WIR SIND FAIRTRADE-KREIS - BIO.REGIO.FAIR
FAIR EINKAUFEN IM RHEINGAU-TAUNUS-KREIS
DER EINKAUFSKOMPASS - BIO.REGIO.FAIR  Hier finden Sie eine Übersicht der Geschäfte sowie die Adressen von Hofgutgeschäften und Gastronomiebetrieben, die Fairtrade- zertifizierte Waren anbieten. Ebenso die Adressen von Schulen, Kindergärten und Aktions- gruppen von Kirchengemeinden, in denen regelmäßig Fairtrade- Produkte verkauft bzw. ausgeschenkt werden.  Die aufgeführten Organisationen sind Akteure der RTK Fairtrade Towns Kampagne. Sie führen bzw. verwenden die im Rahmen der Kampagne vorgeschriebene Anzahl von Fairtrade Produkten, d.h. wenigsten 2 oder mehr Fairtrade Artikel im Sortiment.  EINKAUFSTIPPS ZUM FAIREN EINKAUF  Ein Kompass durch die Labelvielfalt oder eine einfache Anleitung zum Fairen Einkaufen Jeder Verbraucher, der sich nicht im Fairen Handel auskennt, wird von der Vielzahl angeblich fairer Label im Einzelhandel verwirrt und verunsichert. Die Verunsicherung ist durchaus verständlich, da den Verbraucher auf fair gehandelten Waren - je nach Einkaufs- stätte - unterschiedliche Label erwarten und leider nicht immer das bekannte und vertraute Fairtrade-Symbol von Transfair.  Warum nicht?  Die Antwort ist einfach: Das Segment Fairtrade ist zwar noch klein, boomt aber seit einigen Jahren und lockt viele Hersteller und Händler an. Und bisher gibt es leider noch keine einheitliche und gesetzlich geschützte Regelung, was als fair bezeichnet werden darf. Daher ist Misstrauen angebracht, um die unfairen Labels (reine Herstellerwerbung) von den wirklich seriösen Labels (z.B. das Transfair Logo FAIRTRADE) zu unterscheiden.  1. Faustregel - Auf das Fairtrade-Siegel achten = garantierte Fairtrade Basis-Qualität Wenn Sie auf einer Verpackung, z.B. eines Kaffees, das Fairtrade- Siegel sehen, können Sie sicher sein; dieses Produkt wurde fair gehandelt. Das Fairtrade-Siegel garantiert Ihnen ein überprüfte Fairtrade Basis-Qualität (www.transfair-deutschland.de). Produkte mit diesem Siegel finden Sie hauptsächlich in Super- märkten, aber auch bei Discountern.  2. Faustregel - Bio & Fair ernährt mehr = garantierte Fairtrade & Bio Basis-Qualität Bei BIO gibt es zum Glück schon eine gesetzliche Regelung, die Sie an dem geschützten Siegel (BIO-Sechseck für D) oder am einheitlichen europäischen Bio-Siegel (Logo-Kranz) erkennen können. Viele Fairtrade Produkte sind schon heute bio-zertifiziert,, denn eigentlich gehören Bio & Fair zusammen, auch wenn das hinsichtlich der Label eben nicht der Fall ist. Sie müssen also darauf achten, dass sich sowohl das Fairtrade-Label als auch das BIO-Label z.B. auf der Kaffeeverpackung befinden. Sie erhalten durch diese Kombination einen Qualitätssprung, der zum Glück nicht unbedingt viel teurer sein muss: BIO & FAIR!  3. Faustregel - Bio & Fair Premium Qualitäten finden Sie im Fachhandel Wenn Sie in Hinblick auf Qualität, Bio & Fair Premium Qualitäten suchen, finden Sie diese im Fachhandel, also in den Weltläden, den Fachgeschäften für Fairen Handel (100% FAIR & ÖKO), aber auch zunehmend in Naturkostläden (100% BIO & ergänzendes FAIR-Sortiment). Hier können Sie sich kompetent beraten lassen und bekommen alle notwendigen Informationen zu Produkt, Qualität, Label und Hersteller (meistens Kleinbauern, die in einer Kooperative organisiert sind.) Im Gegensatz zu Discountern oder Supermärkten, die nur einzelne Produkte, bzw. kleine Segmente von BIO und/oder FAIR Produkten führen, besteht das Sortiment der Fachgeschäfte des Fairen Handels (Weltläden) zu 100% aus Fairtrade-Produkten, die im hohen Umfange (ca. 80% +) heute schon bio-zertifiziert sind.  Allerdings verzichten die wichtigen deutschen Fairtrade-Importeure (u. a. gepa, El Puente, dwp) mit ihren Premium-Produkten - aus Verbrauchersicht leider - auf das Fairtrade-Label und promoten verständlicherweise ihr eigenes Label, um sich so vom Main- stream abzuheben und deutlich zu machen, dass bei den "echten" Fairtrade Organisationen z.B. dwp, gepa, El Puente eben noch mehr dahinter steckt, eben eine ganze Fairtrade-Philosophie für ein alternatives Fair Handelssystem für alle Wertschöpgungsstufen, wie in der Begründung: Erklärung der EFTA (Europäischer Verband Fairer Handel) 'Erklärung an die Fair Handelsbewegung' erläutert.
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Das alte, deutsche BIO Siegel (links) wird zukünftig durch das europäische Siegel (rechts) ersetzt!
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Foto: TransFair e.V. / Miriam Ersch
Foto: TransFair e.V.
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So positioniert sich z.B. Gepa - The Fair Trade Company - neu mit fair+