flower power

 
Wasserverbrauch bei der Produktion  von Fairtrade-Rosen

 


Rosen sind eines der beliebtesten Präsente zum Muttertag, Valentinstag oder Geburtstag.
Alleine zum Muttertag werden jedes Jahr rund acht Millionen Rosen verschenkt. Um den hohen
heimischen Bedarf zu decken, werden jährlich rund 80 Millionen Rosen aus so genannten
Entwicklungsländern wie Kolumbien, Ecuador oder Kenia importiert.

 

Doch die Arbeitsbedingungen vor Ort sind häufig alles andere als rosig: Niedrige Löhne sowie mangeln der Arbeits- und Gesundheitsschutz sind nur einige der Probleme, die auf den Rosenfarmen häufig anzutreffen sind. Seit 2005 gibt es daher auch Rosen mit dem Fairtrade-Siegel. Sie erfreuen sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. So wurden alleine im Jahr 2014 in Deutschland geschätzte 340 Mio. Fairtrade-Blumen verkauft, ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahr und ein Marktanteil von knapp 25 Prozent.


Energiebilanz von Fairtrade-Blumen ist besser als die „einheimischer“ Rosen

In verschieden tropischen Ländern, wie Kenia, Äthiopien, Tansania, Simbabwe, Kolumbien oder Ecuador, werden Rosen immer häufiger im gewerblichen Unterglas-/Folienanbau produziert. Durch die tropische Blumenindustrie wurden weltweit ca. 200.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Derzeit gibt es insgesamt über 60 Fairtrade-zertifizierte Blumen-und Pflanzenfarmen. Fast 30 davon liegen in Kenia. Etwa jede zweite Rose die in Deutschland verkauft wird kommt aus Kenia.

Die Frage nach der Energiebilanz von Fairtrade-Blumen lässt sich eindeutig beantworten: Trotz Luftfrachttransport weisen Fairtrade-
Blumen eine wesentlich günstigere Energiebilanz auf, als einheimische Rosen. Grund ist vor allem das wärmere Klima, da dadurch auf die Beheizung der Gewächshäuser verzichtet werden kann. Die Energiebilanz ist je nach Vergleichsmaßstab um ca. 5/6 bis 1/3 günstiger, als die einheimische/mitteleuropäische gewerbliche Produktion von Rosen. Dies wird durch verschiedene unabhängige Studien und wissenschaftliche Arbeiten belegt. (1)


Wasserproblematik am Lake Naivasha hat verschiedene Ursachen


Von den rund 180 Blumenfarmen in Kenia befinden sich 64 Farmen mit zusammen circa 2000 ha Anbaufläche rund um den Lake Naivasha. Die Blumenindustrie ist einer von mehreren Faktoren, die dazu beitragen, dass der Wasserspiegel des Sees sinkt und das Wasser zunehmend verschmutzt wird.

Auch die Tatsache, dass die Anzahl der Bevölkerung in den letzten zwei Jahren rapide zugenommen hat ihre Auswirkungen: Die Stadt Naivasha am Seeufer ist von ca. 30.000 (1969) auf heute ca. 300.000 Einwohner angewachsen. Die Wasserversorgung der Bevölkerung und die Abwasserentsorgung erfolgt ebenso unreguliert wie die Abholzung des Mau-Mau-Forest und der Aberdares-Range im Einzugsgebiet des Sees. All diese Faktoren gemeinsam haben den See stärk geschädigt. Derzeit wird etwa sechs Mal so viel Wasser aus dem See entnommen wie zufließt.

Fairtrade schreibt ein nachhaltiges Wassermanagement vor. Fairtrade-zertifizierte Rosenfarmen müssen bestimmte Auflagen erfüllen, um möglichst nachhaltig mit der Ressource Wasser umzugehen. Die Fairtrade-Standards beinhalten Vorschriften zum nachhaltigen Wassermanage
ment

die Produktion muss so wassersparend
wie möglich gestaltet werden. Was
-
sersparende Produktionstechniken wie hydroponische Anbauweisen
3

erdloser An
bau
von Pflanzen in Verbindung mit einer optimierten Nähstofflösung und vollständi
ges
Recycling der Abwässer, werden gezielt gefördert.


3
Im Prinzip ist Hydroponik der erdelose Anbau von Pflanzen in Verbindung mit einer optimierten Nähstofflösung.
http://team
-
koerner.com/html/grundlagen.html


4
FT Ireland, Finlay Flowers, Oserian and Ravine Roses,
Introduction, 2008


5
http://www.presseportal.de/pm/52482/1188443/transfair_e_v


6
Comparison of water consumption between Greenhouse and outdoor cultivation, Peter Tipis Ole Mpusia, 2006, International Insti
tute for Geo
-
Information Science and Earth Observation, Enschede, Netherlands


. Viel
e Fairtrade
-
Farmen investieren die Fairtrade
-
Prämie in umweltschonende Technolo
-
gien mit effizienterer Wassernutzung.
So arbeiten einige Fairtrade
-
zertifi
zierte Farmen
(z.B. Longonot Farm, Finlay Flowers) bereits mit hydroponische Pro
duktionstechniken.
4
. Wasser wird nicht direkt dem See, sondern vom Grundwasser entnommen. Zudem
wurden Feuchtgebiete und Pflanzenkläranlagen angelegt, Baumschulen und die
Wiederaufforstung von Wäldern im Einzugsgebiet (Mau
-
Mau
-
Forest) mit Fairtrade
-
Prämien teilfinanziert.
. Fa
irtrade
-
zertifizierte Blumenfarmen am Lake Naivasha konnten erreichen, dass weit
weniger Wasser aus Grundwasserschichten entnommen wird, die dem See zuflie
ßen.
Dies geschieht zum Beispiel durch substratlosen Anbau, Tröpfchen
-
Bewässe
rung, die
Nutzung von
Regenwasser, Wasseraufbereitung und
-
wiederverwendung sowie
Pflanzenkläranlagen.
. Im Blumenanbau kann nicht vollständig auf Pflanzenbehandlungsmittel verzichtet wer
-
den. Auf Fairtrade
-
zertifizierten Farmen dürfen jedoch keine hochgiftigen Pflan
-
zenbehandlungsmittel eingesetzt werden. Die verwendeten Mittle sind verträglich für
Umwelt und Gesundheit; die Ausbringung erfolgt nur mit Schutzkleidung. Über
-
schüssiges Wasser aus der Tröpfchenbewässerung, das mit Pflanzenbehandlungs
-
mittel
n
oder Düngemitteln belastet ist, wird gesammelt, geklärt und wiederverwendet

und nicht ungeklärt in Oberflächengewässer geleitetet.


Einige Blumen
-
Farmen haben weitere Maßnahmen ergriffen:


. Zunehmend wird die Produktion auf Gewächshausanbau umgestellt:
Gegenüber Frei
-
landanbau weist Gewächshausanbau weniger Wasserverbrauch auf. Durch Um
stellung
auf Gewächshaus
-
Produktion werden gegenüber dem Freilandanbau bis zu 40 Prozent
Wasser gespart.
5
So weist die Fairtrade
-
zertifizierte Blumenfarm Oserian durch
Ge
wächshausanbau gegenüber Freilandanbau einen um 35 Prozent geringe
ren
Wasserverbrauch auf (65 Prozent gegenüber 100 Prozent)
6
. Pflanzenkrankheiten
werden seltener. Damit ist weniger Pflanzenschutzmittel
-
Einsatz nötig, Abwasser
-


und Oberflächenwasser kann
besser kontrolliert und recycelt werden und fließt nicht in
Oberflächengewässer.



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. Bei Finlay Flowers, einer Fairtrade
-
zertifizierten
Blumenfarm, die sich im Ostafrikanischen
Hochland Kenias befindet, wurde eine natürliche
Abwasseranlage angelegt.


. Die Penta Flowers, eine Fairtrade
-
Blumenfarm,
ist zwischen Nairobi und dem Ol Donyo
Nationalpark angesiedelt. Dort wurde neben
einer natürlichen Abwasserauf
bereitung auch ein
Becken zum Auffangen des Regenwassers
angelegt.


. Auch die Fairtrade
-
Blumenfar
m Magana Flowers,
die ihr Blumen in modernen Gewächshäusern
am Rande der Stadt Kikuyu anpflanzt verfügt
über ein Auffangbecken für Regenwasser.


. Der hydroponische Anbau setzt sich immer
mehr durch. Dies hat zur Folge, dass der
Verbrauch von Wasser und die Belastung von
Abwässern
drastisch reduziert werden konnten.


Fairtrade
-
Rosen

die bessere Alternative


Wer also auf Rosen nicht verzichten möc
hte, kann durch den Kauf von Fairtrade
-
Rosen
sicherstellen, dass einerseits diese so wassersparend und verträglich für Umwelt und Ge
-
sundheit wie möglich produziert werden, und andererseits bei der Produktion auch alle weiteren
Aspekte der Fairtrade
-
Standa
rds eingehalten werden müssen.


Dazu zählen das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit,
Mindestlöhne, Kriterien zu Arbeitsschutz
und Arbeitssicherheit, Versammlungs
-
und Gewerkschaftsfreiheit,
Sozialversicherungen,
Gesundheits
-
und Umweltschutzstandards.
Außerdem kommt die Fairtrade
-
Prämie direkt den
Beschäftigten zugute. Über das gewählte Prämien
-
Komitee entscheiden sie selbständig und
demokratisch darüber, in welche Gemeinschaftsprojekte sie die Fairtrade
-
Prämie investieren
möchten.
Letztlich hängen aber
natürlich auch die rund 11.000 Arbeitsplätze auf Fairtrade
-
zeritifizierten Farmen vom Kauf von Fairtrade
-
Rosen ab.


Sollte die Rosenproduktion in Ländern mit Wasserknappheit gefördert werden?


Unabhängig von der speziellen Situation in Naivasha stellen
sich aber auch grundsätzliche
Fragen:
Viele Entwicklungsländer leiden unter Wasserknappheit. Auf der anderen Seite benötigt
Blumenanbau viel Wasser. Ist es sinnvoll, dass Fairtrade es zulässt, dass sich afrikanische
Blumenfarmen zertifizieren lassen, wenn
in vielen Gegenden Afrikas Wasserknappheit herrscht?



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Hierbei ist folgendes gegeneinander abzuwägen:


. Der Wasserverbrauch pro Rosenfarm/Tag beträgt ca. 20.000 Kubikmeter, oder ca. 60
m. Wasser pro Hektar. Zum Wasserverbrauch für die Produktion einer
keniani
schen
Rose gibt es unterschiedliche Angaben; genannt werden 1,5 L Wasser am Tag
7
und 2,7
l Frischwasser für Produktion sowie 1,3 l Abwasser
8
. Für eine Rose aus Lateinamerika
werden 2,7 bis 8,1 Liter Frischwasser und 1,3 Liter Abwasser angege
ben
9
.
Zum
Vergleich: für die Produktion von 1 kg Äpfel werden ca. 700 L Wasser Wasserbenötigt
10
. Kenia wird als Land mit chronischer Wasserknappheit bewertet. Statistisch gesehen
beträgt die pro Kopf natürlich vorhandene Süßwassermenge nur 647 m.. Diese wird
sich
aufgrund des Klimawandels in den kommenden Jahren weiter drastisch verrin
gern.
Wichtige Faktoren, die die Wasserverfügbarkeit bedingen, sind u.a.:
o große Entfernungen,
o schlechte Erreichbarkeit,
o ungenügende Wasserqualität bedingt durch bestimmte geologis
che
Verhältnisse,
o fehlende Infrastruktur zur Verteilung und Versorgung von Wasser,
Verschmutzung von Gewässern,
o Erschöpfung von Wasservorkommen und Abholzung infolge von
Überbevölkerung,
o Übernutzung der Wasservorräte,
o Korruption.


7
fair flowers
-
Mit Blumen für Menschenrechte. Hint
ergrundbroschüre.
Herausgeber
Vamos e.V., Münster
Redaktion
Steffi Neumann (V.i.S.d.P.), unter
Mitarbeit von Melanie Heisterberg und Barbara Issel, 1.
Auflage: 7.000 Münster, im Dezember 2009


8
Fair Miles? Weighing environmental and social impacts of fresh produce exports from sub
-
Saharan Africa to the UK (Summary) Edited by James
MacGregor and Bill Vorley,
October 2006. IIED, NRI, DFID


9
http://www.oekosmos.de/artikel/details/blauer
-
planet
-
unter
-
hochdruck/


10
Vegetarierbund Deutschland, Ökotest 03/2012


11
Fair Miles?
Weighing environmental and social impacts of fresh produce exports from sub
-
Saharan Africa to the UK (Summary) Edited by James
MacGregor and Bill Vorley,
October 2006. IIED, NRI, DFID


Dadurch sind es tatsäc
hlich im Schnitt nur 2,5m. (2,500 L) pro Kopf/Jahr, oder knapp 7
Liter am Tag.
11


. Letztlich ist das Wasser, das für die Rosenproduktion verwendet wird, Wasser, wel
ches
nicht für den menschlichen Konsum zur Verfügung steht, und das auch nicht mehr im
„Ziell
and Europa“ für die Rosenproduktion aufgewendet werden muss („virtuelles
Wasser“). Es ist aber auch Wasser, das Arbeitsplätze und Einkommen schafft, und für
das die Einhaltung von Umweltstandards gilt.
. Allerdings sind das Vorkommen von Wasser und die
Verwendung regional stark unter
-
schiedlich. Es gibt in Kenia wasserreiche Gegenden ebenso wie extrem tro
ckene
Wüsten. Die Verwendung von Wasser für die landwirtschaftliche Produktion bedeutet
nicht automatisch, es der Bevölkerung vorzuenthalten.
Zum Bei
spiel herrscht in Nairobi chronischer Wassermangel, der aber auf fehlende oder
nicht unterhaltende Infrastruktur und massive Korruption zurück zu führen ist, nicht auf
fehlende Wasservorräte. Entwaldung trägt zudem wesentlich mehr zum Wassermangel
bei als
einzelne Betriebe.



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So kommt es, dass ein Land chronischen Wassermangel haben kann und doch lokal eine
wasserintensive land
wirtschaftliche Produktion aufweist, wie zum Beispiel die Teeplantagen im
regenreicheren kenianischen Hochland.


Bei der Abwägung
sollte auch beachtet werden, dass mit
landwirtschaftlicher Exportproduktion auch Arbeitsplätze
geschaffen und die Lebensverhältnisse vor Ort verbes
sert
werden. Des Weiteren ist insbesondere bei Fairt
rade
-
zertifizierter Produktion die Einhaltung von
Umwelt
-
standards garantiert, die ansonsten im nationalen Kon
text
vieler Entwicklungsländer kaum beachtet werden.


Angesichts einer solch komplexen Ausgangslage und den
vielen verschiedenen Faktoren die auf die Wasser
-
problematik Einfluss nehmen, kann die
Frage, ob auf den
Export wasserintensiv hergestellter landwirtschaftlich
Produkte verzichtet werden sollte, nicht pauschal beant
-
wortet werden. Für Fairtrade ist im Einzelfall entschei
dend,
ob die sozialen Vorteile überwiegen.


Umweltaspekte wie Wasserma
ngel werden dabei nicht
ignoriert

Fairtrade hat weitrei
chende Umweltstandards,
und führt nachweislich dazu, dass auf umweltfreundlichere
Pro
duktion umgestellt wird. Oftmals ist der Faire Handel
Wegbereiter dafür, dass die Produktion auf biologischen An
bau umgestellt wird.


Im Blumenanbau ist Letzteres nicht möglich. Trotzdem werden alle praktikablen Umwelt
-
standards die eine nachhaltige Produktion fördern eingehalten, weil die zertifizierten Farmen
dazu verpflichtet sind, die Fairtrade
-
Standards einzuh
alten.


Der Navasha
-
See und die Massai


Der Lebensraum und die Lebensweise der Massai wird tatsächlich seit Jahrzehnten immer
weiter eingeschränkt: Grund sind vor allem Bevölkerungswachstum, Zersiedelung, Infrastruktur,
Ausweisung von Nationalparks, Umstel
lung der Landnutzung wie Einzäunung von Ackerflächen
die früher frei zugängliches Weideland waren. Die Massai haben als Nomaden zudem kaum
eine politische Lobby, da sie nur 2,2 Prozent der Bevölkerung ausmachen und mit ihrer
Lebensweise nicht den
m
e
h
r
h
e
i
t
l
i
c
h
e
n
Bedarf
e
n
ei
ner
s
i
c
h
wandel
n
d
en und wachsenden
k
enianischen Bevölkerung entsprechen.


Es ist uns bewusst, dass Kenia vor der großen Herausforderung steht, einerseits die
Lebensgrundlagen der Massai wie Boden und Zugang zu Wasser zu schützen. Andererseits
muss der Nahrungsb
edarf einer wachsenden
B
e
v
ö
l
k
e
r
u
n
g
gedeckt werden und Arbeitsplätze
geschaffen werden. Die Blumenfarmen sind dabei also nur ein kleiner Faktor, der das Leben der
Massai beeinflusst. Wenn man sich der Problematik und den Problemen der Massai annehmen
möcht
e, muss man das Thema ganzheitlich betrachten. Das Problem fehlenden
Wasserzugangs allein den Blumenfarmen zuzuschreiben, zeigt nicht die Komplexität der sich
wandelnden kenianischen Gesellschaft.



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Hintergrund:


TransFair e. V. und Fairtrade
International


Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern
vergibt das Fairtrade
-
Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 34
Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland fast 200
Lizenznehmer rund 2.000 Fairtrade
-
Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse,
Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen und
Textilien aus Fairtrade
-
Baumwolle an. Die Fairtrade
-
Produkte sind in bundesweit 36.000
Geschäften
erhältlich. Darüber hinaus schenken rund 18.000 Kantinen, Cafés, Mensen
und Hotels fair gehandelten Kaffee und andere Produkte aus. Für die Verbindung
sozialer und ökologischer Standards erhielt TransFair e.V. den „Deutschen
Nachhaltigkeitspreis 2009
‘‘
in
der Kategorie nachhaltigste Produkte/Dienstleitungen.


TransFair gründete 1997 die internationale Dachorganisation Fairtrade (FLO e. V.), die
mit der Standardsetzung und Betreuung der Partnerorganisationen betraut ist. Weltweit
profitieren rund 1,6 Million
en Kleinbäuerinnen und
-
bauern sowie Arbeiterinnen und
Arbeiter auf Plantagen von Fairtrade (Hochrechnung für 2009). Zusammen mit ihren
Familien werden mehreren Millionen Menschen durch den Handel mit Fairtrade
-
Produkten bessere Lebens
-
und Arbeitsbedingu
ngen ermöglicht. Mit der Kontrolle der
Fairtrade
-
Standards ist die unabhängige Zertifizierungsorganisation FLO
-
CERT GmbH
beauftragt, die der internationalen Akkreditierungsnorm für Zertifizierungsorganisationen
ISO 65 entspricht.





(1) Quelle & Rückfragen : Fairtrade Deutschland, Claudia Brück - Pressesprecherin