Machen Sie mit !

"Fairtrade-Towns" gibt es in 22 Ländern auf der ganzen Welt. Seit Januar 2009 können sich auch Kommunen in Deutschland um den Titel „Fairtrade-Stadt“, “Fairtrade-Kreis“ oder  „Fairtrade-Gemeinde“ bewerben. Aktuell gibt es über 393 Fairtrade-Towns in Deutschland, darunter Mainz, Wiesbaden, Frankfurt und der RTK, der erste Landkreis in Hessen. Viele stehen in den Startlöchern. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann den Prozess dazu anstoßen.

Die Kampagne Fairtrade-Towns wurde von TransFair initiiert, um den Fairen Handel weltweit zu stärken, indem unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft in die Kampagne eingebunden werden. Das Ziel ist, die ökonomischen,  sozialen und ökologischen Standards des Fairen Handel in das wirtschaftliche Handeln aller relevanten Akteure zu integrieren:  Verbraucher, Einzelhandel, Städte und Kommunen, Kirchen und Landkreise.

Die Kampagne ist ein weiterer kleiner Schritt, unsere gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit zu sichern. Bisher war der faire Handel in erster Linie eine Nische, die u.a. durch die ca. 600 Weltläden in Deutschland - häufig von Kirchengemeinden getragen - entwickelt wurde. Seit einigen Jahren haben die ÖkoFairen Produkte diese Nische verlassen, um noch mehr Verbraucher, Akteure und Entscheider zu erreichen. Das Marketing für den Fairen Handel wird u.a. durch Fairtrade Deutschland, durch Fairtrade-Importeure (z.B. Gepa - The Fair Trade Company ) und das Forum Fairer Handel unterstützt, wie man z.B. an der Kampagne: Öko + Fair ernährt mehr!, eine Kampagne für zukunftsfähige Welternährung, sehen kann.

Die Vision des Fairen Handels:
'Die Fair-Handels-Bewegung teilt die Vision einer Welt, in der Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung den Kern der Handelsstrukturen und -praktiken bilden, so dass alle durch ihre Arbeit einen angemessenen und würdigen Lebensstandard halten und ihr volles menschliches Potenzial entfalten können.'
(Grundsatz-Charta für den Fairen Handel)