von dem Projekt begeistert und findet die Zusammenarbeit der Bäckerbetriebe vorbildhaft. Kilian warb zudem dafür den Becher unters Volk zu streuen: „Im Sinne unserer Umwelt“ und hatte schon gleich 100 Bäckerbecher geordert. „In der Kreistagssitzung werde ich die an die Mitglieder verteilen“, so Frank Kilian.

„Der Bäckerbecher hat ein Fassungsvermögen von 350 Milliliter und kostet inklusive eines Kaffees 4,50 Euro“, erläuterte Martin Dries. Jede weitere Füllung wird mit einem Becher-Bonus von 10 Cent bei jeder Filiale der beteiligten Bäckereien belohnt.

 


 

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Fairtrade Town Heidenrod – Wir stellen uns vor!

"Café Butterblümche"

 

Woche 3.- Das Team des Café Butterblümche unter der Leitung von Frau Pfarrerin Züls gemeinsam mit Herrn Beigeordneten Edgar Lang

 

cafe butterbluemche

 Team Cafe butterbluemche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fairer Handel in Deutschland

In den 1970er Jahren entstand die deutsche Fair-Trade-Bewegung. Sie ist heute die größte entwicklungspolitische Bewegung in Deutschland. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Gruppen, Weltläden oder Kirchengemeinden. Der Faire Handel ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Laut Umfragen kennen 83 Prozent der Deutschen das Fairtrade-Siegel, 95 Prozent von ihnen vertrauen darauf. Handelshäuser wie die GEPA vertreiben seit Jahrzehnten fair gehandelte Produkte.

Und davon gibt es immer mehr. Neben Kaffee, Blumen und Bananen finden sich in den Regalen immer öfter gerecht und nachhaltig produzierte Säfte, Honig, Kosmetika, Wein oder Textilien. Verschiedene Initiativen und Unternehmen bemühen sich, die Standards des Fairen Handels auch auf weitere Produkte wie beispielsweise Naturstein oder Smartphones auszuweiten.

 

Fairer Handel in Heidenrod

Wie auch viele andere Kirchengemeinden ist die ev. Kirchengemeinde Laufenselden Vorreiter in Sachen Fairtrade. Als Grundlegende Förderer humanitärer Ziele beteiligt sich die ev. Kirche unter Pfarrerin Züls u.a. auch am Steuerungskreis Fairtrade Heidenrod und bietet mit Ihrem Team im Café Butterblümchen in Laufenselden "fair gehandelte" Produkte an.

Neben den bereits etablierten "Netz Shop" bietet dieses Begegnungscafé eine neue Art der Gemeinschaft und der Hilfe untereinander. Dies bietet Raum zusammenzukommen, sich auszutauschen und ein paar schöne Stunden zu verbringen, während der "Netz Shop" eine Plattform bietet, Spenden gegen eine Spende weiter zu geben. Der Erlös daraus bleibt zu 100% beim Netz-Heidenrod e.V. und hilft, Menschen in sozialen, akuten Notlagen schnell und unbürokratisch zu helfen. Ein Musterbeispiel des "Fairen Handelns" vor Ort.


 


 

Das Rhein-Main-Gebiet soll eine „faire Metropolregion“ werden. Der Regionalverband will bei den Kommunen für die Idee des fairen Handelns werben.

 

Das Rhein-Main-Gebiet soll zu einer „fairen Metropolregion“ werden, wie es Nürnberg oder die Rhein-Neckar-Region bereits sind. „Wir können unsere Einkaufsmacht nutzen, den fairen Handel zu unterstützen, etwa wenn es um Kaffee, Orangensaft oder auch das Baumaterial bei öffentlichen Aufträgen geht“, sagt Klaus Schejna (SPD).

Der Bürgermeister der Gemeinde Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis) warb vor den Mitgliedern des Regionalverbands Frankfurt-Rhein-Main dafür, sich für den fairen Handel stark zu machen. „Es sollte uns schließlich nicht egal sein, ob die Pflastersteine aus Indien und China von Kindern aus den Felsen herausgeschlagen werden oder nicht.“ Es gehe darum, Verantwortung zu übernehmen und das Signal zu senden, dass sich die Region auch um die „großen Themen“ wie die globale Gerechtigkeit kümmere.

Die Region könnte sich beim Verein Trans Fair um die Zertifizierung bewerben, wenn mindestens 67 Prozent der Menschen, die in einer der 75 Mitgliedskommunen des Regionalverbands leben, in einer Stadt mit dem FairTrade-Siegel zu Hause sind. Zurzeit sind es rund 60 Prozent. So haben beispielsweise Frankfurt, Offenbach, der Hochtaunuskreis und Neu-Isenburg die Fair Trade-Anerkennung erhalten, Hanau und Kelkheim am Taunus bewerben sich gerade darum.

Der Regionalverband will nun weitere Städte, Gemeinden und Landkreise dabei unterstützen, sich zu fairen Kommunen zu entwickeln.
Bürger finden Nachhaltigkeit wichtig

Das Engagement könnte zumindest bei den Bürgerinnen und Bürgern auf fruchtbaren Boden fallen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von Kantar Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Jeder zweite Deutsche (57 Prozent) hat demnach nicht das Gefühl, dass sich die Politik der eigenen Stadt oder Gemeinde besonders für eine nachhaltige Entwicklung engagiert.

Dabei stufen 81 Prozent der Bürger Nachhaltigkeit als wichtig ein. 67 Prozent signalisieren eine große Bereitschaft, sich für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen.

Nachhaltigkeit bedeutet dabei für vier von fünf Bürgern, dass bei politischen Entscheidungen alle Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft sowie die Interessen der künftigen Generationen berücksichtigt werden.

Aus der repräsentativen Befragung können laut Bertelsmann Stiftung vier Handlungsempfehlungen für die Verantwortlichen in Städten und Gemeinden abgeleitet werden. Aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger sollten sie die nachhaltige Entwicklung intensiver vorantreiben und Klimaschutz, Armutsbekämpfung und bezahlbarer Wohnraum stärker berücksichtigen.

Zudem sollte die Bereitschaft der Bürger, sich zu engagieren, stärker genutzt und digitale Technologien für eine verbesserte Bürgerbeteiligung eingesetzt werden.

 

Peter Hanack -  http://www.fr.de/rhein-main/fair-handeln-in-hessen-die-rhein-main-region-will-fair-werden-a-1403790

 

mehr lesen unter: https://rheinmainfair.de/die-rhein-main-region-will-fair-werden/


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Fairtrade Town Heidenrod – Wir stellen uns vor!

"Heidenroder Wild- und Bauernmarkt"

 

Woche 2. - Heidenroder Wild- und Bauernmarkt, vertreten durch Herrn Gunther Raupach gemeinsam mit dem erstem Beigeordneten, Herrn Wilfried Herborn

 

Heidenroder Wild Bauernmarkt

 Gunter RaupachWilfried Herborn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grundlagen des "Fairen" Handels

Fairer Handel ist Hilfe zur Selbsthilfe. Kleinproduzenten im Globalen Süden werden gezielt gestärkt. Die Fair-Trade-Bewegung möchte die wirtschaftliche und soziale Situation von benachteiligten Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeitern verbessern. Sie sollen für ihre Arbeit und ihre Produkte angemessen bezahlt werden und eine stabile Existenz aufbauen können.

  • Zu den wichtigsten Grundsätzen im Fairen Handel zählen unter anderem:
  • faire Mindestpreise und zusätzliche Prämien für Gemeinschaftsprojekte 
  • Mitwirkung und Mitbestimmung
  •  langfristige Handelspartnerschaft auf der Basis von Dialog, Transparenz und Respekt
  • Einhaltung von Arbeitsschutzrechten und Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit
  • schonender Umgang mit der Umwelt bei Anbau, Produktion und Weiterverarbeitung
  • Bildungs- und Kampagnenarbeit für einen gerechten Welthandel

 

Grundlagen des regionalen Handels des Heidenroder Wild- und Bauernmarktes

Die Vermarktung regionaler Produkte von landwirtschaftlichen Direktvermarktern und Sicherstellung des Absatzes von Wild aus den heimischen Revieren, sowie ein Angebot einer Wild-Frischfleischtheke als Alleinstellungsmerkmal sind ausschlaggebend für die Arbeit des Wild- und Bauernmarkts.

Zudem ist die Beteiligung an der Initiative zur Einrichtung einer regionalen Schlacht- und Zerwirkstätte in Katzenelnbogen, vor allem zur Sicherstellung der Schlachtung von "Landschaftspflegetieren" (Ziegen, Schafe, Robustrinder, …) ein maßgeblich zu nennender Punkt der regionalen Förderung von heimischen Erzeugern und/oder Produzenten des Wild- und Bauernmarktes.

 


 

Fairtrade Town Heidenrod – Wir stellen uns vor!

Woche 1.- Förderverein der Sozialstation Heidenrod e.V., vertretend durch den Vorsitzenden Walter Weber gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Volker Diefenbach

Foederverein Sozialstation Heidenrod

 

 Wie „Fairer Handel“ zu einem würdevollen Leben beiträgt
Wer hat die Bohnen für meinen Kaffee geerntet, wer meine Jeans genäht, wer mein Smartphone hergestellt? Und was davon wurde fair gehandelt? Als Konsumenten treffen wir fast jeden Tag Kaufentscheidungen. Damit bestimmen wir mit, wie gut andere Menschen von dem, was sie herstellen, leben können.

Unsere glitzernde Konsumwelt wäre kaum denkbar, wenn nicht auf der ganzen Welt Menschen oft sehr hart arbeiten würden, um die bei uns angebotenen Waren zu produzieren. Leider geht es dabei meist alles andere als fair zu. Weil viele möglichst wenig zahlen wollen, werden Menschen weltweit ausgebeutet. Sie bekommen Dumpinglöhne dafür, dass sie in Fabriken ohne Notausgänge arbeiten oder in einsturzgefährdeten Minen schuften. Der Faire Handel zeigt, dass es auch anders gehen kann: transparent, gerecht, solidarisch und nachhaltig.

Wie der „Förderverein der Sozialstation Heidenrod e.V.“ zu einem würdevollen Leben beiträgt
Jede gesundheitliche Einschränkung bedeutet für den Betroffenen einen Verlust an Lebensqualität. Für das Wohlbefinden spielen die eigenen vier Wände eine große Rolle. Für die Angehörigen, die einen Pflegebedürftigen zu Hause pflegen und betreuen, bedeutet dies eine Umstellung des eigenen Lebensrhythmus und oft auch das Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse.

Was unterscheidet die Sozialstation von anderen ambulanten Pflegediensten?
Besonders die Zusatzqualifikationen in den Bereichen Dekubitus und Wundversorgung, Paliativ, Geronto Psychiatrie, Praxisanleitung und die fortwährende Ausbildung qualifizierter Kräfte.

An Demenz erkrankten Menschen wird eine individuelle häusliche Betreuung, d. h. Entlastung der Angehörigen angeboten, auch durch ehrenamtliche ausgebildete Mitarbeiter aus Heidenrod. Außerdem werden regelmäßig Gruppenstunden für an Demenz erkrankte Patienten angeboten - unter Leitung einer Fachkraft. Aber auch die Begleitung bei Arztbesuchen, zu Therapiestunden sowie bei Einkäufen und Spaziergängen ist möglich.


 

Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Bauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern, legt dabei zusätzlich einen Fokus auf faire Regionalität.

Seitdem die Gemeinde Heidenrod im Mai 2017 als Fairtrade-Town zertifiziert wurde, arbeitet der Steuerungskreis gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung an den verschiedenen Kampagnen, Aktionen und an der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit um diese humanitären Ziele zu unterstützen und gleichwohl der Bürgerschaft bewusst zu machen.

In den kommenden sechs Wochen werden wir Ihnen die Mitglieder des Steuerungskreises „Fairtrade Town Heidenrod“ vorstellen, welche die Grundstützen unserer gemeinsamen Arbeit bilden. Zudem hat es sich der Gemeindevorstand der Gemeinde Heidenrod nicht nehmen lassen, den Akteuren für Ihre Arbeit zu danken und sich gemeinsam mit Ihnen vorzustellen.

Zudem werden wir je Bildpaar ein naheliegendes Thema aufgreifen, welche die „Faire und Nachhaltige“ Arbeit prägen und zeigen, was Fairtrade bedeutet, welche Ziele die Kampagne verfolgt und wie wir diese auch in der Heimat mit Schwerpunkt auf die regionale Nachhaltigkeit unterstützen können.

 

Heidenrod Fairtrade Akteure
vorgestellt werden:

Förderverein der Sozialstation Heidenrod e.V.
• Heidenroder Wild- und Bauernmarkt
• Café Butterblümche
• Rewe Markt Fam. Schneider
• Meilinger Hof Fam. Kunz
• Deutsches Rotes Kreuz OV Heidenrod
• Bhakti Marga Springen

ebenfalls Akteure sind:

„Hexenmühle“ Wisper
• Hof Zorn
• kath. Kirchengemeinde Laufenselden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bei Fragen oder Interesse zum Thema „Fairtrade“ wenden Sie sich gerne an die Gemeindeverwaltung
Frau Reschke
Rathausstraße 9
65321 Heidenrod-Laufenselden
Tel.: 06120/7958
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.heidenrod.de

 


Woche 1.
Förderverein der Sozialstation Heidenrod e.V.
Vorsitzender Walter Weber
Bürgermeister Volker Diefenbach
Wie Fairtrade zu einem würdevollen Leben beiträgt



Woche 2.
Heidenroder Wild- und Bauernmarkt Gunther Raupach
erster Beigeordneter Wilfried Herborn
Grundlagen des Fairen Handels


Woche 3.
das Team des Café Butterblümche
Beigeordneter Edgar Lang
Fairer Handel in Deutschland


Woche 4.
Rewe Markt Fam. Schneider Uwe Schneider
Beigeordneter Jens Hartenfels
Wie Sie selbst fair handeln


Woche 5. Meilinger Hof Fam. Kunz
Thomas Kunz
Beigeordneter Horst Mell
Fairtrade - Organisation und Struktur


Woche 6. Deutsches Rotes Kreuz OV Heidenrod
1. Vorsitzender Harald Schmelzeisen
Beigeordneter Roger Weber
Fairtrade Standards


Woche 7. Bhakti Marga Springen
Beigeordneter Herbert Olbrich
Wirkung von Fairtrade

 


Niedernhausen macht mit Steuerungsgruppe den nächsten Schritt zur Fairtrade-Gemeinde

Von Hendrik Jung - http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/niedernhausen/niedernhausen-macht-mit-steuerungsgruppe-den-naechsten-schritt-zur-fairtrade-gemeinde_18315252.htm

 

NIEDERNHAUSEN - Die Gemeinde Niedernhausen hat sich auf den Weg gemacht, um es den bislang 512 zertifizierten Fairtrade-Towns in Deutschland gleich zu tun. Um das Zertifikat zu erlangen, müssen fair gehandelte Waren in Handel, Gastronomie, Schulen, Vereinen und Kirchen angeboten werden. Das erläutert Hans Homberg, der Koordinator für fairen Handel des Rheingau-Taunus-Kreises, im Ratssaal des Rathauses.

Nach der politischen Willensbekundung durch die Mitglieder der Gemeindevertretung vor einem halben Jahr ist der nächste Schritt auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde nun die Gründung einer Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten in der Gemeinde koordiniert und Veranstaltungen organisiert. Aus den Reihen der Gäste erklärt sich spontan Dietmar Rehwald zu einer Mitarbeit bereit, der in der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin bereits langjährige Erfahrung im Verkauf von fair gehandelten Produkten gesammelt hat.

Steuerungsgruppe soll größer werden

Gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Reimann sowie Stephanie Fürst, der Fairtrade-Koordinatorin der Gemeinde Niedernhausen, ist die Mindest-Mitgliederzahl für eine Steuerungsgruppe damit bereits erreicht. Wünschenswert wäre jedoch eine Gruppengröße von sechs bis zehn Personen. „Das ist ein Projekt, das wir aus der Zivilgesellschaft heraus entwickeln sollten“, so Reimann.

Nächster Schritt im Prozess ist der Verkauf von mindestens zwei fair gehandelten Produkten in vier Geschäften und zwei gastronomischen Betrieben Niedernhausens. „Vier Großhändler haben solche Waren im Sortiment. Aber die geben nur Teilpunkte. Wichtig sind Einzelhändler. Gastronomen gibt es meines Wissens nach zur Zeit nicht“, erläutert Stephanie Fürst den aktuellen Stand der Dinge. Immerhin werde im Rathaus seit Sommer fair gehandelter Kaffee getrunken.

Mit einem der Siegel für fair gehandelte Produkte werden Waren ausgezeichnet, die ohne Kinderarbeit und nachhaltig entstanden sind, für deren Herstellung sowohl die Arbeitskräfte als auch die Betriebe angemessen entlohnt werden und die in langfristigen Handelsbeziehungen vertrieben werden. Bürgermeister Joachim Reimann ist es dabei wichtig, dass neben den Waren aus dem globalen Süden auch Hersteller lokaler Produkte bei den zukünftigen Aktionen eingebunden werden. Bis es soweit ist, müssen nach Handel und Gastronomie auch jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirchengemeinde davon überzeugt werden, mindestens zwei Fairtrade-Produkte zu verkaufen oder zu nutzen. Letzte Voraussetzung für die Zertifizierung sei eine ausreichende Öffentlichkeitsarbeit. Ist dies erreicht, kann die Gemeinde auf eine Vielzahl kostenloser Materialien des Vereins zur Förderung des Fairen Handels zurückgreifen, um auf ihren Status aufmerksam zu machen. Finanziert wird das durch Lizenzgebühren, die für das Siegel beim Verkauf fair gehandelter Waren anfallen.

 

UNTERSTÜTZUNG GESUCHT
______________________________

Gesucht werden Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Schulen, Vereine, Kirchengemeinden
sowie Bürger, die Niedernhausen auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde voranbringen wollen.
Derzeit sind vor allem weitere Mitglieder für die Steuerungsgruppe gefragt.
Interessierte können sich mit Koordinatorin Stephanie Fürst unter Telefon 06127-903133
oder per E-Mail an stephanie.fuerst@niedern hausen.de in Verbindung setzen.

 


fairtradetoen niedernhausen PM


Aktion Fairtrade Frühstück Kita Hennethal zur Fairen Woche 2017


kindergruppe hennetal FW2017

 


FW Hennethal 2017 1



Presseartikel zu der am 30. September 2017 stattgefundenen Veranstaltung „Tag der Regionen“. 

Tag der Regionen in Heidenrod“ - Existenzgründung und Arbeitserhalt im ländlichen Raum

Bericht über die Gesamtveranstaltung „Tag der Regionen“, auf der u.a. auch ein Fairtrade-Stand der Gemeinde betrieben wurde, um Bürger zu informieren und ein kleiner Vortrag gehalten wurde. Die Veranstaltung ist ein Musterbeispiel für die in Heidenrod praktizierte und gelebte Verbindung zwischen regionaler Nachhaltigkeit, Förderung der lokalen und heimischen Produzenten und Unternehme in Verbindung mit der Unterstützung des globalen fairen Handelns. 

 

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Am 30. September 2017 fand in der Bornbachhalle in Laufenselden erstmals eine Veranstaltung zum „Tag der Regionen“ statt.

Seit rund 2 Jahren nimmt die Gemeinde Heidenrod an einem Forschungsprojekt der Universität Gießen, unter der Federführung von Herrn Prof. Dr. George teil. Ziel dieses Projektes ist es, Möglichkeiten zur Existenzgründung und Maßnahmen zum Arbeitserhalt in unserer Gemeinde Heidenrod zu schaffen.

Im vergangenen Jahr wurde gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. George zunächst eine Vitalisierungsanalyse über die Gemeinde Heidenrod erstellt. Diese Analyse gibt zunächst einen Überblick über aktuell vorhandene Betriebe, regionale Wertschöpfungen und stellt Ressourcen vor, in der Existenzgründungen bzw. der Arbeitsplatzerhalt in unserer Gemeinde nachhaltig verbessert werden können.

Das Gesamtprojekt wurde nun am „Tag der Regionen“ am 30. September 2017 im Rahmen einer Ausstellung und Präsentation der Projektgruppen unter dem Thema „Nachhaltigkeit, Innovation und Gründungsinitiative in Heidenrod“ vorgestellt.
Die einzelnen Projektgruppen haben in Form einer Ausstellung ihre Projekte präsentiert. So konnte angefangen bei der Äppler AG Apfelmost von heimischen Streuobstwiesen bis hin zur Zuckerwatte Verschiedenes verkostet werden.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die einzelnen Projektgruppen in Form eines Interviews von Herrn Detlev Lubasch vorgestellt. Die einzelnen Gruppen hatten die Chance, ihre Konzepte, Ideen oder bereits realisierte Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen.

Im Einzelnen haben sich innerhalb des bisherigen Entwicklungszeitraums 11 Projekte herauskristallisiert:

Foto-Aktion zur Fairen Woche 2017 - Hochschule Fresenius, 28.09.2017

 

Sie sehen unten einige Fotos von der HSF Fairtrade Fotoaktion. Auf manchen Sprechblasen ist die Schrift schlecht erkennbar, da die Fotos mit einer Polaroid Cam gemacht wurden, diese sind aber auf dem Foto der Pinnwand gut zu lesen.

 

"Sprechblase" 1 "Sprechblase" 2 "Sprechblase" 3

 

 

"Sprechblase" 4 "Sprechblase" 5 "Sprechblase" 6

 

 

"Sprechblase" 7 "Sprechblase" 8 "Sprechblase" 9

 

 

Diese Fotos wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:
Kristina Jonas, B.A.
Geschäftsführungs- und Projektassistentin
Hochschule Fresenius · Verwaltung
Hochschulorganisation
Limburger Straße 2, 65510 Idstein
Tel. +49 (0)6126/9352-261 · Fax: +49 (0)6126 9352-500
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! · http://www.hs-fresenius.de 

Pressemitteilung 160/2017 (li)

ELTVILLE AM RHEIN WEIN-, SEKT- UND ROSENSTADT

Eltville am Rhein ist unter den drei besten Kleinstädten im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Eltville am Rhein. Als Deutschlands nachhaltigste Großstädte sind Aachen, Gelsenkirchen und Hannover nominiert. Finalisten unter den Städten mittlerer Größe sind Geestland, Herten und St. Ingbert. Unter den Kleinstädten und Gemeinden setzten sich Eltville am Rhein, Nettersheim und Saerbeck durch. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember 2017 im Rahmen des 10. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.

„Das Bewerberfeld zeigt, dass kommunale Nachhaltigkeit zunehmend das globale Verantwortungsbewusstsein im Sinne der Sustainable Development Goals mit einschließt“, sagt Alice Berger, Generalsekretärin der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Die besten Städte und Gemeinden würden zudem mit starken Beteiligungsprozessen und in der Folge von großem gesellschaftlichen Zusammenhalt herausstechen, so Berger. „Es ist schön zu beobachten, dass die Kommunen Nachhaltigkeit als einzig sinnvollen Lösungsansatz für Herausforderungen wie Strukturwandel, Abwanderung oder Folgen des Klimawandels verstehen und entsprechende Wege einschlagen.“ In dem zweistufig durchgeführten Wettbewerbsverfahren überzeugten die besten Kommunen die Expertenjury durch ganzheitliche Nachhaltigkeitsprofile und vorbildliche Maßnahmen in sechs definierten Themenfeldern. Mit dem Preis werden Kommunen prämiert, die eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und Nachhaltigkeitsprojekte in den Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales erfolgreich und integrativ umsetzen. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das ICLEI Europasekretariat hatten als Methodikpartner zuvor die Fragebögen ausgewertet und Interviews mit den besten Kommunen jeder Kategorie durchgeführt. Die Sieger erhalten von der Allianz Umweltstiftung eine Fördersumme von jeweils 35.000,- Euro für nachhaltige Projekte.

KAFFEE Multivisionsshow in der Cafeteria des Kreishauses zeigt Produktion in Peru / Auftakt der „Fairen Wochen“

RHEINGAU-TAUNUS - Die Anden in Peru – zugegebenermaßen weit weg vom Rheingau-Taunus. Und doch gibt es eine Verbindung des fernen Landes in den Kreis. Denn von dort kommt Kaffee, den hierzulande die meisten Menschen täglich genießen.

Es ist ein weiter Weg von der Frucht – der Kaffeekirsche – bis zu den gerösteten Bohnen, die meist gemahlen in den Handel kommen. Viele Produktionsschritte sind dafür zu tun, doch die meisten Menschen, die dabei Hand anlegen, können von ihrer Arbeit kaum leben: Sie werden von Zwischenhändlern übervorteilt. Bilder auf einer Großbildleinwand zeigen die bescheidenen, manchmal gar ärmlichen Lebensbedingungen, unter denen die Kaffee-Bauern in dem südamerikanischen Land leben. In ihrer Multivisionsshow, die zum Auftakt der „Fairen Wochen“ in der Cafeteria des Kreishauses gezeigt wird, geben Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner den Produzenten ein Gesicht.

Enrique Álvarez Davalo zum Beispiel. Er ist Mitglied der Kooperative Huadquina, in der sich Kleinbauern zusammengeschlossen haben. Weil sie ihre Ernte zum großen Teil über den Fairen Handel verkaufen können, erhalten sie einen auskömmlichen Mindestpreis. Mit einer zusätzlichen Prämie werden Gemeinschaftsprojekte wie etwa die Organisation von medizinischer Notfallhilfe finanziert.

Ulmer und Wolfsteiner unternehmen seit rund zehn Jahren Reisen dorthin, wo das wächst oder gewonnen wird, was es bei uns nicht gibt: Bananen etwa, Gewürze, Kakao, Quinoa und andere exotische Nahrungsmittel, aber auch Alpakawolle und Gold. Sie dokumentieren mit Fotos und Reportagen, wie ausbeuterische Handelsbeziehungen auch heute noch die Lebensbedingungen in den Ländern des globalen Südens bestimmen.

Gerade das kostbare Edelmetall wird häufig unter geradezu unmenschlichen Arbeitsbedingungen und tödlichen Gefahren für die Bergleute gewonnen. Der Verdienst ist gering, die Arbeiter und ihre Familien leben oft in Armut. Dass es auch anders geht, zeigt die Gesellschaft „Sotrami“, die Gold gewinnt in „Stollen mit menschlichem Antlitz“. „Sotrami“ bietet seinen Arbeitern in den Minen Fluchtwege, Schutzkleidung und eine Krankenversicherung. Das „faire Gold“ hat allerdings einen verschwindend geringen Anteil an der weltweiten Produktion, wie Ulmer und Wolfsteiner in ihrem Vortrag berichten.

Gold gibt es freilich nicht am Stand des Weltladens aus Walluf, der in der Cafeteria während der Pause fairen Wein ausschenkt und Schokolade sowie andere faire Produkte verkauft. Mit der Veranstaltung will der Rheingau-Taunus, der selbst als „Fair Trade-Kreis“ zertifiziert ist, auf die Bedeutung des fairen Handels aufmerksam machen und dafür werben. Schulen, Unternehmen und Kommunen, so das Ziel von Fair-Trade-Dezernentin Monika Merkert, sollen sich verpflichten, faire Produkte in ihren Alltag zu integrieren, etwa in der Cafeteria oder der Kantine. Heidenrod, Oestrich-Winkel, Walluf und Idstein haben die Zertifizierung bereits abgeschlossen, Aarbergen, Niedernhausen und Eltville sind auf dem Weg dahin.

 

Von Hannelore Wiedemann - 21.9.2017 - Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/landkreis/den-kleinbauern-ein-gesicht-geben_18195072.htm

092 2017 KORREKTUR Faire Woche Grundschule Hallgarten


 

 

Rheingau-Taunus-Kreis beteiligt sich an der Aktionswoche vom 15. bis 29. September.

Vom 15. bis 29. September 2017 findet die Faire Woche, die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland statt. Bei der Fairen Woche laden Fairtrade-Kommunen, aber auch Weltläden, Aktionsgruppen, Unternehmen, Supermärkte und gastronomische Betriebe bei rund 2.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennen zu lernen. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis als Fairtrade-Landkreis beteiligt sich an der Aktionswoche. Die Faire Woche 2017 - veranstaltet vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und TransFair - steht unter dem Motto: Fairer Handel schafft Perspektiven!

Kaffee oder Tee zum Frühstück, die Banane in der Mittagspause und der Orangensaft samt Schokoriegel am Nachmittag haben einen langen Weg hinter sich - viele Produkte unseres täglichen Bedarfs kommen aus Ländern des globalen Südens. Hunger, fehlende Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen betreffen noch immer sehr viele Menschen - auch und gerade solchen, die für unseren überwiegend nicht nachhaltigen Konsum arbeiten. Millionen Menschen haben kaum Möglichkeiten, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern. Viele von ihnen sehen für sich und ihre Kinder in ihrer Heimat keine Perspektive. Der Faire Handel will das ändern - durch die Verbindung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten schafft er Perspektiven für Produzenten weltweit.

"Durch den Fairen Handel können wir unseren Farmern einen guten Preis zahlen", sagt Stanley Maniragaba von der Kaffee-Kooperativen ACPCU aus Uganda. Davon würden die Kaffeebäuerinnen und -bauern enorm profitieren: "Sie können Schulgebühren für ihre Kinder zahlen und medizinische Dienste in Anspruch nehmen."

Auch die deutschen Verbraucher tragen ihren Teil dazu bei: 2016 gaben die Deutschen 1,3 Milliarden Euro für fair gehandelte Produkte aus - rund doppelt so viel wie 2012. Dabei hält Kaffee mit 36 Prozent am Gesamtumsatz die Spitzenposition. Dennoch: Trotz Wachstum sind nur vier von 100 Tassen Kaffee in Deutschland fair gehandelt.

Im Rheingau-Taunus-Kreis haben Verbraucherinnen und Verbraucher in der Aktionswoche vom 15. bis 29. September Gelegenheit, in vielen Kommunen mit ihren Fairtrade-Akteuren (Steuerkreise der Fairtrade-Kommunen, Weltläden, Kirchengemeinden u.a.m.) mehr über die Perspektiven für die Produzenten sowie den Fairen Handel zu erfahren. Die Dezernentin für Fairtrade Monika Merkert eröffnet die Faire Woche im Rheingau-Taunus-Kreis am Freitag, 15. September 2017, ab 19 Uhr, in der Cafeteria im Kreishaus, Bad Schwalbach mit der Multivisionsshow: "Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus".

Die öffentliche Multivisionsshow von lobOlmo (www.lobolmo.de) ist eine Kombination aus faszinierenden Fotos auf Großleinwand, live erzählten Geschichten, stimmungsvoller Musik und Originaltonaufnahmen. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die die Zuschauer zum entspannten Globalen Lernen, Schmunzeln, Genießen und Träumen einlädt. Informationen zur Fairen Woche, ein Veranstaltungskalender sowie Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte im Rheingau-Taunus-Kreis sind unter http://www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de/ abrufbar.

Quelle: http://www.focus.de/regional/hessen/rheingau-taunus-kreis-fairer-handel-schafft-perspektiven_id_7560900.html

 

RHEINGAU-TAUNUS - (red). Auf die Bedeutung von fairen Handelsbedingungen für die Menschen in anderen Ländern will der Rheingau-Taunus-Kreis bei den „Fairen Wochen“ vom 15. bis 29. September aufmerksam machen. Bei den Aktionswochen unter dem Motto „Fairer Handel schafft Perspektiven“ können Verbraucher in mehreren Kommunen etwas über die Produzenten von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Kaffee, Tee, Bananen oder Orangen sowie über die Umstände der Herstellung erfahren.

Nur vier von 100 Tassen Kaffee sind fair gehandelt

In den Ländern des globalen Südens, aus denen viele Nahrungsmittel kommen, sind sehr viele Menschen von Hunger, fehlender Gesundheitsversorgung und Bildung sowie menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen betroffen und sehen deshalb für sich und ihre Kinder in ihrer Heimat keine Perspektive. Der faire Handel will das ändern – durch die Verbindung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten schafft er Perspektiven für Produzenten weltweit. Die deutschen Verbraucher tragen dazu bei: 2016 gaben sie 1,3 Milliarden Euro für fair gehandelte Produkte aus – rund doppelt so viel wie 2012. Kaffee hat dabei mit 36 Prozent am Gesamtumsatz die Spitzenposition inne. Dennoch: Trotz Wachstum sind nur vier von 100 Tassen Kaffee in Deutschland fair gehandelt.

Im Rheingau-Taunus, der zu den Fair-Trade-Kreisen gehört, eröffnet die Dezernentin für Fairtrade, Monika Merkert, die „Faire Woche“ am Freitag, 15. September, ab 19 Uhr in der Cafeteria im Kreishaus Bad Schwalbach mit der Multivisionsshow „Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus“.

Die öffentliche Multivisionsshow ist eine Kombination aus Fotos auf Großleinwand, live erzählten Geschichten, stimmungsvoller Musik und Originaltonaufnahmen. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die die Zuschauer zum Lernen, Schmunzeln, Genießen und Träumen einlädt.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/landkreis/rheingau-taunus-kreis-veranstaltet-aktionswoche-zum-fairen-handel_18170415.htm

Der Rheingau-Taunus-Kreis beteiligt sich an der Aktionswoche vom 15. bis 29. September 2017

 

Vom 15. bis 29. September 2017 findet die Faire Woche, die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland statt. Bei der Fairen Woche laden Fairtrade-Kommunen, aber auch Weltläden, Aktionsgruppen, Unternehmen, Supermärkte und gastronomische Betriebe bei rund 2.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennen zu lernen. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis als Fairtrade-Landkreis beteiligt sich an der Aktionswoche. Die Faire Woche 2017 – veranstaltet vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und TransFair – steht unter dem Motto: Fairer Handel schafft Perspektiven!

Kaffee oder Tee zum Frühstück, die Banane in der Mittagspause und der Orangensaft samt Schokoriegel am Nachmittag haben einen langen Weg hinter sich – viele Produkte unseres täglichen Bedarfs kommen aus Ländern des globalen Südens. Hunger, fehlende Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen betreffen noch immer sehr viele Menschen – auch und gerade solchen, die für unseren überwiegend nicht nachhaltigen Konsum arbeiten. Millionen Menschen haben kaum Möglichkeiten, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern. Viele von ihnen sehen für sich und ihre Kinder in ihrer Heimat keine Perspektive. Der Faire Handel will das ändern – durch die Verbindung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten schafft er Perspektiven für Produzenten weltweit.

„Durch den Fairen Handel können wir unseren Farmern einen guten Preis zahlen“, sagt Stanley Maniragaba von der Kaffee-Kooperativen ACPCU aus Uganda. Davon würden die Kaffeebäuerinnen und -bauern enorm profitieren: „Sie können Schulgebühren für ihre Kinder zahlen und medizinische Dienste in Anspruch nehmen.“

Auch die deutschen Verbraucher tragen ihren Teil dazu bei: 2016 gaben die Deutschen 1,3 Milliarden Euro für fair gehandelte Produkte aus – rund doppelt so viel wie 2012. Dabei hält Kaffee mit 36 Prozent am Gesamtumsatz die Spitzenposition. Dennoch: Trotz Wachstum sind nur vier von 100 Tassen Kaffee in Deutschland fair gehandelt.

Im Rheingau-Taunus-Kreis haben Verbraucherinnen und Verbraucher in der Aktionswoche vom 15. bis 29. September 2017 Gelegenheit, in vielen Kommunen mit ihren Fairtrade-Akteuren (Steuerkreise der Fairtrade-Kommunen, Weltläden, Kirchengemeinden u.a.m.) mehr über die Perspektiven für die Produzenten sowie den Fairen Handel zu erfahren. Die Dezernentin für Fairtrade Monika Merkert eröffnet die Faire Woche im Rheingau-Taunus-Kreis am Freitag, 15. September 2017, ab 19 Uhr, in der Cafeteria im Kreishaus, Bad Schwalbach mit der Multivisionsshow: „Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus".

Die öffentliche Multivisionsshow von lobOlmo (www.lobolmo.de) ist eine Kombination aus faszinierenden Fotos auf Großleinwand, live erzählten Geschichten, stimmungsvoller Musik und Originaltonaufnahmen. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die die Zuschauer zum entspannten Globalen Lernen, Schmunzeln, Genießen und Träumen einlädt.
Informationen zur Fairen Woche, ein Veranstaltungskalender sowie Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte im Rheingau-Taunus-Kreis sind unter www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de abrufbar.

PRESSEMITTEILUNG RTK vom 6.9.2017 - Pressestelle

Quelle: http://www.rheingau-taunus.de/pressemitteilungen/detail/fairer-handel-schafft-perspektiven.html

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Rhein.Main.Fair-Initiative

Rhein.Main.Fair Antrittsbesuch 2017

(v.l.n.r.): Fairtrade-Koordinator Hans Homberg, Sprecherin Gisela Stang, Landrat Frank Kilian, Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert, Harald Rubel, Büro der Kreisorgane.

Antrittsbesuch bei Landrat Frank Kilian

Bereits nach vierwöchiger Amtszeit empfing Landrat Kilian die beiden Sprecher der Rhein.Main.Fair-Initiative, Gisela Stang und Hans Homberg, zu einem Gespräch.

Der Rheingau-Taunus-Kreis war der erste „Fair“- Landkreis in Hessen. Doch darauf wolle man sich nicht ausruhen, sondern intensiv daran arbeiten, dass der Rheingau-Taunus-Kreis auch in Zukunft Vorreiter in Hessen bleibt. So haben bereits drei Schulen das Fairtrade-Siegel, weitere sollen folgen.

„Der Faire Handel ist die Rückkehr zum bewussten Konsum, woher kommt mein Essen, unter welchen Bedingungen ist meine Kleidung hergestellt - und damit ist diese weltweite Initiative eine Chance für den örtlichen Handel und auch für die direktvermarktenden Landwirte. Dies wollen wir in Zukunft noch weiter ausbauen," so Gisela Stang, Bürgermeisterin von Hofheim und Sprecherin der Rhein.Main.Fair-Initiative.

Landrat Kilian begrüßt die Entscheidung, die Metropolregion Frankfurt/RheinMain zu einer fairen Metropole zu machen. Die zahlreichen Initiativen vor Ort könnten dadurch mehr Unterstützung erfahren, gemeinsame Kampagnen entlasten die Ehrenamtlichen und erreichen mehr Menschen.

„Schon heute leben über 2 Millionen Menschen in der Region, die sich über Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern erstreckt, in sogenannten FairTradeTowns. Eine starke Stimme für eine gerechte Globalisierung," so Hans Homberg.

 


 

IGS wallrabenstein Fairtrade School Auszeichnung 29.7.2017

Ablaufplan zum Schulfest 2017

(Mitteilung des AK Schulfest vom 20.06.2017)

Datum: 29.06.2017, Beginn: 15.00 Uhr, Ausklang: 19.00 Uhr

15.00 Uhr         Eröffnung des Schulfestes in der Aula
mit Verleihung der Titel "Fair-Trade-Schule" und "Schule mit Courage"

    Frau Theis – Schulleiterin
    Herr Kleiter – Projektchor

igs wallrabenstein schulfest2017

 

ab 15.00 Uhr         Eröffnung des Spiels „Menschenkicker“
        
ab 15.30 Uhr         Beginn der Präsentationen

    Die Vorführungen des Fachbereichs  Musik  finden nach aushängendem Zeitplan auf der Bühne des Begegnungshofes statt.
    Theatervorführungen finden nach einem Zeitplan, der an der Aula aushängt, in der Aula statt.
    Ein Lage- und Raumplan für alle weiteren Angebote hängt am Tag der Veranstaltung an allen Eingangstüren aus!

ab 18.00 Uhr         Großes Orchester – XXL Band der MSHT

    Herr Albrecht – Musikschule

Über die gesamte Zeit werden alle Besucher durch die Initiative der Eltern, des Elternbeirates, des Fördervereins und der Schulsozialarbeit kulinarisch versorgt.

 

Quelle: http://www.igs-wallrabenstein.de/system/start.php?id=Hinweis,0


 

Endlich mal eine Pflicht-Veranstaltung nach dem Geschmack der Schüler:

Die offizielle Auszeichnung der Montessori-Schule Idstein zur „Fairtrade-School“, zu der Lehrer Vinx vom Steuerkreis der Fairtrade-Stadt Idstein herzlich gratulierte. Gut zwei Jahre hat die „Eine-Welt-Gruppe“ mit zahlreichen aufklärenden Aktionen und Projekten rund um den fairen Handel auf diesen Tag hingearbeitet. Fairtrade-Bananen werden regelmäßig am Schülerkiosk verkauft und andere faire Pausensnacks werden nicht nur erklärt, sondern auch angeboten. Darüber hinaus wurden zahlreiche Referate, etwa zur Kleider-, Bananen- oder Fußballproduktion, der gesamten Schülerschaft vorgestellt.

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Die Idsteiner Schulgemeinschaft "hievt" Abgänger  in ihren neuen Lebensabschnitt - Foto: Montessori Schule

 

Von Beach-Volleyball bis Dosenwerfen

Anschließend waren Spiel und Spaß auf dem Schulfest groß geschrieben. Ob sportlich beim Fußball-Turnier, Beach-Volleyball oder Klettern, beim Balancierpfad, Schwamm- oder Dosenwerfen, oder kreativ mit einer der Bands, beim Kinderschminken, Verkleidungs-Shooting, der Farbschleuder oder der Malwand, bei der Mäuschen-Suche im Heu, oder doch lieber genüsslich in der Cocktail-Lounge, beim selbst gemachten Eis des Schülerkiosks, dem leckeren Kuchen- und Salatbuffet und Heikos Bio-Grillwürstchen, – es war für jeden etwas dabei.

Beim kleinen Büchermarkt in der kühlen Bibliothek konnte man sich in Ruhe auf die Suche nach der passenden Sommerlektüre machen oder im Schulhof an den aufgestellten Kisten im Vorbeigehen ein Buch „pflücken“, und in der Kunstausstellung die über das Schuljahr produzierten Werke der Schüler bewundern. Vor dem gemütlichen Ausklang an den Biertischen im oberen Schulhof fand sich die Schulgemeinde zusammen, um alle diesjährigen Schulabgänger nach ihren erfolgreich bestandenen Prüfungen gemeinsam in ihren neuen Lebensabschnitt zu hieven.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/montessori-schule-idstein-ist-jetzt-eine-fairtrade-school_18000108.htm


 

Faires Fruehstueck RE 18 05 2017

 


IDSTEIN - Das macht sogar Idsteins Bürgermeister Christian Herfurth und Claudia Jaeger, der Leiterin der Stadtbücherei in der Stadthalle großen Spaß: In der Stadtbücherei gibt es ab sofort zahlreiche „Tiptoi-Bücher“ zum Ausleihen.

Innovatives Lernsystem für Kinder ab vier Jahren

„Tiptoi-Bücher“, das ist ein innovatives Lernsystem, mit dem Kinder ab vier Jahren die Welt spielerisch entdecken können. Ein spezieller Stift, der ebenfalls in der Stadtbücherei ausleihbar ist, kann die Bücher „vorlesen“. Er ergänzt die Geschichten mit Geräuschen, Musik und vielen zusätzlichen Informationen. Für Grundschulkinder gibt es Lernsysteme für den Deutsch-, Mathe- oder Englischunterricht.

Bei der Suche nach dem richtigen Schmöker können Büchereibesucher auch „Fair-Trade-Kaffee“ trinken: Seit März werden die „Fair-Trade-Kaffeepads“ und die Schokolade zum Kaffee über den „Weltladen“ in Idstein bezogen. Ein Becher Kaffee kostet 50 Cent.

Heidenrod ist Fairtrade Gemeinde

heidenrod fairtrade town auszeichnung 2017

Die Tanzgrupope "Shooting Stars" zeigt ihr Können auf der Bühne bei der Auszeichnung zut Fairtrade Gemeinde. 
Foto: wita/Martin Fromme

HEIDENROD - In Heidenrod könnte sich jetzt ein neuer Gruß etablieren, der „My fair Ladies and Gentlemen“ lautet. So regt es jedenfalls der Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz an. Er ist nach Kemel gekommen, um der Gemeinde das Siegel als Fairtrade-Town zu übergeben. Heidenrod sei damit in Deutschland die 482. und in Hessen die 49. Kommune, die diese Auszeichnung trägt.

Ideal einer gerechteren Welt fortgesetzt

ROADSHOW OHNE ABGASE
Eine Roadshow zählt ebenfalls zum Programm der Fairtrade-Veranstaltung in Kemel. Im Mittelpunkt stehen drei Fahrzeuge, deren Besonderheit ein E am Ende des Nummernschilds andeutet: Es handelt sich um zwei Renault Kangoo der Gemeinde
Heidenrod und einen Renault Zoe der Bhakti-Marga-Gemeinschaft mit Elektroantrieb. Insgesamt haben die beim Klimaschutz kooperierenden Gemeinden Heidenrod, Hohenstein und Aarbergen jüngst vier Elektro-Autos bestellt.

Einer der Heidenroder Kangoos wird zwischen den Klärwerken eingesetzt. Die Reichweite beträgt 80 bis 100 Kilometer
bei einem Normwert von 200 Kilometern. Ladestationen bestehen bisher nur am Rathaus und einem Klärwerk.

Die Kreisdezernentin Monika Merkert (SPD) ergänzt, dass Heidenrod nach Idstein, Oestrich-Winkel und Walluf die vierte Fairtrade-Town ist im Rheingau-Taunus. Aarbergen ist als Fünfter auf dem Sprung, der Kreis besitzt den Titel seit 2014. Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD) berichtet von der Entwicklung seit einem Beschluss der Gemeindevertreter vom September 2015.

Eine Steuergruppe war danach sehr aktiv für das Projekt. Darin vertreten waren zum Beispiel auch die Kirchengemeinden, für die die katholische Gemeindereferentin Monika Dirksmeier spricht. Sie schildert, dass solche Akteure früher belächelt wurden und erinnert an Wurzeln bei Eine-Welt-Initiativen und ihren Läden sowie den Sternsingern, die gleichfalls für eine gerechtere Welt eintreten.

Fairtrade setzt dieses Ideal fort. Es sei für eine Landgemeinde „durchaus schwierig, alle Parameter zu erfüllen“, erklärt Diefenbach. „Recht hoch, aber erfüllbar“, nennt Holz die Anforderungen: „So einen Titel bekommt man nicht geschenkt.“ Zugleich betont er den Wert und die Hintergründe, denn fairer Handel mit ärmeren Ländern helfe, Fluchtursachen auf der Erde zu bekämpfen.

Holz beziffert Marktanteile, die bei Kaffeebohnen noch recht niedrig sind und bei Rosen ansehnliche Dimensionen erreichen. Der bundesweite Umsatz im fairen Handel bewege sich pro Jahr auf die Milliarden-Euro-Grenze zu, Vorbilder seien in dieser Hinsicht aber die Schweiz und die Niederlande. Was zu den Leitbegriffen „regional, fair und bio“ passt, lässt sich in Kemel kosten.

Wie Diefenbach mitteilt, wollte die Gemeinde „keine abgehobene Sache in einem Festsaal“ veranstalten. Schauplatz des Festes ist daher der Parkplatz des Rewe-Marktes, wo die sprichwörtliche Laufkundschaft nicht fern ist. Gut ein halbes Dutzend Akteure aus Heidenrod informiert dort an Ständen und serviert den Besuchern Speisen von Presskopf, Wildfleischkäse und Waffeln bis hin zu exotischen Gerichten wie Lamington-Kuchen, afghanischem Tee sowie Auberginen-Minze-Püree.

Die kleine Bühne vor dem Markt wird nicht nur für den offiziellen Teil benötigt. Nach den Reden läuft ein Unterhaltungsprogramm mit jungen Tanzgruppen von der SG Laufenselden, dem Gospelchor Spirit of Simon, Gitarrenklängen der Neuen Musikschule Heidenrod, einem Kinderchor und Beiträgen des Bhakti-Marga-Zentrums in Springen. So dient das Fest einem weiteren Zweck, den Monika Merkert erwähnt: Fairtrade führt in seinem Sinne engagierte Menschen zusammen.

Von Thorsten Stötzer

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/heidenrod-ist-jetzt-fairtrade-gemeinde_17892565.htm


 

"Celebrate Fairtrade" lautet das diesjährige Motto der World Fairtrade Challenge.

eltville celebrate fairtrade mai 2017

Samstag, 13. Mai, ab 10 Uhr

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Tag zu starten: Manche bevorzugen ein süßes Frühstück und setzen auf Marmelade, Honig, Schokocreme und Frucht-Müsli. Andere wiederum mögen es herzhaft: Käse, Wurst, Rührei oder ein Salat dürfen auf dem Frühstückstisch nicht fehlen. Es gibt Kaffeeliebhaber, Kakaotrinker und Tee-Fans. Doch wie auch immer der Frühstückstisch gedeckt wird: Jeder hat die Wahl, sich für fair gehandelte Produkte zu entscheiden. 
"Celebrate Fairtrade" lautet das diesjährige Motto der World Fairtrade Challenge. Rund um den Globus finden dazu Aktionen zum fairen Handel statt. Die Mediathek Eltville und der Weltladen Walluf laden am Samstag, den 13. Mai 2017, ab 10 Uhr, zu einem Fairtrade-Frühstück ein, um bei einem Frühstücks-Buffet und Kaffee die breite Palette der fair gehandelten Produkte vorzustellen und das Bewusstsein für diese Produkte zu schärfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informationen erhalten Interessierte in der Mediathek Eltville unter der Telefonnummer 06123 697-550
oder per E-Mail unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Fairtrade RTK 11.05.2017 Rheingauecho

Fairtrade-Dezernentin Merkert: Im Rheingau-Taunus-Kreis leben derzeit fast 29 Prozent der Einwohner in Fairtrade Towns.

"Der Satz 'Fast drei Millionen Menschen im Rhein-Main-Raum leben bereits in Fairtrade-Kommunen', hat mich sehr beeindruckt", so die Dezernentin für Fairtrade im Rheingau-Taunus-Kreis, Monika Merkert, nach einer Netzwerk-Veranstaltung von Rhein-Main-Fair. In Bad Homburg hatte man Gelegenheit, von Best-Practice-Beispielen aus 31 hessischen Fairtrade Towns zu lernen. Wie kann man Fairen Handel vor Ort mit Leben füllen? In Marburg beispielsweise. bekommt jeder Neubürger ein Fairtrade Willkommenspaket - im Rheingau-Taunus-Kreis gibt es einen digitalen Fairtrade-Einkaufskompass. Durch Vernetzung kann man nicht nur mehr Menschen erreichen, sondern auch Aktivitäten koordinieren und auf mehrere Schultern verteilen.

Mit der Auszeichnung des Rheingau-Taunus-Kreises zum Fairtrade-Landkreis im Jahr 2014 wurde eine Basis geschaffen, durch Fairtrade sowohl das Thema Nachhaltigkeit als auch menschenwürdige Arbeitsbedingungen stärker in der Region zu verankern und Beschaffung und Konsum fair gehandelter Produkte bei allen Akteuren auszubauen. Die Veranstaltung war auch Thema beim letzten Steuerkreistreffen im Kreis. Ein weiteres Kernthema an diesem Abend bildete der Entwurf einer Konzeption mit Arbeitsschwerpunkten und Zielsetzungen des Fairtrade-Steuerkreises.

Die Auszeichnung als Fairtrade Landkreis wird von den Beteiligten als erste wichtige Stufe auf einem langen Weg in Richtung Nachhaltigkeit gesehen. Aktuell gibt es neben dem wieder ausgezeichneten Rheingau-Taunus-Fairtrade-Kreis vier ausgezeichnete Fairtrade-Towns: Idstein, Oestrich-Winkel und Walluf. Heidenrod erhält in Kürze die Auszeichnung zur Fairtrade-Kommune. Die Limesschule in Idstein ist bisher die einzige ausgezeichnete Fairtrade-Schule, Bewerbungen haben die IGS Wallrabenstein und die Montessori-Schule in Idstein abgegeben.

"Im Januar diesen Jahres habe ich die Geisenheim University und die Hochschule Fresenius in Idstein angesprochen, Fairtrade Universities (FTU) zu werden; hiervon gibt es im Bundesgebiet bisher nur zehn. Letzte Woche erreichte mich ein Brief der Hochschule Fresenius, die nun erste Schritte in Richtung FTU geht", verkündete die Dezernentin in der Steuerkreissitzung erfreut. "Wir haben bisher eine gute Basis geschaffen, um die Städte und Gemeinden im Kreis zum Mitmachen zu ermuntern; aktuell haben wir knapp 29 Prozent Einwohner, die im Rheingau-Taunus-Kreis in ausgezeichneten Fairtrade Towns leben. Unser Ziel ist es natürlich, 100 Prozent zu erreichen", so Monika Merkert abschließend.

FOCUS NWMI-OFF/Rheingau-Taunus-Kreis /  Mittwoch, 03.05.2017

Quelle: http://www.focus.de/regional/hessen/rheingau-taunus-kreis-netzwerken-fuer-eine-faire-region_id_7074631.html

Presse


 

HEIDENROD - Der Urwald von morgen wächst zwischen Kemel und Watzelhain. Seit mehr als zehn Jahren wird auf der drei Hektar großen Waldfläche kein Baum mehr gefällt, kein Holz gerückt, kein Bäumchen gepflanzt. Der Wald bleibt sich selbst überlassen. Rund 4650 Hektar umfasst der Gemeindewald Heidenrod, etwa sieben Prozent davon sind stillgelegt. Das ist etwas mehr, als es der Forest Stewardship Council verlangt, damit der Waldbesitzer sich mit dem FSC-Siegel schmücken darf. Der Heidenroder Gemeindewald ist seit zwölf Jahren FSC-zertifiziert und darauf ist Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD) stolz. Als zweitgrößter Waldbesitzer in Hessen beweise die Gemeinde damit „Pioniercharakter“ bei der nachhaltigen Bewirtschaftung ihres Waldes. Andere Waldbesitzer – beispielsweise das Land Hessen – hätten erst in jüngster Zeit nachgezogen.

urwald in heidenrod 1

 

Verzicht auf Chemie ist Bedingung für das Siegel

Zu den Vorgaben, die der FSC macht, gehört der Verzicht auf den Einsatz von Chemie. Weder Insektizide noch Herbizide – also Unkrautvernichtungsmittel – dürfen im Gemeindeforst eingesetzt werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Noch während seiner Ausbildung sei gefälltes Holz standardmäßig gegen Käferbefall behandelt worden; auch bei Pflegemaßnahmen kamen Spritzmittel statt Hacken zum Einsatz, erinnert sich der gelernte Förster.

Grüne werben für Gütesiegel: Niedernhausen soll „Fairtrade Town“ werden

fairtrade niedernhausen 2017

Der Status "Fairtrade Town" wird Niedernhausen verliehen, wenn die einheitlichen Kriterien erfüllt sind.   (Archivfoto: VRM/Friese)

 

NIEDERNHAUSEN - Wenn es nach den Grünen im Niedernhausener Gemeindeparlament geht, soll Niedernhausen genau so wie Idstein und Aarbergen als „Fairtrade Town“ aktiv werden. Dafür wollen sie bei allen Parteien und Gruppierungen werben. Denn fairer Handel mit den Bauern in Lateinamerika, Afrika und Asien ist nach Ansicht von Hannegret Hönes und Mechthild Frey-Brand praktizierte Friedenspolitik und zu Recht in den 95 Niedernhausener Thesen der evangelischen Kirchengemeinde niedergelegt.

Engagierte Bürger können mit Einkauf beitragen

So können engagierte Bürger mit dem Kauf von Produkten mit dem Fairtrade-Gütesiegel dazu beitragen, dass die Menschen in Entwicklungsländern angemessene Preise für ihre Produkte erhalten. Auf diese Weise kann sich ihre soziale und wirtschaftliche Lage verbessern und sie sind nicht gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Der Status „Fairtrade Town“ wird verliehen, wenn einheitliche Kriterien erfüllt sind, die weltweit gelten: Es liegt ein Beschluss der Gemeindevertretung vor, dass bei allen Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse sowie in der Verwaltung mindestens ein Getränk und ein weiteres Produkt aus fairem Handel angeboten werden.

Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade Town“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Mitglieder in der Steuerungsgruppe sind Vertreter aus den folgenden Bereichen: Verwaltung/Politik, Handel, Gastronomie, Gewerbe und Vertreter aus der Zivilgesellschaft wie zum Beispiel der Eine-Welt-Initiative. Zudem ist es wünschenswert, dass auch Akteure aus weiteren Bereichen in der Steuerungsgruppe vertreten sind: Beispielsweise aus Schulen, Vereinen oder kirchlichen Einrichtungen.

In lokalen Einzelhandelsgesellschaften, Floristen sowie Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. Die Mindestzahl der Einzelhandelsgeschäfte und gastronomischen Einrichtungen variieren entsprechend der Einwohnerzahl. In der Gemeinde Niedernhausen müssen dies vier Geschäfte und zwei Gastronomiebetriebe sowie eine Schule, eine Kirchengemeinde oder ein Verein sein.

In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte angeboten. Die Steuerungsgruppe macht Öffentlichkeitsarbeit über die Fairtrade-Aktivitäten zum Thema in Niedernhausen.

 

Artikel: Volker Stavenow

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/niedernhausen/gruene-werben-fuer-guetesiegel-niedernhausen-soll-fairtrade-town-werden_17817808.htm

 Seit 2015 darf sich die Stadt Oestrich-Winkel Fairtrade-Stadt nennen, dies wird sich auch in den nächsten zwei Jahren nicht ändern. Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ leistet Oestrich-Winkel, eine von über 450 Fairtrade-Towns in Deutschland, mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO. Bürgermeister Michael Heil (CDU) freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Oestrich-Winkel.“ Lokale Akteure aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft arbeiteten hier eng zusammen.

Alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne, die rund 2000 Städte in 28 Ländern umfasst, sind weiterhin erfüllt: Es gibt einen Beschluss der Stadtverordneten, den fairen Handel zu unterstützen. Im Rathaus wird fair gehandelter Kaffee mit fair gehandeltem Zucker getrunken. Es gibt zweitens eine Steuerungsgruppe, die alle Aktivitäten koordiniert. Es gibt Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Floristen, die fair gehandelte Produkte anbieten. Es gibt die Zivilgesellschaft, die Bildungsarbeit leistet. Und es gibt fünftens die lokalen Medien, die über alle Aktivitäten vor Ort berichten.

Faires Frühstück in städtischen Kitas

Zum internationalen Frauentag gibt es in der Fairtrade-Stadt fair gehandelte Rosen für die Damen. Die städtischen Kitas machen regelmäßig ein faires Frühstück. In der Grundschule Hallgarten gibt es jedes Jahr die Nikolausaktion. Weitere Aktionen folgen, sind sich die Fairtrade-Koordinatorinnen Uta Bigus und Stefanie Nikolai-Jagiela sicher.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/oestrich-Winkel/oestrich-winkel-bleibt-fairtrade-stadt_17814872.htm

 


Steuerungsgruppe soll Aktivitäten koordinieren

AARBERGEN - (red). Zu einer weiteren Informationsveranstaltung zum Thema „Fairer Handel“ begrüßte Bürgermeister Scheliga jetzt interessierte Bürger sowie Vertreter aus Politik, Schulen, Kirchen und Vereinen. Die Gemeinde Aarbergen verfolgt nach einem Beschluss des Gemeindeparlaments das Ziel, als „Fairtrade-Gemeinde“ aktiv zu werden.

Hans Homberg, Fairtrade-Sprecher des Rheingau-Taunus-Kreises, stand zur Beantwortung aller Fragen zur Verfügung. In lockerer Atmosphäre unterhielt man sich über die Verbreitung des „Fairen Handels“ und stellte Fragen wie: „Wie können wir aufmerksam machen? Wie können wir unsere Mitmenschen erreichen?“ Dabei wurde schnell klar, dass es an Ideen und Motivation nicht mangelt.

FAIRER HANDEL
Die Kampagne Fairtrade-Towns wurde von TransFair initiiert, um den fairen Handel weltweit zu stärken,
indem unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft in die Kampagne eingebunden werden.
Das Ziel ist, die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards des Fairen Handel in das wirtschaftliche
Handeln aller relevanten Akteure zu integrieren:
Verbraucher, Einzelhandel, Städte und Kommunen, Kirchen und Landkreise.

Diverse Aktionen in Aarbergen sollen den Menschen das Bewusstsein über die Herstellung und den Umgang mit Rohstoffen nahebringen. Zur Koordinierung der Aktivitäten vor Ort hat sich eine Steuerungsgruppe gebildet. Sie dient als treibende Kraft und Vernetzung innerhalb der Kommune. Die Steuerungsgruppe besteht aus sieben Personen, die sich in regelmäßigen Abständen treffen möchten. Das erste konstituierende Treffen findet im April statt. Die Steuerungsgruppe freut sich über Interessierte, die mitarbeiten möchten.

Außerdem möchte sie mit allen Akteuren und Anbietern von Fairtrade-Produkten in Aarbergen in Kontakt treten, seien es Einzelhändler, Kirchengemeinden oder Schulen, Gastronomen, Vereine oder Kantinen.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/aarbergen/aarbergen-infoveranstaltung-zum-thema-fairer-handel_17810146.htm

fairtrade in Huenstetten

HÜNSTETTEN

Fairtrade: Hünstetten macht sich auf den Weg. Die Gemeindevertretung hatte im vergangenen Jahr Interesse bekundet, an der Fairtrade-Kampagne teilzunehmen. Der Gemeindevorstand wurde gebeten, eine entsprechende Steuerungsgruppe ins Leben zu rufen. Nachdem die Fraktionen mögliche Mitglieder benannt hatten, habe der Gemeindevorstand die Bildung der Steuerungsgruppe nun beschlossen. Dies teilt die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit. Aufgabe dieser Gruppe sei es, die Teilnahme an der Kampagne vorzubereiten und zu organisieren.

Ihre Arbeit habe die Steuerungsgruppe nun aufgenommen. Die Gemeinde Hünstetten mache sich damit auf den Weg, eine „Fairtrade-Gemeinde“ zu werden und reihe sich damit solidarisch in die Reihe vieler Kommunen und Städte ein. Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ wurde vom Verein „TransFair“ initiiert, um den fairen Handel weltweit zu stärken, indem unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft in die Kampagne eingebunden werden. Das Ziel ist, die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards des fairen Handels ins wirtschaftliche Handeln aller relevanten Akteure zu integrieren: Verbraucher, Einzelhandel, Städte und Kommunen, Kirchen und Landkreise.

Regionale Produkte auch ein Kernthema

„Die Kampagne ist ein weiterer kleiner Schritt, unsere gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit zu sichern. Bisher war der faire Handel in erster Linie eine Nische, die durch die etwa 600 Weltläden in Deutschland – häufig von Kirchengemeinden getragen – entwickelt wurde. Seit einigen Jahren haben die ökofairen Produkte diese Nische verlassen, um noch mehr Verbraucher, Akteure und Entscheider zu erreichen. Mit Fairtrade soll die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern, von denen es weltweit etwa 1,5 Milliarden gibt, nachhaltig erreicht werden“, erklärt „TransFair“.

Mit dem Fairtradesiegel bekämen die Verbraucher die Möglichkeit, Produkte aus Entwicklungs- und Schwellenländern zu erwerben, bei deren Herstellung soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Die Verbraucher erhielten hochwertige Produkte zu einem fair gehandelten Preis und unterstützten damit aktiv die Armutsbekämpfung und den Ausbau der wirtschaftlichen Handelsbeziehungen.

Die vom Gemeindevorstand ins Leben gerufene Steuerungsgruppe „Fairtrade“ habe aufgrund von Abfragen der Gemeindeverwaltung analysiert, wo in Hünstetten Fairtradeprodukte bereits angeboten werden. Ferner beginne die Gruppe, aktiv um deren Aufnahme in den Einzelhandel, die Gastronomie und in alle anderen Wirtschaftsbereiche der Gemeinde zu werben. Hierzu solle es nach Gesprächen mit möglichen Interessenten auch eine Veranstaltung zum Thema geben.

Daneben solle die Förderung regionaler Produkte aus Hünstetten beziehungsweise dem Idsteiner Land ein weiteres Kernthema der Steuerungsgruppe sein. Als ländliche Region mit eigenen Herstellern möchte man prüfen, welche Produkte unter welchen Aspekten gefördert werden können und wie ein entsprechendes Konzept ausschauen müsste. Besonders erfreulich sei, dass sich die Integrierte Gesamtschule (IGS) Wallrabenstein zwischenzeitlich dem Thema Fairtrade angenommen habe und mittlerweile in der Schule Fairtradeprodukte angeboten werden.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/huenstetten/schritt-fuer-schritt-zum-fairen-handel-in-huenstetten_17807061.htm

 


 

RMF PM 31.03.2017

 elektroautos in hohenstein heidenrod aarbergen

 

HOHENSTEIN - Im Mai gibt es etwas zu feiern in Sachen Klimaschutz und Energiewende. Zum einen ist die Gemeinde Heidenrod als Fairtrade-Kommune anerkannt worden: Das wird mit einem Fest am Samstag, 13. Mai, 10 bis 14 Uhr, am Rewe-Markt in Kemel gewürdigt. Wahrscheinlich wird dies mit einer Roadshow verbunden, bei der die Bürger Elektro-Autos besichtigen und testen können. Dies wurde beim fünften Runden Tisch zum Klimaschutz in Strinz-Margarethä besprochen.

Von den vier Renault Zoe und Kangoo erhält Heidenrod zwei Modelle und die Gemeinden Aarbergen und Hohenstein jeweils eines. Für die drei Kommunen gemeinsam arbeitet der neue Klimaschutzmanager Ulrich Chilian, der erstmals den Runden Tisch leitete. Gut ein Dutzend Interessierte nahm teil und kam überein, eine zweite Roadshow mit den Elektro-Mobilen bei „Fahr zur Aar“ am Sonntag, 28. Mai, zu veranstalten – wenn der Erlebnistag trotz Sperrung der B 54 zustande kommt.

Die vier Autos sollen Anfang Mai geliefert werden, berichtete Chilian und „alte, stinkige Verbrenner ersetzen“. Die Batterien würden gemietet, somit seien die Fahrzeuge nicht teurer als Benziner. Für die Anschaffung gewährt der Bund eine Förderung in Höhe von 50 Prozent, mit der Bedingung, dass die Gemeinden jeweils einen konventionell angetriebenen Wagen aus ihrem Fuhrpark ausrangieren.

„Wir müssen die Lade-Infrastruktur ausbauen“, waren sich die Beteiligten einig, wofür man sich weitere Zuschüsse erhofft. Alle Bürgermeister führten deswegen Gespräche mit Einzelhändlern, berichtete der Hohensteiner Rathauschef Daniel Bauer (SPD). Bevorzugt würden Vollsortimenter, in denen sich die Leute länger aufhalten. Die Märkte könnten überschüssigen Strom in die Ladestationen ableiten. Offen sind Fragen, wie die, wer den Strom bezahlt und nach welchem System. Chilian warnte, dass „smarte Säulen“ bis zu 900 Euro Unterhalt im Jahr kosteten. „Wir müssen Vorbild sein“, betonte dennoch Aarbergens Bürgermeister Udo Scheliga (CDU).

Mitfahrpunkte sollen entstehen

Ein weiteres Mobilitätsthema beschäftigte den Runden Tisch: Mitfahrpunkte sollen als Service auf Basis nachbarschaftlicher Hilfe entstehen. Die Gemeinden müssten jetzt Entscheidungen treffen, so Halvor Boller. Manfred Jenner ging auf die in Taunusstein gemachten Erfahrungen ein. Markierung, Registrierung und Versicherung sind noch Aspekte, die bearbeitet werden müssten. Nutzer würden „juristisch als Tramper behandelt“. Udo Scheliga plädiert dafür, zu „vernetzen, was wir haben“. Das Projekt Mitfahrbänke soll sich demnach mit dem Hohensteiner Busje und dem Fahrservice für Senioren in Aarbergen ergänzen.

Das Repair-Café soll nach drei Terminen in Hohenstein und zwei in Heidenrod demnächst in Aarbergen Station machen, wie sich die Organisatorin Lieselotte Henkel wünscht. Vermutlich wird Anfang Mai im Dorfgemeinschaftshaus in Michelbach geflickt. Der Rückblick auf 2016 fiel positiv aus. Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD) erinnerte an das erstellte Leitbild zum Energiesparen in Dorfgemeinschaftshäusern sowie Aufforstungen bei Watzelhain.

Von Thorsten Stötzer

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/runder-tisch-zum-klimaschutz-in-strinz-margarethae_17778144.htm
 Kurz-Video: Was hat Klimaschutz mit Fairtrade zu tun?

Weltfrauentag - Power auf der Leinwand und im Kinosaal / genug Gesprächsbedarf nach Filmende

 

BAD SCHWALBACH - Auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben, fernab von erdrückenden Traditionen und hierarchischen Zwängen. Der erste internationale Film der indischen Regisseurin Leena Yadav erzählt die Geschichte von vier starken Frauen, die sich gegen die starren Traditionen ihres kleinen Dorfes stellen und versuchen, ihr Glück in einer von Männern dominierten Gesellschaft zu finden.

Von einer männlichen Dominanz im Foyer des Bad Schwalbacher Kinos „Bambi und Camera“ kann allerdings nicht die Rede sein. Zur Sondervorstellung des Films „Die Zeit der Frauen“, anlässlich des Internationalen Frauentages 2017, sind fast ausschließlich weibliche Zuschauer gekommen und davon eine ganze Menge. Denn der Kinosaal ist bis auf wenige Plätze ausgebucht. „Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind“, begrüßt Kreis-Frauenbeauftragte Rita Czymai die Gäste. Dann geht auch schon das Licht aus und der Zuschauer wird in ein kleines indisches Dorf entführt. Knapp zwei Stunden lang heißt es dann mitfiebern, wenn Rani, Lajjo, Bijli und Janaki für ihre Freiheiten kämpfen oder von der Liebe träumen, aber auch mitleiden, wenn die vier Frauen von ihren Männern getriezt, gemaßregelt, geschlagen oder vergewaltigt werden. Ein emotionaler und sehr berührender Film. Das spiegelt sich auch immer wieder in den Reaktionen der Zuschauer wider. So ertönen im Kinosaal ironische Lacher und empörtes Schnauben, als der vor Wut schäumende Sohn von Rani seiner Mutter entgegenbrüllt: „Ich will sehen, wie ihr als Frauen, das alles hier am Laufen halten wollt“. Rani und ihre Freunde entscheiden sich am Ende jedoch dafür, es gar nicht erst zu versuchen, sondern direkt das Dorf zu verlassen. Ein Happy End mit bitterem Nachgeschmack. „Das war keine leichte Kost“, findet eine Besucherin. Und auch der rege Gesprächsbedarf beim Verlassen des Kinosaals zeigt, dass der Film Eindruck hinterlassen hat.

Im Anschluss an die Vorstellung haben die Organisatoren der Veranstaltung dann noch eine kleine Aktion vorbereitet. Mitarbeiter des Büros für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten und des Arbeitskreises Häusliche Gewalt des Rheingau-Taunus-Kreises, sowie die Frauenbeauftragten der Kommunen und die WIR-Koordinatorinnen Integration, tragen die Statements von Frauen aus der ganzen Welt vor.

Zeichen der Verbundenheit und Solidarität

Die Zitate gehören zu Frauen, die auf der Flucht sind oder denen ihre Rechte aberkannt wurden, die für mehr Gleichberechtigung kämpfen und zu Journalistinnen, die verfolgt werden. „Frauen möchten ihre eigenen Entscheidungen über ihr Leben fällen. Sie nehmen dafür den Tod in Kauf“, wird unter anderem Politikwissenschaftlerin Cigdem Toprak zitiert und an einer anderen Stelle heißt es: „Ich habe Angst, aber ich bin eigentlich eher wütend. Und ich gehe trotzdem raus. Das ist auch meine Stadt“. Mutige Frauen, die schon mit kleinen Dingen wie Solidarität, Stellungnahme oder Kritik unterstützt werden könnten. Die Menschen hier seien in einer Situation, in der sie die Möglichkeit haben, Frauen die aus anderen Ländern in den Rheingau-Taunus-Kreis kommen zu helfen, betont Czymai. Als Zeichen der Verbundenheit und der Solidarität und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen werden am Ende der Veranstaltung dann noch „Fair“ gehandelte Rosen verschenkt.

 Von Kira Ernst

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/bad-schwalbach/weltfrauentag-filmvorfuehrung-fuellt-das-bad-schwalbacher-kino_17739203.htm

 


 

Rosenaktion 2017 Idstein

Anneliese Waldschläger (mit roter Jacke) aus Bermbach erhält eine Rose von Schülerinnen der Montessori Schule.  Foto: wita/Mallmann

IDSTEIN - Rosen für die Damen am Weltfrauentag. Schon zum dritten Mal bekamen am gestrigen 8. März zahlreiche weibliche Passanten in der Idsteiner Altstadt sowie Kundinnen einiger an der Aktion beteiligter Geschäfte je eine langstielige Rose als Geschenk. „Flower Power“ heißt die Aktion des bundesweit aktiven Vereins „Trans Fair“, der sich seit mittlerweile 25 Jahren einsetzt für fairen Handel mit Produzenten in der dritten Welt.

Idstein ist offizielle „Fair Trade Town“

Die Stadt Idstein ist seit eineinhalb Jahren offizielle „Fair Trade Town“, zertifiziert durch „Trans Fair“, und deshalb beteiligte sie sich an der Blumen-Aktion, die an diesem Mittwoch bundesweit stattfand. Die fair gehandelten Blumen wurden von der Stadtverwaltung bei einem Idsteiner Blumengeschäft gekauft und für die Aktion zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Christian Herfurth und einige Rathaus-Mitarbeiter, Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde, des Weltladens und eine Gruppe von der Montessori Schule gehörten am gestrigen Vormittag zur Besatzung des Informationsstandes, der auf dem König-Adolf-Platz an der Rathausmauer aufgebaut wurde. Einige Schülerinnen laufen über den Platz, verteilen Rosen an Passantinnen und machen gleichzeitig eine Umfrage darüber, wie weit verbreitet Kenntnisse über Fair Trade in der Stadt sind. Für all jene, die nichts darüber wissen, liegt Informationsmaterial bereit – und die freiwilligen Standbetreiber geben gerne Auskunft über ihr Engagement.

Der Weltladen, „Grükern“, „Tabakum“, Café Ungrad und der Hexenbuchladen unterstützen die Aktion, bei der es auch darum geht, spenden zu sammeln aus dem Verkaufserlös fair gehandelter Produkte. „Flower Power“ – der Titel der Aktion weist auch hin auf den Aspekt der Stärkung von Frauen in der dritten Welt, solchen, die beispielsweise zu Zigtausenden auf den Blumenfarmen in Ostafrika arbeiten. Ihre Arbeitsbedingungen können sich markant verbessern durch die Fair Trade Abgabe und durch die rechtlichen Vereinbarungen, die der Fair Trade Handel als Auflagen hat.

Montessori-Schule will „Fair Trade Schule“ werden

„Kennen Sie Fair Trade?“, fragt Anna Maria von der Montessori-Schule eine Passantin auf Idsteins zentralem Platz und markiert auf ihrem Umfrage-Zettel die positive Antwort. Die private Idsteiner Schule ist gerade dabei, zweite offizielle „Fair Trade Schule“ in der Stadt zu werden. Hundert Prozent sattelfest ist die Schülerin noch nicht bei der Erläuterung, was es mit dem Label auf sich hat, aber sie weiß auf jeden Fall, „dass Frauen sich über Rosen freuen“.

 Von Beke Heeren-Pradt

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/mit-der-aktion-flower-power-setzt-sich-idstein-fuer-frauenrechte-ein_17736864.htm

 


 

Fair-Trade-Aktion am Weltfrauentag in der Idsteiner Innenstadt

 

 Der Fairtrade-Town Steuerungskreis der Stadt Idstein beteiligt sich mit einer Konzeptidee am Weltfrauentag am Mittwoch, 8. März. Unter dem Motto „Mehr Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen durch fairen Handel“ verteilt der Steuerungskreis ab 9.45 Uhr zusammen mit Schülern an diesem Tag 200 Fairtrade-Rosen in der Innenstadt. Ab 10 Uhr wird seitens der Montessori-Schule zudem eine Umfrage durchgeführt.

Auf die Rechte von Arbeiterinnen auf Blumenfarmen im globalen Süden soll aufmerksam gemacht werden. „Die Entscheidung für fair gehandelte Rosen trage dazu bei, die Lebenssituation von Tausenden Arbeitern auf Blumenfarmen in Kenia, Tansania und Ecuador zu verbessern“, sagen die Veranstalter. Und auch die Umwelt profitiere, denn die Fairtrade-Rose schneide in der CO2-Bilanz besser ab als einheimische Züchtungen. Die Rose ist die mit Abstand beliebteste Schnittblume in Deutschland. Ein Großteil der Rosen wird aus sogenannten Entwicklungsländern importiert, um den Bedarf zu decken. Doch die Arbeitsbedingungen vor Ort sind oft verheerend: Die Bezahlung ist schlecht und der hohe Einsatz an Chemikalien und Pestiziden gefährdet die Gesundheit der Arbeiter.

Seit 2005 gibt es daher das Fairtrade-Siegel für Rosen. Der faire Handel ermöglicht den Produzenten ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld und fördert soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Die Verbraucher können mit dem Fairtrade-Code im Internet nachprüfen, woher zum Beispiel ihre Valentinsrosen stammen.

 

 

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/fair-trade-aktion-am-weltfrauentag-in-der-idsteiner-innenstadt_17719551.htm

 


 

Landkreis Rheingau-Taunus - 01.03.2017

Prämierter Film „Zeit der Frauen“ wird in Bad Schwalbach aufgeführt

RHEINGAU-TAUNUS - (red). Der Film „Die Zeit der Frauen“ ist am Internationalen Frauentag, Dienstag, 8. März, im Bad Schwalbacher Kino zu sehen. Der Internationale Frauentag ist weltweit ein Tag der Solidarität für gleiche und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen.

Fair gehandelte Rosen werden vor dem Kino verteilt

Der Frauentag steht unter dem Titel „Frei leben – Frauenrechte stärken“. Der prämierte Film „Zeit der Frauen“ der indischen Regisseurin Leena Yadav wird um 17 Uhr im Kino Bambi-Camera gezeigt. Als „wunderschön umgesetzte feministische Brandschrift“ beschreibt die französische Tageszeitung „Le Monde“ den Streifen, für die Los Angeles „Times“ ist er ein „strahlendes Juwel“. Direkt im Anschluss an die Vorführung ist vor dem Kino eine Aktion geplant, bei der Statements von Frauen dieser Welt vorgelesen und fair gehandelte Rosen verteilt werden. Das Drama erzählt insgesamt vier Frauenschicksale in einer indischen Kleinstadt. Trotz ihrer zahlreichen, unterschiedlichen Problemlagen lehnen sich alle Frauen gegen die starren indischen Traditionen auf und versuchen ihr Glück, in einer von Männern dominierten Gesellschaft, zu finden.

Veranstalter sind der Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“, die Frauenbeauftragten der Kommunen und die WIR-Koordinatorinnen Integration in Zusammenarbeit mit dem Büro für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten.

Flyer und weitere Informationen erhalten Interessierte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 06124 - 51 02 89.

 

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/rheingau/landkreis/praemierter-film-zeit-der-frauen-wird-in-bad-schwalbach-aufgefuehrt_17716480.htm

 


 

img fairtade ausstellung idstein

Schautafeln informieren im Idsteiner Gerberhaus die Besucher der Ausstellung: "Hessen fairändert! - Foto: wita / Mallmann
Von Beke Heeren-Pradt

IDSTEIN - „Bittere Schokolade“, „Billiger Kaffee“ oder „Schmutzige Kleidung“ – dies sind einige der Schlagworte, die als Überschriften in der aktuellen Ausstellung im Gerberhaus fungieren. „Hessen fairändert“ ist ihr Titel und dieser weist auf die Inhalte: Informationen über Fairtrade und darüber, wie der Fairtrade-Gedanke weiter verbreitet werden kann.

Zwei Organisationen stehen hinter der Ausstellung, die das Idsteiner Fairtrade-Netzwerk vor dem Hintergrund des Labels „Fairtrade-Town“ präsentiert: der Verein „Weltläden Hessen“ und das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (EPN). Von Aktiven dieser Organisationen wurde die Ausstellung konzipiert, die seit 2014 schon an mehr als 40 Orten gezeigt wurde. Zuletzt in der vergangenen Woche an der Limesschule in Idstein. Noch bis Sonntag, 12. Februar, ist das Gerberhaus für Besucher tagsüber geöffnet, die sich über den Stand der Dinge informieren möchten.

ÖFFNUNGSZEITEN
Die Ausstellung im Gerberhaus ist noch bis Sonntag, 12. Februar, geöffnet: wochentags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr. In der kommenden Woche wird sie in den Berufsbildenden Schulen in Taunusstein Station machen.

Wie sieht eine Kakaoschote aus? Was sind die Verarbeitungsstufen, bis aus Rohkakao Schokolade wird? Wie funktioniert der Kaffeehandel auf dem Weltmarkt? Wie sehen Produktions- und Arbeitsbedingungen aus? Auf Schautafeln stellt die Ausstellung Beispiele heraus, die auf Dinge und Verhältnisse hinweisen, die als unfair angesehen werden. Problematiken werden aufgezeigt sowie Lösungsansätze durch die Fairtrade-Bewegung und deren Ideen dargestellt.

Daneben sind es jedoch nicht nur einzelne Produkte und ihre Herstellung, die thematisiert werden, sondern die Ausstellung ist auch ein Element der Öffentlichkeitsarbeit für den Fairtrade-Gedanken, den zu verbreiten sowohl Weltläden als auch das Entwicklungspolitische Netzwerk sich auf die Fahnen geschrieben haben.

Es werden Orte des Engagements gezeigt, Glaubensgemeinschaften wie Kirchen- oder Moscheegemeinden, in denen Fairtrade das Handeln bestimmt. Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen werden vorgestellt, in denen, wie auch in den Weltläden, aktiv die Inhalte vermittelt werden.

Bewegung hat sich verbreitert

„In den vergangenen Jahren seit der Grundkonzeption der Ausstellung im Jahr 2005 hat sich sehr viel verändert und erweitert in Sachen Fairtrade“, erläuterte Cristina Pflaum vom Verein Weltläden Hessen, der seinen Sitz in Marburg hat. Sie gibt bei der Eröffnung eine Einführung in die Inhalte der Ausstellung und konstatiert, dass sich die Bewegung in den vergangenen zwölf Jahren wesentlich verbreitert hat.

„Hessen fairändert“ wird gefördert vom hessischen Wirtschaftsministerium, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem katholischen Fond und Brot für die Welt. Mehr als 70 Weltläden gibt es mittlerweile im Land, 43 davon sind Mitglied im Verein Weltläden.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/fairtrade-ausstellung-im-idsteiner-gerberhaus-thematisiert-auf-schautafeln-zahlreiche-fragestellungen_17667221.htm

 


 

Landkreis Rheingau-Taunus -  24.01.2017

RHEINGAU-TAUNUS - (red). Kreisbeigeordnete Monika Merkert wünscht sich mehr Engagement für fairen Konsum im Kreis. Gefordert sieht sie vor allem die Kommunen als Vorreiter. „Wir möchten noch mehr Geschäfte, (Hoch-) Schulen, Kommunen, Kirchengemeinden oder Restaurants dazu bewegen, sich dieser Bewegung anzuschließen“, sagt Merkert. Das würde dazu beitragen, dass Menschen überall auf der Welt für ihre Arbeit und ihre Waren angemessen bezahlt werden und dass sie unter menschenwürdigen Verhältnissen leben und arbeiten können.

Der Rheingau-Taunus-Kreis ist seit Herbst 2014 internationaler Fairtrade-Kreis, als erster Kreis in Hessen. Eine Steuerungsgruppe unter Führung der FairTrade-Dezernentin Merkert arbeitet daran, dass sich der Gedanke des fairen Handels im Kreis weiter ausbreitet. In einem Gastronomie- und Einkaufsführer für den RTK weist der Kreis darauf hin, wo seine Bürger fair gehandelte Produkte erstehen können. Der Rheingau-Taunus-Kreis verspricht sich Fortschritte durch seine Mitgliedschaft im Netzwerk „Rhein.Main.Fair“. Den Mehrwert einer Zusammenarbeit in einer fairen Metropolregion sieht Merkert darin, dass sämtliche Schlüsselakteure gemeinsam daran arbeiten, den Fairen Handel in der Metropolregion auszubauen.

 

Quelle: Idsteiner Zeitung - http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/rheingau/landkreis/merkert-fordert-mehr-engagement-fuer-fairen-konsum-im-rheingau-taunus-kreis_17630355.htm

 

NRW Vorreiter in Sachen Fairtrade-Towns

450 Fairtrade-Town in Deutschland

Köln/Jüchen, 10. Dezember: Mit der Gemeinde Jüchen wird am Samstag die 450. Fairtrade-Town Deutschlands gekürt. 109 davon liegen in Nordrhein-Westfalen. Damit ist das Bundesland Vorreiter der Fairtrade-Towns Kampagne und Vorbild über die Landesgrenzen hinweg. „Ich freue mich sehr darüber, dass mit Jüchen als 450. Fair Trade Town eine Kommune in NRW ausgezeichnet wird. Das zeigt deutlich: Das konkrete Engagement für die Eine Welt hat in Nordrhein-Westfalen Tradition und ist lebendiger denn je“, sagte Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei. Die Gemeinde Jüchen feiert die Auszeichnung mit einem Empfang.

Fairtrade Nikolaus Grundschule Hallgarten 06.12.2016

 

Im Rahmen der Nikolausfeier in der Grundschule Hallgarten am 06.12.2016 stellte Religionslehrerin Frau Sterzel den Schülerinnen und Schülern das Thema Fairtrade vor.

 

Fairtrade Nikolaus Grundschule Hallgarten 06.12.2016 2

 

Anhand einer großen Schautafel erläuterte sie, wie wichtig Nachhaltigkeit und humane Arbeits- und Lebensbedingungen bei der Herstellung von Lebensmitteln sind. Jedes Kind konnte sich über einen Schoko-Nikolaus aus Fairtrade-Schokolade freuen.

 

 Datum: 6.12.2016 - Autor: Pressestelle Ostrich-Winkel, Uta Bigus

 


Rheingau-Taunus-Kreis Mit­glied im Netz­werk „Rhein.Main.Fair“

Auftaktveranstaltung in Kelsterbach / Im Jahr 2017 soll im Kreis nachhaltige und faire Beschaffung vorangebracht werden

„Ich bin sehr erfreut, dass die Bestrebungen zur Schaffung einer Fairen Metropolregion in diesem Jahr konkrete Formen angenommen haben, zumal der Rheingau-Taunus-Kreis Initiator dieses Projektes war“, so die Dezernentin für FairTade Monika Merkert im Nachgang zu der Auftaktveranstaltung in Kelsterbach.

Drei Bundesländer (Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz) stehen zusammen“, so fasste Monika Merkert prägnant zusammen, was die Metropolregion ausmacht. Die Erfahrung aus anderen Bereichen der Zusammenarbeit im Raum Rhein-Main nutze der Vernetzung und dem Informationsaustausch der FairTrade-Städte und –Landkreise. Die gemeinsame Plattform Rhein.Main.Fair biete Möglichkeiten, die für einzelne Kommunen zu groß seien. Auf diese zuzugehen und Hilfestellungen anzubieten, sei eine Aufgabe der fairen Metropolregion.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren beim Vernetzungstreffen in Talk- und Workshop-Runden mehr über die Möglichkeiten und Vorteile des Fairen Handels und des Fairen Beschaffungswesens. Auf Grundlage der Beiträge der rund 80 Teilnehmenden wird die Steuerungsgruppe eine „Roadmap 2017“ zur weiteren Vorgehensweise erarbeiten und die Angebote ausbauen, mit denen Kommunen und Landkreise Fairen Handel und nachhaltigen Konsum unterstützen können. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist seit Herbst 2014 internationaler Fairtrade-Kreis, als erster Kreis in Hessen. Eine Steuerungsgruppe unter Führung der FairTrade-Dezernentin Monika Merkert kümmert sich darum, dass sich der Gedanke des fairen Handels im Kreis weiter ausbreitet.

„Wir möchten noch mehr Geschäfte, (Hoch-) Schulen, Kommunen, Kirchengemeinden oder Restaurants dazu bewegen, sich dieser Bewegung anzuschließen“, so Monika Merkert. Denn sie möchte, dass Menschen überall auf der Welt für ihre Arbeit und ihre Waren angemessen bezahlt werden und dass sie unter menschenwürdigen Verhältnissen leben und arbeiten können. In einem Gastronomie- und Einkaufsführer für den RTK weist der Kreis darauf hin, wo seine Bürger fair gehandelte Produkte, zum Beispiel Lebensmittel und Textilien, erstehen können.
Sie ermuntert die Kommunen, selbstbewusster aufzutreten. Keine staatliche Organisation sei so nah an den Menschen. Den Mehrwert einer Zusammenarbeit in einer fairen Metropolregion sieht Merkert darin, dass sämtliche Schlüsselakteure gemeinsam daran arbeiten, den Fairen Handel in der Metropolregion auszubauen. Es gelte jetzt das Netzwerk Rhein.Main.Fair zu nutzen, um gemeinsam für eine Faire Globalisierung zu arbeiten, bekräftigte die Kreisbeigeordnete, denn allein schaffe man dies nicht,  das sei nur gemeinsam im Netzwerk.Rhein.Main.Fair möglich.

„Vor allem wollen wir im nächsten Jahr die Erfahrungen des Vernetzungstreffen in Sachen faires Beschaffungswesen nutzen und dieses Thema im Kreis voranbringen“, so Monika Merkert abschließend.

 

 Datum: 30.11.2016 - Kategorie: Fairtrade - Autor: Pressestelle

Quelle:  http://www.rheingau-taunus.de/pressemitteilungen/detail/rheingau-taunus-kreis-mitglied-im-netzwerk-rheinmainfair.html

mehr lesen unter: https://rheinmainfair.de

 

 


 

RHEIN.MAIN.FAIR - Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion

 EINLADUNG

EINLADUNG

Über 2,9 Millionen Menschen in der Metropolregion leben bereits heute in Fairtrade-Städten oder Kreisen, die sich mit diesem Thema Metropolregion Blau punkteauseinandersetzen.

Deshalb sollten gerade wir  -  die internationalste Region in Deutschland mit Verbindungen von Menschen, Unternehmen und Institutionen in die gesamte Welt  -  uns Gedanken über eine gerechte Globalisierung machen.

Wir wollen Städte und Gemeinden, Unternehmen, Kirchen und NGOs, Gewerkschaften - die Menschen aus der Region zusammenbringen, um gemeinsam diese Region zu einer Fairen Metropolregion zu machen.  


Zu einem ersten Treffen laden wir Sie herzlich ein (Programm und Anmeldung sowie Flyer im Anhang):

Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR

Am 18. November 2016,
von 09:30 Uhr bis 15:30 Uhr in Kelsterbach
Haus Weingarten, Lilienstraße 2, 65451 Kelsterbach

Nur mit Ihrer aktiven Beteiligung kann die Faire Metropolregion Gestalt annehmen. Das Engagement jeder/s Einzelnen ist dabei wichtig!  
RHEIN.MAIN.FAIR braucht die Beiträge aus allen Regionen und von allen gesellschaftlichen Gruppierungen.
Daher bitten wir Sie, in jedem Fall den beigefügten Fragebogen auszufüllen, auch wenn Sie im November nicht persönlich teilnehmen können!

Wir freuen uns über Ihre Mitwirkung!

Mit freundlichen Grüßen,

die Sprecher der Steuerungsgruppe RHEIN.MAIN.FAIR,

Gisela Stang  und  Hans Homberg


Anmeldungen und Fragebögen bitte bis spätestens  8. November 2016 an:

Birgit Steck
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Schillerplatz 3-5, 55116 Mainz
Tel:         06131-163193
Fax:        06131-163824
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm & Anmeldung für 18.11.2016 downloaden 
Flyer - Kurzkonzept downloaden

 

Fair-Treff Walluf e.V.

„Wein Fair Genießen“
– Multimedia-Vortrag mit Weinprobe am 11. November 2016

 

Was bedeutet es, Wein fair zu genießen?
Welche Bedeutung hat fair gehandelter Wein in unserer Region?

Dies waren u.a. die Fragen, denen am 11. November 2016 Dr. Michael Wolfsteiner von lobOlmo und Markus Mehl vom Weingut Mehl aus Walluf auf Einladung vom FAIR-TREFF Walluf e.V. und der Fairtrade-Gemeinde Walluf nachgingen.

2016 weinfair
 

In einem Multimedia-Vortrag schilderte Dr. Michael Wolfsteiner seine persönlichen Eindrücke von den Besuchen der Fairtrade-gesiegelten Sociedad Vitivinicola Sagrada Familia und des Weinguts Miguel Torres in Chile - untermalt mit lebendigen Fotos u.a. von der Traubenernte, der Weinbereitung und einem Weinlesefest. Außerdem gab es viele Hintergrundinformationen zu fair gehandelten Weinen aus Chile.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Gäste der Veranstaltung im Wechsel Weiß-, Rosé- und Rotweine aus Walluf und Chile verkosten. Markus Mehl, „Akteur“ der Fairtrade-Gemeinde Walluf, und Dr. Michael Wolfsteiner, die die Weinprobe mit viel Freude moderierten, erläuterten die Eigenschaften der Weine und beantworteten die zahlreichen Fragen aus dem interessierten Publikum.

Auch wenn der Konsum von fair gehandeltem Wein in unserer traditionell vom Weinanbau gepräg-ten Region vergleichbar gering ist, waren sich am Ende alle einig, dass sich die hiesigen und die importierten Weine in ihrer Qualität und im Geschmack wunderbar ergänzen. Davon konnten sich die Gäste an dem Abend mit allen Sinnen überzeugen.


 
Suse Hoffmann-Kluge

Walluf, 11. November 2016

Quelle: http://www.weltladen-walluf.org/vereinsberichte.php?id=2016lobOlmo

EINLADUNG 

der FAIR-TREFF Walluf e.V. (Träger des Weltladen Walluf) und die Fairtrade Gemeinde Walluf laden am 11.  November 2016  um 19 Uhr im Evang. Gemeindehaus in Walluf (Schöne Aussicht 10) ein zu einem Multimedia-Vortrag von lobOlmo „Wein fair genießen“ mit anschließender Weinprobe mit fair gehandelten Weinen aus Chile und Weinen vom Weingut Mehl in Walluf.
Mit faszinierenden Fotos berichten Frau Dr. Ulmer und Herr Dr. Wolfsteiner über die Traubenernte und Weinbereitung in den Anden, ein ausgelassenes Weinfest und die Vorteile, die der Faire Handel Kleinwinzern und Erntehelfern bringt.
Die Präsentation enthält Musikpassagen, ist aufwändig programmiert und lädt zu einem erkenntnisreichen Fair-Trade-Wein Vergnügen ein.
 1611 Flyer lobOlmo

Ich würde mich freuen, wenn Du dabei bist/Sie dabei sind.

Karten zu 10 Euro gibt es im Weltladen in Walluf (Hauptstraße 44).


Herzliche Grüße
Anette Wenzel
Vorsitzende FAIR-TREF Walluf e.V.
Sprecherin der Fairtrade Gemeinde Walluf
Tel.: +49 (0)6123-989815
Fax: +49 (0)6123-989816
Mobil: +49 (0)171-2201027
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

 


 

Die ersten Fairtrade Ortsschilder im Rheingau-Taunus-Kreis stehen in Walluf!

Anbei finden Sie ein Foto vom neuen Fairtrade-Ortsschild in Walluf, das uns von Herrn Ujma aus Walluf zur Verfügung gestellt wurde.

 Walluf handelt fair

 


 145 2016 Faire Woche Markt Oestrich

 

 136 2016 Fairtade Aktion Markt Oestrich

 

Die Faire Woche - vom 16. bis 30. September 2016!

Die Faire Woche ist die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland und wird seit 2003 jedes Jahr in der zweiten Septemberhälfte durchgeführt. Das diesjährige Thena ist: "Fairer Handel wirkt". Die Faire Woche informiert bundesweit mit vielen Veranstaltungen über den Fairen Handel in Deutschland und weltweit.

 Faire Woche Schokolade 2016

Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband. Die Planung und Umsetzung der jährlich rund 2.000 bis 2.500 Aktionen übernehmen lokale Gruppen und Organisationen, wie Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Gruppen, Unternehmen, Supermärkte, Fairtrade-Schulen oder gastronomische Betriebe. Einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Veranstaltungen können Sie in den Dokumentationen der vergangenen Fairen Wochen gewinnen.

Den AKTIONSLEITFADEN downloaden können Sie hier!

Den Höhepunkt der Fairen Woche bilden die Produzentenrundreisen, in deren Rahmen Vertreter/innen von Handelspartnern zu einer Rundreise eingeladen werden. Sie halten bundesweit Vorträge, besuchen Veranstaltungen und führen Gespräche mit Politiker/innen und Journalist/innen.

Weitere Informationen zur Fairen Woche 2016 und zum Jahresthema erhalten Sie hier.

 

Die Anmeldung, kostenfreie Aktionsmaterialien, Ideen und  Hintergrundinformationen  finden Sie online unter:

START IN DIE FAIRE WOCHE 2016 !

Machen Sie mit!

 

Quellen: Bild & Textmaterial - https://www.faire-woche.de/service/materialien-zum-download/

Idstein - 10.09.2016


Stadt Idstein und Rheingau-Taunus-Kreis laden gemeinsam zum „Fairday“ ein

IDSTEIN - (red). Der Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Idstein veranstalten am Dienstag, 13. September, gemeinsam den „Fairday“. Los geht‘s um 18 Uhr im Kulturbahnhof. Der „Fairday“ Idstein ist der Auftakt für die Faire Woche im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis. Der Kreis und die Stadt Idstein unterstützen die saisonalen Kampagnen von Fairtrade Deutschland, um eine noch dichtere Vernetzung von Fairtrade-Akteuren in Idstein und im Landkreis zu erreichen: weitere Fairtrade-Akteure, Fairtrade-Towns, Fairtrade-Schools und vielleicht bald auch eine Fairtrade-University. Die Veranstalter sind überzeugt, dadurch Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im gesamten Landkreis fördern zu können.

Gefeiert wird auch gemeinsam ein Jahr Fairtrade-Town Idstein und die Rezertifizierung des Rheingau-Taunus-Kreises als erster Fairtrade-Landkreis in Hessen. Die Kreisbeigeordnete und Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert zeigt sich über die Nachricht erfreut: „Die Verlängerung des Titels ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Rheingau-Taunus-Kreis. Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten für ein gemeinsames Ziel eng zusammen. Ich bin stolz, dass der Kreis dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Vor zwei Jahren erhielt der Rheingau-Taunus-Kreis als erster hessischer Kreis von dem Verein TransFair die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel.

Zudem findet am Dienstag eine kleine Hausmesse von Fairtrade-Akteuren statt wie dem Weltladen Idstein, dem Biolandhof Gassenbacher Hof, Biolandhof – Gesund & Munter, Jack Wolfskin, der katholischen Kirchengemeinde Idstein, der Limesschule sowie dem Schülerweltladen „Snack Attack“.

 

 

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/idstein/stadt-idstein-und-rheingau-taunus-kreis-laden-gemeinsam-zum-fairday-ein_17279742.htm

 

Fairtrade-Stand der Stadt Eltville bei EltVital

Eltville.

Am kommenden Sonntag, 18. September, präsentiert sich neben den Vereinen und Organisationen auch die Eltviller Fairtrade-Initiative am Rheinufer mit einem Stand. Dort können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über das Thema „Fairtrade“ umfassend informieren, und auch kleine Kostproben fair gehandelter Waren vom Wallufer Weltladen genießen.

Die Eltviller Fairtrade-Initiative besteht aus Vertretern der kommunalen Politik, Verwaltung und Kirchengemeinden, aber auch aus Privatleuten, die einfach Interesse am Fairtrade-Thema haben. Guntram Althoff, Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe erläutert: „Geplant ist, eine Übersicht aller Eltviller Fairtrade-Betriebe auf der städtischeno Homepage zu geben. Einen Flyer haben wir bereits entwickelt, in dem die Betriebe benannt werden. Dieser wird am Fairtrade-Stand bei EltVital verteilt. So können wir sowohl Käufer, die sich über den Erwerb von Fairtade-Produkten informieren wollen, als auch weitere Partner gewinnen, die mitmachen wollen!“

Wie bekannt, möchte auch die Stadt Eltville Fairtrade-Kommune werden – dazu muss die Stadt einige Kriterien erfüllen: Betriebe des örtlichen Einzelhandels und der Gastronomie sowie Vereine sollten in ihrem Sortiment bzw. Angebot mindestens zwei fair gehandelte Produkte führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei den angebotenen Artikeln um Lebensmittel (Kaffee, Honig etc.) oder Non-Food-Artikel (Blumen, Schmuck, Kleidung, Spielzeug etc.) handelt. Auch wenn ein Betrieb noch kein Fairtrade-Produkt hat, kann er mitmachen – er muss dann nur entsprechende Artikel ins Sortiment aufnehmen.

Betriebe aus allen fünf Stadtteilen, die noch weitere Informationen wünschen oder schon wissen, dass sie bei der Fairtrade-Initiative dabei sein wollen, melden sich bitte beim

Sprecher der Steuerungsgruppe Guntram Althoff, Telefon: 01520 / 2143600 oder bei der

Wirtschaftsförderung der Stadt Eltville am Rhein, Barbara Lilje,

Telefon: 06123 / 697-100
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Eltville am Rhein, 13. September 2016

Andrea Schüller
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Koordinatorin für die Ortsbeiräte
Präventionsrat Oberer Rheingau
Bürgerstiftung FamilienStadt Eltville
Der Magistrat der Stadt Eltville am Rhein
Gutenbergstraße 13
65343 Eltville am Rhein
Telefon 06123 697-181
Telefax 06123 697-199
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.eltville.de

 

 Gemeinsame Presseerklarung FairDay Idstein 2016

 

Rheingau-Taunus-Kreis - Pressestelle / 27.07.2016

 

Der Rheingau-Taunus-Kreis ist weiterhin „Fairtrade-Kreis“rtk logo

Kreisbeigeordnete Monika Merkert: Verlängerung des Titels für weitere zwei Jahre

 

 Fairtrade Town Kampagne
 

 

Die Kreisbeigeordnete und Fair-Trade-Dezernentin Monika Merkert zeigt sich über die Nachricht erfreut, dass der Rheingau-Taunus-Kreis nach der erfolgten Rezertifizierung auch weiter Fair-Trade-Kreis bleiben darf: „Die Verlängerung des Titels ist ein schönes  Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Rheingau-Taunus-Kreis.

Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten für ein gemeinsames Ziel eng zusammen. Ich bin stolz, dass der Kreis dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, betont die Kreisbeigeordnete. Vor zwei Jahren erhielt der Rheingau-Taunus-Kreis als erster hessischer Kreis von dem Verein TransFair e.V. die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel, für das er nachweislich die nachgenannten fünf Kriterien erfüllen musste.

Der Landrat und die Mitglieder der Ausschüsse des Kreises trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Beschluss fest. Eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten. Desweiteren finden sich in Geschäften und Gastronomiebetrieben des Kreises Produkte aus fairem Handel. Ein weiteres Kriterium lautet: „Die Zivilgesellschaft leistet wichtige Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.“

Der Erfolg der Kampagne im Rheingau-Taunus-Kreis gründet auf der Vernetzung von immer mehr Fairtrade-Kommunen im RTK (in Aarbergen und Kiedrich haben die Gemeindevertretungen kürzlich einen entsprechenden Beschluss gefasst) und den verschiedenen Akteuren, die diesen Prozess ermöglichen. Das jährlich stattfindende faire Frühstück, die Fairtrade-Rosenaktionen am Weltfrauentag und die faire Kaffeepause in der Cafeteria der Kreisverwaltung zur Fairen Woche im September gehören zu den erfolgreichen Aktivitäten in den vergangenen zwei Jahren. Darüber hinaus will der Landkreis Schritte in Richtung nachhaltige Beschaffung gehen. Neben Kaffee und Tee soll geprüft werden, ob zukünftig im Kreis auch nachhaltige Berufskleidung aus Fairtrade-Baumwolle für die städtischen Abfalldienste und Mitarbeiter im Landschaftsbau eingesetzt werden kann. Ein digitaler Einkaufsführer auf der Projekt-Website (Link) des Kreises zeigt interessierten Bürgerinnen und Bürger alle Geschäfte, Restaurants, Cafés und sonstige Akteure an, bei denen Produkte aus fairem Handel angeboten werden. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist eine von deutschlandweit über 420 Fairtrade-Towns. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst rund 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 28 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de.

 

RTK-Presserklärung vom 27. Juli 2017


Wiesbadener Tagblatt / Lokales / Untertaunus / Aarbergen 21.07.2016

 

Aarbergen wird „Fair-Trade-Gemeinde“AarbergenWappen


INITIATIVE Gemeindeparlament beschließt Ziel

 aarbergenLogo



 
AARBERGEN - (sus). Die Gemeinde Aarbergen strebt das Ziel an, als „Fair-Trade-Gemeinde“ aktiv zu werden. Das hat die Gemeindevertretung jetzt beschlossen. Als nächster Schritt ist geplant, dass der Gemeindevorstand den Prozess mit Interessierten aus der Bevölkerung anstößt. Fair-Trade-Gemeinden sind bereits Heidenrod oder der Rheingau-Taunus-Kreis.
Die Aarbergener Grünen versprechen sich von der Initiative einen Beitrag zu gerechter Entlohnung und fairer Behandlung von Menschen in benachteiligten Regionen. Außerdem geht es ihnen darum, sämtliche landwirtschaftlichen Produkte ressourcenschonend und umweltverträglich anzubauen. Die Gemeinde soll dabei als Vorbild vorangehen, indem etwa bei Gremiensitzungen und im Bürgermeisterbüro fair gehandelte Produkte zum Einsatz kommen.
Der Antrag stammt eigentlich noch aus der zurückliegenden Wahlperiode und war ein Gemeinschaftsantrag der damaligen rot-grünen Koalition. Weil er vor der Wahl nicht mehr im Ausschuss behandelt wurde, haben ihn die Grünen nun erneut eingebracht. Wilfried Scheider bedankte sich im Namen der Grünen bei den Parlamentskollegen für die „konstruktive Behandlung des Themas“. Vor allem aus den Reihen der CDU gab es Neinstimmen und Enthaltungen.
 
WK vom 21. 7. 2016


KIEDRICH Erstellungsdatum: 14.07.2016 - 10:45 Rheingau-Echo

 

Wird auch Kiedrich Fair Trade Town?


Kiedrich. (mh) –
 
kiedrich
Die Gemeindevertreter haben einstimmig dem Prüfantrag der FDP-Fraktion „Kiedrich – Fair Town“ zugestimmt. Der Gemeindevorstand soll nun eine mögliche Bewerbung im Rahmen der internationalen Kampagne von TransFair um den Titel „FairTrade Town – Stadt des fairen Handels“ prüfen.
 
Im Rahmen dieser Prüfung sollen, wie es weiter heißt, sowohl die Kosten für die Gemeinde als auch die Umsetzbarkeit der fünf Kriterien für die Verleihung des Titels dargestellt und Erfahrungen beispielsweise von Walluf und Oestrich-Winkel mit einbezogen werden. Alternativ soll geklärt werden inwieweit und ob Kiedrich stattdessen als relativ kleine kreisangehörige Gemeinde in einem Fair Trade Rheingau Taunus Kreis zusammen mit anderen Städten und Gemeinden die weitweite Kampagne des fairen Handels besser und nachhaltiger unterstützen kann.
Benedetto Troia (SPD) bezeichnete den Prüfantrag als „sehr sinnvoll“. Deshalb solle geprüft werden, ob eine Bewerbung operativ sinnvoll ist. Diese könne nur dann erfolgreich sein, wenn die Gemeinde die Unterstützung durch alle Akteure in der Gemeinde bekommt.
Auch Werner Koch (CDU) signalisierte Zustimmung zu dem Prüfantrag. Er freue sich auf dessen Ergebnis und die weiteren Schritte zur Erlangung dieses Zertifikates.

 


Fairtrade Frühstück in Eltville

 

 


 

Bericht aus dem Rheingau-Echo vom Fairtade-Frühstück am Pfingstsamstag in der Mediathek Eltville 

 

Pressemitteilung 83/2016 der Stadt Oestrich-Winkel im Rheingau 

 Michael Heil und Kinder der Kita Rabanus Maurus frühstücken fair

 

 

Bürgermeister Michael Heil und die Kinder der kath. Kita Rabanus Maurus frühstückten am Freitag, den 13.05.2016 „fair“.

 

 

 

 

 Freiwilligen Feuerwehr Winkel am Fairtrade-Kaffee-Stand

 

Der Erste Stadtrat Werner Fladung mit Markus Bungert, Erster Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Winkel und Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Winkel am Fairtrade-Kaffee-Stand beim Tag der offenen Tür am 14. und 15. Mai 2016

 

 

 

 


Oestrich-Winkel, den 17. Mai 2016 – Seit April 2015 ist Oestrich-Winkel Fairtrade- Town und beteiligt sich mit öffentlichen Aktionen daran, den Fairtrade-Gedanken in die Welt zu tragen. Um auch die anstehende Re-Zertifizierung im Jahr 2017 zu erreichen und sich weiterhin Faitrade-Town nennen zu dürfen, organisierte die Stadt Oestrich-Winkel zusammen mit ihren Partnern in den vergangenen Tagen gleich drei unterschiedliche Fairtrade-Aktionen:
Zum Muttertag am 08. Mai 2016 verteilte Bürgermeister Heil auf dem Dippemarkt in Oestrich 100 Fairtrade-Rosen an die anwesenden Damen. Damit machte er auf die Möglichkeit, beim Blumenkauf fair einzukaufen, aufmerksam.

Am Freitag, den 13. Mai 2016 wurden in drei verschiedenen Kitas in Oestrich- Winkel Kindern und Eltern die Vorzüge eines fairen Frühstücks nahe gebracht. Bürgermeister Michael Heil und Stefanie Nikolai-Jagiela, Leiterin des Familienbüros, verteilten Fairtrade-Kakao und Fairtrade-Bananen und setzen sich gerne mit an den schön gedeckten Frühstückstisch in der katholischen Kita Rabanus Maurus.

Am Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Winkel am 14. und 15. Mai 2016 wurde ausschließlich Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. Damit nahm die Freiwillige Feuerwehr Winkel am World Fairtrade Challenge von Fairtrade Deutschland e.V. teil.

Mit Fairtrade erhalten Kleinbauernorganisationen neben einem festen Mindestpreis für ihren Kaffee zusätzlich die Fairtrade-Prämie, über deren Verwendung sie gemeinschaftlich entscheiden. Sie dient Investitionen in die Organisation, in soziale und ökologische Projekte. Als Teil des Fairtrade-Systems haben Produzentenorganisationen außerdem Zugang zu Fachkenntnissen und ein größeres Bewusstsein für das sich wandelnde Klima und wie dieses ihren Pflanzen schadet. Der Mindestpreis gibt den Bauern finanzielle Stabilität.

 

Pressemitteilung der Stadt Oestrich-Winkel, Paul-Gerhardt-Weg 1, 65375 Oestrich-Winkel, 
Ansprechpartner für Presse und Öffentlichkeitsarbeit:
Uta Bigus; Tel.-Nr. 06723/992-150, Fax 06723/992-159, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Vom 13. bis 15. Mai - World Fairtrade Challenge!

Machen Sie mit bei der größte Fairtrade-Kaffeepause der Welt!

 

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In diesem Jahr startet Fairtrade Deutschland mit der World Fairtrade Challenge erstmalig eine globale Kampagne. Fairtrade-Unterstützer in rund 20 Ländern schließen sich vom 13. bis 15. Mai zusammen und setzen gemeinsam ein Zeichen für fairen Kaffeehandel und die Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel im globalen Süden. Nehmen Sie die Herausforderung an und machen  Sie mit!

Registrieren Sie Ihren täglichen Fairtrade-Kaffee oder veranstalten Sie in Ihrer Kommune eine Kaffee-Pause, beispielsweise in Form einer Stadtwette. Jede getrunkene Tasse Fairtrade-Kaffee zählt.

 

 World Fairtrade Challange

 

 

Die Anmeldung, kostenfreie Aktionsmaterialien, Ideen und  Hintergrundinformationen  finden Sie online unter www.fairtradechallenge.de

Machen Sie mit!

 

Quellen: Bild & Textmaterial- Fairtrade Deutschland

Die Mediathek Eltville und der Weltladen Walluf laden ein zu einem gemeinsamen Fairtrade Frühstücks-Buffet
 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Tag zu starten: Manche bevorzugen ein süßes Frühstück und setzen auf Marmelade, Honig, Schokocreme und Frucht-Müsli. Andere wiederum mögen es herzhaft: Käse, Wurst, Rührei oder ein Salat dürfen auf dem Frühstückstisch nicht fehlen. Es gibt Kaffeeliebhaber, Kakaotrinker und Tee-Fans. Doch wie auch immer der Frühstückstisch gedeckt wird: Jeder hat die Wahl, sich für fair gehandelte Produkte zu entscheiden.
 
Dieses Jahr veranstaltet Fairtrade erstmals eine globale Kampagne, die „World Fairtrade Challenge“. Kaffeeliebhaber auf der ganzen Welt werden zusammenkommen und versuchen, gemeinsam die größte Kaffeepause der Welt zu veranstalten.
Die Mediathek Eltville und der Weltladen Walluf laden im Rahmen der World Fairtrade Challenge am Samstag, 14. Mai, ab 10 Uhr, zu einem Fairtrade-Frühstück ein, um bei einem Frühstücks-Buffet und Kaffee die breite Palette der fair gehandelten Produkte vorzustellen und das Bewusstsein für diese Produkte zu schärfen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nach Walluf und Oestrich-Winkel ist Eltville die dritte Stadt im Rheingau, die Fairtrade-Kommune werden will. Mehr Informationen: http://www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de/aktionen-kampagnen.html

Zum Veranschaulichen der Fairtrade-Produktion ist zudem das „Gärtchen der Gerechtigkeit“ in der Mediathek Eltville ausgestellt. In der Zeit vom 2. bis 14. Mai kann dieses während der Öffnungszeiten besichtigt werden.
 
Informationen erhalten Interessierte in der Mediathek Eltville unter der Telefonnummer 06123 697-550 oder per E-Mail unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Andrea Schüller
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Koordinatorin für die Ortsbeiräte
 
Der Magistrat der Stadt Eltville am Rhein
Gutenbergstraße 13
65343 Eltville am Rhein
Telefon 06123 697-181
Telefax 06123 697-199
E-Mail   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.eltville.de

 

Der Magistrat der Stadt Eltville am Rhein: Gutenbergstraße 13 - 65343 Eltville am Rhein
Andrea Schüller - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Koordinatorin für die Ortsbeiräte

Pressemitteilung 78/2016 der Stadt Oestrich-Winkel im Rheingau

Bürgermeister Michael Heil beschenkte die Besucherinnen des Oestrich-Winkeler Dippemarkts mit Fairtrade Rosen

 

Oestrich-Winkel im Rheingau

Bürgermeister Michael Heil beschenkte die Besucherinnen des Oestrich-Winkeler Dippemarkts mit Fairtrade Rosen 

 

 

 

 

 

 

Oestrich-Winkel, den 10. Mai 2016 – Seit April 2015 ist Oestrich-Winkel Fairtrade- Town und beteiligt sich mit öffentlichen Aktionen daran, den Fairtrade-Gedanken in die Welt zu tragen. Zum Muttertag am 08. Mai 2016 verteilte Bürgermeister Heil auf dem Dippemarkt in Oestrich 100 Fairtrade-Rosen an die anwesenden Damen. Damit machte er auf die Möglichkeit, beim Blumenkauf fair einzukaufen, aufmerksam.

Denn: 80 Prozent unserer Schnittblumen werden importiert. Sie werden in Ländern wie Kenia, Äthiopien, Tansania, Ecuador oder Kolumbien angebaut - leider oft zu menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Geringe Löhne, keine Schutzkleidung gegen Pestizide, keine festen Arbeitsverträge, fehlende soziale oder gesundheitliche Absicherung sind an der Tagesordnung.

Aber der Kunde kann selbst entscheiden: Fairtrade schützt die Rechte von Beschäftigten auf den Blumenfarmen und stärkt sie langfristig.

Deshalb tut jeder Kunde gut daran, zu feierlichen Anlässen Fairtrade-Blumen einzukaufen und damit gute Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten auf den Blumenfeldern zu unterstützen.

 

Eine Bezugsquelle für Fairtrade-Blumen in Oestrich-Winkel ist unter anderem der Blumenhandel DEKO EVENT* in Oestrich.

 

Übrigens: Laut Fairtrade Deutschland e.V. ist die CO2-Bilanz von Fairtrade-Rosen aus Kenia deutlich besser als die europäischer Blumen - trotz der 6.000 Kilometer Entfernung zwischen beiden Ländern.

Pressemitteilung der Stadt Oestrich-Winkel, Paul-Gerhardt-Weg 1, 65375 Oestrich-Winkel, Ansprechpartner für Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Uta Bigus; Tel.-Nr. 06723/992-150, Fax 06723/992-159, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

* Fairtrade Blumen in Oestrich-Winkel - Deko Event  


 

IDSTEIN -  Die „Fairtrade-Challenge“ in Form des fairen Frühstücks wird am Samstag, 14. Mai, in verschiedenen Cafés und Geschäften in Idstein angeboten. Die Teilnehmer sind: Bistro Bergerie, Café Anna Blank, Café-Bistro Corso, Café Hahn (Hofgut Gassenbach), Café Ungrad, Grünkern Naturkost und die Bäckerei Lamshöft. Die Idsteiner erkennen die beteiligten Betriebe anhand entsprechender Werbematerialien von Fairtrade Deutschland.

Kaffee und Tee

Der Fairtrade-Town-Steuerungskreis der Stadt Idstein beteiligt sich mit einer Konzeptidee am fairen Frühstück. Die beteiligten Geschäfte werden an diesem Tag den Bürgern und Unterstützern fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee oder Marmelade anbieten.

Kleinbauernorganisationen erhalten mit Fairtrade, neben einem festen Mindestpreis für ihre Produkte, zusätzlich eine Fairtrade-Prämie, über deren Verwendung die Organisationen gemeinschaftlich entscheiden. Sie dient Investitionen in die eigene Vereinigung, in soziale und ökologische Projekte. Rund 25 Prozent der Prämie müssen die Kleinbauern verpflichtend in Produktivität und in die Qualität der hergestellten Produkte investieren.

Der Mindestpreis gibt den Bauern finanzielle Stabilität und die geschaffenen Bildungsmaßnahmen ermöglichen, den Kaffeeanbau an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/aktion-faires-fruehstueck-in-idstein-am-14-mai_16872293.htm

BLEIDENSTADT - Die Erinnerung an den ersten Kaffee aus Nicaragua, der fair gehandelt vor 40 Jahren in Bleidenstadt verkauft wurde, treibt Elke Gotscher noch heute Tränen in die Augen. Nicht nur in Erinnerung an das doch sehr bittere Gebräu, mehr noch, weil es ihr und vielen Mitstreitern gelungen ist, diese Einrichtung der katholischen Pfarrgemeinde St. Ferrutius binnen vier Jahrzehnten fest in Bleidenstadt zu etablieren. „Wir sind stolz darauf, dass wir so viele Jahre durchgehalten haben“, sagt die Vorsitzende des Ausschusses „Eine Welt“ des Bleidenstadter Pfarrgemeinderates.

 

40 Jahre Weltladen Bleidenstadt

Der Eine-Welt-Laden St. Ferrutius in Bleidenstadt hat jeden Tage geöffnet. Dort gibt es ausschließlich fair gehandelte Produkte und Lebensmittel wie Kaffee, Tee & Schokolade. - Foto: wita /  Martin Fromme

Dankgottesdienst

FAIRER HANDEL
Im Eine-Welt-Laden St. Ferrutius in Bleidenstadt werden Produkte der Fair-Handelsorganisationen Gepa, dwp und el Puente angeboten.
Faire Preise bedeutet, dass die Handwerker und Kleinbauern angemessene, deutlich über dem Weltmarkt liegende Preis
für ihre Produkte erhalten.
Diese angemessenen Preise sollen dafür sorgen, dass keine Kinderarbeit zum Einsatz kommt.
Die Fair-Handelsorganisationen sichern den Produzenten feste Abnahmemengen zu. Dadurch haben sie neben dem sicherenEinkommen auch Planungssicherheit.
Die Erlöse der fair gehandelten Waren kommen unmittelbar den Produzenten vor Ort zugute. Zwischenhandel wird weitestgehend vermieden.
Gewinne, die die Fair-Handelsorganisationen erwirtschaften, fließen unmittelbar in den fairen Handel zurück.
Viele Produkte werden umweltverträglich hergestellt und weiterverarbeitet. Immer mehr fair gehandelte Lebensmittel tragen das Bio-Siegel. Alle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs stammen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Landbau, der Einsatz von Gentechnik ist verboten.

 

Längst sei der Eine-Welt-Laden im Untergeschoss des katholischen Kindergartens am Hopfengarten ein fester Bestandteil der Kirchengemeinde, stellt Norbert Weimar, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, fest. Ein Grund mehr, die Arbeit der Ehrenamtlichen mit einem Gottesdienst am Samstag, 7. Mai, um 18 Uhr in der Pfarrkirche zu würdigen und anschließend zu einem Sektumtrunk in das Pfarrzentrum einzuladen. „Wir sind dankbar für dieses Engagement“, sagt Weimar.

Die Anfänge waren bescheiden: 1976 hatte eine kleine Gruppe um Aenne Calmano angefangen, bei Festen der Gemeinde fair gehandelte Produkte der Gepa zum Kauf anzubieten. Auf Initiative von Wolfgang Böhler ging man 1985 dann dazu über, an jedem Wochenende nach den damals noch drei Gottesdiensten fair gehandelte Produkte zu verkaufen. Dazu fuhr Böhler einmal im Monat nach Alzenau, um bei der Gepa einzukaufen. Doch diesen Standort gibt es längst nicht mehr. Heute wird via Internet in Wuppertal bestellt.

1988 wurde in der ehemaligen Prälatur ein Dritte-Welt-Laden eingerichtet, der montags bis freitags sowie samstags und sonntags nach den Gottesdiensten geöffnet war. 1996 erfolgte der Umzug in den heutigen Eine-Welt-Laden, der weiterhin an jedem Werktag von 16 bis 18 Uhr und samstags und sonntags nach dem Gottesdienst geöffnet ist.

Senf aus Südafrika

Ein Stamm von etwa 20 Ehrenamtlichen teilt sich die Arbeit. Jeder könne sich aussuchen, wann er im Laden sein will, erläutert Elke Gotscher. Es finde sich immer eine Besetzung. Wie auch täglich Kunden in den Laden kommen, um Kaffee, Tee, Honig oder Kunstgewerbe, das sind die Renner, einzukaufen. Der Laden hat sehr viele Stammkunden. Dazu gehöre auch ein junger Mann, der alle paar Wochen komme, um gleich zehn Pakete Kaffee für seine Bürogemeinschaft zu kaufen, erzählt Ursula Calmano-Müller.

Man sei bemüht, immer mal wieder etwas Neues anzubieten, sagt Elke Gotscher. Allerdings habe man nur begrenzte Lagerkapazitäten, und müsse zudem auf das Mindesthaltbarkeitsdatum der Lebensmittel achten. Kaffee und Tee aus fairem Handel wird auch vom Personal im Kindergarten und im Pfarrbüro getrunken und selbstverständlich auch im Pfarrzentrum. Dazu wurde eigens eine freiwillige Vereinbarung geschlossen.

Die Pfarrei stellt den Raum kostenlos zur Verfügung. Überschüsse des Eine-Welt-Ladens werden an ein Projekt zur Trinkwasserförderung in Nigeria gespendet. Als kleines Geschenk hat sich die Gruppe einen Ausflug zu Misereor nach Aachen geschenkt. Wer weiß, vielleicht nehmen sie nicht nur Tee und Kaffee aus ihrem Laden als Proviant mit, sondern auch Schokolade und den südafrikanischen Senf mit Honig oder Tomate auf ihren Vesperbroten?

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/taunusstein/eine-welt-laden-in-bleidenstadt-feiert-seit-40-jahren-wird-fair-gehandelt_16873311.htm

FAIRTRADE-TOWN Gemeinde Heidenrod auf dem Weg zur Zertifizierung /

Unkonventioneller Aktionstag in der Kita

HEIDENROD - Die schwarzen Pfefferkörner eignen sich nicht zum spontanen Reinbeißen, ansonsten warten aber etliche Lebensmittel zum Probieren in der Kita Pfiffikus in Heidenrod-Laufenselden. Kekse, Bananen, Tees, Kaffee und Schokolade von Orange-Zartbitter bis Nougat haben gemeinsam, dass sie allesamt fair gehandelt wurden. Die Gemeinde Heidenrod möchte Fairtrade-Town werden.

Auf diesem Weg ist der Aktionstag in der Kita ein weiterer Markstein. „Wir haben ein Angebot geschaffen zum Probieren“, erklärt Laura Gouverneur, die Klimaschutzmanagerin für Heidenrod, Aarbergen und Hohenstein. Es werde sich auch niemand ein Elektro-Auto kaufen, der noch nie in einem gesessen habe, zieht sie einen aktuellen Vergleich. Sie hat die Veranstaltung gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Kindergartens und der benachbarten Fledermausschule organisiert.

Der Schauplatz und die Uhrzeit sind ungewöhnlich. Statt zu einer abendlichen Saal-Veranstaltung, ist die Bevölkerung vormittags zum Besuch in einem Kindergarten eingeladen. „Mit den Jüngsten fängt es an“, verdeutlicht Gouverneur. Familien beschäftigten sich oft mit Ernährung und könnten Multiplikatoren sein. Außerdem werden die Kinder darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Altersgenossen in fernen Ländern oft nicht die Chance haben, in einer Kita oder Schule zu lernen.

Blumen und Kaffee

Fairtrade setzt darauf, diese Zustände durch gerechtere Formen des globalen Handels zu verändern. Aber nicht nur die Kleinen und ihre Eltern bilden deswegen die Zielgruppe. Vielmehr darf sich jeder angesprochen fühlen, der Termin am Vormittag kommt Senioren entgegen. Es melden sich sogar Bürger, die in der Heidenroder Fairtrade-Steuerungsgruppe mitarbeiten möchten, berichtet Gouverneur.

In der Steuerungsgruppe treffen sich Vertreter von Gemeinde, Gewerbe, Vereinen oder den großen christlichen Kirchen und der im Fairtrade-Prozess sehr aktiven Religionsgemeinschaft Bhakti Marga. Im Heidenroder Rathaus wird nur noch fairer Kaffee ausgeschenkt. Dort gab es außerdem am Weltfrauentag fair gehandelte Blumen für die Mitarbeiterinnen. Laura Gouverneur findet es „wichtig, bei uns selbst anzufangen“; somit hat die öffentliche Hand Vorbild-Charakter.

 

Fairtrade Aktionstag in der Kita Pfiffikus in Heidenrod

 

Pfarrerin Nikola Züls singt mit den Kindern Lieder über den Respekt vor der Natur.  
Foto: wita / Martin Fromme

 

„Mit allem, was wir tun in einer komplizierten Welt, lösen wir irgendwo anders Wirkungen aus“, erklärt Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD). Es gelte, den Fairtrade-Gedanken mit Leben zu erfüllen und „seinen Geist in die Gemeinde zu tragen“. In der habe sich fast der gesamte – wenngleich überschaubare Lebensmittelhandel – der Initiative angeschlossen. Eine Gastwirtschaft, eine Blumenstube und die Kita-Küche verwenden und verkaufen gleichfalls faire Ware. Somit seien die Bedingungen für die Zertifizierung erfüllt, sagt die Klimaschutzmanagerin, mit der Verleihung rechne sie für den Sommer. In der Kita singen zuvor die Kinder, begleitet von Pfarrerin Nikola Züls, Lieder über den Respekt vor der Natur. Dann erhalten sie Bananen und die anderen Proben warten. Alle Produkte haben übrigens Supermärkte aus der Umgebung gespendet.

 

Autor: Thorsten Stötzer 
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/fairness-kann-man-ausprobieren_16868679.htm

Heidenrod wird Fairtrade-Town

Herzliche Einladung zum Probieren und Informieren am Fairtrade-Aktionstag am 29.04.2016 in Laufenselden

 

Was sind Fairtrade-Produkte?

Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in rund 42.000 Verkaufsstellen, 20.000 gastronomischen Betrieben sowie 800 Weltläden. Die Produktpalette ist vielfältig: neben Kaffee, Tee und Säften sind auch Bananen, Schokolade, Reis, Zucker sowie Blumen und Baumwolle aus fairem Handel erhältlich.

Warum Fairtrade-Town werden?

Das Thema Fairer Handel liegt im Trend. In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Der faire Handel ist ein wirkungsvolles Instrument der Armutsbekämpfung. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für qualitativ hochwertige und fair gehandelte Produkte. Damit sichern sie Kleinbauernfamilien faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen. Die Zahlung der Fairtrade-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung ermöglicht z. B. den Bau von Schulen und Gesundheitszentren. Kindern wird der Schulbesuch und damit eine emanzipierte Lebensgestaltung ermöglicht.Umweltschonende Anbaumethoden werden besonders gefördert und Bioaufschläge bezahlt.

Heidenrod ist auf dem Weg zur Fairtrade-Town!

In Heidenrod wurden bereits vier von fünf Schritten auf dem Weg zur Fairtrade Town erfüllt. Unter anderem wurde bereits eine Steuergruppe gebildet und fair gehandelte Produkte im Rathaus eingeführt. Ebenso gibt es in Heidenrod bereits „genügend" (zur Zertifizierung) Fairtrade-Produkte zu kaufen. Mit der Planung einer öffentlichen Veranstaltung in der Kindertagesstätte Pfiffikus wollen wir Fairtrade-Produkte und den fairen Handel noch bekannter machen, auf die Hintergründe des Themas hinweisen und Ihnen leckere Fairtrade-Produkte zur Verkostung anbieten.

 

Aus diesem Grund laden wir alle Interessierten am Freitag, 29.04.2016, zwischen 08:00 und 12:00 Uhr in die Kindertagesstätte Pfiffikus nach Laufenselden ein. Sie können sich an unseren Ständen informieren und Einkaufsführer mit nach Hause nehmen, unsere Fairtrade-Fotoausstellung anschauen, eine Vielzahl leckerer Lebensmittel quer durch die Fairtrade-Produktpalette probieren und sich bei einem kostenlosen fair gehandelten Kaffee oder Tee mit uns und Anderen austauschen! Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

 

Quelle: http://www.klimaschutz-bei-uns.de

 

 

 

HEIDENROD - (red). Zu einem „Fairtrade-Aktionstag“ lädt die Gemeinde Heidenrod für Freitag, 29. April, ein. In der Kindertagesstätte „Pfiffikus“ im Ortsteil Laufenselden können Produkte mit dem Fairtrade-Siegel probiert werden; zudem kann man sich über fairen Handel informieren.

Heidenrod hat sich als eine von mehreren Kommunen im Kreis auf den Weg zur „Fairtrade-Town“ gemacht. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in rund 42 000 Verkaufsstellen, 20 000 gastronomischen Betrieben sowie 800 Weltläden.

 

TERMIN: Alle Interessierten sind am Freitag, 29. April, zwischen 8 und 12 Uhr in die Kindertagesstätte Pfiffikus 
in Heidenrod-Laufenselden zum Fairtrade-Aktionstag eingeladen.

Dort kann man sich an den Ständen informieren und Einkaufsführer mit nach Hause nehmen, eine Fotoausstellung anschauen und natürlich eine Vielzahl von Lebensmitteln probieren.

 

Die Zahlung der Fairtrade-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung ermöglicht zum Beispiel den Bau von Schulen und Gesundheitszentren. Kindern wird der Schulbesuch und damit eine emanzipierte Lebensgestaltung ermöglicht. Zudem werden umweltschonende Anbaumethoden besonders gefördert und Bioaufschläge bezahlt.

In Heidenrod wurden bereits vier von fünf Schritten auf dem Weg zur Fairtrade-Town erfüllt. Unter anderem wurden eine Steuergruppe gebildet und fair gehandelte Produkte im Rathaus eingeführt. Ebenso gibt es in Heidenrod bereits „genügend“ (zur Zertifizierung) Fairtrade-Produkte zu kaufen.

Mit der Planung einer öffentlichen Veranstaltung in der Kindertagesstätte Pfiffikus sollen die Fairtrade-Produkte noch bekannter gemacht werden.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/heidenrod-auf-dem-weg-zur-fairtrade-town_16849495.htm

 

Die Stadt Idstein und der Rheingau-Taunus-Kreis feiern den FairDay Idstein
gemeinsam am 13.09.2016 im Kulturbahnhof Idstein

 

Der Anlass

1 Jahr Fairtrade Town Idstein & Rezertifizierung des RTK als 1. Fairtrade Landkreis in Hessen

Die Kreisbeigeordnete und Fair-Trade-Dezernentin Monika Merkert zeigt sich über die Nachricht erfreut, dass der Rheingau-Taunus-Kreis nach der erfolgten Rezertifizierung auch weiter Fair-Trade-Kreis bleiben darf: „Die Verlängerung des Titels ist ein schönes  Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Rheingau-Taunus-Kreis. Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten für ein gemeinsames Ziel eng zusammen. Ich bin stolz, dass der Kreis dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, betont die Kreisbeigeordnete. Vor zwei Jahren erhielt der Rheingau-Taunus-Kreis als erster hessischer Kreis von dem Verein TransFair e.V. die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel.

 

Das ProgrammFairDay Idstein 2016 w

1. Ablauf

18:00 Get together &  Fairtrade Begrüßungsdrink
19:00 Begrüßung - Moderatorin Anke Seeling
- Einstimmung: Fairtrade Kurzfilm
19:15 Bürgermeister Christian Herfurth
- Begrüßung zum Fairday Idstein 2016
19:30 Monika Merkert, RTK, Dezernentin für Jugend, Gesundheit & Fairtrade
- Rückblick & Ausblick Fairtrade im RTK
19:45 Klavier & Gesang Seyda Apaydin
20:00 Keynote: Bede Godwyll, GEPA The Fairtrade Company
20:30 Speed-Dating mit Fairtrade-Akteuren
21:00 Urkundenüberreichung an Fairtrade-Akteure

Im Anschluss musikalische Unterhaltung, Snacks, Austausch und Informationen

 

 2. Kleine Hausmesse

  • Weltladen Idstein
  • Jack Wolfskin
  • Bioland Hof - Gassenbacher Hof
  • Bioland Hof - Gesund & Munter
  • Kath. Kirchengemeinde Idstein
  • Schülerweltladen „Snack Attack“
  • Infotisch Hochschule Fresenius
  • Infotisch Stadt Idstein / RTK

 

3. Essen & Getränke

  • BioFaire Snacks Weltladen Idstein
  • BioFaire Getränke Weltladen Idstein
  • Begrüßungsdrink Weltladen Idstein
  • Wild & Veganes von Grill - Heidenroder Wild- & Bauernmarkt eG.
    • Gegrillte Wildbratwurst
    • Ein weiteres Fleischgericht
    • Ein veganes Gericht

 

Die Faire Woche

fw logo weiss website datum 2016

Der FairDay Idstein ist der Auftakt für die Faire Woche im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis.

Der Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Idstein unterstützen die saisonalen Kampagnen von Fairtrade Deutschland, um eine noch dichtere Vernetzung von Fairtrade-Akteuren in Idstein & im Landkreis zu erreichen: weitere Fairtrade-Towns, Fairtrade-Schools und hoffentlich bald auch eine Fairtrade University.  Wir sind überzeugt,  dadurch Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im gesamten Landkreis zu fördern.

 

 

 

 

Warum Fairtrade?2016 stempel FHwirkt Kopie

Fairtrade ist eine Strategie zur Armuts-bekämpfung und schafft für die Bauern aus den armen Ländern des Südens Marktzugang und direkte Handelsbeziehungen!
"Bauernfamilien und Plantagenangestellte in den so genannten Entwicklungsländern leben unter dem Druck des Weltmarktes, der schwankenden Preise und des ausbeuterischen lokalen Zwischenhandels. Die Folgen reichen von Verschuldung über Arbeitslosigkeit bis zu Verelendung. Alternativen zur angestammten Produktion gibt es häufig nur wenige und diese beinhalten leider auch Drogenanbau, Prostitution, ausbeuterische Kinderarbeit, Flucht in die Elendsviertel der Großstädte oder Emigration. Fairtrade bietet über einer Million Menschen einen Ausweg aus dieser Abwärtsspirale."

 

 

 Flyer downloaden - Fairday Idstein 2016

 

Die Faire Woche in Walluf - Geniessen Sie

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Quelle: Bild & Textmaterial - Anette Wenzel - Vorsitzende FAIR-TREFF Walluf e.V. - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 eltville

 

 

 

 

 

 

 

Die Mediathek Eltville und

 

der Weltladen Walluf

 

laden ein zu einem gemeinsamen

 

Fairtrade-Frühstücks-Buffet

 

Samstag, 14. Mai 2016

von 10 bis 12 Uhr

Mediathek Eltville

 

Magistrat der Stadt Eltville am Rhein

Mediathek Eltville

Rheingauer Straße 28

65343 Eltville am Rhein

Telefon 06123/697-550

 

 

 

Fairtrade-Frühstück

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Tag zu starten: Manche bevorzugen ein süßes Frühstück und setzen auf Marmelade, Honig, Schokocreme und Frucht-Müsli. Andere wiederum mögen es herzhaft: Käse, Wurst, Rührei oder ein Salat dürfen auf dem Frühstückstisch nicht fehlen. Es gibt Kaffeeliebhaber, Kakaotrinker und Tee-Fans. Doch wie auch immer der Frühstückstisch gedeckt wird: Jeder hat die Wahl, sich für fair gehandelte Produkte zu entscheiden.

Dieses Jahr veranstaltet Fairtrade erstmals eine globale Kampagne, die „World Fairtrade Challenge“. Kaffeeliebhaber auf der ganzen Welt werden zusammenkommen und versuchen, gemeinsam die größte Kaffeepause der Welt zu veranstalten.

Die Mediathek Eltville und der Weltladen Walluf laden im Rahmen der World Fairtrade Challenge am Samstag, den 14. Mai 2016, ab 10 Uhr, zu einem Fairtrade-Frühstück ein, um bei einem Frühstücks-Buffet und Kaffee die breite Palette der fair gehandelten Produkte vorzustellen und das Bewusstsein für diese Produkte zu schärfen. Die meisten Produkte gibt es auch in Eltville und Walluf zu kaufen.

Nach Walluf und Oestrich-Winkel ist Eltville die dritte Stadt im Rheingau, die Fairtrade-Kommune werden will.

http://www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de/aktionen-kampagnen.html

Zum Veranschaulichen der Fairtrade-Produktion ist zudem das „Gärtchen der Gerechtigkeit“ in der Mediathek Eltville ausgestellt. In der Zeit vom 2. bis 14. Mai 2016 kann dieses während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Informationen erhalten Interessierte in der Mediathek Eltville unter der Telefonnummer 06123 697-550 oder per E-Mail unter der Adresse mediathek(at)eltville.de.


 

 RTK-Flyer zu Weltfrauentag 2016 S.1

RTK Aktionen zum Weltfrauentag 2016 

download Flyer als PDF

Quelle: Flyer des Büros für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten RTK in Zusammenarbeit mit den Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Kommunen

Am 8. März - Power für die Frauen!

Machen Sie mit bei der Fairtrade-Rosenaktion 2016 zum Internationalen Frauentag am 8. März.

Beteiligen Sie sich bei der Kampagne 'Flower to the People' und verschenken sie Fairtrade-Rosen und setzen Sie sich damit ein für die Rechte der Arbeiterinnen auf Blumenfarmen.

Fairtrade Roisenaktion 2016

 

Über die Kampagne

Verschenken Sie Fairtrade-Rosen an Freunde, Bekannte und Interessierte und setzen Sie sich ein für mehr Gerechtigkeit im Blumensektor. Machen Sie mit bei Fairtrade-Rosenaktionen zum Internationalen Frauentag am 8. März.

Bundesweit setzen sich Aktionsgruppen an diesem Tag für mehr Gerechtigkeit für Frauen ein. Das Symbol für Gleichberechtigung und Frauenrechte sind Fairtrade-Rosen.

Das Motto folgt dem Aufruf "Power to the People", der in den 60er und 70er Jahren nicht weniger als die gesamte Gesellschaft reformieren sollte. John Lennon fordert im gleichnamigen Song: “A million workers working for nothing. You better give them what they really own“ – Eine Million Arbeiterinnen und Arbeiter, die für einen Hungerlohn schuften – gebt Ihnen, was Ihnen zusteht!

 

Bedingungen in der Blumenbranche verbessern

Der gleichberechtigte Zugang zu Bildung sowie die wirtschaftliche Stärkung von Frauen zählen zu den Schwerpunkten bei Fairtrade. Mindestlöhne, feste Arbeitsverträge mit Mutterschutz oder Fortbildungen für Frauen, um Computerkenntnisse auszubauen sind Beispiele für die konkrete Arbeit auf Blumenfarmen. Mit dem Kauf von Fairtrade-Rosen unterstützen Sie Blumenpflückerinnen in Ostafrika und Lateinamerika darin, ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben einzufordern und leisten einen Beitrag zur Erfüllung der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung. Denn Ziel 5 der 17 Ziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs), die 2015 von der UN verabschiedet wurden, lautet Geschlechtergleichheit und Empowerment für Frauen und Mädchen.

Fairtrade trägt auf vielen Wegen dazu bei, die UN-Ziele zu erreichen. In der Broschüre 'Fairtrade und die SDGs' haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

 

Machen Sie mit!

Am 8. März, zum Internationalen Frauentag, rufen wir Sie zu Aktionen auf, die mit Fairtrade-Rosen als Symbol für Geschlechtergleichheit und Frauenrechte einstehen. Öffentliche Events - zum Beispiel in der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz oder im Rahmen von Stadtfesten - stellen eine schöne Gelegenheit dar, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. 

Erfahren Sie hier mehr über die Kampagne und melden Sie Ihre Aktion in dem bundesweiten Veranstaltungskalender von Fairtrade Deutschland an, um möglichgst viele Menschen zu erreichen.

Hier finden Sie Anregungen & Aktion-Tipps!  Melden Sie Ihre Aktion an und bestellen oder laden Sie  kostenlose Infomaterialien für ihre Veranstaltung herunter.


mehr lesen oder warum Fairtrade Rosen?

Quellen: Bild & Textmaterial- Fairtrade Deutschland

Statement Wasserverbrauch bei der Produktion von Fairtrade-Rosen

Stand: März 2015

Wasserverbrauch bei der Produktion von Fairtrade-Rosen

Rosen sind eines der beliebtesten Präsente zum Muttertag, Valentinstag oder Geburtstag. Alleine zum Muttertag werden jedes Jahr rund acht Millionen Rosen verschenkt. Um den hohen heimischen Bedarf zu decken, werden jährlich rund 80 Millionen Rosen aus so genannten Entwicklungsländern wie Kolumbien, Ecuador oder Kenia importiert. Doch die Ar- beitsbedingungen vor Ort sind häufig alles andere als rosig: Niedrige Löhne sowie mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz sind nur einige der Probleme, die auf den Rosenfarmen häufig anzutreffen sind. Seit 2005 gibt es daher auch Rosen mit dem Fairtrade-Siegel. Sie erfreuen sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. So wurden alleine im Jahr 2014 in Deutschland geschätzte 340 Mio. Fairtrade-Blumen verkauft, ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahr und ein Marktanteil von knapp 25 Prozent.

Energiebilanz von Fairtrade-Blumen ist besser als die „einheimischer“ Rosen

In verschieden tropischen Ländern, wie Kenia, Äthiopien, Tansania, Simbabwe, Kolumbien oder Ecuador, werden Rosen immer häufiger im gewerblichen Unterglas-/Folienanbau produziert. Durch die tropische Blumenindustrie wurden weltweit ca. 200.000 Arbeitsplätze geschaffen. Derzeit gibt es insgesamt über 60 Fairtrade-zertifizierte Blumen- und

Pflanzenfarmen. Fast 30 davon liegen in Kenia. Etwa jede zweite Rose die in Deutschland verkauft wird kommt aus Kenia. Die Frage nach der Energiebilanz von Fairtrade-Blumen lässt sich eindeutig beantworten: Trotz Luftfrachttransport weisen Fairtrade-Blumen eine wesentlich günstigere Energiebilanz auf, als einheimische Rosen. Grund ist vor allem das wärmere Klima, da dadurch auf die Beheizung der Gewächshäuser verzichtet werden kann. Die Energiebilanz ist je nach Vergleichsmaßstab um ca. 5/6 bis 1/3 günstiger, als die einheimische/mitteleuropäische gewerbliche Produktion von Rosen. Dies wird durch verschiedene unabhängige Studien und wissenschaftliche Arbeiten belegt (1).

Wasserproblematik am Lake Naivasha hat verschiedene Ursachen

Von den rund 180 Blumenfarmen in Kenia befinden sich 64 Farmen mit zusammen circa 2000 ha Anbaufläche rund um den Lake Naivasha. Die Blumenindustrie ist einer von mehreren Faktoren, die dazu beitragen, dass der Wasserspiegel des Sees sinkt und das Wasser zunehmend verschmutzt wird.

Auch die Tatsache, dass die Anzahl der Bevölkerung in den letzten zwei Jahren rapide zu- genommen hat ihre Auswirkungen: Die Stadt Naivasha am Seeufer ist von ca. 30.000 (1969) auf heute ca. 300.000 Einwohner angewachsen. Die Wasserversorgung der Bevölkerung und die Abwasser-entsorgung erfolgt ebenso unreguliert wie die Abholzung des Mau-Mau-Forest und der Aberdares-Range im Einzugsgebiet des Sees. All diese Faktoren gemeinsam haben den See stärk geschädigt. Derzeit wird etwa sechs Mal so viel Wasser aus dem See entnommen wie zufließt (2).

1 Vgl. Studie: Comparative Study of Cut Roses for the british market produced in Kenya and the Netherlands, Cranfield University
2 Kenya’s Cut-flowers: An Unsustainable Industry on Lake Naivasha. Keira Loukes, 412 Victoria Street Kingston ONT, K7L 3Z5 613-546-7586, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, April 1, 2008 ENSC 501, Supervisors: Dr. A Goebel and Dr. B. Cumming

 

Fairtrade schreibt ein nachhaltiges Wassermanagement vor

Fairtrade-zertifizierte Rosenfarmen müssen bestimmte Auflagen erfüllen, um möglichst nachhaltig mit der Ressource Wasser umzugehen:

  •  Die Fairtrade-Standards beinhalten Vorschriften zum nachhaltigen Wassermanagement – die Produktion muss so wassersparend wie möglich gestaltet werden. Was- sersparende Produktionstechniken wie hydroponische Anbauweisen (3) – erdloser Anbau von Pflanzen in Verbindung mit einer optimierten Nähstofflösung und vollständiges Recycling der Abwässer, werden gezielt gefördert.
  •  Viele Fairtrade-Farmen investieren die Fairtrade-Prämie in umweltschonende Technolo- gien mit effizienterer Wassernutzung. So arbeiten einige Fairtrade-zertifizierte Farmen (z.B. Longonot Farm, Finlay Flowers) bereits mit hydroponische Produktionstechniken. (4)
  • Wasser wird nicht direkt dem See, sondern vom Grundwasser entnommen. Zudem wurden Feuchtgebiete und Pflanzenkläranlagen angelegt, Baumschulen und die Wiederaufforstung von Wäldern im Einzugsgebiet (Mau-Mau-Forest) mit Fairtrade- Prämien teilfinanziert.
  •  Fairtrade-zertifizierte Blumenfarmen am Lake Naivasha konnten erreichen, dass weit weniger Wasser aus Grundwasserschichten entnommen wird, die dem See zufließen. Dies geschieht zum Beispiel durch substratlosen Anbau, Tröpfchen-Bewässerung, die Nutzung von Regenwasser, Wasseraufbereitung und -wiederverwendung sowie Pflanzenkläranlagen.
  •  Im Blumenanbau kann nicht vollständig auf Pflanzenbehandlungsmittel verzichtet wer- den. Auf Fairtrade-zertifizierten Farmen dürfen jedoch keine hochgiftigen Pflan- zenbehandlungsmittel eingesetzt werden. Die verwendeten Mittle sind verträglich für Umwelt und Gesundheit; die Ausbringung erfolgt nur mit Schutzkleidung. Über- schüssiges Wasser aus der Tröpfchenbewässerung, das mit Pflanzenbehandlungs- mitteln oder Düngemitteln belastet ist, wird gesammelt, geklärt und wiederverwendet – und nicht ungeklärt in Oberflächengewässer geleitetet.

Einige Blumen-Farmen haben weitere Maßnahmen ergriffen:

  •  Zunehmend wird die Produktion auf Gewächshausanbau umgestellt: Gegenüber Frei- landanbau weist Gewächshausanbau weniger Wasserverbrauch auf. Durch Umstellung auf Gewächshaus-Produktion werden gegenüber dem Freilandanbau bis zu 40 Prozent Wasser gespart.5 So weist die Fairtrade-zertifizierte Blumenfarm Oserian durch Gewächshausanbau gegenüber Freilandanbau einen um 35 Prozent geringeren Wasserverbrauch auf (65 Prozent gegenüber 100 Prozent)6. Pflanzenkrankheiten werden seltener. Damit ist weniger Pflanzenschutzmittel-Einsatz nötig, Abwasser- und Oberflächenwasser kann besser kontrolliert und recycelt werden und fließt nicht in Oberflächengewässer.

 

3 Im Prinzip ist Hydroponik der erdelose Anbau von Pflanzen in Verbindung mit einer optimierten Nähstofflösung. http://team- koerner.com/html/grundlagen.html
4 FT Ireland, Finlay Flowers, Oserian and Ravine Roses, Introduction, 2008
5 http://www.presseportal.de/pm/52482/1188443/transfair_e_v

6 Comparison of water consumption between Greenhouse and outdoor cultivation, Peter Tipis Ole Mpusia, 2006, International Institute for Geo- Information Science and Earth Observation, Enschede, Netherlands

 

 

Wasserverbrauch bei der Produktion von Fairtrade-Rosen

  •  Bei Finlay Flowers, einer Fairtrade-zertifizierten Blumenfarm, die sich im Ostafrikanischen Hochland Kenias befindet, wurde eine natürliche Abwasseranlage angelegt.
  •  Die Penta Flowers, eine Fairtrade-Blumenfarm, ist zwischen Nairobi und dem Ol Donyo Nationalpark angesiedelt. Dort wurde neben einer natürlichen Abwasseraufbereitung auch ein Becken zum Auffangen des Regenwassers angelegt.
  •  Auch die Fairtrade-Blumenfarm Magana Flowers, die ihr Blumen in modernen Gewächshäusern am Rande der Stadt Kikuyu anpflanzt verfügt über ein Auffangbecken für Regenwasser.
  • Der hydroponische Anbau setzt sich immer mehr durch. Dies hat zur Folge, dass der Verbrauch von Wasser und die Belastung von Abwässern drastisch reduziert werden konnten.

Fairtrade-Rosen – die bessere Alternative

Wer also auf Rosen nicht verzichten möchte, kann durch den Kauf von Fairtrade-Rosen sicherstellen, dass einerseits diese so wassersparend und verträglich für Umwelt und Ge- sundheit wie möglich produziert werden, und andererseits bei der Produktion auch alle weiteren Aspekte der Fairtrade-Standards eingehalten werden müssen.

Dazu zählen das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit, Mindestlöhne, Kriterien zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit, Sozialversicherungen, Gesundheits- und Umweltschutzstandards. Außerdem kommt die Fairtrade-Prämie direkt den Beschäftigten zugute. Über das gewählte Prämien-Komitee entscheiden sie selbständig und demokratisch darüber, in welche Gemeinschaftsprojekte sie die Fairtrade-Prämie investieren möchten. Letztlich hängen aber natürlich auch die rund 11.000 Arbeitsplätze auf Fairtrade- zeritifizierten Farmen vom Kauf von Fairtrade-Rosen ab.

Sollte die Rosenproduktion in Ländern mit Wasserknappheit gefördert werden?

Unabhängig von der speziellen Situation in Naivasha stellen sich aber auch grundsätzliche Fragen: Viele Entwicklungsländer leiden unter Wasserknappheit. Auf der anderen Seite benötigt Blumenanbau viel Wasser. Ist es sinnvoll, dass Fairtrade es zulässt, dass sich afrikanische Blumenfarmen zertifizieren lassen, wenn in vielen Gegenden Afrikas Wasserknappheit herrscht?

 

Hierbei ist folgendes gegeneinander abzuwägen:

  •  Der Wasserverbrauch pro Rosenfarm/Tag beträgt ca. 20.000 Kubikmeter, oder ca. 60 m3 Wasser pro Hektar. Zum Wasserverbrauch für die Produktion einer kenianischen Rose gibt es unterschiedliche Angaben; genannt werden 1,5 L Wasser am Tag7 und 2,7 l Frischwasser für Produktion sowie 1,3 l Abwasser8. Für eine Rose aus Lateinamerika werden 2,7 bis 8,1 Liter Frischwasser und 1,3 Liter Abwasser angegeben9. Zum Vergleich: für die Produktion von 1 kg Äpfel werden ca. 700 L Wasser Wasserbenötigt10
  • Kenia wird als Land mit chronischer Wasserknappheit bewertet. Statistisch gesehen beträgt die pro Kopf natürlich vorhandene Süßwassermenge nur 647 m3. Diese wird sich aufgrund des Klimawandels in den kommenden Jahren weiter drastisch verringern. Wichtige Faktoren, die die Wasserverfügbarkeit bedingen, sind u.a.:

          o große Entfernungen,
          o schlechteErreichbarkeit,
          o ungenügendeWasserqualitätbedingtdurchbestimmtegeologische Verhältnisse,
          o fehlendeInfrastrukturzurVerteilungundVersorgungvonWasser,

  • Verschmutzung von Gewässern,
    o Erschöpfung von Wasservorkommen und Abholzung infolge von Überbevölkerung,
    o ÜbernutzungderWasservorräte, o Korruption.

Dadurch sind es tatsächlich im Schnitt nur 2,5m3 (2,500 L) pro Kopf/Jahr, oder knapp 7 Liter am Tag.11

  • Letztlich ist das Wasser, das für die Rosenproduktion verwendet wird, Wasser, welches nicht für den menschlichen Konsum zur Verfügung steht, und das auch nicht mehr im „Zielland Europa“ für die Rosenproduktion aufgewendet werden muss („virtuelles Wasser“). Es ist aber auch Wasser, das Arbeitsplätze und Einkommen schafft, und für das die Einhaltung von Umweltstandards gilt.
  •  Allerdings sind das Vorkommen von Wasser und die Verwendung regional stark unter- schiedlich. Es gibt in Kenia wasserreiche Gegenden ebenso wie extrem trockene Wüsten. Die Verwendung von Wasser für die landwirtschaftliche Produktion bedeutet nicht automatisch, es der Bevölkerung vorzuenthalten.

Zum Beispiel herrscht in Nairobi chronischer Wassermangel, der aber auf fehlende oder nicht unterhaltende Infrastruktur und massive Korruption zurück zu führen ist, nicht auf fehlende Wasservorräte. Entwaldung trägt zudem wesentlich mehr zum Wassermangel bei als einzelne Betriebe.

.......

7 fair flowers - Mit Blumen für Menschenrechte. Hintergrundbroschüre. Herausgeber Vamos e.V., Münster Redaktion Steffi Neumann (V.i.S.d.P.), unter Mitarbeit von Melanie Heisterberg und Barbara Issel, 1. Auflage: 7.000 Münster, im Dezember 2009
8 Fair Miles? Weighing environmental and social impacts of fresh produce exports from sub-Saharan Africa to the UK (Summary) Edited by James MacGregor and Bill Vorley, October 2006. IIED, NRI, DFID

9 http://www.oekosmos.de/artikel/details/blauer-planet-unter-hochdruck/
10 Vegetarierbund Deutschland, Ökotest 03/2012
11 Fair Miles? Weighing environmental and social impacts of fresh produce exports from sub-Saharan Africa to the UK (Summary) Edited by James MacGregor and Bill Vorley, October 2006. IIED, NRI, DFID

 

So kommt es, dass ein Land chronischen Wassermangel haben kann und doch lokal eine wasserintensive landwirtschaftliche Produktion aufweist, wie zum Beispiel die Teeplantagen im regenreicheren kenianischen Hochland.

Bei der Abwägung sollte auch beachtet werden, dass mit landwirtschaftlicher Exportproduktion auch Arbeitsplätze geschaffen und die Lebensverhältnisse vor Ort verbessert werden. Des Weiteren ist insbesondere bei Fairtrade- zertifizierter Produktion die Einhaltung von Umwelt- standards garantiert, die ansonsten im nationalen Kontext vieler Entwicklungsländer kaum beachtet werden.

Angesichts einer solch komplexen Ausgangslage und den vielen verschiedenen Faktoren die auf die Wasser- problematik Einfluss nehmen, kann die Frage, ob auf den Export wasserintensiv hergestellter landwirtschaftlich Produkte verzichtet werden sollte, nicht pauschal beant- wortet werden. Für Fairtrade ist im Einzelfall entscheidend, ob die sozialen Vorteile überwiegen.

Umweltaspekte wie Wassermangel werden dabei nicht ignoriert – Fairtrade hat weitreichende Umweltstandards, und führt nachweislich dazu, dass auf umweltfreundlichere Produktion umgestellt wird. Oftmals ist der Faire Handel

Wegbereiter dafür, dass die Produktion auf biologischen Anbau umgestellt wird.

Im Blumenanbau ist Letzteres nicht möglich. Trotzdem werden alle praktikablen Umwelt- standards die eine nachhaltige Produktion fördern eingehalten, weil die zertifizierten Farmen dazu verpflichtet sind, die Fairtrade-Standards einzuhalten.

Der Navasha-See und die Massai

Der Lebensraum und die Lebensweise der Massai wird tatsächlich seit Jahrzehnten immer weiter eingeschränkt: Grund sind vor allem Bevölkerungswachstum, Zersiedelung, Infrastruktur, Ausweisung von Nationalparks, Umstellung der Landnutzung wie Einzäunung von Ackerflächen die früher frei zugängliches Weideland waren. Die Massai haben als Nomaden zudem kaum eine politische Lobby, da sie nur 2,2 Prozent der Bevölkerung ausmachen und mit ihrer Lebensweise nicht den Bedarf einer wandelten und wachsenden Kenianischen Bevölkerung entsprechen.

Es ist uns bewusst, dass Kenia vor der großen Herausforderung steht, einerseits die Lebensgrundlagen der Massai wie Boden und Zugang zu Wasser zu schützen. Andererseits muss der Nahrungsbedarf einer wachsenden Gesellschaft gedeckt werden und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Blumenfarmen sind dabei also nur ein kleiner Faktor, der das Leben der Massai beeinflusst. Wenn man sich der Problematik und den Problemen der Massai annehmen möchte, muss man das Thema ganzheitlich betrachten. Das Problem fehlenden Wasserzugangs allein den Blumenfarmen zuzuschreiben, zeigt nicht die Komplexität der sich wandelnden kenianischen Gesellschaft.

 

Rückfragen bitte an
Claudia Brück | Pressesprecherin

Telefon +49 (0) 221-94 20 40-31 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

TransFair e.V.
Remigiusstr. 21 | 50937 Köln
Telefon +49 (0) 221-94 20 40-0 | Fax +49 (0) 221 – 94 20 40-40

info@ fairtrade-deutschland.de | www.fairtrade-deutschland.de
Vorstand: Heinz Fuchs, Geschäftsführer: Dieter Overath, Vereinsregister Köln: VR 16551, USt-IDNr.: DE 154 070 082

 

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Quellen: Bild & Textmaterial- Fairtrade Deutschland

Fairtrade in Heidenrod

HEIDENROD. Um fairen Handel ging es beim 2. Treffen der „Steuerungsgruppe Fairtrade-Gemeinde Heidenrod“, die im Herbst 2015 gegründet worden war. Weitere potenzielle Interessenten lauschten im Rathaus in Laufenselden dem Vortrag von Referent Hans Homberg, Fairtrade-Koordinator des Rheingau-Taunus-Kreises, über das Modell und die Geschichte des fairen Handels („Fairtrade“). Außerdem ging es um die Fairtrade-Produktpalette und deren Erkennungsmerkmale, verschiedene Fairtrade-Siegel sowie Bezugsmöglichkeiten des fairen Handels.

Der Vortrag machte deutlich, dass die Produktion von Fairtrade-Produkten weltweit die Arbeitsbedingungen verbessert, zu höheren, stabileren Einkommen für die Erzeuger beiträgt, die ländliche Entwicklung positiv beeinflusst und, nicht zuletzt, Fairtrade-Produkte eine besonders hohe Qualität aufweisen. Im Anschluss nutzen die interessierten Zuhörer die Möglichkeit, Homberg zahlreiche Fragen zur Thematik zu stellen.

Im nächsten Schritt auf dem Weg zur „Fairtrade Gemeinde Heidenrod“ wird demnächst zu einer für alle öffentlichen Veranstaltung zum fairen Handel eingeladen. Wer Fragen hat, an Informationsmaterial interessiert ist oder an der Mitwirkung im Fairtrade-Steuerkreis (dieser trifft sich vierteljährlich), kann sich vorab jederzeit bei Laura Gouverneur (Telefon 06120-29 54 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden, die als Klimaschutzmanagerin der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein das Projekt betreut.

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/fairtrade-in-heidenrod_16558509.htm


Der Rheingau-Taunus-Kreis hat 2016 seinen Titel als Fairtrade-Landkreis erneuert!

Der Titel Fairtrade Town wird für zwei Jahre vergeben. Nach dieser Zeit, kann der Titel verlängert werden. RTK Fairtrade Titelerneuerung

"Mit drei Monaten Vorlauf werden wir Sie über die dann anstehende Titelerneuerung informieren und Ihnen aktiv ein Formular zur Titelerneuerung zusenden. Wir bitten Sie, uns das ausgefüllte Formular sowie die nötigen Belege für Ihr bestehendes Fairtrade-Towns-Engagement zurückzuschicken."

"Für die Titelerneuerung prüfen wir die fortwährende Erfüllung der fünf Fairtrade-Towns Kriterien, die Sie auch im ersten Bewerbungsprozess nachweisen mussten. Die Erfüllung neuer Kriterien ist nicht erforderlich."

"grundsätzlich wünschen wir uns natürlich, dass eine Auszeichnung zur Fairtrade-Town nicht das Ziel, sondern der Startschuss für weiterführendes Engagement ist. Mit einer aktiven Steuerungsgruppe in der Kommune können Sie tolle Ideen umsetzen und sich an weiteren Kampagnen beteiligen."

Informieren Sie sich über die weiteren Kampagnen von TransFair."

 

Quelle: https://www.fairtrade-towns.de/mitmachen/titelerneuerung/

Multivisionsshow: "Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus"

Der FAIR-TREFF Walluf e.V. zeigt an diesem Freitag, 13.11. die Multivisionsshow

"Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus" in Walluf:

Datum: 13.11.2015, 19:00 Uhr

Ort: 65396 Walluf, Vereinshaus Niederwalluf, Rheinstraße 1
Veranstalter: FAIR-TREFF Walluf e.V.
Referenten: lobOlmo
Dr. Jutta Ulmer und
Dr. Michael Wolfsteiner

Multivisionsshow:

Multivisionsshow:


Dezernent Guntram Althoff zieht positive Bilanz der „Fairen Woche“ / Kreis gut aufgestellt


„Nach Abschluss der ‚Fairen Woche‘ lässt sich eine sehr gute Entwicklung im Bereich Fairtrade erkennen!", zieht der zuständige Dezernent im Kreishaus, Guntram Althoff, eine überaus erfreuliche Bilanz. Der Fairtrade-Prozess im Kreis, der zum ersten Landkreis in Hessen mit Fairtrade-Anerkennung wurde, macht gute Fortschritte, sowohl auf Kreisebene als auch auf regionaler Ebene. So ist der Rheingau-Taunus-Kreis gemeinsam mit der Stadt Hofheim treibende Kraft bei der Gründung der Fairtrade Metropolregion Rhein-Main, mit der in der gesamten Region, inklusive der Großstädte Frankfurt, Offenbach, Mainz und Wiesbaden, ein koordinierteres Agieren im Bereich des Fairen Handels erreicht werden soll.

Aber auch innerhalb des Rheingau-Taunus-Kreises verdichtet sich das Netzwerk zur Zeit in erfreulicher Weise: „Mit Oestrich-Winkel und Idstein gelang gleich zwei Kommunen die erstmalige Zertifizierung als Fairtrade-Kommune!" freut sich Althoff über den Zuwachs. Mit Aarbergen, Heidenrod, Hohenstein und Eltville sind vier weitere Kommunen dabei, die Kriterien von Fairtrade Deutschland zu erfüllen. Wenn alle vier Kommunen ihr Ziel erreichen, ist fast die Hälfte der Städte und Gemeinden im Kreis „zertifizierte" Kommune; bei allen anderen Kommunen wird der Steuerungskreis noch vor der Kommunalwahl 2016 nachfragen, ob und wann auch sie die ersten Schritte auf dem Weg zur Fairtrade-Kommune machen wollen.

Für die Menschen, die die entsprechenden Waren herstellen, ist dies eine ganz wichtige Entwicklung, denn durch Fairtrade werden Abnahmemengen zu gerechten Preisen garantiert, so dass sie unabhängig von Schwankungen des Weltmarktes ihre Zukunft besser planen können. Die meist gefragten Produkte sind fair gehandelter Kaffee, Tee, Blumen und Bananen - alle Produkte gibt es mittlerweile fast flächendeckend im gesamten Kreisgebiet. „Da neben den Preisen unter anderem auch soziale Produktionsbedingungen und Verbot von Kinderarbeit zu den Fairtrade-Standards gehören, wirkt Fairtrade gleich auf vielen Ebenen", so Althoff weiter.

„Gerade auch der Steuerungskreis bringt dabei immer wieder neue Anregungen, denn hier gibt es eine vernetzte Arbeit aller Kommunen, die bereits die Zertifizierung haben und denen, die auf dem Weg sind", erläutert Hans Homberg, der Fairtrade Koordinator, die wichtige Funktion des Gremiums, das u. a. den Kommunen Hilfestellungen auf dem Weg zur Anerkennung mitgibt. Wichtigstes Ziel für das Jahr 2016 ist die Bestätigung als Fairtrade-Kreis, die sogenannte Re-Zertifizierung. Hier allerdings ist Althoff ziemlich sicher: „Bei der stetig steigenden Zahl von kreisangehörigen Fairtrade-Kommunen sowie der immer intensiver werdenden Arbeit des Steuerkreises mache ich mir da keine Sorgen."

 

Quelle: RTK Pressestelle, 23.10.2015


24.09.2015

AUSZEICHNUNG

Hexenturmstadt erwirbt als erste Untertaunus-Kommune den Titel „Fairtrade Town“

IDSTEIN - Im Idsteiner Rathaus hängt eine neue Urkunde. Die Stadt darf sich nun offiziell als „Fairtrade Town“, als Stadt des „fairen Handels“, bezeichnen. Im Idsteiner Kulturbahnhof übergab Manfred Holz, Ehrenbotschafter des Vereins „Fairtrade Deutschland“, am Dienstagabend die Urkunde an Bürgermeister Christian Herfurth (CDU). Neben den Vertretern von Idsteiner Einzelhandels- und Gastronomiebetrieben, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen, die zum Erwerb der Auszeichnung ihren Anteil beigetragen haben, freute sich der Bürgermeister auch über die Bürger, die ebenfalls zu der kleinen Feier erschienen waren.

Alles stand im Zeichen des fairen Handels, bei einem Glas Wein und Knabbereien – beides selbstverständlich aus fairem Handel – konnten die Besucher den Glückwünschen zum neuerworbenen Status der Stadt beiwohnen.

„Die Anforderungskriterien sind hart, aber erfüllbar“, schildert Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz. Die Qualifikation erfolge in fünf Etappen. „Der erste Schritt ist der Ratsbeschluss, den die Kommune zur Unterstützung des fairen Handels verabschiedet. Die Gründung einer Steuerungsgruppe, die für die Koordination aller Aktivitäten verantwortlich ist, bildet den zweiten Schritt. Im dritten Schritt kommen der lokale Einzelhandel sowie die Gastronomie der Stadt ins Spiel. Laut Vorgabe müssen in diesem Bereich mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten werden. Der vierte Schritt erstreckt sich auf die öffentlichen Einrichtungen der sich bewerbenden Stadt. Vorgesehen ist, dass etwa Schulen, Vereine und Kirchen Produkte aus fairem Handel verwenden. Den fünften und letzten Schritt der Qualifikation bilden die lokalen Medien, die über die Entwicklung im Fairtrade-Bereich berichten“, schildert Holz.

Limesschule als Vorbild

Beispielhaft auf dem Gebiet des fairen Handels sei in Idstein unter anderem die Limesschule, lobt Bürgermeister Herfurth. Bereits im vergangenen Jahr bekam die Schule den Titel „Fairtrade School“. Im Projektunterricht entstand ein Werbespot zum Thema Fairplay und Fairtrade, den die Schüler am Dienstagabend den Besuchern zeigten. „Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist auch der Schülerkiosk, an dem Leckereien aus fairem und nachhaltigem Anbau angeboten werden“, sagt Lehrer Björn Vinx, Vorsitzender des Steuerungskreises.

Zwei Jahre lang ist die Auszeichnung gültig, zum Ablauf der Zeit überprüft „Fairtrade Deutschland“ erneut, ob die Kriterien noch erfüllt sind.

Im Rathaus wird – keine Überraschung – bereits fair gehandelter Kaffee mit dem dazugehörigen Zucker aus nachhaltigem Anbau kredenzt. Nun sollen auch Idsteins Partnerstädte dem Beispiel folgen, plant Herfurth.



Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/idstein-geht-mit-gutem-beispiel-voran_16188831.htm


Wie auch im vergangenen Jahr hatte der Verein Kindergruppe Hennethal e.V. ein Fair Trade Frühstück organisiert.

Dazu waren einige Eltern des Spielkreises und des Naturkindergartens mit ihren Kindern sowie aktive Mitglieder und Kinderbetreuerinnen gekommen. Die leitende Erzieherin Tine begrüßte bei wunderschönem Sonnenschein auf der Wiese den Kreis von „Sonnenkindern“ und Erwachsenen und sang mit Allen zwei Mitmach-Lieder. In der Mitte stand ein Globus, auf dem der weite Weg der Produkte aus fernen Ländern verdeutlicht werden konnte. Danach wurde in Rollenspielen von Tine zusammen mit der Vorstandsfrau des Vereins Dorothee Kneib spielerisch erläutert , wie verhandelt werden muss, damit für Produkte aus fernen Ländern und der Region ausreichend Geld gezahlt wird, sodass ein gutes Leben davon möglich ist. Als Geld hatten die Kinder Kleeblätter in Händen und konnten damit die Verkäuferin bezahlen. Sie erhielten dann jeweils ein kleines Tütchen mit Kaffebohnen dafür.

Kita Hennethal 2015  - 1

Im Anschluss setzten sich alle an den gedeckten Tisch mit fair gehandelten Produkten. In der interessierten Runde gab es Kaffee, Tee, Bananen, sonstiges Obst, Marmelade aus heimischer Herstellung, Löwenzahngelee und Brotaufstriche, Schokolade und Gummibärchen. Auch Milch zu fair gehandelten Preisen für die heimischen Landwirte und fair gehandelte Rosen waren vorhanden. Der Lerneffekt dieses Frühstückes wird sicherlich nachhaltig sein sowohl für die Kinder als auch die anwesenden Erwachsenen. Als Informationsmaterial wurden die Fair Trade Frühstückszeitung sowie Karten und Buttons von Fair Trade Deutschland verteilt, die der Fair Trade Beauftragte des Rheingau-Taunus-Kreises Hans Homberg besorgt hatte und das von der Mitbegründerin der Kindergruppe Rita Czymai übergeben wurde.

Fairtradefrühstück Kita Hennethal 2015

Zum Abschluss bastelten die Kinder, ganz im Sinne von Fair Trade und Schonung der Ressourcen bzw. Wiederverwendung von Materialien, eine Kronkorkenrassel mit gesammelten Kronkorken und Astgabeln.

 

Rita Czymai und Dorothee Kneib



GreenCamp im Kulturbahnhof Idstein


RTK auf FAIRE WELTEN -  Sonderschau auf Rheinland-Pfalz Ausstellung, Mainz - am 14. März 2016

Sonderschau Faire Welten, RLP-Messe, Mainz 2016

Informationen & Anmeldungen


Fairtrade Rosen aus Afrika!

Bad Schwalbach, 10. Februar 2015:

Ob zum Valentinstag, Muttertag, dem Internationalen Frauentag oder einfach nur zwischendurch - es gibt viele Anlässe zum Verschenken fair gehandelter Blumen. Nach der anstrengenden Kreistagssitzung am Dienstag, den 10. Februar im Kurhaus Bad Schwalbach verteilte der Dezernent für Fairtrade im RTK, Guntram Althoff Fairtrade Rosen an alle PolitikerInnen.

Eine Geste, die doppelt Freude schenkte: Rosen aus Fairem Handel machen nicht nur den Beschenkten hierzulande eine Freude. In Ländern wie Kenia, Äthiopien, Ecuador und Peru unterstützt Fairtrade Blumenpflückerinnen darin, ihre Rechte auf ein selbstbestimmtes würdevolles Leben, finanzielle Unabhängigkeit und sichere Arbeitsbedingungen einzufordern. „Nach wie vor werden in vielen Ländern weltweit Frauen unterdrückt und ausgebeutet“, so Guntram Althoff, Dezernent des Rheingau-Taunus-Kreises , „faire Handelsbedingungen helfen Armut und Diskriminierung abzubauen und stärken die Rechte von Frauen.“

Doppelt Freude schenken!

Die Rose ist die mit Abstand beliebteste Schnittblume in Deutschland. Um die Nachfrage zu decken, wird ein Großteil der Rosen aus Ländern wie Kenia, Tansania oder Ecuador importiert. Doch oft sind die Arbeitsbedingungen vor Ort verheerend: Schlechte Bezahlung und hoher Pestizid-Einsatz gefährden die Gesundheit der Angestellten. Seit 2005 gibt es daher das Fairtrade-Siegel für Rosen. „Fairtrade ermöglicht den Beschäftigten der Blumenfarmen ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld“, sagte Dezernent Guntram Althoff. Mindestlöhne, Arbeitsschutz, Versammlungsfreiheit und das Verbot jeglicher Diskriminierung gehören ebenso zu den Fairtrade-Regeln, wie eine Liste verbotener Pestizide und ein wassersparender Blumenanbau. Dass die Standards eingehalten werden, wird regelmäßig vom Zertifizierungsunternehmen FLO-Cert kontrolliert.

Doppelt Freude schenken!

Chancen der Fairtrade-Prämie

Die Beschäftigten auf zertifizierten Blumenfarmen profitieren von der Fairtrade-Prämie. So auch Sarah Kalingu, die als Rosenpackerin auf der Fairtrade-zertifizierten Siraji-Farm in Kenia arbeitet. Ein Teil der Schulgebühren ihrer zwei Kinder wird durch Prämiengelder finanziert. Sie lebt mit ihrer 4-köpfigen Familie in einem kleinen Miethaus mit drei Räumen in der Umgebung.

Fairtrade-Rosen sind bundesweit erhältlich, darunter auch verschiedene Supermärkte sowie in Blumenfachgeschäften im RTK.

Weitere Informationen unter: http://www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de/rtk-fairtrade-einkaufsfuehrer.html

Fairtrade Rosenaktion 2015


Schülerfirma im RTK auf Fairtrade-Tour

Snack Attack on Tour 1Am Mittwoch, 28.01.2015, fuhr der Geschäftsführer von "Snack Attack", Atakan Akar, mit seinem Team und dem betreuenden Lehrer Herrn Oesterheld im Rahmen der Projektwoche der Limesschule Idstein an die Hildegardisschule in Rüdesheim und das Gymnasium in Eltville. Dort stellte die Gruppe jeweils ihre Schülerfirma "Snack Attack" vor und warben für den fairen Handel, so wie sie ihn mit ihrem Verkaufswagen konkret im Schulleben umsetzen.Die Schülerinnen und Schüler der Limesschule informierten und erklärten den zahlreichen interessierten Schülerinnen und Schülern in Rüdesheim, die ebenfalls einen von Schülerseite organisierten Kiosk betreiben, und in Eltville, was Fairtrade eigentlich bedeutet und wo die verkauften Snacks und Getränke herkommen. Anschließend stellten die SuS der besuchten Realschule und des Gymnasiums Fragen, die kompetent von den Idsteinern beantwortet wurden. Zum Schluss konnten die SuS aus den Klassen sieben bis neun fair gehandelte Produkte probieren und käuflich erwerben.

Am Donnerstag, 29.01.2015 führte die Fairtrade-Bustour die Gruppe an das Gymnasium in Taunusstein-Bleidenstadt und an die IGS Wallrabenstein.

Die Schüler dokumentierten den Verlauf der Tour auf ihrer Facebook-Seite, sodass Interessierte den Verlauf mitverfolgen können. (Facebook-Name: Schülerfirma, eigenständiges Mitglied im Weltladen Dachverband)

Schülerweltladen Snack Attack on Tour 2

Unterstützt wird die Aktion von der ProJob GmbH des Kreises, die mit Herrn Markus Faust als Vertreter an der Tour teilnimmt und beim Transport hilft, sowie dem Büro des Landrats Burkard Albers. Als Teil der Fairtrade-Kampagne des Rheingau-Taunus-Kreises verfolgen die Schüler mit ihrem Projekt nicht zuletzt auch das Ziel, bei weiteren Schulen andere Schüler für Projekte des fairen Handels zu interessieren. Diesbezüglich fungiert auch Herr Guntram Althoff – Fairtrade-Dezernent des Kreises – als Ansprechpartner. Er hat im Vorfeld der Tour die Route geplant und den Kontakt zu den Schulen hergestellt.


Produzentenbesuch im RTK in der Fairen Woche 2014

"Ich bin Fairer Handel" - um dieses Motto der Fairen Woche 2014 mit Leben zu füllen, besuchen Produzentenvertreter verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der Fairen Woche und werden dort über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen mit dem Fairen Handel berichten.

Juan Aquino Vilchez und Jimmy Nunjar sind Bananenproduzenten von der Fairtrade-Kooperative Acproboquea im Norden Perus. Zum Banana Fairday und in der Fairen Woche werden sie zu Gast in Deutschland sein und auf ihrer Rundreise aus erster Hand von den Chancen und Wirkungen des Fairen Handels berichten.

Treffen Sie Vertreter der Kooperative auch im RTK - Wo und wann erfahren Sie hier!

Faire Woche & Tag der Nachhaltigkeit 2014

 

Liebe Akteure, liebe Unterstützer,
 
die Faire Woche mit vielen, interessanten Fairtrade-Aktionen steht vor der Tür: 

 "Faire Woche" vom 12. - 26. September 2014

Neben vielen Aktionen vor Ort im RTK bei verschiedenen Akteuren im Einzelhandel, Gastronomie, Schulen, Kirchengemeinden u.a.m. , möchten wir Sie auf spezielle Aktionen aufmerksam, die in Kommunen stattfinden, die gerade dabei sind Fairtrade-Town zu werden: Oestrich-Winkel und Idstein. Informieren Sie sich bei der jeweiligen Steuergruppe der Stadtverwaltung was, wann, wo los ist:

  • 14. September - Oestrich-Winkel  - Ev. Kirchengemeinde Oestrich-Winkel  - mehr Info

  • 15. September - Idstein - LIMES Fairtrade School  - mehr Info

  • 17. September - Oestrich-Winkel  - Tag der Nachhaltigkeit im REWE   - mehr Info

  • 26. September-  Bad Schwalbach -  Banana Fairday im Kreishaus - mehr Info

Die Faire Woche ist ein bundesweiter Aktionszeitraum rund um das Thema Fairer Handel. Bei rund 5.000 Veranstaltungstagen von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen informieren sich fast eine Millionen Menschen über den Fairen Handel. Bei Fairen Probieraktionen, Vorträgen und Gesprächen mit Produzentenvertretern, Fahrradtouren und vielfältigen anderen Aktionsideen wird der Faire Handel erlebbar. Die Akteure verfolgen das gemeinsame Ziel,  den Fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. 

 

Das Motto der Fairen Woche 2014 ist: „Ich bin Fairer Handel“

Emilio_ich_bin_fairer_Handel

 

Fair genießen - billiger Kaffee


Ausstellung Hessen Fairändern

Gemeinsam mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen hat Weltläden in Hessen e.V. die 2005 veröffentlichte Ausstellung "Hessen fairändert!" unter dem gleichen Titel komplett überarbeitet und neu gestaltet.


Weitere Infos: http://www.weltladen.de/hessen/#hessen-fairaendert---die-ausstellung-zum-fairen-handel-in-hessen"