Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Bauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern, legt dabei zusätzlich einen Fokus auf faire Regionalität.

Seitdem die Gemeinde Heidenrod im Mai 2017 als Fairtrade-Town zertifiziert wurde, arbeitet der Steuerungskreis gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung an den verschiedenen Kampagnen, Aktionen und an der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit um diese humanitären Ziele zu unterstützen und gleichwohl der Bürgerschaft bewusst zu machen.

In den kommenden sechs Wochen werden wir Ihnen die Mitglieder des Steuerungskreises „Fairtrade Town Heidenrod“ vorstellen, welche die Grundstützen unserer gemeinsamen Arbeit bilden. Zudem hat es sich der Gemeindevorstand der Gemeinde Heidenrod nicht nehmen lassen, den Akteuren für Ihre Arbeit zu danken und sich gemeinsam mit Ihnen vorzustellen.

Zudem werden wir je Bildpaar ein naheliegendes Thema aufgreifen, welche die „Faire und Nachhaltige“ Arbeit prägen und zeigen, was Fairtrade bedeutet, welche Ziele die Kampagne verfolgt und wie wir diese auch in der Heimat mit Schwerpunkt auf die regionale Nachhaltigkeit unterstützen können.

 

Heidenrod Fairtrade Akteure
vorgestellt werden:

Förderverein der Sozialstation Heidenrod e.V.
• Heidenroder Wild- und Bauernmarkt
• Café Butterblümche
• Rewe Markt Fam. Schneider
• Meilinger Hof Fam. Kunz
• Deutsches Rotes Kreuz OV Heidenrod
• Bhakti Marga Springen

ebenfalls Akteure sind:

„Hexenmühle“ Wisper
• Hof Zorn
• kath. Kirchengemeinde Laufenselden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bei Fragen oder Interesse zum Thema „Fairtrade“ wenden Sie sich gerne an die Gemeindeverwaltung
Frau Reschke
Rathausstraße 9
65321 Heidenrod-Laufenselden
Tel.: 06120/7958
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.heidenrod.de

 


Woche 1.
Förderverein der Sozialstation Heidenrod e.V.
Vorsitzender Walter Weber
Bürgermeister Volker Diefenbach
Wie Fairtrade zu einem würdevollen Leben beiträgt



Woche 2.
Heidenroder Wild- und Bauernmarkt Gunther Raupach
erster Beigeordneter Wilfried Herborn
Grundlagen des Fairen Handels


Woche 3.
das Team des Café Butterblümche
Beigeordneter Edgar Lang
Fairer Handel in Deutschland


Woche 4.
Rewe Markt Fam. Schneider Uwe Schneider
Beigeordneter Jens Hartenfels
Wie Sie selbst fair handeln


Woche 5. Meilinger Hof Fam. Kunz
Thomas Kunz
Beigeordneter Horst Mell
Fairtrade - Organisation und Struktur


Woche 6. Deutsches Rotes Kreuz OV Heidenrod
1. Vorsitzender Harald Schmelzeisen
Beigeordneter Roger Weber
Fairtrade Standards


Woche 7. Bhakti Marga Springen
Beigeordneter Herbert Olbrich
Wirkung von Fairtrade

 


Niedernhausen macht mit Steuerungsgruppe den nächsten Schritt zur Fairtrade-Gemeinde

Von Hendrik Jung - http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/niedernhausen/niedernhausen-macht-mit-steuerungsgruppe-den-naechsten-schritt-zur-fairtrade-gemeinde_18315252.htm

 

NIEDERNHAUSEN - Die Gemeinde Niedernhausen hat sich auf den Weg gemacht, um es den bislang 512 zertifizierten Fairtrade-Towns in Deutschland gleich zu tun. Um das Zertifikat zu erlangen, müssen fair gehandelte Waren in Handel, Gastronomie, Schulen, Vereinen und Kirchen angeboten werden. Das erläutert Hans Homberg, der Koordinator für fairen Handel des Rheingau-Taunus-Kreises, im Ratssaal des Rathauses.

Nach der politischen Willensbekundung durch die Mitglieder der Gemeindevertretung vor einem halben Jahr ist der nächste Schritt auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde nun die Gründung einer Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten in der Gemeinde koordiniert und Veranstaltungen organisiert. Aus den Reihen der Gäste erklärt sich spontan Dietmar Rehwald zu einer Mitarbeit bereit, der in der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin bereits langjährige Erfahrung im Verkauf von fair gehandelten Produkten gesammelt hat.

Steuerungsgruppe soll größer werden

Gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Reimann sowie Stephanie Fürst, der Fairtrade-Koordinatorin der Gemeinde Niedernhausen, ist die Mindest-Mitgliederzahl für eine Steuerungsgruppe damit bereits erreicht. Wünschenswert wäre jedoch eine Gruppengröße von sechs bis zehn Personen. „Das ist ein Projekt, das wir aus der Zivilgesellschaft heraus entwickeln sollten“, so Reimann.

Nächster Schritt im Prozess ist der Verkauf von mindestens zwei fair gehandelten Produkten in vier Geschäften und zwei gastronomischen Betrieben Niedernhausens. „Vier Großhändler haben solche Waren im Sortiment. Aber die geben nur Teilpunkte. Wichtig sind Einzelhändler. Gastronomen gibt es meines Wissens nach zur Zeit nicht“, erläutert Stephanie Fürst den aktuellen Stand der Dinge. Immerhin werde im Rathaus seit Sommer fair gehandelter Kaffee getrunken.

Mit einem der Siegel für fair gehandelte Produkte werden Waren ausgezeichnet, die ohne Kinderarbeit und nachhaltig entstanden sind, für deren Herstellung sowohl die Arbeitskräfte als auch die Betriebe angemessen entlohnt werden und die in langfristigen Handelsbeziehungen vertrieben werden. Bürgermeister Joachim Reimann ist es dabei wichtig, dass neben den Waren aus dem globalen Süden auch Hersteller lokaler Produkte bei den zukünftigen Aktionen eingebunden werden. Bis es soweit ist, müssen nach Handel und Gastronomie auch jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirchengemeinde davon überzeugt werden, mindestens zwei Fairtrade-Produkte zu verkaufen oder zu nutzen. Letzte Voraussetzung für die Zertifizierung sei eine ausreichende Öffentlichkeitsarbeit. Ist dies erreicht, kann die Gemeinde auf eine Vielzahl kostenloser Materialien des Vereins zur Förderung des Fairen Handels zurückgreifen, um auf ihren Status aufmerksam zu machen. Finanziert wird das durch Lizenzgebühren, die für das Siegel beim Verkauf fair gehandelter Waren anfallen.

 

UNTERSTÜTZUNG GESUCHT
______________________________

Gesucht werden Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Schulen, Vereine, Kirchengemeinden
sowie Bürger, die Niedernhausen auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde voranbringen wollen.
Derzeit sind vor allem weitere Mitglieder für die Steuerungsgruppe gefragt.
Interessierte können sich mit Koordinatorin Stephanie Fürst unter Telefon 06127-903133
oder per E-Mail an stephanie.fuerst@niedern hausen.de in Verbindung setzen.

 


fairtradetoen niedernhausen PM


Aktion Fairtrade Frühstück Kita Hennethal zur Fairen Woche 2017


kindergruppe hennetal FW2017

 


FW Hennethal 2017 1



Presseartikel zu der am 30. September 2017 stattgefundenen Veranstaltung „Tag der Regionen“. 

Tag der Regionen in Heidenrod“ - Existenzgründung und Arbeitserhalt im ländlichen Raum

Bericht über die Gesamtveranstaltung „Tag der Regionen“, auf der u.a. auch ein Fairtrade-Stand der Gemeinde betrieben wurde, um Bürger zu informieren und ein kleiner Vortrag gehalten wurde. Die Veranstaltung ist ein Musterbeispiel für die in Heidenrod praktizierte und gelebte Verbindung zwischen regionaler Nachhaltigkeit, Förderung der lokalen und heimischen Produzenten und Unternehme in Verbindung mit der Unterstützung des globalen fairen Handelns. 

 

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Am 30. September 2017 fand in der Bornbachhalle in Laufenselden erstmals eine Veranstaltung zum „Tag der Regionen“ statt.

Seit rund 2 Jahren nimmt die Gemeinde Heidenrod an einem Forschungsprojekt der Universität Gießen, unter der Federführung von Herrn Prof. Dr. George teil. Ziel dieses Projektes ist es, Möglichkeiten zur Existenzgründung und Maßnahmen zum Arbeitserhalt in unserer Gemeinde Heidenrod zu schaffen.

Im vergangenen Jahr wurde gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. George zunächst eine Vitalisierungsanalyse über die Gemeinde Heidenrod erstellt. Diese Analyse gibt zunächst einen Überblick über aktuell vorhandene Betriebe, regionale Wertschöpfungen und stellt Ressourcen vor, in der Existenzgründungen bzw. der Arbeitsplatzerhalt in unserer Gemeinde nachhaltig verbessert werden können.

Das Gesamtprojekt wurde nun am „Tag der Regionen“ am 30. September 2017 im Rahmen einer Ausstellung und Präsentation der Projektgruppen unter dem Thema „Nachhaltigkeit, Innovation und Gründungsinitiative in Heidenrod“ vorgestellt.
Die einzelnen Projektgruppen haben in Form einer Ausstellung ihre Projekte präsentiert. So konnte angefangen bei der Äppler AG Apfelmost von heimischen Streuobstwiesen bis hin zur Zuckerwatte Verschiedenes verkostet werden.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die einzelnen Projektgruppen in Form eines Interviews von Herrn Detlev Lubasch vorgestellt. Die einzelnen Gruppen hatten die Chance, ihre Konzepte, Ideen oder bereits realisierte Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen.

Im Einzelnen haben sich innerhalb des bisherigen Entwicklungszeitraums 11 Projekte herauskristallisiert:

Foto-Aktion zur Fairen Woche 2017 - Hochschule Fresenius, 28.09.2017

 

Sie sehen unten einige Fotos von der HSF Fairtrade Fotoaktion. Auf manchen Sprechblasen ist die Schrift schlecht erkennbar, da die Fotos mit einer Polaroid Cam gemacht wurden, diese sind aber auf dem Foto der Pinnwand gut zu lesen.

 

"Sprechblase" 1 "Sprechblase" 2 "Sprechblase" 3

 

 

"Sprechblase" 4 "Sprechblase" 5 "Sprechblase" 6

 

 

"Sprechblase" 7 "Sprechblase" 8 "Sprechblase" 9

 

 

Diese Fotos wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:
Kristina Jonas, B.A.
Geschäftsführungs- und Projektassistentin
Hochschule Fresenius · Verwaltung
Hochschulorganisation
Limburger Straße 2, 65510 Idstein
Tel. +49 (0)6126/9352-261 · Fax: +49 (0)6126 9352-500
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! · http://www.hs-fresenius.de 

Pressemitteilung 160/2017 (li)

ELTVILLE AM RHEIN WEIN-, SEKT- UND ROSENSTADT

Eltville am Rhein ist unter den drei besten Kleinstädten im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Eltville am Rhein. Als Deutschlands nachhaltigste Großstädte sind Aachen, Gelsenkirchen und Hannover nominiert. Finalisten unter den Städten mittlerer Größe sind Geestland, Herten und St. Ingbert. Unter den Kleinstädten und Gemeinden setzten sich Eltville am Rhein, Nettersheim und Saerbeck durch. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember 2017 im Rahmen des 10. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.

„Das Bewerberfeld zeigt, dass kommunale Nachhaltigkeit zunehmend das globale Verantwortungsbewusstsein im Sinne der Sustainable Development Goals mit einschließt“, sagt Alice Berger, Generalsekretärin der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Die besten Städte und Gemeinden würden zudem mit starken Beteiligungsprozessen und in der Folge von großem gesellschaftlichen Zusammenhalt herausstechen, so Berger. „Es ist schön zu beobachten, dass die Kommunen Nachhaltigkeit als einzig sinnvollen Lösungsansatz für Herausforderungen wie Strukturwandel, Abwanderung oder Folgen des Klimawandels verstehen und entsprechende Wege einschlagen.“ In dem zweistufig durchgeführten Wettbewerbsverfahren überzeugten die besten Kommunen die Expertenjury durch ganzheitliche Nachhaltigkeitsprofile und vorbildliche Maßnahmen in sechs definierten Themenfeldern. Mit dem Preis werden Kommunen prämiert, die eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und Nachhaltigkeitsprojekte in den Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales erfolgreich und integrativ umsetzen. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das ICLEI Europasekretariat hatten als Methodikpartner zuvor die Fragebögen ausgewertet und Interviews mit den besten Kommunen jeder Kategorie durchgeführt. Die Sieger erhalten von der Allianz Umweltstiftung eine Fördersumme von jeweils 35.000,- Euro für nachhaltige Projekte.

KAFFEE Multivisionsshow in der Cafeteria des Kreishauses zeigt Produktion in Peru / Auftakt der „Fairen Wochen“

RHEINGAU-TAUNUS - Die Anden in Peru – zugegebenermaßen weit weg vom Rheingau-Taunus. Und doch gibt es eine Verbindung des fernen Landes in den Kreis. Denn von dort kommt Kaffee, den hierzulande die meisten Menschen täglich genießen.

Es ist ein weiter Weg von der Frucht – der Kaffeekirsche – bis zu den gerösteten Bohnen, die meist gemahlen in den Handel kommen. Viele Produktionsschritte sind dafür zu tun, doch die meisten Menschen, die dabei Hand anlegen, können von ihrer Arbeit kaum leben: Sie werden von Zwischenhändlern übervorteilt. Bilder auf einer Großbildleinwand zeigen die bescheidenen, manchmal gar ärmlichen Lebensbedingungen, unter denen die Kaffee-Bauern in dem südamerikanischen Land leben. In ihrer Multivisionsshow, die zum Auftakt der „Fairen Wochen“ in der Cafeteria des Kreishauses gezeigt wird, geben Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner den Produzenten ein Gesicht.

Enrique Álvarez Davalo zum Beispiel. Er ist Mitglied der Kooperative Huadquina, in der sich Kleinbauern zusammengeschlossen haben. Weil sie ihre Ernte zum großen Teil über den Fairen Handel verkaufen können, erhalten sie einen auskömmlichen Mindestpreis. Mit einer zusätzlichen Prämie werden Gemeinschaftsprojekte wie etwa die Organisation von medizinischer Notfallhilfe finanziert.

Ulmer und Wolfsteiner unternehmen seit rund zehn Jahren Reisen dorthin, wo das wächst oder gewonnen wird, was es bei uns nicht gibt: Bananen etwa, Gewürze, Kakao, Quinoa und andere exotische Nahrungsmittel, aber auch Alpakawolle und Gold. Sie dokumentieren mit Fotos und Reportagen, wie ausbeuterische Handelsbeziehungen auch heute noch die Lebensbedingungen in den Ländern des globalen Südens bestimmen.

Gerade das kostbare Edelmetall wird häufig unter geradezu unmenschlichen Arbeitsbedingungen und tödlichen Gefahren für die Bergleute gewonnen. Der Verdienst ist gering, die Arbeiter und ihre Familien leben oft in Armut. Dass es auch anders geht, zeigt die Gesellschaft „Sotrami“, die Gold gewinnt in „Stollen mit menschlichem Antlitz“. „Sotrami“ bietet seinen Arbeitern in den Minen Fluchtwege, Schutzkleidung und eine Krankenversicherung. Das „faire Gold“ hat allerdings einen verschwindend geringen Anteil an der weltweiten Produktion, wie Ulmer und Wolfsteiner in ihrem Vortrag berichten.

Gold gibt es freilich nicht am Stand des Weltladens aus Walluf, der in der Cafeteria während der Pause fairen Wein ausschenkt und Schokolade sowie andere faire Produkte verkauft. Mit der Veranstaltung will der Rheingau-Taunus, der selbst als „Fair Trade-Kreis“ zertifiziert ist, auf die Bedeutung des fairen Handels aufmerksam machen und dafür werben. Schulen, Unternehmen und Kommunen, so das Ziel von Fair-Trade-Dezernentin Monika Merkert, sollen sich verpflichten, faire Produkte in ihren Alltag zu integrieren, etwa in der Cafeteria oder der Kantine. Heidenrod, Oestrich-Winkel, Walluf und Idstein haben die Zertifizierung bereits abgeschlossen, Aarbergen, Niedernhausen und Eltville sind auf dem Weg dahin.

 

Von Hannelore Wiedemann - 21.9.2017 - Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/landkreis/den-kleinbauern-ein-gesicht-geben_18195072.htm

092 2017 KORREKTUR Faire Woche Grundschule Hallgarten


 

 

Rheingau-Taunus-Kreis beteiligt sich an der Aktionswoche vom 15. bis 29. September.

Vom 15. bis 29. September 2017 findet die Faire Woche, die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland statt. Bei der Fairen Woche laden Fairtrade-Kommunen, aber auch Weltläden, Aktionsgruppen, Unternehmen, Supermärkte und gastronomische Betriebe bei rund 2.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennen zu lernen. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis als Fairtrade-Landkreis beteiligt sich an der Aktionswoche. Die Faire Woche 2017 - veranstaltet vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und TransFair - steht unter dem Motto: Fairer Handel schafft Perspektiven!

Kaffee oder Tee zum Frühstück, die Banane in der Mittagspause und der Orangensaft samt Schokoriegel am Nachmittag haben einen langen Weg hinter sich - viele Produkte unseres täglichen Bedarfs kommen aus Ländern des globalen Südens. Hunger, fehlende Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen betreffen noch immer sehr viele Menschen - auch und gerade solchen, die für unseren überwiegend nicht nachhaltigen Konsum arbeiten. Millionen Menschen haben kaum Möglichkeiten, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern. Viele von ihnen sehen für sich und ihre Kinder in ihrer Heimat keine Perspektive. Der Faire Handel will das ändern - durch die Verbindung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten schafft er Perspektiven für Produzenten weltweit.

"Durch den Fairen Handel können wir unseren Farmern einen guten Preis zahlen", sagt Stanley Maniragaba von der Kaffee-Kooperativen ACPCU aus Uganda. Davon würden die Kaffeebäuerinnen und -bauern enorm profitieren: "Sie können Schulgebühren für ihre Kinder zahlen und medizinische Dienste in Anspruch nehmen."

Auch die deutschen Verbraucher tragen ihren Teil dazu bei: 2016 gaben die Deutschen 1,3 Milliarden Euro für fair gehandelte Produkte aus - rund doppelt so viel wie 2012. Dabei hält Kaffee mit 36 Prozent am Gesamtumsatz die Spitzenposition. Dennoch: Trotz Wachstum sind nur vier von 100 Tassen Kaffee in Deutschland fair gehandelt.

Im Rheingau-Taunus-Kreis haben Verbraucherinnen und Verbraucher in der Aktionswoche vom 15. bis 29. September Gelegenheit, in vielen Kommunen mit ihren Fairtrade-Akteuren (Steuerkreise der Fairtrade-Kommunen, Weltläden, Kirchengemeinden u.a.m.) mehr über die Perspektiven für die Produzenten sowie den Fairen Handel zu erfahren. Die Dezernentin für Fairtrade Monika Merkert eröffnet die Faire Woche im Rheingau-Taunus-Kreis am Freitag, 15. September 2017, ab 19 Uhr, in der Cafeteria im Kreishaus, Bad Schwalbach mit der Multivisionsshow: "Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus".

Die öffentliche Multivisionsshow von lobOlmo (www.lobolmo.de) ist eine Kombination aus faszinierenden Fotos auf Großleinwand, live erzählten Geschichten, stimmungsvoller Musik und Originaltonaufnahmen. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die die Zuschauer zum entspannten Globalen Lernen, Schmunzeln, Genießen und Träumen einlädt. Informationen zur Fairen Woche, ein Veranstaltungskalender sowie Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte im Rheingau-Taunus-Kreis sind unter http://www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de/ abrufbar.

Quelle: http://www.focus.de/regional/hessen/rheingau-taunus-kreis-fairer-handel-schafft-perspektiven_id_7560900.html

 

RHEINGAU-TAUNUS - (red). Auf die Bedeutung von fairen Handelsbedingungen für die Menschen in anderen Ländern will der Rheingau-Taunus-Kreis bei den „Fairen Wochen“ vom 15. bis 29. September aufmerksam machen. Bei den Aktionswochen unter dem Motto „Fairer Handel schafft Perspektiven“ können Verbraucher in mehreren Kommunen etwas über die Produzenten von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Kaffee, Tee, Bananen oder Orangen sowie über die Umstände der Herstellung erfahren.

Nur vier von 100 Tassen Kaffee sind fair gehandelt

In den Ländern des globalen Südens, aus denen viele Nahrungsmittel kommen, sind sehr viele Menschen von Hunger, fehlender Gesundheitsversorgung und Bildung sowie menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen betroffen und sehen deshalb für sich und ihre Kinder in ihrer Heimat keine Perspektive. Der faire Handel will das ändern – durch die Verbindung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten schafft er Perspektiven für Produzenten weltweit. Die deutschen Verbraucher tragen dazu bei: 2016 gaben sie 1,3 Milliarden Euro für fair gehandelte Produkte aus – rund doppelt so viel wie 2012. Kaffee hat dabei mit 36 Prozent am Gesamtumsatz die Spitzenposition inne. Dennoch: Trotz Wachstum sind nur vier von 100 Tassen Kaffee in Deutschland fair gehandelt.

Im Rheingau-Taunus, der zu den Fair-Trade-Kreisen gehört, eröffnet die Dezernentin für Fairtrade, Monika Merkert, die „Faire Woche“ am Freitag, 15. September, ab 19 Uhr in der Cafeteria im Kreishaus Bad Schwalbach mit der Multivisionsshow „Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus“.

Die öffentliche Multivisionsshow ist eine Kombination aus Fotos auf Großleinwand, live erzählten Geschichten, stimmungsvoller Musik und Originaltonaufnahmen. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die die Zuschauer zum Lernen, Schmunzeln, Genießen und Träumen einlädt.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/landkreis/rheingau-taunus-kreis-veranstaltet-aktionswoche-zum-fairen-handel_18170415.htm

Der Rheingau-Taunus-Kreis beteiligt sich an der Aktionswoche vom 15. bis 29. September 2017

 

Vom 15. bis 29. September 2017 findet die Faire Woche, die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland statt. Bei der Fairen Woche laden Fairtrade-Kommunen, aber auch Weltläden, Aktionsgruppen, Unternehmen, Supermärkte und gastronomische Betriebe bei rund 2.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennen zu lernen. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis als Fairtrade-Landkreis beteiligt sich an der Aktionswoche. Die Faire Woche 2017 – veranstaltet vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und TransFair – steht unter dem Motto: Fairer Handel schafft Perspektiven!

Kaffee oder Tee zum Frühstück, die Banane in der Mittagspause und der Orangensaft samt Schokoriegel am Nachmittag haben einen langen Weg hinter sich – viele Produkte unseres täglichen Bedarfs kommen aus Ländern des globalen Südens. Hunger, fehlende Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen betreffen noch immer sehr viele Menschen – auch und gerade solchen, die für unseren überwiegend nicht nachhaltigen Konsum arbeiten. Millionen Menschen haben kaum Möglichkeiten, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern. Viele von ihnen sehen für sich und ihre Kinder in ihrer Heimat keine Perspektive. Der Faire Handel will das ändern – durch die Verbindung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten schafft er Perspektiven für Produzenten weltweit.

„Durch den Fairen Handel können wir unseren Farmern einen guten Preis zahlen“, sagt Stanley Maniragaba von der Kaffee-Kooperativen ACPCU aus Uganda. Davon würden die Kaffeebäuerinnen und -bauern enorm profitieren: „Sie können Schulgebühren für ihre Kinder zahlen und medizinische Dienste in Anspruch nehmen.“

Auch die deutschen Verbraucher tragen ihren Teil dazu bei: 2016 gaben die Deutschen 1,3 Milliarden Euro für fair gehandelte Produkte aus – rund doppelt so viel wie 2012. Dabei hält Kaffee mit 36 Prozent am Gesamtumsatz die Spitzenposition. Dennoch: Trotz Wachstum sind nur vier von 100 Tassen Kaffee in Deutschland fair gehandelt.

Im Rheingau-Taunus-Kreis haben Verbraucherinnen und Verbraucher in der Aktionswoche vom 15. bis 29. September 2017 Gelegenheit, in vielen Kommunen mit ihren Fairtrade-Akteuren (Steuerkreise der Fairtrade-Kommunen, Weltläden, Kirchengemeinden u.a.m.) mehr über die Perspektiven für die Produzenten sowie den Fairen Handel zu erfahren. Die Dezernentin für Fairtrade Monika Merkert eröffnet die Faire Woche im Rheingau-Taunus-Kreis am Freitag, 15. September 2017, ab 19 Uhr, in der Cafeteria im Kreishaus, Bad Schwalbach mit der Multivisionsshow: „Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus".

Die öffentliche Multivisionsshow von lobOlmo (www.lobolmo.de) ist eine Kombination aus faszinierenden Fotos auf Großleinwand, live erzählten Geschichten, stimmungsvoller Musik und Originaltonaufnahmen. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die die Zuschauer zum entspannten Globalen Lernen, Schmunzeln, Genießen und Träumen einlädt.
Informationen zur Fairen Woche, ein Veranstaltungskalender sowie Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte im Rheingau-Taunus-Kreis sind unter www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de abrufbar.

PRESSEMITTEILUNG RTK vom 6.9.2017 - Pressestelle

Quelle: http://www.rheingau-taunus.de/pressemitteilungen/detail/fairer-handel-schafft-perspektiven.html

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Rhein.Main.Fair-Initiative

Rhein.Main.Fair Antrittsbesuch 2017

(v.l.n.r.): Fairtrade-Koordinator Hans Homberg, Sprecherin Gisela Stang, Landrat Frank Kilian, Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert, Harald Rubel, Büro der Kreisorgane.

Antrittsbesuch bei Landrat Frank Kilian

Bereits nach vierwöchiger Amtszeit empfing Landrat Kilian die beiden Sprecher der Rhein.Main.Fair-Initiative, Gisela Stang und Hans Homberg, zu einem Gespräch.

Der Rheingau-Taunus-Kreis war der erste „Fair“- Landkreis in Hessen. Doch darauf wolle man sich nicht ausruhen, sondern intensiv daran arbeiten, dass der Rheingau-Taunus-Kreis auch in Zukunft Vorreiter in Hessen bleibt. So haben bereits drei Schulen das Fairtrade-Siegel, weitere sollen folgen.

„Der Faire Handel ist die Rückkehr zum bewussten Konsum, woher kommt mein Essen, unter welchen Bedingungen ist meine Kleidung hergestellt - und damit ist diese weltweite Initiative eine Chance für den örtlichen Handel und auch für die direktvermarktenden Landwirte. Dies wollen wir in Zukunft noch weiter ausbauen," so Gisela Stang, Bürgermeisterin von Hofheim und Sprecherin der Rhein.Main.Fair-Initiative.

Landrat Kilian begrüßt die Entscheidung, die Metropolregion Frankfurt/RheinMain zu einer fairen Metropole zu machen. Die zahlreichen Initiativen vor Ort könnten dadurch mehr Unterstützung erfahren, gemeinsame Kampagnen entlasten die Ehrenamtlichen und erreichen mehr Menschen.

„Schon heute leben über 2 Millionen Menschen in der Region, die sich über Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern erstreckt, in sogenannten FairTradeTowns. Eine starke Stimme für eine gerechte Globalisierung," so Hans Homberg.

 


 

IGS wallrabenstein Fairtrade School Auszeichnung 29.7.2017

Ablaufplan zum Schulfest 2017

(Mitteilung des AK Schulfest vom 20.06.2017)

Datum: 29.06.2017, Beginn: 15.00 Uhr, Ausklang: 19.00 Uhr

15.00 Uhr         Eröffnung des Schulfestes in der Aula
mit Verleihung der Titel "Fair-Trade-Schule" und "Schule mit Courage"

    Frau Theis – Schulleiterin
    Herr Kleiter – Projektchor

igs wallrabenstein schulfest2017

 

ab 15.00 Uhr         Eröffnung des Spiels „Menschenkicker“
        
ab 15.30 Uhr         Beginn der Präsentationen

    Die Vorführungen des Fachbereichs  Musik  finden nach aushängendem Zeitplan auf der Bühne des Begegnungshofes statt.
    Theatervorführungen finden nach einem Zeitplan, der an der Aula aushängt, in der Aula statt.
    Ein Lage- und Raumplan für alle weiteren Angebote hängt am Tag der Veranstaltung an allen Eingangstüren aus!

ab 18.00 Uhr         Großes Orchester – XXL Band der MSHT

    Herr Albrecht – Musikschule

Über die gesamte Zeit werden alle Besucher durch die Initiative der Eltern, des Elternbeirates, des Fördervereins und der Schulsozialarbeit kulinarisch versorgt.

 

Quelle: http://www.igs-wallrabenstein.de/system/start.php?id=Hinweis,0


 

Endlich mal eine Pflicht-Veranstaltung nach dem Geschmack der Schüler:

Die offizielle Auszeichnung der Montessori-Schule Idstein zur „Fairtrade-School“, zu der Lehrer Vinx vom Steuerkreis der Fairtrade-Stadt Idstein herzlich gratulierte. Gut zwei Jahre hat die „Eine-Welt-Gruppe“ mit zahlreichen aufklärenden Aktionen und Projekten rund um den fairen Handel auf diesen Tag hingearbeitet. Fairtrade-Bananen werden regelmäßig am Schülerkiosk verkauft und andere faire Pausensnacks werden nicht nur erklärt, sondern auch angeboten. Darüber hinaus wurden zahlreiche Referate, etwa zur Kleider-, Bananen- oder Fußballproduktion, der gesamten Schülerschaft vorgestellt.

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Die Idsteiner Schulgemeinschaft "hievt" Abgänger  in ihren neuen Lebensabschnitt - Foto: Montessori Schule

 

Von Beach-Volleyball bis Dosenwerfen

Anschließend waren Spiel und Spaß auf dem Schulfest groß geschrieben. Ob sportlich beim Fußball-Turnier, Beach-Volleyball oder Klettern, beim Balancierpfad, Schwamm- oder Dosenwerfen, oder kreativ mit einer der Bands, beim Kinderschminken, Verkleidungs-Shooting, der Farbschleuder oder der Malwand, bei der Mäuschen-Suche im Heu, oder doch lieber genüsslich in der Cocktail-Lounge, beim selbst gemachten Eis des Schülerkiosks, dem leckeren Kuchen- und Salatbuffet und Heikos Bio-Grillwürstchen, – es war für jeden etwas dabei.

Beim kleinen Büchermarkt in der kühlen Bibliothek konnte man sich in Ruhe auf die Suche nach der passenden Sommerlektüre machen oder im Schulhof an den aufgestellten Kisten im Vorbeigehen ein Buch „pflücken“, und in der Kunstausstellung die über das Schuljahr produzierten Werke der Schüler bewundern. Vor dem gemütlichen Ausklang an den Biertischen im oberen Schulhof fand sich die Schulgemeinde zusammen, um alle diesjährigen Schulabgänger nach ihren erfolgreich bestandenen Prüfungen gemeinsam in ihren neuen Lebensabschnitt zu hieven.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/montessori-schule-idstein-ist-jetzt-eine-fairtrade-school_18000108.htm


 

Faires Fruehstueck RE 18 05 2017

 


IDSTEIN - Das macht sogar Idsteins Bürgermeister Christian Herfurth und Claudia Jaeger, der Leiterin der Stadtbücherei in der Stadthalle großen Spaß: In der Stadtbücherei gibt es ab sofort zahlreiche „Tiptoi-Bücher“ zum Ausleihen.

Innovatives Lernsystem für Kinder ab vier Jahren

„Tiptoi-Bücher“, das ist ein innovatives Lernsystem, mit dem Kinder ab vier Jahren die Welt spielerisch entdecken können. Ein spezieller Stift, der ebenfalls in der Stadtbücherei ausleihbar ist, kann die Bücher „vorlesen“. Er ergänzt die Geschichten mit Geräuschen, Musik und vielen zusätzlichen Informationen. Für Grundschulkinder gibt es Lernsysteme für den Deutsch-, Mathe- oder Englischunterricht.

Bei der Suche nach dem richtigen Schmöker können Büchereibesucher auch „Fair-Trade-Kaffee“ trinken: Seit März werden die „Fair-Trade-Kaffeepads“ und die Schokolade zum Kaffee über den „Weltladen“ in Idstein bezogen. Ein Becher Kaffee kostet 50 Cent.

Heidenrod ist Fairtrade Gemeinde

heidenrod fairtrade town auszeichnung 2017

Die Tanzgrupope "Shooting Stars" zeigt ihr Können auf der Bühne bei der Auszeichnung zut Fairtrade Gemeinde. 
Foto: wita/Martin Fromme

HEIDENROD - In Heidenrod könnte sich jetzt ein neuer Gruß etablieren, der „My fair Ladies and Gentlemen“ lautet. So regt es jedenfalls der Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz an. Er ist nach Kemel gekommen, um der Gemeinde das Siegel als Fairtrade-Town zu übergeben. Heidenrod sei damit in Deutschland die 482. und in Hessen die 49. Kommune, die diese Auszeichnung trägt.

Ideal einer gerechteren Welt fortgesetzt

ROADSHOW OHNE ABGASE
Eine Roadshow zählt ebenfalls zum Programm der Fairtrade-Veranstaltung in Kemel. Im Mittelpunkt stehen drei Fahrzeuge, deren Besonderheit ein E am Ende des Nummernschilds andeutet: Es handelt sich um zwei Renault Kangoo der Gemeinde
Heidenrod und einen Renault Zoe der Bhakti-Marga-Gemeinschaft mit Elektroantrieb. Insgesamt haben die beim Klimaschutz kooperierenden Gemeinden Heidenrod, Hohenstein und Aarbergen jüngst vier Elektro-Autos bestellt.

Einer der Heidenroder Kangoos wird zwischen den Klärwerken eingesetzt. Die Reichweite beträgt 80 bis 100 Kilometer
bei einem Normwert von 200 Kilometern. Ladestationen bestehen bisher nur am Rathaus und einem Klärwerk.

Die Kreisdezernentin Monika Merkert (SPD) ergänzt, dass Heidenrod nach Idstein, Oestrich-Winkel und Walluf die vierte Fairtrade-Town ist im Rheingau-Taunus. Aarbergen ist als Fünfter auf dem Sprung, der Kreis besitzt den Titel seit 2014. Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD) berichtet von der Entwicklung seit einem Beschluss der Gemeindevertreter vom September 2015.

Eine Steuergruppe war danach sehr aktiv für das Projekt. Darin vertreten waren zum Beispiel auch die Kirchengemeinden, für die die katholische Gemeindereferentin Monika Dirksmeier spricht. Sie schildert, dass solche Akteure früher belächelt wurden und erinnert an Wurzeln bei Eine-Welt-Initiativen und ihren Läden sowie den Sternsingern, die gleichfalls für eine gerechtere Welt eintreten.

Fairtrade setzt dieses Ideal fort. Es sei für eine Landgemeinde „durchaus schwierig, alle Parameter zu erfüllen“, erklärt Diefenbach. „Recht hoch, aber erfüllbar“, nennt Holz die Anforderungen: „So einen Titel bekommt man nicht geschenkt.“ Zugleich betont er den Wert und die Hintergründe, denn fairer Handel mit ärmeren Ländern helfe, Fluchtursachen auf der Erde zu bekämpfen.

Holz beziffert Marktanteile, die bei Kaffeebohnen noch recht niedrig sind und bei Rosen ansehnliche Dimensionen erreichen. Der bundesweite Umsatz im fairen Handel bewege sich pro Jahr auf die Milliarden-Euro-Grenze zu, Vorbilder seien in dieser Hinsicht aber die Schweiz und die Niederlande. Was zu den Leitbegriffen „regional, fair und bio“ passt, lässt sich in Kemel kosten.

Wie Diefenbach mitteilt, wollte die Gemeinde „keine abgehobene Sache in einem Festsaal“ veranstalten. Schauplatz des Festes ist daher der Parkplatz des Rewe-Marktes, wo die sprichwörtliche Laufkundschaft nicht fern ist. Gut ein halbes Dutzend Akteure aus Heidenrod informiert dort an Ständen und serviert den Besuchern Speisen von Presskopf, Wildfleischkäse und Waffeln bis hin zu exotischen Gerichten wie Lamington-Kuchen, afghanischem Tee sowie Auberginen-Minze-Püree.

Die kleine Bühne vor dem Markt wird nicht nur für den offiziellen Teil benötigt. Nach den Reden läuft ein Unterhaltungsprogramm mit jungen Tanzgruppen von der SG Laufenselden, dem Gospelchor Spirit of Simon, Gitarrenklängen der Neuen Musikschule Heidenrod, einem Kinderchor und Beiträgen des Bhakti-Marga-Zentrums in Springen. So dient das Fest einem weiteren Zweck, den Monika Merkert erwähnt: Fairtrade führt in seinem Sinne engagierte Menschen zusammen.

Von Thorsten Stötzer

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/heidenrod-ist-jetzt-fairtrade-gemeinde_17892565.htm


 

"Celebrate Fairtrade" lautet das diesjährige Motto der World Fairtrade Challenge.

eltville celebrate fairtrade mai 2017

Samstag, 13. Mai, ab 10 Uhr

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Tag zu starten: Manche bevorzugen ein süßes Frühstück und setzen auf Marmelade, Honig, Schokocreme und Frucht-Müsli. Andere wiederum mögen es herzhaft: Käse, Wurst, Rührei oder ein Salat dürfen auf dem Frühstückstisch nicht fehlen. Es gibt Kaffeeliebhaber, Kakaotrinker und Tee-Fans. Doch wie auch immer der Frühstückstisch gedeckt wird: Jeder hat die Wahl, sich für fair gehandelte Produkte zu entscheiden. 
"Celebrate Fairtrade" lautet das diesjährige Motto der World Fairtrade Challenge. Rund um den Globus finden dazu Aktionen zum fairen Handel statt. Die Mediathek Eltville und der Weltladen Walluf laden am Samstag, den 13. Mai 2017, ab 10 Uhr, zu einem Fairtrade-Frühstück ein, um bei einem Frühstücks-Buffet und Kaffee die breite Palette der fair gehandelten Produkte vorzustellen und das Bewusstsein für diese Produkte zu schärfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informationen erhalten Interessierte in der Mediathek Eltville unter der Telefonnummer 06123 697-550
oder per E-Mail unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Fairtrade RTK 11.05.2017 Rheingauecho

Fairtrade-Dezernentin Merkert: Im Rheingau-Taunus-Kreis leben derzeit fast 29 Prozent der Einwohner in Fairtrade Towns.

"Der Satz 'Fast drei Millionen Menschen im Rhein-Main-Raum leben bereits in Fairtrade-Kommunen', hat mich sehr beeindruckt", so die Dezernentin für Fairtrade im Rheingau-Taunus-Kreis, Monika Merkert, nach einer Netzwerk-Veranstaltung von Rhein-Main-Fair. In Bad Homburg hatte man Gelegenheit, von Best-Practice-Beispielen aus 31 hessischen Fairtrade Towns zu lernen. Wie kann man Fairen Handel vor Ort mit Leben füllen? In Marburg beispielsweise. bekommt jeder Neubürger ein Fairtrade Willkommenspaket - im Rheingau-Taunus-Kreis gibt es einen digitalen Fairtrade-Einkaufskompass. Durch Vernetzung kann man nicht nur mehr Menschen erreichen, sondern auch Aktivitäten koordinieren und auf mehrere Schultern verteilen.

Mit der Auszeichnung des Rheingau-Taunus-Kreises zum Fairtrade-Landkreis im Jahr 2014 wurde eine Basis geschaffen, durch Fairtrade sowohl das Thema Nachhaltigkeit als auch menschenwürdige Arbeitsbedingungen stärker in der Region zu verankern und Beschaffung und Konsum fair gehandelter Produkte bei allen Akteuren auszubauen. Die Veranstaltung war auch Thema beim letzten Steuerkreistreffen im Kreis. Ein weiteres Kernthema an diesem Abend bildete der Entwurf einer Konzeption mit Arbeitsschwerpunkten und Zielsetzungen des Fairtrade-Steuerkreises.

Die Auszeichnung als Fairtrade Landkreis wird von den Beteiligten als erste wichtige Stufe auf einem langen Weg in Richtung Nachhaltigkeit gesehen. Aktuell gibt es neben dem wieder ausgezeichneten Rheingau-Taunus-Fairtrade-Kreis vier ausgezeichnete Fairtrade-Towns: Idstein, Oestrich-Winkel und Walluf. Heidenrod erhält in Kürze die Auszeichnung zur Fairtrade-Kommune. Die Limesschule in Idstein ist bisher die einzige ausgezeichnete Fairtrade-Schule, Bewerbungen haben die IGS Wallrabenstein und die Montessori-Schule in Idstein abgegeben.

"Im Januar diesen Jahres habe ich die Geisenheim University und die Hochschule Fresenius in Idstein angesprochen, Fairtrade Universities (FTU) zu werden; hiervon gibt es im Bundesgebiet bisher nur zehn. Letzte Woche erreichte mich ein Brief der Hochschule Fresenius, die nun erste Schritte in Richtung FTU geht", verkündete die Dezernentin in der Steuerkreissitzung erfreut. "Wir haben bisher eine gute Basis geschaffen, um die Städte und Gemeinden im Kreis zum Mitmachen zu ermuntern; aktuell haben wir knapp 29 Prozent Einwohner, die im Rheingau-Taunus-Kreis in ausgezeichneten Fairtrade Towns leben. Unser Ziel ist es natürlich, 100 Prozent zu erreichen", so Monika Merkert abschließend.

FOCUS NWMI-OFF/Rheingau-Taunus-Kreis /  Mittwoch, 03.05.2017

Quelle: http://www.focus.de/regional/hessen/rheingau-taunus-kreis-netzwerken-fuer-eine-faire-region_id_7074631.html

Presse


 

HEIDENROD - Der Urwald von morgen wächst zwischen Kemel und Watzelhain. Seit mehr als zehn Jahren wird auf der drei Hektar großen Waldfläche kein Baum mehr gefällt, kein Holz gerückt, kein Bäumchen gepflanzt. Der Wald bleibt sich selbst überlassen. Rund 4650 Hektar umfasst der Gemeindewald Heidenrod, etwa sieben Prozent davon sind stillgelegt. Das ist etwas mehr, als es der Forest Stewardship Council verlangt, damit der Waldbesitzer sich mit dem FSC-Siegel schmücken darf. Der Heidenroder Gemeindewald ist seit zwölf Jahren FSC-zertifiziert und darauf ist Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD) stolz. Als zweitgrößter Waldbesitzer in Hessen beweise die Gemeinde damit „Pioniercharakter“ bei der nachhaltigen Bewirtschaftung ihres Waldes. Andere Waldbesitzer – beispielsweise das Land Hessen – hätten erst in jüngster Zeit nachgezogen.

urwald in heidenrod 1

 

Verzicht auf Chemie ist Bedingung für das Siegel

Zu den Vorgaben, die der FSC macht, gehört der Verzicht auf den Einsatz von Chemie. Weder Insektizide noch Herbizide – also Unkrautvernichtungsmittel – dürfen im Gemeindeforst eingesetzt werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Noch während seiner Ausbildung sei gefälltes Holz standardmäßig gegen Käferbefall behandelt worden; auch bei Pflegemaßnahmen kamen Spritzmittel statt Hacken zum Einsatz, erinnert sich der gelernte Förster.

Grüne werben für Gütesiegel: Niedernhausen soll „Fairtrade Town“ werden

fairtrade niedernhausen 2017

Der Status "Fairtrade Town" wird Niedernhausen verliehen, wenn die einheitlichen Kriterien erfüllt sind.   (Archivfoto: VRM/Friese)

 

NIEDERNHAUSEN - Wenn es nach den Grünen im Niedernhausener Gemeindeparlament geht, soll Niedernhausen genau so wie Idstein und Aarbergen als „Fairtrade Town“ aktiv werden. Dafür wollen sie bei allen Parteien und Gruppierungen werben. Denn fairer Handel mit den Bauern in Lateinamerika, Afrika und Asien ist nach Ansicht von Hannegret Hönes und Mechthild Frey-Brand praktizierte Friedenspolitik und zu Recht in den 95 Niedernhausener Thesen der evangelischen Kirchengemeinde niedergelegt.

Engagierte Bürger können mit Einkauf beitragen

So können engagierte Bürger mit dem Kauf von Produkten mit dem Fairtrade-Gütesiegel dazu beitragen, dass die Menschen in Entwicklungsländern angemessene Preise für ihre Produkte erhalten. Auf diese Weise kann sich ihre soziale und wirtschaftliche Lage verbessern und sie sind nicht gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Der Status „Fairtrade Town“ wird verliehen, wenn einheitliche Kriterien erfüllt sind, die weltweit gelten: Es liegt ein Beschluss der Gemeindevertretung vor, dass bei allen Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse sowie in der Verwaltung mindestens ein Getränk und ein weiteres Produkt aus fairem Handel angeboten werden.

Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade Town“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Mitglieder in der Steuerungsgruppe sind Vertreter aus den folgenden Bereichen: Verwaltung/Politik, Handel, Gastronomie, Gewerbe und Vertreter aus der Zivilgesellschaft wie zum Beispiel der Eine-Welt-Initiative. Zudem ist es wünschenswert, dass auch Akteure aus weiteren Bereichen in der Steuerungsgruppe vertreten sind: Beispielsweise aus Schulen, Vereinen oder kirchlichen Einrichtungen.

In lokalen Einzelhandelsgesellschaften, Floristen sowie Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. Die Mindestzahl der Einzelhandelsgeschäfte und gastronomischen Einrichtungen variieren entsprechend der Einwohnerzahl. In der Gemeinde Niedernhausen müssen dies vier Geschäfte und zwei Gastronomiebetriebe sowie eine Schule, eine Kirchengemeinde oder ein Verein sein.

In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte angeboten. Die Steuerungsgruppe macht Öffentlichkeitsarbeit über die Fairtrade-Aktivitäten zum Thema in Niedernhausen.

 

Artikel: Volker Stavenow

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/niedernhausen/gruene-werben-fuer-guetesiegel-niedernhausen-soll-fairtrade-town-werden_17817808.htm

 Seit 2015 darf sich die Stadt Oestrich-Winkel Fairtrade-Stadt nennen, dies wird sich auch in den nächsten zwei Jahren nicht ändern. Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ leistet Oestrich-Winkel, eine von über 450 Fairtrade-Towns in Deutschland, mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO. Bürgermeister Michael Heil (CDU) freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Oestrich-Winkel.“ Lokale Akteure aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft arbeiteten hier eng zusammen.

Alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne, die rund 2000 Städte in 28 Ländern umfasst, sind weiterhin erfüllt: Es gibt einen Beschluss der Stadtverordneten, den fairen Handel zu unterstützen. Im Rathaus wird fair gehandelter Kaffee mit fair gehandeltem Zucker getrunken. Es gibt zweitens eine Steuerungsgruppe, die alle Aktivitäten koordiniert. Es gibt Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Floristen, die fair gehandelte Produkte anbieten. Es gibt die Zivilgesellschaft, die Bildungsarbeit leistet. Und es gibt fünftens die lokalen Medien, die über alle Aktivitäten vor Ort berichten.

Faires Frühstück in städtischen Kitas

Zum internationalen Frauentag gibt es in der Fairtrade-Stadt fair gehandelte Rosen für die Damen. Die städtischen Kitas machen regelmäßig ein faires Frühstück. In der Grundschule Hallgarten gibt es jedes Jahr die Nikolausaktion. Weitere Aktionen folgen, sind sich die Fairtrade-Koordinatorinnen Uta Bigus und Stefanie Nikolai-Jagiela sicher.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/oestrich-Winkel/oestrich-winkel-bleibt-fairtrade-stadt_17814872.htm

 


Steuerungsgruppe soll Aktivitäten koordinieren

AARBERGEN - (red). Zu einer weiteren Informationsveranstaltung zum Thema „Fairer Handel“ begrüßte Bürgermeister Scheliga jetzt interessierte Bürger sowie Vertreter aus Politik, Schulen, Kirchen und Vereinen. Die Gemeinde Aarbergen verfolgt nach einem Beschluss des Gemeindeparlaments das Ziel, als „Fairtrade-Gemeinde“ aktiv zu werden.

Hans Homberg, Fairtrade-Sprecher des Rheingau-Taunus-Kreises, stand zur Beantwortung aller Fragen zur Verfügung. In lockerer Atmosphäre unterhielt man sich über die Verbreitung des „Fairen Handels“ und stellte Fragen wie: „Wie können wir aufmerksam machen? Wie können wir unsere Mitmenschen erreichen?“ Dabei wurde schnell klar, dass es an Ideen und Motivation nicht mangelt.

FAIRER HANDEL
Die Kampagne Fairtrade-Towns wurde von TransFair initiiert, um den fairen Handel weltweit zu stärken,
indem unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft in die Kampagne eingebunden werden.
Das Ziel ist, die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards des Fairen Handel in das wirtschaftliche
Handeln aller relevanten Akteure zu integrieren:
Verbraucher, Einzelhandel, Städte und Kommunen, Kirchen und Landkreise.

Diverse Aktionen in Aarbergen sollen den Menschen das Bewusstsein über die Herstellung und den Umgang mit Rohstoffen nahebringen. Zur Koordinierung der Aktivitäten vor Ort hat sich eine Steuerungsgruppe gebildet. Sie dient als treibende Kraft und Vernetzung innerhalb der Kommune. Die Steuerungsgruppe besteht aus sieben Personen, die sich in regelmäßigen Abständen treffen möchten. Das erste konstituierende Treffen findet im April statt. Die Steuerungsgruppe freut sich über Interessierte, die mitarbeiten möchten.

Außerdem möchte sie mit allen Akteuren und Anbietern von Fairtrade-Produkten in Aarbergen in Kontakt treten, seien es Einzelhändler, Kirchengemeinden oder Schulen, Gastronomen, Vereine oder Kantinen.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/aarbergen/aarbergen-infoveranstaltung-zum-thema-fairer-handel_17810146.htm

fairtrade in Huenstetten

HÜNSTETTEN

Fairtrade: Hünstetten macht sich auf den Weg. Die Gemeindevertretung hatte im vergangenen Jahr Interesse bekundet, an der Fairtrade-Kampagne teilzunehmen. Der Gemeindevorstand wurde gebeten, eine entsprechende Steuerungsgruppe ins Leben zu rufen. Nachdem die Fraktionen mögliche Mitglieder benannt hatten, habe der Gemeindevorstand die Bildung der Steuerungsgruppe nun beschlossen. Dies teilt die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit. Aufgabe dieser Gruppe sei es, die Teilnahme an der Kampagne vorzubereiten und zu organisieren.

Ihre Arbeit habe die Steuerungsgruppe nun aufgenommen. Die Gemeinde Hünstetten mache sich damit auf den Weg, eine „Fairtrade-Gemeinde“ zu werden und reihe sich damit solidarisch in die Reihe vieler Kommunen und Städte ein. Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ wurde vom Verein „TransFair“ initiiert, um den fairen Handel weltweit zu stärken, indem unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft in die Kampagne eingebunden werden. Das Ziel ist, die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards des fairen Handels ins wirtschaftliche Handeln aller relevanten Akteure zu integrieren: Verbraucher, Einzelhandel, Städte und Kommunen, Kirchen und Landkreise.

Regionale Produkte auch ein Kernthema

„Die Kampagne ist ein weiterer kleiner Schritt, unsere gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit zu sichern. Bisher war der faire Handel in erster Linie eine Nische, die durch die etwa 600 Weltläden in Deutschland – häufig von Kirchengemeinden getragen – entwickelt wurde. Seit einigen Jahren haben die ökofairen Produkte diese Nische verlassen, um noch mehr Verbraucher, Akteure und Entscheider zu erreichen. Mit Fairtrade soll die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern, von denen es weltweit etwa 1,5 Milliarden gibt, nachhaltig erreicht werden“, erklärt „TransFair“.

Mit dem Fairtradesiegel bekämen die Verbraucher die Möglichkeit, Produkte aus Entwicklungs- und Schwellenländern zu erwerben, bei deren Herstellung soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Die Verbraucher erhielten hochwertige Produkte zu einem fair gehandelten Preis und unterstützten damit aktiv die Armutsbekämpfung und den Ausbau der wirtschaftlichen Handelsbeziehungen.

Die vom Gemeindevorstand ins Leben gerufene Steuerungsgruppe „Fairtrade“ habe aufgrund von Abfragen der Gemeindeverwaltung analysiert, wo in Hünstetten Fairtradeprodukte bereits angeboten werden. Ferner beginne die Gruppe, aktiv um deren Aufnahme in den Einzelhandel, die Gastronomie und in alle anderen Wirtschaftsbereiche der Gemeinde zu werben. Hierzu solle es nach Gesprächen mit möglichen Interessenten auch eine Veranstaltung zum Thema geben.

Daneben solle die Förderung regionaler Produkte aus Hünstetten beziehungsweise dem Idsteiner Land ein weiteres Kernthema der Steuerungsgruppe sein. Als ländliche Region mit eigenen Herstellern möchte man prüfen, welche Produkte unter welchen Aspekten gefördert werden können und wie ein entsprechendes Konzept ausschauen müsste. Besonders erfreulich sei, dass sich die Integrierte Gesamtschule (IGS) Wallrabenstein zwischenzeitlich dem Thema Fairtrade angenommen habe und mittlerweile in der Schule Fairtradeprodukte angeboten werden.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/huenstetten/schritt-fuer-schritt-zum-fairen-handel-in-huenstetten_17807061.htm

 


 

RMF PM 31.03.2017

 elektroautos in hohenstein heidenrod aarbergen

 

HOHENSTEIN - Im Mai gibt es etwas zu feiern in Sachen Klimaschutz und Energiewende. Zum einen ist die Gemeinde Heidenrod als Fairtrade-Kommune anerkannt worden: Das wird mit einem Fest am Samstag, 13. Mai, 10 bis 14 Uhr, am Rewe-Markt in Kemel gewürdigt. Wahrscheinlich wird dies mit einer Roadshow verbunden, bei der die Bürger Elektro-Autos besichtigen und testen können. Dies wurde beim fünften Runden Tisch zum Klimaschutz in Strinz-Margarethä besprochen.

Von den vier Renault Zoe und Kangoo erhält Heidenrod zwei Modelle und die Gemeinden Aarbergen und Hohenstein jeweils eines. Für die drei Kommunen gemeinsam arbeitet der neue Klimaschutzmanager Ulrich Chilian, der erstmals den Runden Tisch leitete. Gut ein Dutzend Interessierte nahm teil und kam überein, eine zweite Roadshow mit den Elektro-Mobilen bei „Fahr zur Aar“ am Sonntag, 28. Mai, zu veranstalten – wenn der Erlebnistag trotz Sperrung der B 54 zustande kommt.

Die vier Autos sollen Anfang Mai geliefert werden, berichtete Chilian und „alte, stinkige Verbrenner ersetzen“. Die Batterien würden gemietet, somit seien die Fahrzeuge nicht teurer als Benziner. Für die Anschaffung gewährt der Bund eine Förderung in Höhe von 50 Prozent, mit der Bedingung, dass die Gemeinden jeweils einen konventionell angetriebenen Wagen aus ihrem Fuhrpark ausrangieren.

„Wir müssen die Lade-Infrastruktur ausbauen“, waren sich die Beteiligten einig, wofür man sich weitere Zuschüsse erhofft. Alle Bürgermeister führten deswegen Gespräche mit Einzelhändlern, berichtete der Hohensteiner Rathauschef Daniel Bauer (SPD). Bevorzugt würden Vollsortimenter, in denen sich die Leute länger aufhalten. Die Märkte könnten überschüssigen Strom in die Ladestationen ableiten. Offen sind Fragen, wie die, wer den Strom bezahlt und nach welchem System. Chilian warnte, dass „smarte Säulen“ bis zu 900 Euro Unterhalt im Jahr kosteten. „Wir müssen Vorbild sein“, betonte dennoch Aarbergens Bürgermeister Udo Scheliga (CDU).

Mitfahrpunkte sollen entstehen

Ein weiteres Mobilitätsthema beschäftigte den Runden Tisch: Mitfahrpunkte sollen als Service auf Basis nachbarschaftlicher Hilfe entstehen. Die Gemeinden müssten jetzt Entscheidungen treffen, so Halvor Boller. Manfred Jenner ging auf die in Taunusstein gemachten Erfahrungen ein. Markierung, Registrierung und Versicherung sind noch Aspekte, die bearbeitet werden müssten. Nutzer würden „juristisch als Tramper behandelt“. Udo Scheliga plädiert dafür, zu „vernetzen, was wir haben“. Das Projekt Mitfahrbänke soll sich demnach mit dem Hohensteiner Busje und dem Fahrservice für Senioren in Aarbergen ergänzen.

Das Repair-Café soll nach drei Terminen in Hohenstein und zwei in Heidenrod demnächst in Aarbergen Station machen, wie sich die Organisatorin Lieselotte Henkel wünscht. Vermutlich wird Anfang Mai im Dorfgemeinschaftshaus in Michelbach geflickt. Der Rückblick auf 2016 fiel positiv aus. Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD) erinnerte an das erstellte Leitbild zum Energiesparen in Dorfgemeinschaftshäusern sowie Aufforstungen bei Watzelhain.

Von Thorsten Stötzer

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/runder-tisch-zum-klimaschutz-in-strinz-margarethae_17778144.htm
 Kurz-Video: Was hat Klimaschutz mit Fairtrade zu tun?

Weltfrauentag - Power auf der Leinwand und im Kinosaal / genug Gesprächsbedarf nach Filmende

 

BAD SCHWALBACH - Auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben, fernab von erdrückenden Traditionen und hierarchischen Zwängen. Der erste internationale Film der indischen Regisseurin Leena Yadav erzählt die Geschichte von vier starken Frauen, die sich gegen die starren Traditionen ihres kleinen Dorfes stellen und versuchen, ihr Glück in einer von Männern dominierten Gesellschaft zu finden.

Von einer männlichen Dominanz im Foyer des Bad Schwalbacher Kinos „Bambi und Camera“ kann allerdings nicht die Rede sein. Zur Sondervorstellung des Films „Die Zeit der Frauen“, anlässlich des Internationalen Frauentages 2017, sind fast ausschließlich weibliche Zuschauer gekommen und davon eine ganze Menge. Denn der Kinosaal ist bis auf wenige Plätze ausgebucht. „Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind“, begrüßt Kreis-Frauenbeauftragte Rita Czymai die Gäste. Dann geht auch schon das Licht aus und der Zuschauer wird in ein kleines indisches Dorf entführt. Knapp zwei Stunden lang heißt es dann mitfiebern, wenn Rani, Lajjo, Bijli und Janaki für ihre Freiheiten kämpfen oder von der Liebe träumen, aber auch mitleiden, wenn die vier Frauen von ihren Männern getriezt, gemaßregelt, geschlagen oder vergewaltigt werden. Ein emotionaler und sehr berührender Film. Das spiegelt sich auch immer wieder in den Reaktionen der Zuschauer wider. So ertönen im Kinosaal ironische Lacher und empörtes Schnauben, als der vor Wut schäumende Sohn von Rani seiner Mutter entgegenbrüllt: „Ich will sehen, wie ihr als Frauen, das alles hier am Laufen halten wollt“. Rani und ihre Freunde entscheiden sich am Ende jedoch dafür, es gar nicht erst zu versuchen, sondern direkt das Dorf zu verlassen. Ein Happy End mit bitterem Nachgeschmack. „Das war keine leichte Kost“, findet eine Besucherin. Und auch der rege Gesprächsbedarf beim Verlassen des Kinosaals zeigt, dass der Film Eindruck hinterlassen hat.

Im Anschluss an die Vorstellung haben die Organisatoren der Veranstaltung dann noch eine kleine Aktion vorbereitet. Mitarbeiter des Büros für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten und des Arbeitskreises Häusliche Gewalt des Rheingau-Taunus-Kreises, sowie die Frauenbeauftragten der Kommunen und die WIR-Koordinatorinnen Integration, tragen die Statements von Frauen aus der ganzen Welt vor.

Zeichen der Verbundenheit und Solidarität

Die Zitate gehören zu Frauen, die auf der Flucht sind oder denen ihre Rechte aberkannt wurden, die für mehr Gleichberechtigung kämpfen und zu Journalistinnen, die verfolgt werden. „Frauen möchten ihre eigenen Entscheidungen über ihr Leben fällen. Sie nehmen dafür den Tod in Kauf“, wird unter anderem Politikwissenschaftlerin Cigdem Toprak zitiert und an einer anderen Stelle heißt es: „Ich habe Angst, aber ich bin eigentlich eher wütend. Und ich gehe trotzdem raus. Das ist auch meine Stadt“. Mutige Frauen, die schon mit kleinen Dingen wie Solidarität, Stellungnahme oder Kritik unterstützt werden könnten. Die Menschen hier seien in einer Situation, in der sie die Möglichkeit haben, Frauen die aus anderen Ländern in den Rheingau-Taunus-Kreis kommen zu helfen, betont Czymai. Als Zeichen der Verbundenheit und der Solidarität und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen werden am Ende der Veranstaltung dann noch „Fair“ gehandelte Rosen verschenkt.

 Von Kira Ernst

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/bad-schwalbach/weltfrauentag-filmvorfuehrung-fuellt-das-bad-schwalbacher-kino_17739203.htm

 


 

Rosenaktion 2017 Idstein

Anneliese Waldschläger (mit roter Jacke) aus Bermbach erhält eine Rose von Schülerinnen der Montessori Schule.  Foto: wita/Mallmann

IDSTEIN - Rosen für die Damen am Weltfrauentag. Schon zum dritten Mal bekamen am gestrigen 8. März zahlreiche weibliche Passanten in der Idsteiner Altstadt sowie Kundinnen einiger an der Aktion beteiligter Geschäfte je eine langstielige Rose als Geschenk. „Flower Power“ heißt die Aktion des bundesweit aktiven Vereins „Trans Fair“, der sich seit mittlerweile 25 Jahren einsetzt für fairen Handel mit Produzenten in der dritten Welt.

Idstein ist offizielle „Fair Trade Town“

Die Stadt Idstein ist seit eineinhalb Jahren offizielle „Fair Trade Town“, zertifiziert durch „Trans Fair“, und deshalb beteiligte sie sich an der Blumen-Aktion, die an diesem Mittwoch bundesweit stattfand. Die fair gehandelten Blumen wurden von der Stadtverwaltung bei einem Idsteiner Blumengeschäft gekauft und für die Aktion zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Christian Herfurth und einige Rathaus-Mitarbeiter, Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde, des Weltladens und eine Gruppe von der Montessori Schule gehörten am gestrigen Vormittag zur Besatzung des Informationsstandes, der auf dem König-Adolf-Platz an der Rathausmauer aufgebaut wurde. Einige Schülerinnen laufen über den Platz, verteilen Rosen an Passantinnen und machen gleichzeitig eine Umfrage darüber, wie weit verbreitet Kenntnisse über Fair Trade in der Stadt sind. Für all jene, die nichts darüber wissen, liegt Informationsmaterial bereit – und die freiwilligen Standbetreiber geben gerne Auskunft über ihr Engagement.

Der Weltladen, „Grükern“, „Tabakum“, Café Ungrad und der Hexenbuchladen unterstützen die Aktion, bei der es auch darum geht, spenden zu sammeln aus dem Verkaufserlös fair gehandelter Produkte. „Flower Power“ – der Titel der Aktion weist auch hin auf den Aspekt der Stärkung von Frauen in der dritten Welt, solchen, die beispielsweise zu Zigtausenden auf den Blumenfarmen in Ostafrika arbeiten. Ihre Arbeitsbedingungen können sich markant verbessern durch die Fair Trade Abgabe und durch die rechtlichen Vereinbarungen, die der Fair Trade Handel als Auflagen hat.

Montessori-Schule will „Fair Trade Schule“ werden

„Kennen Sie Fair Trade?“, fragt Anna Maria von der Montessori-Schule eine Passantin auf Idsteins zentralem Platz und markiert auf ihrem Umfrage-Zettel die positive Antwort. Die private Idsteiner Schule ist gerade dabei, zweite offizielle „Fair Trade Schule“ in der Stadt zu werden. Hundert Prozent sattelfest ist die Schülerin noch nicht bei der Erläuterung, was es mit dem Label auf sich hat, aber sie weiß auf jeden Fall, „dass Frauen sich über Rosen freuen“.

 Von Beke Heeren-Pradt

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/mit-der-aktion-flower-power-setzt-sich-idstein-fuer-frauenrechte-ein_17736864.htm

 


 

Fair-Trade-Aktion am Weltfrauentag in der Idsteiner Innenstadt

 

 Der Fairtrade-Town Steuerungskreis der Stadt Idstein beteiligt sich mit einer Konzeptidee am Weltfrauentag am Mittwoch, 8. März. Unter dem Motto „Mehr Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen durch fairen Handel“ verteilt der Steuerungskreis ab 9.45 Uhr zusammen mit Schülern an diesem Tag 200 Fairtrade-Rosen in der Innenstadt. Ab 10 Uhr wird seitens der Montessori-Schule zudem eine Umfrage durchgeführt.

Auf die Rechte von Arbeiterinnen auf Blumenfarmen im globalen Süden soll aufmerksam gemacht werden. „Die Entscheidung für fair gehandelte Rosen trage dazu bei, die Lebenssituation von Tausenden Arbeitern auf Blumenfarmen in Kenia, Tansania und Ecuador zu verbessern“, sagen die Veranstalter. Und auch die Umwelt profitiere, denn die Fairtrade-Rose schneide in der CO2-Bilanz besser ab als einheimische Züchtungen. Die Rose ist die mit Abstand beliebteste Schnittblume in Deutschland. Ein Großteil der Rosen wird aus sogenannten Entwicklungsländern importiert, um den Bedarf zu decken. Doch die Arbeitsbedingungen vor Ort sind oft verheerend: Die Bezahlung ist schlecht und der hohe Einsatz an Chemikalien und Pestiziden gefährdet die Gesundheit der Arbeiter.

Seit 2005 gibt es daher das Fairtrade-Siegel für Rosen. Der faire Handel ermöglicht den Produzenten ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld und fördert soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Die Verbraucher können mit dem Fairtrade-Code im Internet nachprüfen, woher zum Beispiel ihre Valentinsrosen stammen.

 

 

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/fair-trade-aktion-am-weltfrauentag-in-der-idsteiner-innenstadt_17719551.htm

 


 

Landkreis Rheingau-Taunus - 01.03.2017

Prämierter Film „Zeit der Frauen“ wird in Bad Schwalbach aufgeführt

RHEINGAU-TAUNUS - (red). Der Film „Die Zeit der Frauen“ ist am Internationalen Frauentag, Dienstag, 8. März, im Bad Schwalbacher Kino zu sehen. Der Internationale Frauentag ist weltweit ein Tag der Solidarität für gleiche und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen.

Fair gehandelte Rosen werden vor dem Kino verteilt

Der Frauentag steht unter dem Titel „Frei leben – Frauenrechte stärken“. Der prämierte Film „Zeit der Frauen“ der indischen Regisseurin Leena Yadav wird um 17 Uhr im Kino Bambi-Camera gezeigt. Als „wunderschön umgesetzte feministische Brandschrift“ beschreibt die französische Tageszeitung „Le Monde“ den Streifen, für die Los Angeles „Times“ ist er ein „strahlendes Juwel“. Direkt im Anschluss an die Vorführung ist vor dem Kino eine Aktion geplant, bei der Statements von Frauen dieser Welt vorgelesen und fair gehandelte Rosen verteilt werden. Das Drama erzählt insgesamt vier Frauenschicksale in einer indischen Kleinstadt. Trotz ihrer zahlreichen, unterschiedlichen Problemlagen lehnen sich alle Frauen gegen die starren indischen Traditionen auf und versuchen ihr Glück, in einer von Männern dominierten Gesellschaft, zu finden.

Veranstalter sind der Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“, die Frauenbeauftragten der Kommunen und die WIR-Koordinatorinnen Integration in Zusammenarbeit mit dem Büro für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten.

Flyer und weitere Informationen erhalten Interessierte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 06124 - 51 02 89.

 

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/rheingau/landkreis/praemierter-film-zeit-der-frauen-wird-in-bad-schwalbach-aufgefuehrt_17716480.htm

 


 

img fairtade ausstellung idstein

Schautafeln informieren im Idsteiner Gerberhaus die Besucher der Ausstellung: "Hessen fairändert! - Foto: wita / Mallmann
Von Beke Heeren-Pradt

IDSTEIN - „Bittere Schokolade“, „Billiger Kaffee“ oder „Schmutzige Kleidung“ – dies sind einige der Schlagworte, die als Überschriften in der aktuellen Ausstellung im Gerberhaus fungieren. „Hessen fairändert“ ist ihr Titel und dieser weist auf die Inhalte: Informationen über Fairtrade und darüber, wie der Fairtrade-Gedanke weiter verbreitet werden kann.

Zwei Organisationen stehen hinter der Ausstellung, die das Idsteiner Fairtrade-Netzwerk vor dem Hintergrund des Labels „Fairtrade-Town“ präsentiert: der Verein „Weltläden Hessen“ und das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (EPN). Von Aktiven dieser Organisationen wurde die Ausstellung konzipiert, die seit 2014 schon an mehr als 40 Orten gezeigt wurde. Zuletzt in der vergangenen Woche an der Limesschule in Idstein. Noch bis Sonntag, 12. Februar, ist das Gerberhaus für Besucher tagsüber geöffnet, die sich über den Stand der Dinge informieren möchten.

ÖFFNUNGSZEITEN
Die Ausstellung im Gerberhaus ist noch bis Sonntag, 12. Februar, geöffnet: wochentags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr. In der kommenden Woche wird sie in den Berufsbildenden Schulen in Taunusstein Station machen.

Wie sieht eine Kakaoschote aus? Was sind die Verarbeitungsstufen, bis aus Rohkakao Schokolade wird? Wie funktioniert der Kaffeehandel auf dem Weltmarkt? Wie sehen Produktions- und Arbeitsbedingungen aus? Auf Schautafeln stellt die Ausstellung Beispiele heraus, die auf Dinge und Verhältnisse hinweisen, die als unfair angesehen werden. Problematiken werden aufgezeigt sowie Lösungsansätze durch die Fairtrade-Bewegung und deren Ideen dargestellt.

Daneben sind es jedoch nicht nur einzelne Produkte und ihre Herstellung, die thematisiert werden, sondern die Ausstellung ist auch ein Element der Öffentlichkeitsarbeit für den Fairtrade-Gedanken, den zu verbreiten sowohl Weltläden als auch das Entwicklungspolitische Netzwerk sich auf die Fahnen geschrieben haben.

Es werden Orte des Engagements gezeigt, Glaubensgemeinschaften wie Kirchen- oder Moscheegemeinden, in denen Fairtrade das Handeln bestimmt. Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen werden vorgestellt, in denen, wie auch in den Weltläden, aktiv die Inhalte vermittelt werden.

Bewegung hat sich verbreitert

„In den vergangenen Jahren seit der Grundkonzeption der Ausstellung im Jahr 2005 hat sich sehr viel verändert und erweitert in Sachen Fairtrade“, erläuterte Cristina Pflaum vom Verein Weltläden Hessen, der seinen Sitz in Marburg hat. Sie gibt bei der Eröffnung eine Einführung in die Inhalte der Ausstellung und konstatiert, dass sich die Bewegung in den vergangenen zwölf Jahren wesentlich verbreitert hat.

„Hessen fairändert“ wird gefördert vom hessischen Wirtschaftsministerium, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem katholischen Fond und Brot für die Welt. Mehr als 70 Weltläden gibt es mittlerweile im Land, 43 davon sind Mitglied im Verein Weltläden.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/fairtrade-ausstellung-im-idsteiner-gerberhaus-thematisiert-auf-schautafeln-zahlreiche-fragestellungen_17667221.htm

 


 

Landkreis Rheingau-Taunus -  24.01.2017

RHEINGAU-TAUNUS - (red). Kreisbeigeordnete Monika Merkert wünscht sich mehr Engagement für fairen Konsum im Kreis. Gefordert sieht sie vor allem die Kommunen als Vorreiter. „Wir möchten noch mehr Geschäfte, (Hoch-) Schulen, Kommunen, Kirchengemeinden oder Restaurants dazu bewegen, sich dieser Bewegung anzuschließen“, sagt Merkert. Das würde dazu beitragen, dass Menschen überall auf der Welt für ihre Arbeit und ihre Waren angemessen bezahlt werden und dass sie unter menschenwürdigen Verhältnissen leben und arbeiten können.

Der Rheingau-Taunus-Kreis ist seit Herbst 2014 internationaler Fairtrade-Kreis, als erster Kreis in Hessen. Eine Steuerungsgruppe unter Führung der FairTrade-Dezernentin Merkert arbeitet daran, dass sich der Gedanke des fairen Handels im Kreis weiter ausbreitet. In einem Gastronomie- und Einkaufsführer für den RTK weist der Kreis darauf hin, wo seine Bürger fair gehandelte Produkte erstehen können. Der Rheingau-Taunus-Kreis verspricht sich Fortschritte durch seine Mitgliedschaft im Netzwerk „Rhein.Main.Fair“. Den Mehrwert einer Zusammenarbeit in einer fairen Metropolregion sieht Merkert darin, dass sämtliche Schlüsselakteure gemeinsam daran arbeiten, den Fairen Handel in der Metropolregion auszubauen.

 

Quelle: Idsteiner Zeitung - http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/rheingau/landkreis/merkert-fordert-mehr-engagement-fuer-fairen-konsum-im-rheingau-taunus-kreis_17630355.htm

 

NRW Vorreiter in Sachen Fairtrade-Towns

450 Fairtrade-Town in Deutschland

Köln/Jüchen, 10. Dezember: Mit der Gemeinde Jüchen wird am Samstag die 450. Fairtrade-Town Deutschlands gekürt. 109 davon liegen in Nordrhein-Westfalen. Damit ist das Bundesland Vorreiter der Fairtrade-Towns Kampagne und Vorbild über die Landesgrenzen hinweg. „Ich freue mich sehr darüber, dass mit Jüchen als 450. Fair Trade Town eine Kommune in NRW ausgezeichnet wird. Das zeigt deutlich: Das konkrete Engagement für die Eine Welt hat in Nordrhein-Westfalen Tradition und ist lebendiger denn je“, sagte Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei. Die Gemeinde Jüchen feiert die Auszeichnung mit einem Empfang.

Fairtrade Nikolaus Grundschule Hallgarten 06.12.2016

 

Im Rahmen der Nikolausfeier in der Grundschule Hallgarten am 06.12.2016 stellte Religionslehrerin Frau Sterzel den Schülerinnen und Schülern das Thema Fairtrade vor.

 

Fairtrade Nikolaus Grundschule Hallgarten 06.12.2016 2

 

Anhand einer großen Schautafel erläuterte sie, wie wichtig Nachhaltigkeit und humane Arbeits- und Lebensbedingungen bei der Herstellung von Lebensmitteln sind. Jedes Kind konnte sich über einen Schoko-Nikolaus aus Fairtrade-Schokolade freuen.

 

 Datum: 6.12.2016 - Autor: Pressestelle Ostrich-Winkel, Uta Bigus

 


Rheingau-Taunus-Kreis Mit­glied im Netz­werk „Rhein.Main.Fair“

Auftaktveranstaltung in Kelsterbach / Im Jahr 2017 soll im Kreis nachhaltige und faire Beschaffung vorangebracht werden

„Ich bin sehr erfreut, dass die Bestrebungen zur Schaffung einer Fairen Metropolregion in diesem Jahr konkrete Formen angenommen haben, zumal der Rheingau-Taunus-Kreis Initiator dieses Projektes war“, so die Dezernentin für FairTade Monika Merkert im Nachgang zu der Auftaktveranstaltung in Kelsterbach.

Drei Bundesländer (Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz) stehen zusammen“, so fasste Monika Merkert prägnant zusammen, was die Metropolregion ausmacht. Die Erfahrung aus anderen Bereichen der Zusammenarbeit im Raum Rhein-Main nutze der Vernetzung und dem Informationsaustausch der FairTrade-Städte und –Landkreise. Die gemeinsame Plattform Rhein.Main.Fair biete Möglichkeiten, die für einzelne Kommunen zu groß seien. Auf diese zuzugehen und Hilfestellungen anzubieten, sei eine Aufgabe der fairen Metropolregion.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren beim Vernetzungstreffen in Talk- und Workshop-Runden mehr über die Möglichkeiten und Vorteile des Fairen Handels und des Fairen Beschaffungswesens. Auf Grundlage der Beiträge der rund 80 Teilnehmenden wird die Steuerungsgruppe eine „Roadmap 2017“ zur weiteren Vorgehensweise erarbeiten und die Angebote ausbauen, mit denen Kommunen und Landkreise Fairen Handel und nachhaltigen Konsum unterstützen können. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist seit Herbst 2014 internationaler Fairtrade-Kreis, als erster Kreis in Hessen. Eine Steuerungsgruppe unter Führung der FairTrade-Dezernentin Monika Merkert kümmert sich darum, dass sich der Gedanke des fairen Handels im Kreis weiter ausbreitet.

„Wir möchten noch mehr Geschäfte, (Hoch-) Schulen, Kommunen, Kirchengemeinden oder Restaurants dazu bewegen, sich dieser Bewegung anzuschließen“, so Monika Merkert. Denn sie möchte, dass Menschen überall auf der Welt für ihre Arbeit und ihre Waren angemessen bezahlt werden und dass sie unter menschenwürdigen Verhältnissen leben und arbeiten können. In einem Gastronomie- und Einkaufsführer für den RTK weist der Kreis darauf hin, wo seine Bürger fair gehandelte Produkte, zum Beispiel Lebensmittel und Textilien, erstehen können.
Sie ermuntert die Kommunen, selbstbewusster aufzutreten. Keine staatliche Organisation sei so nah an den Menschen. Den Mehrwert einer Zusammenarbeit in einer fairen Metropolregion sieht Merkert darin, dass sämtliche Schlüsselakteure gemeinsam daran arbeiten, den Fairen Handel in der Metropolregion auszubauen. Es gelte jetzt das Netzwerk Rhein.Main.Fair zu nutzen, um gemeinsam für eine Faire Globalisierung zu arbeiten, bekräftigte die Kreisbeigeordnete, denn allein schaffe man dies nicht,  das sei nur gemeinsam im Netzwerk.Rhein.Main.Fair möglich.

„Vor allem wollen wir im nächsten Jahr die Erfahrungen des Vernetzungstreffen in Sachen faires Beschaffungswesen nutzen und dieses Thema im Kreis voranbringen“, so Monika Merkert abschließend.

 

 Datum: 30.11.2016 - Kategorie: Fairtrade - Autor: Pressestelle

Quelle:  http://www.rheingau-taunus.de/pressemitteilungen/detail/rheingau-taunus-kreis-mitglied-im-netzwerk-rheinmainfair.html

mehr lesen unter: https://rheinmainfair.de

 

 


 

RHEIN.MAIN.FAIR - Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion

 EINLADUNG

EINLADUNG

Über 2,9 Millionen Menschen in der Metropolregion leben bereits heute in Fairtrade-Städten oder Kreisen, die sich mit diesem Thema Metropolregion Blau punkteauseinandersetzen.

Deshalb sollten gerade wir  -  die internationalste Region in Deutschland mit Verbindungen von Menschen, Unternehmen und Institutionen in die gesamte Welt  -  uns Gedanken über eine gerechte Globalisierung machen.

Wir wollen Städte und Gemeinden, Unternehmen, Kirchen und NGOs, Gewerkschaften - die Menschen aus der Region zusammenbringen, um gemeinsam diese Region zu einer Fairen Metropolregion zu machen.  


Zu einem ersten Treffen laden wir Sie herzlich ein (Programm und Anmeldung sowie Flyer im Anhang):

Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR

Am 18. November 2016,
von 09:30 Uhr bis 15:30 Uhr in Kelsterbach
Haus Weingarten, Lilienstraße 2, 65451 Kelsterbach

Nur mit Ihrer aktiven Beteiligung kann die Faire Metropolregion Gestalt annehmen. Das Engagement jeder/s Einzelnen ist dabei wichtig!  
RHEIN.MAIN.FAIR braucht die Beiträge aus allen Regionen und von allen gesellschaftlichen Gruppierungen.
Daher bitten wir Sie, in jedem Fall den beigefügten Fragebogen auszufüllen, auch wenn Sie im November nicht persönlich teilnehmen können!

Wir freuen uns über Ihre Mitwirkung!

Mit freundlichen Grüßen,

die Sprecher der Steuerungsgruppe RHEIN.MAIN.FAIR,

Gisela Stang  und  Hans Homberg


Anmeldungen und Fragebögen bitte bis spätestens  8. November 2016 an:

Birgit Steck
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Schillerplatz 3-5, 55116 Mainz
Tel:         06131-163193
Fax:        06131-163824
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm & Anmeldung für 18.11.2016 downloaden 
Flyer - Kurzkonzept downloaden

 

Fair-Treff Walluf e.V.

„Wein Fair Genießen“
– Multimedia-Vortrag mit Weinprobe am 11. November 2016

 

Was bedeutet es, Wein fair zu genießen?
Welche Bedeutung hat fair gehandelter Wein in unserer Region?

Dies waren u.a. die Fragen, denen am 11. November 2016 Dr. Michael Wolfsteiner von lobOlmo und Markus Mehl vom Weingut Mehl aus Walluf auf Einladung vom FAIR-TREFF Walluf e.V. und der Fairtrade-Gemeinde Walluf nachgingen.

2016 weinfair
 

In einem Multimedia-Vortrag schilderte Dr. Michael Wolfsteiner seine persönlichen Eindrücke von den Besuchen der Fairtrade-gesiegelten Sociedad Vitivinicola Sagrada Familia und des Weinguts Miguel Torres in Chile - untermalt mit lebendigen Fotos u.a. von der Traubenernte, der Weinbereitung und einem Weinlesefest. Außerdem gab es viele Hintergrundinformationen zu fair gehandelten Weinen aus Chile.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Gäste der Veranstaltung im Wechsel Weiß-, Rosé- und Rotweine aus Walluf und Chile verkosten. Markus Mehl, „Akteur“ der Fairtrade-Gemeinde Walluf, und Dr. Michael Wolfsteiner, die die Weinprobe mit viel Freude moderierten, erläuterten die Eigenschaften der Weine und beantworteten die zahlreichen Fragen aus dem interessierten Publikum.

Auch wenn der Konsum von fair gehandeltem Wein in unserer traditionell vom Weinanbau gepräg-ten Region vergleichbar gering ist, waren sich am Ende alle einig, dass sich die hiesigen und die importierten Weine in ihrer Qualität und im Geschmack wunderbar ergänzen. Davon konnten sich die Gäste an dem Abend mit allen Sinnen überzeugen.


 
Suse Hoffmann-Kluge

Walluf, 11. November 2016

Quelle: http://www.weltladen-walluf.org/vereinsberichte.php?id=2016lobOlmo

EINLADUNG 

der FAIR-TREFF Walluf e.V. (Träger des Weltladen Walluf) und die Fairtrade Gemeinde Walluf laden am 11.  November 2016  um 19 Uhr im Evang. Gemeindehaus in Walluf (Schöne Aussicht 10) ein zu einem Multimedia-Vortrag von lobOlmo „Wein fair genießen“ mit anschließender Weinprobe mit fair gehandelten Weinen aus Chile und Weinen vom Weingut Mehl in Walluf.
Mit faszinierenden Fotos berichten Frau Dr. Ulmer und Herr Dr. Wolfsteiner über die Traubenernte und Weinbereitung in den Anden, ein ausgelassenes Weinfest und die Vorteile, die der Faire Handel Kleinwinzern und Erntehelfern bringt.
Die Präsentation enthält Musikpassagen, ist aufwändig programmiert und lädt zu einem erkenntnisreichen Fair-Trade-Wein Vergnügen ein.
 1611 Flyer lobOlmo

Ich würde mich freuen, wenn Du dabei bist/Sie dabei sind.

Karten zu 10 Euro gibt es im Weltladen in Walluf (Hauptstraße 44).


Herzliche Grüße
Anette Wenzel
Vorsitzende FAIR-TREF Walluf e.V.
Sprecherin der Fairtrade Gemeinde Walluf
Tel.: +49 (0)6123-989815
Fax: +49 (0)6123-989816
Mobil: +49 (0)171-2201027
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

 


 

Die ersten Fairtrade Ortsschilder im Rheingau-Taunus-Kreis stehen in Walluf!

Anbei finden Sie ein Foto vom neuen Fairtrade-Ortsschild in Walluf, das uns von Herrn Ujma aus Walluf zur Verfügung gestellt wurde.

 Walluf handelt fair

 


 145 2016 Faire Woche Markt Oestrich

 

 136 2016 Fairtade Aktion Markt Oestrich

 

Die Faire Woche - vom 16. bis 30. September 2016!

Die Faire Woche ist die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland und wird seit 2003 jedes Jahr in der zweiten Septemberhälfte durchgeführt. Das diesjährige Thena ist: "Fairer Handel wirkt". Die Faire Woche informiert bundesweit mit vielen Veranstaltungen über den Fairen Handel in Deutschland und weltweit.

 Faire Woche Schokolade 2016

Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband. Die Planung und Umsetzung der jährlich rund 2.000 bis 2.500 Aktionen übernehmen lokale Gruppen und Organisationen, wie Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Gruppen, Unternehmen, Supermärkte, Fairtrade-Schulen oder gastronomische Betriebe. Einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Veranstaltungen können Sie in den Dokumentationen der vergangenen Fairen Wochen gewinnen.

Den AKTIONSLEITFADEN downloaden können Sie hier!

Den Höhepunkt der Fairen Woche bilden die Produzentenrundreisen, in deren Rahmen Vertreter/innen von Handelspartnern zu einer Rundreise eingeladen werden. Sie halten bundesweit Vorträge, besuchen Veranstaltungen und führen Gespräche mit Politiker/innen und Journalist/innen.

Weitere Informationen zur Fairen Woche 2016 und zum Jahresthema erhalten Sie hier.

 

Die Anmeldung, kostenfreie Aktionsmaterialien, Ideen und  Hintergrundinformationen  finden Sie online unter:

START IN DIE FAIRE WOCHE 2016 !

Machen Sie mit!

 

Quellen: Bild & Textmaterial - https://www.faire-woche.de/service/materialien-zum-download/

Idstein - 10.09.2016


Stadt Idstein und Rheingau-Taunus-Kreis laden gemeinsam zum „Fairday“ ein

IDSTEIN - (red). Der Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Idstein veranstalten am Dienstag, 13. September, gemeinsam den „Fairday“. Los geht‘s um 18 Uhr im Kulturbahnhof. Der „Fairday“ Idstein ist der Auftakt für die Faire Woche im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis. Der Kreis und die Stadt Idstein unterstützen die saisonalen Kampagnen von Fairtrade Deutschland, um eine noch dichtere Vernetzung von Fairtrade-Akteuren in Idstein und im Landkreis zu erreichen: weitere Fairtrade-Akteure, Fairtrade-Towns, Fairtrade-Schools und vielleicht bald auch eine Fairtrade-University. Die Veranstalter sind überzeugt, dadurch Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im gesamten Landkreis fördern zu können.

Gefeiert wird auch gemeinsam ein Jahr Fairtrade-Town Idstein und die Rezertifizierung des Rheingau-Taunus-Kreises als erster Fairtrade-Landkreis in Hessen. Die Kreisbeigeordnete und Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert zeigt sich über die Nachricht erfreut: „Die Verlängerung des Titels ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Rheingau-Taunus-Kreis. Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten für ein gemeinsames Ziel eng zusammen. Ich bin stolz, dass der Kreis dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Vor zwei Jahren erhielt der Rheingau-Taunus-Kreis als erster hessischer Kreis von dem Verein TransFair die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel.

Zudem findet am Dienstag eine kleine Hausmesse von Fairtrade-Akteuren statt wie dem Weltladen Idstein, dem Biolandhof Gassenbacher Hof, Biolandhof – Gesund & Munter, Jack Wolfskin, der katholischen Kirchengemeinde Idstein, der Limesschule sowie dem Schülerweltladen „Snack Attack“.

 

 

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/idstein/stadt-idstein-und-rheingau-taunus-kreis-laden-gemeinsam-zum-fairday-ein_17279742.htm

 

Fairtrade-Stand der Stadt Eltville bei EltVital

Eltville.

Am kommenden Sonntag, 18. September, präsentiert sich neben den Vereinen und Organisationen auch die Eltviller Fairtrade-Initiative am Rheinufer mit einem Stand. Dort können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über das Thema „Fairtrade“ umfassend informieren, und auch kleine Kostproben fair gehandelter Waren vom Wallufer Weltladen genießen.

Die Eltviller Fairtrade-Initiative besteht aus Vertretern der kommunalen Politik, Verwaltung und Kirchengemeinden, aber auch aus Privatleuten, die einfach Interesse am Fairtrade-Thema haben. Guntram Althoff, Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe erläutert: „Geplant ist, eine Übersicht aller Eltviller Fairtrade-Betriebe auf der städtischeno Homepage zu geben. Einen Flyer haben wir bereits entwickelt, in dem die Betriebe benannt werden. Dieser wird am Fairtrade-Stand bei EltVital verteilt. So können wir sowohl Käufer, die sich über den Erwerb von Fairtade-Produkten informieren wollen, als auch weitere Partner gewinnen, die mitmachen wollen!“

Wie bekannt, möchte auch die Stadt Eltville Fairtrade-Kommune werden – dazu muss die Stadt einige Kriterien erfüllen: Betriebe des örtlichen Einzelhandels und der Gastronomie sowie Vereine sollten in ihrem Sortiment bzw. Angebot mindestens zwei fair gehandelte Produkte führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei den angebotenen Artikeln um Lebensmittel (Kaffee, Honig etc.) oder Non-Food-Artikel (Blumen, Schmuck, Kleidung, Spielzeug etc.) handelt. Auch wenn ein Betrieb noch kein Fairtrade-Produkt hat, kann er mitmachen – er muss dann nur entsprechende Artikel ins Sortiment aufnehmen.

Betriebe aus allen fünf Stadtteilen, die noch weitere Informationen wünschen oder schon wissen, dass sie bei der Fairtrade-Initiative dabei sein wollen, melden sich bitte beim

Sprecher der Steuerungsgruppe Guntram Althoff, Telefon: 01520 / 2143600 oder bei der

Wirtschaftsförderung der Stadt Eltville am Rhein, Barbara Lilje,

Telefon: 06123 / 697-100
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Eltville am Rhein, 13. September 2016

Andrea Schüller
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Koordinatorin für die Ortsbeiräte
Präventionsrat Oberer Rheingau
Bürgerstiftung FamilienStadt Eltville
Der Magistrat der Stadt Eltville am Rhein
Gutenbergstraße 13
65343 Eltville am Rhein
Telefon 06123 697-181
Telefax 06123 697-199
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.eltville.de

 

 Gemeinsame Presseerklarung FairDay Idstein 2016

 

Rheingau-Taunus-Kreis - Pressestelle / 27.07.2016

 

Der Rheingau-Taunus-Kreis ist weiterhin „Fairtrade-Kreis“rtk logo

Kreisbeigeordnete Monika Merkert: Verlängerung des Titels für weitere zwei Jahre

 

 Fairtrade Town Kampagne
 

 

Die Kreisbeigeordnete und Fair-Trade-Dezernentin Monika Merkert zeigt sich über die Nachricht erfreut, dass der Rheingau-Taunus-Kreis nach der erfolgten Rezertifizierung auch weiter Fair-Trade-Kreis bleiben darf: „Die Verlängerung des Titels ist ein schönes  Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Rheingau-Taunus-Kreis.

Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten für ein gemeinsames Ziel eng zusammen. Ich bin stolz, dass der Kreis dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, betont die Kreisbeigeordnete. Vor zwei Jahren erhielt der Rheingau-Taunus-Kreis als erster hessischer Kreis von dem Verein TransFair e.V. die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel, für das er nachweislich die nachgenannten fünf Kriterien erfüllen musste.

Der Landrat und die Mitglieder der Ausschüsse des Kreises trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Beschluss fest. Eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten. Desweiteren finden sich in Geschäften und Gastronomiebetrieben des Kreises Produkte aus fairem Handel. Ein weiteres Kriterium lautet: „Die Zivilgesellschaft leistet wichtige Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.“

Der Erfolg der Kampagne im Rheingau-Taunus-Kreis gründet auf der Vernetzung von immer mehr Fairtrade-Kommunen im RTK (in Aarbergen und Kiedrich haben die Gemeindevertretungen kürzlich einen entsprechenden Beschluss gefasst) und den verschiedenen Akteuren, die diesen Prozess ermöglichen. Das jährlich stattfindende faire Frühstück, die Fairtrade-Rosenaktionen am Weltfrauentag und die faire Kaffeepause in der Cafeteria der Kreisverwaltung zur Fairen Woche im September gehören zu den erfolgreichen Aktivitäten in den vergangenen zwei Jahren. Darüber hinaus will der Landkreis Schritte in Richtung nachhaltige Beschaffung gehen. Neben Kaffee und Tee soll geprüft werden, ob zukünftig im Kreis auch nachhaltige Berufskleidung aus Fairtrade-Baumwolle für die städtischen Abfalldienste und Mitarbeiter im Landschaftsbau eingesetzt werden kann. Ein digitaler Einkaufsführer auf der Projekt-Website (Link) des Kreises zeigt interessierten Bürgerinnen und Bürger alle Geschäfte, Restaurants, Cafés und sonstige Akteure an, bei denen Produkte aus fairem Handel angeboten werden. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist eine von deutschlandweit über 420 Fairtrade-Towns. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst rund 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 28 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de.

 

RTK-Presserklärung vom 27. Juli 2017


Wiesbadener Tagblatt / Lokales / Untertaunus / Aarbergen 21.07.2016

 

Aarbergen wird „Fair-Trade-Gemeinde“AarbergenWappen


INITIATIVE Gemeindeparlament beschließt Ziel

 aarbergenLogo



 
AARBERGEN - (sus). Die Gemeinde Aarbergen strebt das Ziel an, als „Fair-Trade-Gemeinde“ aktiv zu werden. Das hat die Gemeindevertretung jetzt beschlossen. Als nächster Schritt ist geplant, dass der Gemeindevorstand den Prozess mit Interessierten aus der Bevölkerung anstößt. Fair-Trade-Gemeinden sind bereits Heidenrod oder der Rheingau-Taunus-Kreis.
Die Aarbergener Grünen versprechen sich von der Initiative einen Beitrag zu gerechter Entlohnung und fairer Behandlung von Menschen in benachteiligten Regionen. Außerdem geht es ihnen darum, sämtliche landwirtschaftlichen Produkte ressourcenschonend und umweltverträglich anzubauen. Die Gemeinde soll dabei als Vorbild vorangehen, indem etwa bei Gremiensitzungen und im Bürgermeisterbüro fair gehandelte Produkte zum Einsatz kommen.
Der Antrag stammt eigentlich noch aus der zurückliegenden Wahlperiode und war ein Gemeinschaftsantrag der damaligen rot-grünen Koalition. Weil er vor der Wahl nicht mehr im Ausschuss behandelt wurde, haben ihn die Grünen nun erneut eingebracht. Wilfried Scheider bedankte sich im Namen der Grünen bei den Parlamentskollegen für die „konstruktive Behandlung des Themas“. Vor allem aus den Reihen der CDU gab es Neinstimmen und Enthaltungen.
 
WK vom 21. 7. 2016


KIEDRICH Erstellungsdatum: 14.07.2016 - 10:45 Rheingau-Echo

 

Wird auch Kiedrich Fair Trade Town?


Kiedrich. (mh) –
 
kiedrich
Die Gemeindevertreter haben einstimmig dem Prüfantrag der FDP-Fraktion „Kiedrich – Fair Town“ zugestimmt. Der Gemeindevorstand soll nun eine mögliche Bewerbung im Rahmen der internationalen Kampagne von TransFair um den Titel „FairTrade Town – Stadt des fairen Handels“ prüfen.
 
Im Rahmen dieser Prüfung sollen, wie es weiter heißt, sowohl die Kosten für die Gemeinde als auch die Umsetzbarkeit der fünf Kriterien für die Verleihung des Titels dargestellt und Erfahrungen beispielsweise von Walluf und Oestrich-Winkel mit einbezogen werden. Alternativ soll geklärt werden inwieweit und ob Kiedrich stattdessen als relativ kleine kreisangehörige Gemeinde in einem Fair Trade Rheingau Taunus Kreis zusammen mit anderen Städten und Gemeinden die weitweite Kampagne des fairen Handels besser und nachhaltiger unterstützen kann.
Benedetto Troia (SPD) bezeichnete den Prüfantrag als „sehr sinnvoll“. Deshalb solle geprüft werden, ob eine Bewerbung operativ sinnvoll ist. Diese könne nur dann erfolgreich sein, wenn die Gemeinde die Unterstützung durch alle Akteure in der Gemeinde bekommt.
Auch Werner Koch (CDU) signalisierte Zustimmung zu dem Prüfantrag. Er freue sich auf dessen Ergebnis und die weiteren Schritte zur Erlangung dieses Zertifikates.

 


Fairtrade Frühstück in Eltville

 

 


 

Bericht aus dem Rheingau-Echo vom Fairtade-Frühstück am Pfingstsamstag in der Mediathek Eltville 

 

Pressemitteilung 83/2016 der Stadt Oestrich-Winkel im Rheingau 

 Michael Heil und Kinder der Kita Rabanus Maurus frühstücken fair

 

 

Bürgermeister Michael Heil und die Kinder der kath. Kita Rabanus Maurus frühstückten am Freitag, den 13.05.2016 „fair“.

 

 

 

 

 Freiwilligen Feuerwehr Winkel am Fairtrade-Kaffee-Stand

 

Der Erste Stadtrat Werner Fladung mit Markus Bungert, Erster Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Winkel und Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Winkel am Fairtrade-Kaffee-Stand beim Tag der offenen Tür am 14. und 15. Mai 2016

 

 

 

 


Oestrich-Winkel, den 17. Mai 2016 – Seit April 2015 ist Oestrich-Winkel Fairtrade- Town und beteiligt sich mit öffentlichen Aktionen daran, den Fairtrade-Gedanken in die Welt zu tragen. Um auch die anstehende Re-Zertifizierung im Jahr 2017 zu erreichen und sich weiterhin Faitrade-Town nennen zu dürfen, organisierte die Stadt Oestrich-Winkel zusammen mit ihren Partnern in den vergangenen Tagen gleich drei unterschiedliche Fairtrade-Aktionen:
Zum Muttertag am 08. Mai 2016 verteilte Bürgermeister Heil auf dem Dippemarkt in Oestrich 100 Fairtrade-Rosen an die anwesenden Damen. Damit machte er auf die Möglichkeit, beim Blumenkauf fair einzukaufen, aufmerksam.

Am Freitag, den 13. Mai 2016 wurden in drei verschiedenen Kitas in Oestrich- Winkel Kindern und Eltern die Vorzüge eines fairen Frühstücks nahe gebracht. Bürgermeister Michael Heil und Stefanie Nikolai-Jagiela, Leiterin des Familienbüros, verteilten Fairtrade-Kakao und Fairtrade-Bananen und setzen sich gerne mit an den schön gedeckten Frühstückstisch in der katholischen Kita Rabanus Maurus.

Am Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Winkel am 14. und 15. Mai 2016 wurde ausschließlich Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. Damit nahm die Freiwillige Feuerwehr Winkel am World Fairtrade Challenge von Fairtrade Deutschland e.V. teil.

Mit Fairtrade erhalten Kleinbauernorganisationen neben einem festen Mindestpreis für ihren Kaffee zusätzlich die Fairtrade-Prämie, über deren Verwendung sie gemeinschaftlich entscheiden. Sie dient Investitionen in die Organisation, in soziale und ökologische Projekte. Als Teil des Fairtrade-Systems haben Produzentenorganisationen außerdem Zugang zu Fachkenntnissen und ein größeres Bewusstsein für das sich wandelnde Klima und wie dieses ihren Pflanzen schadet. Der Mindestpreis gibt den Bauern finanzielle Stabilität.

 

Pressemitteilung der Stadt Oestrich-Winkel, Paul-Gerhardt-Weg 1, 65375 Oestrich-Winkel, 
Ansprechpartner für Presse und Öffentlichkeitsarbeit:
Uta Bigus; Tel.-Nr. 06723/992-150, Fax 06723/992-159, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Vom 13. bis 15. Mai - World Fairtrade Challenge!

Machen Sie mit bei der größte Fairtrade-Kaffeepause der Welt!

 

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In diesem Jahr startet Fairtrade Deutschland mit der World Fairtrade Challenge erstmalig eine globale Kampagne. Fairtrade-Unterstützer in rund 20 Ländern schließen sich vom 13. bis 15. Mai zusammen und setzen gemeinsam ein Zeichen für fairen Kaffeehandel und die Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel im globalen Süden. Nehmen Sie die Herausforderung an und machen  Sie mit!

Registrieren Sie Ihren täglichen Fairtrade-Kaffee oder veranstalten Sie in Ihrer Kommune eine Kaffee-Pause, beispielsweise in Form einer Stadtwette. Jede getrunkene Tasse Fairtrade-Kaffee zählt.

 

 World Fairtrade Challange

 

 

Die Anmeldung, kostenfreie Aktionsmaterialien, Ideen und  Hintergrundinformationen  finden Sie online unter www.fairtradechallenge.de

Machen Sie mit!

 

Quellen: Bild & Textmaterial- Fairtrade Deutschland

Die Mediathek Eltville und der Weltladen Walluf laden ein zu einem gemeinsamen Fairtrade Frühstücks-Buffet
 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Tag zu starten: Manche bevorzugen ein süßes Frühstück und setzen auf Marmelade, Honig, Schokocreme und Frucht-Müsli. Andere wiederum mögen es herzhaft: Käse, Wurst, Rührei oder ein Salat dürfen auf dem Frühstückstisch nicht fehlen. Es gibt Kaffeeliebhaber, Kakaotrinker und Tee-Fans. Doch wie auch immer der Frühstückstisch gedeckt wird: Jeder hat die Wahl, sich für fair gehandelte Produkte zu entscheiden.
 
Dieses Jahr veranstaltet Fairtrade erstmals eine globale Kampagne, die „World Fairtrade Challenge“. Kaffeeliebhaber auf der ganzen Welt werden zusammenkommen und versuchen, gemeinsam die größte Kaffeepause der Welt zu veranstalten.
Die Mediathek Eltville und der Weltladen Walluf laden im Rahmen der World Fairtrade Challenge am Samstag, 14. Mai, ab 10 Uhr, zu einem Fairtrade-Frühstück ein, um bei einem Frühstücks-Buffet und Kaffee die breite Palette der fair gehandelten Produkte vorzustellen und das Bewusstsein für diese Produkte zu schärfen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nach Walluf und Oestrich-Winkel ist Eltville die dritte Stadt im Rheingau, die Fairtrade-Kommune werden will. Mehr Informationen: http://www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de/aktionen-kampagnen.html

Zum Veranschaulichen der Fairtrade-Produktion ist zudem das „Gärtchen der Gerechtigkeit“ in der Mediathek Eltville ausgestellt. In der Zeit vom 2. bis 14. Mai kann dieses während der Öffnungszeiten besichtigt werden.
 
Informationen erhalten Interessierte in der Mediathek Eltville unter der Telefonnummer 06123 697-550 oder per E-Mail unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Andrea Schüller
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Koordinatorin für die Ortsbeiräte
 
Der Magistrat der Stadt Eltville am Rhein
Gutenbergstraße 13
65343 Eltville am Rhein
Telefon 06123 697-181
Telefax 06123 697-199
E-Mail   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.eltville.de

 

Der Magistrat der Stadt Eltville am Rhein: Gutenbergstraße 13 - 65343 Eltville am Rhein
Andrea Schüller - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Koordinatorin für die Ortsbeiräte

Pressemitteilung 78/2016 der Stadt Oestrich-Winkel im Rheingau

Bürgermeister Michael Heil beschenkte die Besucherinnen des Oestrich-Winkeler Dippemarkts mit Fairtrade Rosen

 

Oestrich-Winkel im Rheingau

Bürgermeister Michael Heil beschenkte die Besucherinnen des Oestrich-Winkeler Dippemarkts mit Fairtrade Rosen 

 

 

 

 

 

 

Oestrich-Winkel, den 10. Mai 2016 – Seit April 2015 ist Oestrich-Winkel Fairtrade- Town und beteiligt sich mit öffentlichen Aktionen daran, den Fairtrade-Gedanken in die Welt zu tragen. Zum Muttertag am 08. Mai 2016 verteilte Bürgermeister Heil auf dem Dippemarkt in Oestrich 100 Fairtrade-Rosen an die anwesenden Damen. Damit machte er auf die Möglichkeit, beim Blumenkauf fair einzukaufen, aufmerksam.

Denn: 80 Prozent unserer Schnittblumen werden importiert. Sie werden in Ländern wie Kenia, Äthiopien, Tansania, Ecuador oder Kolumbien angebaut - leider oft zu menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Geringe Löhne, keine Schutzkleidung gegen Pestizide, keine festen Arbeitsverträge, fehlende soziale oder gesundheitliche Absicherung sind an der Tagesordnung.

Aber der Kunde kann selbst entscheiden: Fairtrade schützt die Rechte von Beschäftigten auf den Blumenfarmen und stärkt sie langfristig.

Deshalb tut jeder Kunde gut daran, zu feierlichen Anlässen Fairtrade-Blumen einzukaufen und damit gute Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten auf den Blumenfeldern zu unterstützen.

 

Eine Bezugsquelle für Fairtrade-Blumen in Oestrich-Winkel ist unter anderem der Blumenhandel DEKO EVENT* in Oestrich.

 

Übrigens: Laut Fairtrade Deutschland e.V. ist die CO2-Bilanz von Fairtrade-Rosen aus Kenia deutlich besser als die europäischer Blumen - trotz der 6.000 Kilometer Entfernung zwischen beiden Ländern.

Pressemitteilung der Stadt Oestrich-Winkel, Paul-Gerhardt-Weg 1, 65375 Oestrich-Winkel, Ansprechpartner für Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Uta Bigus; Tel.-Nr. 06723/992-150, Fax 06723/992-159, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

* Fairtrade Blumen in Oestrich-Winkel - Deko Event  


 

IDSTEIN -  Die „Fairtrade-Challenge“ in Form des fairen Frühstücks wird am Samstag, 14. Mai, in verschiedenen Cafés und Geschäften in Idstein angeboten. Die Teilnehmer sind: Bistro Bergerie, Café Anna Blank, Café-Bistro Corso, Café Hahn (Hofgut Gassenbach), Café Ungrad, Grünkern Naturkost und die Bäckerei Lamshöft. Die Idsteiner erkennen die beteiligten Betriebe anhand entsprechender Werbematerialien von Fairtrade Deutschland.

Kaffee und Tee

Der Fairtrade-Town-Steuerungskreis der Stadt Idstein beteiligt sich mit einer Konzeptidee am fairen Frühstück. Die beteiligten Geschäfte werden an diesem Tag den Bürgern und Unterstützern fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee oder Marmelade anbieten.

Kleinbauernorganisationen erhalten mit Fairtrade, neben einem festen Mindestpreis für ihre Produkte, zusätzlich eine Fairtrade-Prämie, über deren Verwendung die Organisationen gemeinschaftlich entscheiden. Sie dient Investitionen in die eigene Vereinigung, in soziale und ökologische Projekte. Rund 25 Prozent der Prämie müssen die Kleinbauern verpflichtend in Produktivität und in die Qualität der hergestellten Produkte investieren.

Der Mindestpreis gibt den Bauern finanzielle Stabilität und die geschaffenen Bildungsmaßnahmen ermöglichen, den Kaffeeanbau an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/aktion-faires-fruehstueck-in-idstein-am-14-mai_16872293.htm

BLEIDENSTADT - Die Erinnerung an den ersten Kaffee aus Nicaragua, der fair gehandelt vor 40 Jahren in Bleidenstadt verkauft wurde, treibt Elke Gotscher noch heute Tränen in die Augen. Nicht nur in Erinnerung an das doch sehr bittere Gebräu, mehr noch, weil es ihr und vielen Mitstreitern gelungen ist, diese Einrichtung der katholischen Pfarrgemeinde St. Ferrutius binnen vier Jahrzehnten fest in Bleidenstadt zu etablieren. „Wir sind stolz darauf, dass wir so viele Jahre durchgehalten haben“, sagt die Vorsitzende des Ausschusses „Eine Welt“ des Bleidenstadter Pfarrgemeinderates.

 

40 Jahre Weltladen Bleidenstadt

Der Eine-Welt-Laden St. Ferrutius in Bleidenstadt hat jeden Tage geöffnet. Dort gibt es ausschließlich fair gehandelte Produkte und Lebensmittel wie Kaffee, Tee & Schokolade. - Foto: wita /  Martin Fromme

Dankgottesdienst

FAIRER HANDEL
Im Eine-Welt-Laden St. Ferrutius in Bleidenstadt werden Produkte der Fair-Handelsorganisationen Gepa, dwp und el Puente angeboten.
Faire Preise bedeutet, dass die Handwerker und Kleinbauern angemessene, deutlich über dem Weltmarkt liegende Preis
für ihre Produkte erhalten.
Diese angemessenen Preise sollen dafür sorgen, dass keine Kinderarbeit zum Einsatz kommt.
Die Fair-Handelsorganisationen sichern den Produzenten feste Abnahmemengen zu. Dadurch haben sie neben dem sicherenEinkommen auch Planungssicherheit.
Die Erlöse der fair gehandelten Waren kommen unmittelbar den Produzenten vor Ort zugute. Zwischenhandel wird weitestgehend vermieden.
Gewinne, die die Fair-Handelsorganisationen erwirtschaften, fließen unmittelbar in den fairen Handel zurück.
Viele Produkte werden umweltverträglich hergestellt und weiterverarbeitet. Immer mehr fair gehandelte Lebensmittel tragen das Bio-Siegel. Alle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs stammen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Landbau, der Einsatz von Gentechnik ist verboten.

 

Längst sei der Eine-Welt-Laden im Untergeschoss des katholischen Kindergartens am Hopfengarten ein fester Bestandteil der Kirchengemeinde, stellt Norbert Weimar, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, fest. Ein Grund mehr, die Arbeit der Ehrenamtlichen mit einem Gottesdienst am Samstag, 7. Mai, um 18 Uhr in der Pfarrkirche zu würdigen und anschließend zu einem Sektumtrunk in das Pfarrzentrum einzuladen. „Wir sind dankbar für dieses Engagement“, sagt Weimar.

Die Anfänge waren bescheiden: 1976 hatte eine kleine Gruppe um Aenne Calmano angefangen, bei Festen der Gemeinde fair gehandelte Produkte der Gepa zum Kauf anzubieten. Auf Initiative von Wolfgang Böhler ging man 1985 dann dazu über, an jedem Wochenende nach den damals noch drei Gottesdiensten fair gehandelte Produkte zu verkaufen. Dazu fuhr Böhler einmal im Monat nach Alzenau, um bei der Gepa einzukaufen. Doch diesen Standort gibt es längst nicht mehr. Heute wird via Internet in Wuppertal bestellt.

1988 wurde in der ehemaligen Prälatur ein Dritte-Welt-Laden eingerichtet, der montags bis freitags sowie samstags und sonntags nach den Gottesdiensten geöffnet war. 1996 erfolgte der Umzug in den heutigen Eine-Welt-Laden, der weiterhin an jedem Werktag von 16 bis 18 Uhr und samstags und sonntags nach dem Gottesdienst geöffnet ist.

Senf aus Südafrika

Ein Stamm von etwa 20 Ehrenamtlichen teilt sich die Arbeit. Jeder könne sich aussuchen, wann er im Laden sein will, erläutert Elke Gotscher. Es finde sich immer eine Besetzung. Wie auch täglich Kunden in den Laden kommen, um Kaffee, Tee, Honig oder Kunstgewerbe, das sind die Renner, einzukaufen. Der Laden hat sehr viele Stammkunden. Dazu gehöre auch ein junger Mann, der alle paar Wochen komme, um gleich zehn Pakete Kaffee für seine Bürogemeinschaft zu kaufen, erzählt Ursula Calmano-Müller.

Man sei bemüht, immer mal wieder etwas Neues anzubieten, sagt Elke Gotscher. Allerdings habe man nur begrenzte Lagerkapazitäten, und müsse zudem auf das Mindesthaltbarkeitsdatum der Lebensmittel achten. Kaffee und Tee aus fairem Handel wird auch vom Personal im Kindergarten und im Pfarrbüro getrunken und selbstverständlich auch im Pfarrzentrum. Dazu wurde eigens eine freiwillige Vereinbarung geschlossen.

Die Pfarrei stellt den Raum kostenlos zur Verfügung. Überschüsse des Eine-Welt-Ladens werden an ein Projekt zur Trinkwasserförderung in Nigeria gespendet. Als kleines Geschenk hat sich die Gruppe einen Ausflug zu Misereor nach Aachen geschenkt. Wer weiß, vielleicht nehmen sie nicht nur Tee und Kaffee aus ihrem Laden als Proviant mit, sondern auch Schokolade und den südafrikanischen Senf mit Honig oder Tomate auf ihren Vesperbroten?

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/taunusstein/eine-welt-laden-in-bleidenstadt-feiert-seit-40-jahren-wird-fair-gehandelt_16873311.htm

FAIRTRADE-TOWN Gemeinde Heidenrod auf dem Weg zur Zertifizierung /

Unkonventioneller Aktionstag in der Kita

HEIDENROD - Die schwarzen Pfefferkörner eignen sich nicht zum spontanen Reinbeißen, ansonsten warten aber etliche Lebensmittel zum Probieren in der Kita Pfiffikus in Heidenrod-Laufenselden. Kekse, Bananen, Tees, Kaffee und Schokolade von Orange-Zartbitter bis Nougat haben gemeinsam, dass sie allesamt fair gehandelt wurden. Die Gemeinde Heidenrod möchte Fairtrade-Town werden.

Auf diesem Weg ist der Aktionstag in der Kita ein weiterer Markstein. „Wir haben ein Angebot geschaffen zum Probieren“, erklärt Laura Gouverneur, die Klimaschutzmanagerin für Heidenrod, Aarbergen und Hohenstein. Es werde sich auch niemand ein Elektro-Auto kaufen, der noch nie in einem gesessen habe, zieht sie einen aktuellen Vergleich. Sie hat die Veranstaltung gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Kindergartens und der benachbarten Fledermausschule organisiert.

Der Schauplatz und die Uhrzeit sind ungewöhnlich. Statt zu einer abendlichen Saal-Veranstaltung, ist die Bevölkerung vormittags zum Besuch in einem Kindergarten eingeladen. „Mit den Jüngsten fängt es an“, verdeutlicht Gouverneur. Familien beschäftigten sich oft mit Ernährung und könnten Multiplikatoren sein. Außerdem werden die Kinder darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Altersgenossen in fernen Ländern oft nicht die Chance haben, in einer Kita oder Schule zu lernen.

Blumen und Kaffee

Fairtrade setzt darauf, diese Zustände durch gerechtere Formen des globalen Handels zu verändern. Aber nicht nur die Kleinen und ihre Eltern bilden deswegen die Zielgruppe. Vielmehr darf sich jeder angesprochen fühlen, der Termin am Vormittag kommt Senioren entgegen. Es melden sich sogar Bürger, die in der Heidenroder Fairtrade-Steuerungsgruppe mitarbeiten möchten, berichtet Gouverneur.

In der Steuerungsgruppe treffen sich Vertreter von Gemeinde, Gewerbe, Vereinen oder den großen christlichen Kirchen und der im Fairtrade-Prozess sehr aktiven Religionsgemeinschaft Bhakti Marga. Im Heidenroder Rathaus wird nur noch fairer Kaffee ausgeschenkt. Dort gab es außerdem am Weltfrauentag fair gehandelte Blumen für die Mitarbeiterinnen. Laura Gouverneur findet es „wichtig, bei uns selbst anzufangen“; somit hat die öffentliche Hand Vorbild-Charakter.

 

Fairtrade Aktionstag in der Kita Pfiffikus in Heidenrod

 

Pfarrerin Nikola Züls singt mit den Kindern Lieder über den Respekt vor der Natur.  
Foto: wita / Martin Fromme

 

„Mit allem, was wir tun in einer komplizierten Welt, lösen wir irgendwo anders Wirkungen aus“, erklärt Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD). Es gelte, den Fairtrade-Gedanken mit Leben zu erfüllen und „seinen Geist in die Gemeinde zu tragen“. In der habe sich fast der gesamte – wenngleich überschaubare Lebensmittelhandel – der Initiative angeschlossen. Eine Gastwirtschaft, eine Blumenstube und die Kita-Küche verwenden und verkaufen gleichfalls faire Ware. Somit seien die Bedingungen für die Zertifizierung erfüllt, sagt die Klimaschutzmanagerin, mit der Verleihung rechne sie für den Sommer. In der Kita singen zuvor die Kinder, begleitet von Pfarrerin Nikola Züls, Lieder über den Respekt vor der Natur. Dann erhalten sie Bananen und die anderen Proben warten. Alle Produkte haben übrigens Supermärkte aus der Umgebung gespendet.

 

Autor: Thorsten Stötzer 
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/fairness-kann-man-ausprobieren_16868679.htm

Heidenrod wird Fairtrade-Town

Herzliche Einladung zum Probieren und Informieren am Fairtrade-Aktionstag am 29.04.2016 in Laufenselden

 

Was sind Fairtrade-Produkte?

Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in rund 42.000 Verkaufsstellen, 20.000 gastronomischen Betrieben sowie 800 Weltläden. Die Produktpalette ist vielfältig: neben Kaffee, Tee und Säften sind auch Bananen, Schokolade, Reis, Zucker sowie Blumen und Baumwolle aus fairem Handel erhältlich.

Warum Fairtrade-Town werden?

Das Thema Fairer Handel liegt im Trend. In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Der faire Handel ist ein wirkungsvolles Instrument der Armutsbekämpfung. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für qualitativ hochwertige und fair gehandelte Produkte. Damit sichern sie Kleinbauernfamilien faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen. Die Zahlung der Fairtrade-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung ermöglicht z. B. den Bau von Schulen und Gesundheitszentren. Kindern wird der Schulbesuch und damit eine emanzipierte Lebensgestaltung ermöglicht.Umweltschonende Anbaumethoden werden besonders gefördert und Bioaufschläge bezahlt.

Heidenrod ist auf dem Weg zur Fairtrade-Town!

In Heidenrod wurden bereits vier von fünf Schritten auf dem Weg zur Fairtrade Town erfüllt. Unter anderem wurde bereits eine Steuergruppe gebildet und fair gehandelte Produkte im Rathaus eingeführt. Ebenso gibt es in Heidenrod bereits „genügend" (zur Zertifizierung) Fairtrade-Produkte zu kaufen. Mit der Planung einer öffentlichen Veranstaltung in der Kindertagesstätte Pfiffikus wollen wir Fairtrade-Produkte und den fairen Handel noch bekannter machen, auf die Hintergründe des Themas hinweisen und Ihnen leckere Fairtrade-Produkte zur Verkostung anbieten.

 

Aus diesem Grund laden wir alle Interessierten am Freitag, 29.04.2016, zwischen 08:00 und 12:00 Uhr in die Kindertagesstätte Pfiffikus nach Laufenselden ein. Sie können sich an unseren Ständen informieren und Einkaufsführer mit nach Hause nehmen, unsere Fairtrade-Fotoausstellung anschauen, eine Vielzahl leckerer Lebensmittel quer durch die Fairtrade-Produktpalette probieren und sich bei einem kostenlosen fair gehandelten Kaffee oder Tee mit uns und Anderen austauschen! Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

 

Quelle: http://www.klimaschutz-bei-uns.de

 

 

 

HEIDENROD - (red). Zu einem „Fairtrade-Aktionstag“ lädt die Gemeinde Heidenrod für Freitag, 29. April, ein. In der Kindertagesstätte „Pfiffikus“ im Ortsteil Laufenselden können Produkte mit dem Fairtrade-Siegel probiert werden; zudem kann man sich über fairen Handel informieren.

Heidenrod hat sich als eine von mehreren Kommunen im Kreis auf den Weg zur „Fairtrade-Town“ gemacht. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in rund 42 000 Verkaufsstellen, 20 000 gastronomischen Betrieben sowie 800 Weltläden.

 

TERMIN: Alle Interessierten sind am Freitag, 29. April, zwischen 8 und 12 Uhr in die Kindertagesstätte Pfiffikus 
in Heidenrod-Laufenselden zum Fairtrade-Aktionstag eingeladen.

Dort kann man sich an den Ständen informieren und Einkaufsführer mit nach Hause nehmen, eine Fotoausstellung anschauen und natürlich eine Vielzahl von Lebensmitteln probieren.

 

Die Zahlung der Fairtrade-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung ermöglicht zum Beispiel den Bau von Schulen und Gesundheitszentren. Kindern wird der Schulbesuch und damit eine emanzipierte Lebensgestaltung ermöglicht. Zudem werden umweltschonende Anbaumethoden besonders gefördert und Bioaufschläge bezahlt.

In Heidenrod wurden bereits vier von fünf Schritten auf dem Weg zur Fairtrade-Town erfüllt. Unter anderem wurden eine Steuergruppe gebildet und fair gehandelte Produkte im Rathaus eingeführt. Ebenso gibt es in Heidenrod bereits „genügend“ (zur Zertifizierung) Fairtrade-Produkte zu kaufen.

Mit der Planung einer öffentlichen Veranstaltung in der Kindertagesstätte Pfiffikus sollen die Fairtrade-Produkte noch bekannter gemacht werden.

 

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/heidenrod-auf-dem-weg-zur-fairtrade-town_16849495.htm

 

Die Stadt Idstein und der Rheingau-Taunus-Kreis feiern den FairDay Idstein
gemeinsam am 13.09.2016 im Kulturbahnhof Idstein

 

Der Anlass

1 Jahr Fairtrade Town Idstein & Rezertifizierung des RTK als 1. Fairtrade Landkreis in Hessen

Die Kreisbeigeordnete und Fair-Trade-Dezernentin Monika Merkert zeigt sich über die Nachricht erfreut, dass der Rheingau-Taunus-Kreis nach der erfolgten Rezertifizierung auch weiter Fair-Trade-Kreis bleiben darf: „Die Verlängerung des Titels ist ein schönes  Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Rheingau-Taunus-Kreis. Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten für ein gemeinsames Ziel eng zusammen. Ich bin stolz, dass der Kreis dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, betont die Kreisbeigeordnete. Vor zwei Jahren erhielt der Rheingau-Taunus-Kreis als erster hessischer Kreis von dem Verein TransFair e.V. die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel.

 

Das ProgrammFairDay Idstein 2016 w

1. Ablauf

18:00 Get together &  Fairtrade Begrüßungsdrink
19:00 Begrüßung - Moderatorin Anke Seeling
- Einstimmung: Fairtrade Kurzfilm
19:15 Bürgermeister Christian Herfurth
- Begrüßung zum Fairday Idstein 2016
19:30 Monika Merkert, RTK, Dezernentin für Jugend, Gesundheit & Fairtrade
- Rückblick & Ausblick Fairtrade im RTK
19:45 Klavier & Gesang Seyda Apaydin
20:00 Keynote: Bede Godwyll, GEPA The Fairtrade Company
20:30 Speed-Dating mit Fairtrade-Akteuren
21:00 Urkundenüberreichung an Fairtrade-Akteure

Im Anschluss musikalische Unterhaltung, Snacks, Austausch und Informationen

 

 2. Kleine Hausmesse

  • Weltladen Idstein
  • Jack Wolfskin
  • Bioland Hof - Gassenbacher Hof
  • Bioland Hof - Gesund & Munter
  • Kath. Kirchengemeinde Idstein
  • Schülerweltladen „Snack Attack“
  • Infotisch Hochschule Fresenius
  • Infotisch Stadt Idstein / RTK

 

3. Essen & Getränke

  • BioFaire Snacks Weltladen Idstein
  • BioFaire Getränke Weltladen Idstein
  • Begrüßungsdrink Weltladen Idstein
  • Wild & Veganes von Grill - Heidenroder Wild- & Bauernmarkt eG.
    • Gegrillte Wildbratwurst
    • Ein weiteres Fleischgericht
    • Ein veganes Gericht

 

Die Faire Woche

fw logo weiss website datum 2016

Der FairDay Idstein ist der Auftakt für die Faire Woche im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis.

Der Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Idstein unterstützen die saisonalen Kampagnen von Fairtrade Deutschland, um eine noch dichtere Vernetzung von Fairtrade-Akteuren in Idstein & im Landkreis zu erreichen: weitere Fairtrade-Towns, Fairtrade-Schools und hoffentlich bald auch eine Fairtrade University.  Wir sind überzeugt,  dadurch Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im gesamten Landkreis zu fördern.

 

 

 

 

Warum Fairtrade?2016 stempel FHwirkt Kopie

Fairtrade ist eine Strategie zur Armuts-bekämpfung und schafft für die Bauern aus den armen Ländern des Südens Marktzugang und direkte Handelsbeziehungen!
"Bauernfamilien und Plantagenangestellte in den so genannten Entwicklungsländern leben unter dem Druck des Weltmarktes, der schwankenden Preise und des ausbeuterischen lokalen Zwischenhandels. Die Folgen reichen von Verschuldung über Arbeitslosigkeit bis zu Verelendung. Alternativen zur angestammten Produktion gibt es häufig nur wenige und diese beinhalten leider auch Drogenanbau, Prostitution, ausbeuterische Kinderarbeit, Flucht in die Elendsviertel der Großstädte oder Emigration. Fairtrade bietet über einer Million Menschen einen Ausweg aus dieser Abwärtsspirale."

 

 

 Flyer downloaden - Fairday Idstein 2016

 

Die Faire Woche in Walluf - Geniessen Sie

FairSnack23.9.16

 

 

 

Quelle: Bild & Textmaterial - Anette Wenzel - Vorsitzende FAIR-TREFF Walluf e.V. - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 eltville

 

 

 

 

 

 

 

Die Mediathek Eltville und

 

der Weltladen Walluf

 

laden ein zu einem gemeinsamen

 

Fairtrade-Frühstücks-Buffet

 

Samstag, 14. Mai 2016

von 10 bis 12 Uhr

Mediathek Eltville

 

Magistrat der Stadt Eltville am Rhein

Mediathek Eltville

Rheingauer Straße 28

65343 Eltville am Rhein

Telefon 06123/697-550

 

 

 

Fairtrade-Frühstück

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Tag zu starten: Manche bevorzugen ein süßes Frühstück und setzen auf Marmelade, Honig, Schokocreme und Frucht-Müsli. Andere wiederum mögen es herzhaft: Käse, Wurst, Rührei oder ein Salat dürfen auf dem Frühstückstisch nicht fehlen. Es gibt Kaffeeliebhaber, Kakaotrinker und Tee-Fans. Doch wie auch immer der Frühstückstisch gedeckt wird: Jeder hat die Wahl, sich für fair gehandelte Produkte zu entscheiden.

Dieses Jahr veranstaltet Fairtrade erstmals eine globale Kampagne, die „World Fairtrade Challenge“. Kaffeeliebhaber auf der ganzen Welt werden zusammenkommen und versuchen, gemeinsam die größte Kaffeepause der Welt zu veranstalten.

Die Mediathek Eltville und der Weltladen Walluf laden im Rahmen der World Fairtrade Challenge am Samstag, den 14. Mai 2016, ab 10 Uhr, zu einem Fairtrade-Frühstück ein, um bei einem Frühstücks-Buffet und Kaffee die breite Palette der fair gehandelten Produkte vorzustellen und das Bewusstsein für diese Produkte zu schärfen. Die meisten Produkte gibt es auch in Eltville und Walluf zu kaufen.

Nach Walluf und Oestrich-Winkel ist Eltville die dritte Stadt im Rheingau, die Fairtrade-Kommune werden will.

http://www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de/aktionen-kampagnen.html

Zum Veranschaulichen der Fairtrade-Produktion ist zudem das „Gärtchen der Gerechtigkeit“ in der Mediathek Eltville ausgestellt. In der Zeit vom 2. bis 14. Mai 2016 kann dieses während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Informationen erhalten Interessierte in der Mediathek Eltville unter der Telefonnummer 06123 697-550 oder per E-Mail unter der Adresse mediathek(at)eltville.de.


 

 RTK-Flyer zu Weltfrauentag 2016 S.1

RTK Aktionen zum Weltfrauentag 2016 

download Flyer als PDF

Quelle: Flyer des Büros für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten RTK in Zusammenarbeit mit den Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Kommunen

Am 8. März - Power für die Frauen!

Machen Sie mit bei der Fairtrade-Rosenaktion 2016 zum Internationalen Frauentag am 8. März.

Beteiligen Sie sich bei der Kampagne 'Flower to the People' und verschenken sie Fairtrade-Rosen und setzen Sie sich damit ein für die Rechte der Arbeiterinnen auf Blumenfarmen.

Fairtrade Roisenaktion 2016

 

Über die Kampagne

Verschenken Sie Fairtrade-Rosen an Freunde, Bekannte und Interessierte und setzen Sie sich ein für mehr Gerechtigkeit im Blumensektor. Machen Sie mit bei Fairtrade-Rosenaktionen zum Internationalen Frauentag am 8. März.

Bundesweit setzen sich Aktionsgruppen an diesem Tag für mehr Gerechtigkeit für Frauen ein. Das Symbol für Gleichberechtigung und Frauenrechte sind Fairtrade-Rosen.

Das Motto folgt dem Aufruf "Power to the People", der in den 60er und 70er Jahren nicht weniger als die gesamte Gesellschaft reformieren sollte. John Lennon fordert im gleichnamigen Song: “A million workers working for nothing. You better give them what they really own“ – Eine Million Arbeiterinnen und Arbeiter, die für einen Hungerlohn schuften – gebt Ihnen, was Ihnen zusteht!

 

Bedingungen in der Blumenbranche verbessern

Der gleichberechtigte Zugang zu Bildung sowie die wirtschaftliche Stärkung von Frauen zählen zu den Schwerpunkten bei Fairtrade. Mindestlöhne, feste Arbeitsverträge mit Mutterschutz oder Fortbildungen für Frauen, um Computerkenntnisse auszubauen sind Beispiele für die konkrete Arbeit auf Blumenfarmen. Mit dem Kauf von Fairtrade-Rosen unterstützen Sie Blumenpflückerinnen in Ostafrika und Lateinamerika darin, ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben einzufordern und leisten einen Beitrag zur Erfüllung der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung. Denn Ziel 5 der 17 Ziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs), die 2015 von der UN verabschiedet wurden, lautet Geschlechtergleichheit und Empowerment für Frauen und Mädchen.

Fairtrade trägt auf vielen Wegen dazu bei, die UN-Ziele zu erreichen. In der Broschüre 'Fairtrade und die SDGs' haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

 

Machen Sie mit!

Am 8. März, zum Internationalen Frauentag, rufen wir Sie zu Aktionen auf, die mit Fairtrade-Rosen als Symbol für Geschlechtergleichheit und Frauenrechte einstehen. Öffentliche Events - zum Beispiel in der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz oder im Rahmen von Stadtfesten - stellen eine schöne Gelegenheit dar, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. 

Erfahren Sie hier mehr über die Kampagne und melden Sie Ihre Aktion in dem bundesweiten Veranstaltungskalender von Fairtrade Deutschland an, um möglichgst viele Menschen zu erreichen.

Hier finden Sie Anregungen & Aktion-Tipps!  Melden Sie Ihre Aktion an und bestellen oder laden Sie  kostenlose Infomaterialien für ihre Veranstaltung herunter.


mehr lesen oder warum Fairtrade Rosen?

Quellen: Bild & Textmaterial- Fairtrade Deutschland

Statement Wasserverbrauch bei der Produktion von Fairtrade-Rosen

Stand: März 2015

Wasserverbrauch bei der Produktion von Fairtrade-Rosen

Rosen sind eines der beliebtesten Präsente zum Muttertag, Valentinstag oder Geburtstag. Alleine zum Muttertag werden jedes Jahr rund acht Millionen Rosen verschenkt. Um den hohen heimischen Bedarf zu decken, werden jährlich rund 80 Millionen Rosen aus so genannten Entwicklungsländern wie Kolumbien, Ecuador oder Kenia importiert. Doch die Ar- beitsbedingungen vor Ort sind häufig alles andere als rosig: Niedrige Löhne sowie mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz sind nur einige der Probleme, die auf den Rosenfarmen häufig anzutreffen sind. Seit 2005 gibt es daher auch Rosen mit dem Fairtrade-Siegel. Sie erfreuen sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. So wurden alleine im Jahr 2014 in Deutschland geschätzte 340 Mio. Fairtrade-Blumen verkauft, ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahr und ein Marktanteil von knapp 25 Prozent.

Energiebilanz von Fairtrade-Blumen ist besser als die „einheimischer“ Rosen

In verschieden tropischen Ländern, wie Kenia, Äthiopien, Tansania, Simbabwe, Kolumbien oder Ecuador, werden Rosen immer häufiger im gewerblichen Unterglas-/Folienanbau produziert. Durch die tropische Blumenindustrie wurden weltweit ca. 200.000 Arbeitsplätze geschaffen. Derzeit gibt es insgesamt über 60 Fairtrade-zertifizierte Blumen- und

Pflanzenfarmen. Fast 30 davon liegen in Kenia. Etwa jede zweite Rose die in Deutschland verkauft wird kommt aus Kenia. Die Frage nach der Energiebilanz von Fairtrade-Blumen lässt sich eindeutig beantworten: Trotz Luftfrachttransport weisen Fairtrade-Blumen eine wesentlich günstigere Energiebilanz auf, als einheimische Rosen. Grund ist vor allem das wärmere Klima, da dadurch auf die Beheizung der Gewächshäuser verzichtet werden kann. Die Energiebilanz ist je nach Vergleichsmaßstab um ca. 5/6 bis 1/3 günstiger, als die einheimische/mitteleuropäische gewerbliche Produktion von Rosen. Dies wird durch verschiedene unabhängige Studien und wissenschaftliche Arbeiten belegt (1).

Wasserproblematik am Lake Naivasha hat verschiedene Ursachen

Von den rund 180 Blumenfarmen in Kenia befinden sich 64 Farmen mit zusammen circa 2000 ha Anbaufläche rund um den Lake Naivasha. Die Blumenindustrie ist einer von mehreren Faktoren, die dazu beitragen, dass der Wasserspiegel des Sees sinkt und das Wasser zunehmend verschmutzt wird.

Auch die Tatsache, dass die Anzahl der Bevölkerung in den letzten zwei Jahren rapide zu- genommen hat ihre Auswirkungen: Die Stadt Naivasha am Seeufer ist von ca. 30.000 (1969) auf heute ca. 300.000 Einwohner angewachsen. Die Wasserversorgung der Bevölkerung und die Abwasser-entsorgung erfolgt ebenso unreguliert wie die Abholzung des Mau-Mau-Forest und der Aberdares-Range im Einzugsgebiet des Sees. All diese Faktoren gemeinsam haben den See stärk geschädigt. Derzeit wird etwa sechs Mal so viel Wasser aus dem See entnommen wie zufließt (2).

1 Vgl. Studie: Comparative Study of Cut Roses for the british market produced in Kenya and the Netherlands, Cranfield University
2 Kenya’s Cut-flowers: An Unsustainable Industry on Lake Naivasha. Keira Loukes, 412 Victoria Street Kingston ONT, K7L 3Z5 613-546-7586, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, April 1, 2008 ENSC 501, Supervisors: Dr. A Goebel and Dr. B. Cumming

 

Fairtrade schreibt ein nachhaltiges Wassermanagement vor

Fairtrade-zertifizierte Rosenfarmen müssen bestimmte Auflagen erfüllen, um möglichst nachhaltig mit der Ressource Wasser umzugehen:

  •  Die Fairtrade-Standards beinhalten Vorschriften zum nachhaltigen Wassermanagement – die Produktion muss so wassersparend wie möglich gestaltet werden. Was- sersparende Produktionstechniken wie hydroponische Anbauweisen (3) – erdloser Anbau von Pflanzen in Verbindung mit einer optimierten Nähstofflösung und vollständiges Recycling der Abwässer, werden gezielt gefördert.
  •  Viele Fairtrade-Farmen investieren die Fairtrade-Prämie in umweltschonende Technolo- gien mit effizienterer Wassernutzung. So arbeiten einige Fairtrade-zertifizierte Farmen (z.B. Longonot Farm, Finlay Flowers) bereits mit hydroponische Produktionstechniken. (4)
  • Wasser wird nicht direkt dem See, sondern vom Grundwasser entnommen. Zudem wurden Feuchtgebiete und Pflanzenkläranlagen angelegt, Baumschulen und die Wiederaufforstung von Wäldern im Einzugsgebiet (Mau-Mau-Forest) mit Fairtrade- Prämien teilfinanziert.
  •  Fairtrade-zertifizierte Blumenfarmen am Lake Naivasha konnten erreichen, dass weit weniger Wasser aus Grundwasserschichten entnommen wird, die dem See zufließen. Dies geschieht zum Beispiel durch substratlosen Anbau, Tröpfchen-Bewässerung, die Nutzung von Regenwasser, Wasseraufbereitung und -wiederverwendung sowie Pflanzenkläranlagen.
  •  Im Blumenanbau kann nicht vollständig auf Pflanzenbehandlungsmittel verzichtet wer- den. Auf Fairtrade-zertifizierten Farmen dürfen jedoch keine hochgiftigen Pflan- zenbehandlungsmittel eingesetzt werden. Die verwendeten Mittle sind verträglich für Umwelt und Gesundheit; die Ausbringung erfolgt nur mit Schutzkleidung. Über- schüssiges Wasser aus der Tröpfchenbewässerung, das mit Pflanzenbehandlungs- mitteln oder Düngemitteln belastet ist, wird gesammelt, geklärt und wiederverwendet – und nicht ungeklärt in Oberflächengewässer geleitetet.

Einige Blumen-Farmen haben weitere Maßnahmen ergriffen:

  •  Zunehmend wird die Produktion auf Gewächshausanbau umgestellt: Gegenüber Frei- landanbau weist Gewächshausanbau weniger Wasserverbrauch auf. Durch Umstellung auf Gewächshaus-Produktion werden gegenüber dem Freilandanbau bis zu 40 Prozent Wasser gespart.5 So weist die Fairtrade-zertifizierte Blumenfarm Oserian durch Gewächshausanbau gegenüber Freilandanbau einen um 35 Prozent geringeren Wasserverbrauch auf (65 Prozent gegenüber 100 Prozent)6. Pflanzenkrankheiten werden seltener. Damit ist weniger Pflanzenschutzmittel-Einsatz nötig, Abwasser- und Oberflächenwasser kann besser kontrolliert und recycelt werden und fließt nicht in Oberflächengewässer.

 

3 Im Prinzip ist Hydroponik der erdelose Anbau von Pflanzen in Verbindung mit einer optimierten Nähstofflösung. http://team- koerner.com/html/grundlagen.html
4 FT Ireland, Finlay Flowers, Oserian and Ravine Roses, Introduction, 2008
5 http://www.presseportal.de/pm/52482/1188443/transfair_e_v

6 Comparison of water consumption between Greenhouse and outdoor cultivation, Peter Tipis Ole Mpusia, 2006, International Institute for Geo- Information Science and Earth Observation, Enschede, Netherlands

 

 

Wasserverbrauch bei der Produktion von Fairtrade-Rosen

  •  Bei Finlay Flowers, einer Fairtrade-zertifizierten Blumenfarm, die sich im Ostafrikanischen Hochland Kenias befindet, wurde eine natürliche Abwasseranlage angelegt.
  •  Die Penta Flowers, eine Fairtrade-Blumenfarm, ist zwischen Nairobi und dem Ol Donyo Nationalpark angesiedelt. Dort wurde neben einer natürlichen Abwasseraufbereitung auch ein Becken zum Auffangen des Regenwassers angelegt.
  •  Auch die Fairtrade-Blumenfarm Magana Flowers, die ihr Blumen in modernen Gewächshäusern am Rande der Stadt Kikuyu anpflanzt verfügt über ein Auffangbecken für Regenwasser.
  • Der hydroponische Anbau setzt sich immer mehr durch. Dies hat zur Folge, dass der Verbrauch von Wasser und die Belastung von Abwässern drastisch reduziert werden konnten.

Fairtrade-Rosen – die bessere Alternative

Wer also auf Rosen nicht verzichten möchte, kann durch den Kauf von Fairtrade-Rosen sicherstellen, dass einerseits diese so wassersparend und verträglich für Umwelt und Ge- sundheit wie möglich produziert werden, und andererseits bei der Produktion auch alle weiteren Aspekte der Fairtrade-Standards eingehalten werden müssen.

Dazu zählen das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit, Mindestlöhne, Kriterien zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit, Sozialversicherungen, Gesundheits- und Umweltschutzstandards. Außerdem kommt die Fairtrade-Prämie direkt den Beschäftigten zugute. Über das gewählte Prämien-Komitee entscheiden sie selbständig und demokratisch darüber, in welche Gemeinschaftsprojekte sie die Fairtrade-Prämie investieren möchten. Letztlich hängen aber natürlich auch die rund 11.000 Arbeitsplätze auf Fairtrade- zeritifizierten Farmen vom Kauf von Fairtrade-Rosen ab.

Sollte die Rosenproduktion in Ländern mit Wasserknappheit gefördert werden?

Unabhängig von der speziellen Situation in Naivasha stellen sich aber auch grundsätzliche Fragen: Viele Entwicklungsländer leiden unter Wasserknappheit. Auf der anderen Seite benötigt Blumenanbau viel Wasser. Ist es sinnvoll, dass Fairtrade es zulässt, dass sich afrikanische Blumenfarmen zertifizieren lassen, wenn in vielen Gegenden Afrikas Wasserknappheit herrscht?

 

Hierbei ist folgendes gegeneinander abzuwägen:

  •  Der Wasserverbrauch pro Rosenfarm/Tag beträgt ca. 20.000 Kubikmeter, oder ca. 60 m3 Wasser pro Hektar. Zum Wasserverbrauch für die Produktion einer kenianischen Rose gibt es unterschiedliche Angaben; genannt werden 1,5 L Wasser am Tag7 und 2,7 l Frischwasser für Produktion sowie 1,3 l Abwasser8. Für eine Rose aus Lateinamerika werden 2,7 bis 8,1 Liter Frischwasser und 1,3 Liter Abwasser angegeben9. Zum Vergleich: für die Produktion von 1 kg Äpfel werden ca. 700 L Wasser Wasserbenötigt10
  • Kenia wird als Land mit chronischer Wasserknappheit bewertet. Statistisch gesehen beträgt die pro Kopf natürlich vorhandene Süßwassermenge nur 647 m3. Diese wird sich aufgrund des Klimawandels in den kommenden Jahren weiter drastisch verringern. Wichtige Faktoren, die die Wasserverfügbarkeit bedingen, sind u.a.:

          o große Entfernungen,
          o schlechteErreichbarkeit,
          o ungenügendeWasserqualitätbedingtdurchbestimmtegeologische Verhältnisse,
          o fehlendeInfrastrukturzurVerteilungundVersorgungvonWasser,

  • Verschmutzung von Gewässern,
    o Erschöpfung von Wasservorkommen und Abholzung infolge von Überbevölkerung,
    o ÜbernutzungderWasservorräte, o Korruption.

Dadurch sind es tatsächlich im Schnitt nur 2,5m3 (2,500 L) pro Kopf/Jahr, oder knapp 7 Liter am Tag.11

  • Letztlich ist das Wasser, das für die Rosenproduktion verwendet wird, Wasser, welches nicht für den menschlichen Konsum zur Verfügung steht, und das auch nicht mehr im „Zielland Europa“ für die Rosenproduktion aufgewendet werden muss („virtuelles Wasser“). Es ist aber auch Wasser, das Arbeitsplätze und Einkommen schafft, und für das die Einhaltung von Umweltstandards gilt.
  •  Allerdings sind das Vorkommen von Wasser und die Verwendung regional stark unter- schiedlich. Es gibt in Kenia wasserreiche Gegenden ebenso wie extrem trockene Wüsten. Die Verwendung von Wasser für die landwirtschaftliche Produktion bedeutet nicht automatisch, es der Bevölkerung vorzuenthalten.

Zum Beispiel herrscht in Nairobi chronischer Wassermangel, der aber auf fehlende oder nicht unterhaltende Infrastruktur und massive Korruption zurück zu führen ist, nicht auf fehlende Wasservorräte. Entwaldung trägt zudem wesentlich mehr zum Wassermangel bei als einzelne Betriebe.

.......

7 fair flowers - Mit Blumen für Menschenrechte. Hintergrundbroschüre. Herausgeber Vamos e.V., Münster Redaktion Steffi Neumann (V.i.S.d.P.), unter Mitarbeit von Melanie Heisterberg und Barbara Issel, 1. Auflage: 7.000 Münster, im Dezember 2009
8 Fair Miles? Weighing environmental and social impacts of fresh produce exports from sub-Saharan Africa to the UK (Summary) Edited by James MacGregor and Bill Vorley, October 2006. IIED, NRI, DFID

9 http://www.oekosmos.de/artikel/details/blauer-planet-unter-hochdruck/
10 Vegetarierbund Deutschland, Ökotest 03/2012
11 Fair Miles? Weighing environmental and social impacts of fresh produce exports from sub-Saharan Africa to the UK (Summary) Edited by James MacGregor and Bill Vorley, October 2006. IIED, NRI, DFID

 

So kommt es, dass ein Land chronischen Wassermangel haben kann und doch lokal eine wasserintensive landwirtschaftliche Produktion aufweist, wie zum Beispiel die Teeplantagen im regenreicheren kenianischen Hochland.

Bei der Abwägung sollte auch beachtet werden, dass mit landwirtschaftlicher Exportproduktion auch Arbeitsplätze geschaffen und die Lebensverhältnisse vor Ort verbessert werden. Des Weiteren ist insbesondere bei Fairtrade- zertifizierter Produktion die Einhaltung von Umwelt- standards garantiert, die ansonsten im nationalen Kontext vieler Entwicklungsländer kaum beachtet werden.

Angesichts einer solch komplexen Ausgangslage und den vielen verschiedenen Faktoren die auf die Wasser- problematik Einfluss nehmen, kann die Frage, ob auf den Export wasserintensiv hergestellter landwirtschaftlich Produkte verzichtet werden sollte, nicht pauschal beant- wortet werden. Für Fairtrade ist im Einzelfall entscheidend, ob die sozialen Vorteile überwiegen.

Umweltaspekte wie Wassermangel werden dabei nicht ignoriert – Fairtrade hat weitreichende Umweltstandards, und führt nachweislich dazu, dass auf umweltfreundlichere Produktion umgestellt wird. Oftmals ist der Faire Handel

Wegbereiter dafür, dass die Produktion auf biologischen Anbau umgestellt wird.

Im Blumenanbau ist Letzteres nicht möglich. Trotzdem werden alle praktikablen Umwelt- standards die eine nachhaltige Produktion fördern eingehalten, weil die zertifizierten Farmen dazu verpflichtet sind, die Fairtrade-Standards einzuhalten.

Der Navasha-See und die Massai

Der Lebensraum und die Lebensweise der Massai wird tatsächlich seit Jahrzehnten immer weiter eingeschränkt: Grund sind vor allem Bevölkerungswachstum, Zersiedelung, Infrastruktur, Ausweisung von Nationalparks, Umstellung der Landnutzung wie Einzäunung von Ackerflächen die früher frei zugängliches Weideland waren. Die Massai haben als Nomaden zudem kaum eine politische Lobby, da sie nur 2,2 Prozent der Bevölkerung ausmachen und mit ihrer Lebensweise nicht den Bedarf einer wandelten und wachsenden Kenianischen Bevölkerung entsprechen.

Es ist uns bewusst, dass Kenia vor der großen Herausforderung steht, einerseits die Lebensgrundlagen der Massai wie Boden und Zugang zu Wasser zu schützen. Andererseits muss der Nahrungsbedarf einer wachsenden Gesellschaft gedeckt werden und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Blumenfarmen sind dabei also nur ein kleiner Faktor, der das Leben der Massai beeinflusst. Wenn man sich der Problematik und den Problemen der Massai annehmen möchte, muss man das Thema ganzheitlich betrachten. Das Problem fehlenden Wasserzugangs allein den Blumenfarmen zuzuschreiben, zeigt nicht die Komplexität der sich wandelnden kenianischen Gesellschaft.

 

Rückfragen bitte an
Claudia Brück | Pressesprecherin

Telefon +49 (0) 221-94 20 40-31 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

TransFair e.V.
Remigiusstr. 21 | 50937 Köln
Telefon +49 (0) 221-94 20 40-0 | Fax +49 (0) 221 – 94 20 40-40

info@ fairtrade-deutschland.de | www.fairtrade-deutschland.de
Vorstand: Heinz Fuchs, Geschäftsführer: Dieter Overath, Vereinsregister Köln: VR 16551, USt-IDNr.: DE 154 070 082

 

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Quellen: Bild & Textmaterial- Fairtrade Deutschland

Fairtrade in Heidenrod

HEIDENROD. Um fairen Handel ging es beim 2. Treffen der „Steuerungsgruppe Fairtrade-Gemeinde Heidenrod“, die im Herbst 2015 gegründet worden war. Weitere potenzielle Interessenten lauschten im Rathaus in Laufenselden dem Vortrag von Referent Hans Homberg, Fairtrade-Koordinator des Rheingau-Taunus-Kreises, über das Modell und die Geschichte des fairen Handels („Fairtrade“). Außerdem ging es um die Fairtrade-Produktpalette und deren Erkennungsmerkmale, verschiedene Fairtrade-Siegel sowie Bezugsmöglichkeiten des fairen Handels.

Der Vortrag machte deutlich, dass die Produktion von Fairtrade-Produkten weltweit die Arbeitsbedingungen verbessert, zu höheren, stabileren Einkommen für die Erzeuger beiträgt, die ländliche Entwicklung positiv beeinflusst und, nicht zuletzt, Fairtrade-Produkte eine besonders hohe Qualität aufweisen. Im Anschluss nutzen die interessierten Zuhörer die Möglichkeit, Homberg zahlreiche Fragen zur Thematik zu stellen.

Im nächsten Schritt auf dem Weg zur „Fairtrade Gemeinde Heidenrod“ wird demnächst zu einer für alle öffentlichen Veranstaltung zum fairen Handel eingeladen. Wer Fragen hat, an Informationsmaterial interessiert ist oder an der Mitwirkung im Fairtrade-Steuerkreis (dieser trifft sich vierteljährlich), kann sich vorab jederzeit bei Laura Gouverneur (Telefon 06120-29 54 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden, die als Klimaschutzmanagerin der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein das Projekt betreut.

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/heidenrod/fairtrade-in-heidenrod_16558509.htm


Der Rheingau-Taunus-Kreis hat 2016 seinen Titel als Fairtrade-Landkreis erneuert!

Der Titel Fairtrade Town wird für zwei Jahre vergeben. Nach dieser Zeit, kann der Titel verlängert werden. RTK Fairtrade Titelerneuerung

"Mit drei Monaten Vorlauf werden wir Sie über die dann anstehende Titelerneuerung informieren und Ihnen aktiv ein Formular zur Titelerneuerung zusenden. Wir bitten Sie, uns das ausgefüllte Formular sowie die nötigen Belege für Ihr bestehendes Fairtrade-Towns-Engagement zurückzuschicken."

"Für die Titelerneuerung prüfen wir die fortwährende Erfüllung der fünf Fairtrade-Towns Kriterien, die Sie auch im ersten Bewerbungsprozess nachweisen mussten. Die Erfüllung neuer Kriterien ist nicht erforderlich."

"grundsätzlich wünschen wir uns natürlich, dass eine Auszeichnung zur Fairtrade-Town nicht das Ziel, sondern der Startschuss für weiterführendes Engagement ist. Mit einer aktiven Steuerungsgruppe in der Kommune können Sie tolle Ideen umsetzen und sich an weiteren Kampagnen beteiligen."

Informieren Sie sich über die weiteren Kampagnen von TransFair."

 

Quelle: https://www.fairtrade-towns.de/mitmachen/titelerneuerung/

Multivisionsshow: "Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus"

Der FAIR-TREFF Walluf e.V. zeigt an diesem Freitag, 13.11. die Multivisionsshow

"Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus" in Walluf:

Datum: 13.11.2015, 19:00 Uhr

Ort: 65396 Walluf, Vereinshaus Niederwalluf, Rheinstraße 1
Veranstalter: FAIR-TREFF Walluf e.V.
Referenten: lobOlmo
Dr. Jutta Ulmer und
Dr. Michael Wolfsteiner

Multivisionsshow:

Multivisionsshow:


Dezernent Guntram Althoff zieht positive Bilanz der „Fairen Woche“ / Kreis gut aufgestellt


„Nach Abschluss der ‚Fairen Woche‘ lässt sich eine sehr gute Entwicklung im Bereich Fairtrade erkennen!", zieht der zuständige Dezernent im Kreishaus, Guntram Althoff, eine überaus erfreuliche Bilanz. Der Fairtrade-Prozess im Kreis, der zum ersten Landkreis in Hessen mit Fairtrade-Anerkennung wurde, macht gute Fortschritte, sowohl auf Kreisebene als auch auf regionaler Ebene. So ist der Rheingau-Taunus-Kreis gemeinsam mit der Stadt Hofheim treibende Kraft bei der Gründung der Fairtrade Metropolregion Rhein-Main, mit der in der gesamten Region, inklusive der Großstädte Frankfurt, Offenbach, Mainz und Wiesbaden, ein koordinierteres Agieren im Bereich des Fairen Handels erreicht werden soll.

Aber auch innerhalb des Rheingau-Taunus-Kreises verdichtet sich das Netzwerk zur Zeit in erfreulicher Weise: „Mit Oestrich-Winkel und Idstein gelang gleich zwei Kommunen die erstmalige Zertifizierung als Fairtrade-Kommune!" freut sich Althoff über den Zuwachs. Mit Aarbergen, Heidenrod, Hohenstein und Eltville sind vier weitere Kommunen dabei, die Kriterien von Fairtrade Deutschland zu erfüllen. Wenn alle vier Kommunen ihr Ziel erreichen, ist fast die Hälfte der Städte und Gemeinden im Kreis „zertifizierte" Kommune; bei allen anderen Kommunen wird der Steuerungskreis noch vor der Kommunalwahl 2016 nachfragen, ob und wann auch sie die ersten Schritte auf dem Weg zur Fairtrade-Kommune machen wollen.

Für die Menschen, die die entsprechenden Waren herstellen, ist dies eine ganz wichtige Entwicklung, denn durch Fairtrade werden Abnahmemengen zu gerechten Preisen garantiert, so dass sie unabhängig von Schwankungen des Weltmarktes ihre Zukunft besser planen können. Die meist gefragten Produkte sind fair gehandelter Kaffee, Tee, Blumen und Bananen - alle Produkte gibt es mittlerweile fast flächendeckend im gesamten Kreisgebiet. „Da neben den Preisen unter anderem auch soziale Produktionsbedingungen und Verbot von Kinderarbeit zu den Fairtrade-Standards gehören, wirkt Fairtrade gleich auf vielen Ebenen", so Althoff weiter.

„Gerade auch der Steuerungskreis bringt dabei immer wieder neue Anregungen, denn hier gibt es eine vernetzte Arbeit aller Kommunen, die bereits die Zertifizierung haben und denen, die auf dem Weg sind", erläutert Hans Homberg, der Fairtrade Koordinator, die wichtige Funktion des Gremiums, das u. a. den Kommunen Hilfestellungen auf dem Weg zur Anerkennung mitgibt. Wichtigstes Ziel für das Jahr 2016 ist die Bestätigung als Fairtrade-Kreis, die sogenannte Re-Zertifizierung. Hier allerdings ist Althoff ziemlich sicher: „Bei der stetig steigenden Zahl von kreisangehörigen Fairtrade-Kommunen sowie der immer intensiver werdenden Arbeit des Steuerkreises mache ich mir da keine Sorgen."

 

Quelle: RTK Pressestelle, 23.10.2015


24.09.2015

AUSZEICHNUNG

Hexenturmstadt erwirbt als erste Untertaunus-Kommune den Titel „Fairtrade Town“

IDSTEIN - Im Idsteiner Rathaus hängt eine neue Urkunde. Die Stadt darf sich nun offiziell als „Fairtrade Town“, als Stadt des „fairen Handels“, bezeichnen. Im Idsteiner Kulturbahnhof übergab Manfred Holz, Ehrenbotschafter des Vereins „Fairtrade Deutschland“, am Dienstagabend die Urkunde an Bürgermeister Christian Herfurth (CDU). Neben den Vertretern von Idsteiner Einzelhandels- und Gastronomiebetrieben, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen, die zum Erwerb der Auszeichnung ihren Anteil beigetragen haben, freute sich der Bürgermeister auch über die Bürger, die ebenfalls zu der kleinen Feier erschienen waren.

Alles stand im Zeichen des fairen Handels, bei einem Glas Wein und Knabbereien – beides selbstverständlich aus fairem Handel – konnten die Besucher den Glückwünschen zum neuerworbenen Status der Stadt beiwohnen.

„Die Anforderungskriterien sind hart, aber erfüllbar“, schildert Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz. Die Qualifikation erfolge in fünf Etappen. „Der erste Schritt ist der Ratsbeschluss, den die Kommune zur Unterstützung des fairen Handels verabschiedet. Die Gründung einer Steuerungsgruppe, die für die Koordination aller Aktivitäten verantwortlich ist, bildet den zweiten Schritt. Im dritten Schritt kommen der lokale Einzelhandel sowie die Gastronomie der Stadt ins Spiel. Laut Vorgabe müssen in diesem Bereich mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten werden. Der vierte Schritt erstreckt sich auf die öffentlichen Einrichtungen der sich bewerbenden Stadt. Vorgesehen ist, dass etwa Schulen, Vereine und Kirchen Produkte aus fairem Handel verwenden. Den fünften und letzten Schritt der Qualifikation bilden die lokalen Medien, die über die Entwicklung im Fairtrade-Bereich berichten“, schildert Holz.

Limesschule als Vorbild

Beispielhaft auf dem Gebiet des fairen Handels sei in Idstein unter anderem die Limesschule, lobt Bürgermeister Herfurth. Bereits im vergangenen Jahr bekam die Schule den Titel „Fairtrade School“. Im Projektunterricht entstand ein Werbespot zum Thema Fairplay und Fairtrade, den die Schüler am Dienstagabend den Besuchern zeigten. „Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist auch der Schülerkiosk, an dem Leckereien aus fairem und nachhaltigem Anbau angeboten werden“, sagt Lehrer Björn Vinx, Vorsitzender des Steuerungskreises.

Zwei Jahre lang ist die Auszeichnung gültig, zum Ablauf der Zeit überprüft „Fairtrade Deutschland“ erneut, ob die Kriterien noch erfüllt sind.

Im Rathaus wird – keine Überraschung – bereits fair gehandelter Kaffee mit dem dazugehörigen Zucker aus nachhaltigem Anbau kredenzt. Nun sollen auch Idsteins Partnerstädte dem Beispiel folgen, plant Herfurth.



Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/idstein-geht-mit-gutem-beispiel-voran_16188831.htm


Wie auch im vergangenen Jahr hatte der Verein Kindergruppe Hennethal e.V. ein Fair Trade Frühstück organisiert.

Dazu waren einige Eltern des Spielkreises und des Naturkindergartens mit ihren Kindern sowie aktive Mitglieder und Kinderbetreuerinnen gekommen. Die leitende Erzieherin Tine begrüßte bei wunderschönem Sonnenschein auf der Wiese den Kreis von „Sonnenkindern“ und Erwachsenen und sang mit Allen zwei Mitmach-Lieder. In der Mitte stand ein Globus, auf dem der weite Weg der Produkte aus fernen Ländern verdeutlicht werden konnte. Danach wurde in Rollenspielen von Tine zusammen mit der Vorstandsfrau des Vereins Dorothee Kneib spielerisch erläutert , wie verhandelt werden muss, damit für Produkte aus fernen Ländern und der Region ausreichend Geld gezahlt wird, sodass ein gutes Leben davon möglich ist. Als Geld hatten die Kinder Kleeblätter in Händen und konnten damit die Verkäuferin bezahlen. Sie erhielten dann jeweils ein kleines Tütchen mit Kaffebohnen dafür.

Kita Hennethal 2015  - 1

Im Anschluss setzten sich alle an den gedeckten Tisch mit fair gehandelten Produkten. In der interessierten Runde gab es Kaffee, Tee, Bananen, sonstiges Obst, Marmelade aus heimischer Herstellung, Löwenzahngelee und Brotaufstriche, Schokolade und Gummibärchen. Auch Milch zu fair gehandelten Preisen für die heimischen Landwirte und fair gehandelte Rosen waren vorhanden. Der Lerneffekt dieses Frühstückes wird sicherlich nachhaltig sein sowohl für die Kinder als auch die anwesenden Erwachsenen. Als Informationsmaterial wurden die Fair Trade Frühstückszeitung sowie Karten und Buttons von Fair Trade Deutschland verteilt, die der Fair Trade Beauftragte des Rheingau-Taunus-Kreises Hans Homberg besorgt hatte und das von der Mitbegründerin der Kindergruppe Rita Czymai übergeben wurde.

Fairtradefrühstück Kita Hennethal 2015

Zum Abschluss bastelten die Kinder, ganz im Sinne von Fair Trade und Schonung der Ressourcen bzw. Wiederverwendung von Materialien, eine Kronkorkenrassel mit gesammelten Kronkorken und Astgabeln.

 

Rita Czymai und Dorothee Kneib



GreenCamp im Kulturbahnhof Idstein


RTK auf FAIRE WELTEN -  Sonderschau auf Rheinland-Pfalz Ausstellung, Mainz - am 14. März 2016

Sonderschau Faire Welten, RLP-Messe, Mainz 2016

Informationen & Anmeldungen


Fairtrade Rosen aus Afrika!

Bad Schwalbach, 10. Februar 2015:

Ob zum Valentinstag, Muttertag, dem Internationalen Frauentag oder einfach nur zwischendurch - es gibt viele Anlässe zum Verschenken fair gehandelter Blumen. Nach der anstrengenden Kreistagssitzung am Dienstag, den 10. Februar im Kurhaus Bad Schwalbach verteilte der Dezernent für Fairtrade im RTK, Guntram Althoff Fairtrade Rosen an alle PolitikerInnen.

Eine Geste, die doppelt Freude schenkte: Rosen aus Fairem Handel machen nicht nur den Beschenkten hierzulande eine Freude. In Ländern wie Kenia, Äthiopien, Ecuador und Peru unterstützt Fairtrade Blumenpflückerinnen darin, ihre Rechte auf ein selbstbestimmtes würdevolles Leben, finanzielle Unabhängigkeit und sichere Arbeitsbedingungen einzufordern. „Nach wie vor werden in vielen Ländern weltweit Frauen unterdrückt und ausgebeutet“, so Guntram Althoff, Dezernent des Rheingau-Taunus-Kreises , „faire Handelsbedingungen helfen Armut und Diskriminierung abzubauen und stärken die Rechte von Frauen.“

Doppelt Freude schenken!

Die Rose ist die mit Abstand beliebteste Schnittblume in Deutschland. Um die Nachfrage zu decken, wird ein Großteil der Rosen aus Ländern wie Kenia, Tansania oder Ecuador importiert. Doch oft sind die Arbeitsbedingungen vor Ort verheerend: Schlechte Bezahlung und hoher Pestizid-Einsatz gefährden die Gesundheit der Angestellten. Seit 2005 gibt es daher das Fairtrade-Siegel für Rosen. „Fairtrade ermöglicht den Beschäftigten der Blumenfarmen ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld“, sagte Dezernent Guntram Althoff. Mindestlöhne, Arbeitsschutz, Versammlungsfreiheit und das Verbot jeglicher Diskriminierung gehören ebenso zu den Fairtrade-Regeln, wie eine Liste verbotener Pestizide und ein wassersparender Blumenanbau. Dass die Standards eingehalten werden, wird regelmäßig vom Zertifizierungsunternehmen FLO-Cert kontrolliert.

Doppelt Freude schenken!

Chancen der Fairtrade-Prämie

Die Beschäftigten auf zertifizierten Blumenfarmen profitieren von der Fairtrade-Prämie. So auch Sarah Kalingu, die als Rosenpackerin auf der Fairtrade-zertifizierten Siraji-Farm in Kenia arbeitet. Ein Teil der Schulgebühren ihrer zwei Kinder wird durch Prämiengelder finanziert. Sie lebt mit ihrer 4-köpfigen Familie in einem kleinen Miethaus mit drei Räumen in der Umgebung.

Fairtrade-Rosen sind bundesweit erhältlich, darunter auch verschiedene Supermärkte sowie in Blumenfachgeschäften im RTK.

Weitere Informationen unter: http://www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de/rtk-fairtrade-einkaufsfuehrer.html

Fairtrade Rosenaktion 2015


Schülerfirma im RTK auf Fairtrade-Tour

Snack Attack on Tour 1Am Mittwoch, 28.01.2015, fuhr der Geschäftsführer von "Snack Attack", Atakan Akar, mit seinem Team und dem betreuenden Lehrer Herrn Oesterheld im Rahmen der Projektwoche der Limesschule Idstein an die Hildegardisschule in Rüdesheim und das Gymnasium in Eltville. Dort stellte die Gruppe jeweils ihre Schülerfirma "Snack Attack" vor und warben für den fairen Handel, so wie sie ihn mit ihrem Verkaufswagen konkret im Schulleben umsetzen.Die Schülerinnen und Schüler der Limesschule informierten und erklärten den zahlreichen interessierten Schülerinnen und Schülern in Rüdesheim, die ebenfalls einen von Schülerseite organisierten Kiosk betreiben, und in Eltville, was Fairtrade eigentlich bedeutet und wo die verkauften Snacks und Getränke herkommen. Anschließend stellten die SuS der besuchten Realschule und des Gymnasiums Fragen, die kompetent von den Idsteinern beantwortet wurden. Zum Schluss konnten die SuS aus den Klassen sieben bis neun fair gehandelte Produkte probieren und käuflich erwerben.

Am Donnerstag, 29.01.2015 führte die Fairtrade-Bustour die Gruppe an das Gymnasium in Taunusstein-Bleidenstadt und an die IGS Wallrabenstein.

Die Schüler dokumentierten den Verlauf der Tour auf ihrer Facebook-Seite, sodass Interessierte den Verlauf mitverfolgen können. (Facebook-Name: Schülerfirma, eigenständiges Mitglied im Weltladen Dachverband)

Schülerweltladen Snack Attack on Tour 2

Unterstützt wird die Aktion von der ProJob GmbH des Kreises, die mit Herrn Markus Faust als Vertreter an der Tour teilnimmt und beim Transport hilft, sowie dem Büro des Landrats Burkard Albers. Als Teil der Fairtrade-Kampagne des Rheingau-Taunus-Kreises verfolgen die Schüler mit ihrem Projekt nicht zuletzt auch das Ziel, bei weiteren Schulen andere Schüler für Projekte des fairen Handels zu interessieren. Diesbezüglich fungiert auch Herr Guntram Althoff – Fairtrade-Dezernent des Kreises – als Ansprechpartner. Er hat im Vorfeld der Tour die Route geplant und den Kontakt zu den Schulen hergestellt.


Produzentenbesuch im RTK in der Fairen Woche 2014

"Ich bin Fairer Handel" - um dieses Motto der Fairen Woche 2014 mit Leben zu füllen, besuchen Produzentenvertreter verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der Fairen Woche und werden dort über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen mit dem Fairen Handel berichten.

Juan Aquino Vilchez und Jimmy Nunjar sind Bananenproduzenten von der Fairtrade-Kooperative Acproboquea im Norden Perus. Zum Banana Fairday und in der Fairen Woche werden sie zu Gast in Deutschland sein und auf ihrer Rundreise aus erster Hand von den Chancen und Wirkungen des Fairen Handels berichten.

Treffen Sie Vertreter der Kooperative auch im RTK - Wo und wann erfahren Sie hier!

Faire Woche & Tag der Nachhaltigkeit 2014

 

Liebe Akteure, liebe Unterstützer,
 
die Faire Woche mit vielen, interessanten Fairtrade-Aktionen steht vor der Tür: 

 "Faire Woche" vom 12. - 26. September 2014

Neben vielen Aktionen vor Ort im RTK bei verschiedenen Akteuren im Einzelhandel, Gastronomie, Schulen, Kirchengemeinden u.a.m. , möchten wir Sie auf spezielle Aktionen aufmerksam, die in Kommunen stattfinden, die gerade dabei sind Fairtrade-Town zu werden: Oestrich-Winkel und Idstein. Informieren Sie sich bei der jeweiligen Steuergruppe der Stadtverwaltung was, wann, wo los ist:

  • 14. September - Oestrich-Winkel  - Ev. Kirchengemeinde Oestrich-Winkel  - mehr Info

  • 15. September - Idstein - LIMES Fairtrade School  - mehr Info

  • 17. September - Oestrich-Winkel  - Tag der Nachhaltigkeit im REWE   - mehr Info

  • 26. September-  Bad Schwalbach -  Banana Fairday im Kreishaus - mehr Info

Die Faire Woche ist ein bundesweiter Aktionszeitraum rund um das Thema Fairer Handel. Bei rund 5.000 Veranstaltungstagen von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen informieren sich fast eine Millionen Menschen über den Fairen Handel. Bei Fairen Probieraktionen, Vorträgen und Gesprächen mit Produzentenvertretern, Fahrradtouren und vielfältigen anderen Aktionsideen wird der Faire Handel erlebbar. Die Akteure verfolgen das gemeinsame Ziel,  den Fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. 

 

Das Motto der Fairen Woche 2014 ist: „Ich bin Fairer Handel“

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Fair genießen - billiger Kaffee


Ausstellung Hessen Fairändern

Gemeinsam mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen hat Weltläden in Hessen e.V. die 2005 veröffentlichte Ausstellung "Hessen fairändert!" unter dem gleichen Titel komplett überarbeitet und neu gestaltet.


Weitere Infos: http://www.weltladen.de/hessen/#hessen-fairaendert---die-ausstellung-zum-fairen-handel-in-hessen"